2-Tage-Bergtour mit der Besteigung des 6000er Huayna Potosi in Bolivien
Der Huayna Potosí (6088m) in der Cordillera Real gilt als einer der zugänglichsten Sechstausender der Welt und bietet atemberaubende Ausblicke auf La Paz und den Titicacasee. Oft wird der Huayna Potosi als die „Königin der Anden“ bezeichnet. Der „Hausberg von La Paz“ mit seiner markanten und perfekten Gipfelpyramide aus glänzendem Firn ist von fast überall in der Metropole und der Region sichtbar.
Mittelschwerer Anstieg über einen der schönsten Eisgrade der Anden
In kleinen Gruppen und mit professioneller Begleitung meisterst du die vergletscherten Hänge sicher. Dank unserer optimalen Vorbereitung wird dieser technisch machbare, aber fordernde Gipfel zum Highlight deiner Bolivien-Reise.
Eisriese direkt vor den Toren von La Paz
Fast ebenmäßig ragt sein eisüberzogenes Gipfeldreieck über dem bekannten Zongopass auf. Kein Wunder das es sich beim Huayna Potosi um den begehrtesten Hochgipfel Boliviens handelt. Wer diesen Traumberg zum Beispiel von Chacaltaya aus erblickt, der muss einfach hinauf. In zwei Tagesetappen nähern wir uns dem eisüberzogenen Andenriesen, dessen Besteigung entgegen oft anders lautenden Ankündigungen alles andere als einfach ist.
Eine sehr steile Eispassage gilt es zu überwinden, bevor sich uns die letzten 200-250 Höhenmeter noch ein 45 bis 50 Grad steiles Eisfeld in den Weg stellt. Und das auf über 5900 Metern Höhe! Eine solide bergsteigerische Erfahrung und der sichere Umgang mit Pickel und Steigeisen sollten hier auf jeden Fall gegeben sein - eine sehr gute Kondition sowieso!

Termine und Preise
- Dauer: 2 Tage
- Termine nur nach Absprache
- Preise auf Anfrage
Leistungen
- Bus- und Taxitransfers im Land
- Alle Übernachtungen in Zelten
- Organisation und Durchführung der genannten Touren mit einheimischem Führer
- Essen während der Tourtage
Nicht eingeschlossene Leistungen
- Reiseunfall- und Krankenversicherung
- Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
- Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder
- Ausgaben des persönlichen Bedarfs
Teilnehmerzahl
- Mindestens: 2
- Maximal: 10
Besondere Anforderungen
- Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und sehr von Vorteil.
- Bergsteigerische Erfahrung ist unerlässlich.
Warum mit dem Profi auf den Huayna Potosi?
In den Gassen von La Paz findest du an jeder Ecke Schilder, die den Huayna Potosi zum Schleuderpreis anbieten. Doch am Berg zahlt man für "billig" oft einen hohen Preis. Hier ist der Unterschied, den du bei SuedamerikaTours.de spürst:
- Sicherheit durch Akklimatisation: Wir jagen dich nicht untrainiert aus dem Bus zum Gipfel. Unsere Programme sind so aufgebaut, dass dein Körper Zeit hat, sich an die dünne Luft der Cordillera Real zu gewöhnen. Das erhöht deine Gipfelchancen massiv.
- Ausrüstung: Während Billig-Anbieter oft mit stumpfen Steigeisen und löchrigen Jacken arbeiten, schauen wir auf Material, auf das du dich in der Eiswand verlassen kannst.
- Erfahrene Guides: Unsere Bergführer kennen den Zongo-Gletscher bei jedem Wetter. Sie wissen, wann man umkehren muss und wie man dich sicher über den exponierten Gipfelgrat führt.
- Faire Bedingungen: Qualität hat ihren Preis - auch für die Menschen vor Ort. Wir achten auf faire Entlohnung für unsere Guides und Träger. Das sorgt für ein motiviertes Team, das alles für dein Erlebnis gibt.
- Kleine Gruppen & individuelle Betreuung: Bei uns bist du keine Nummer in einer 12-Personen-Schlange. Wir halten die Gruppen klein, damit wir am Seil flexibel auf dein Tempo reagieren können.

1. Reisetag: Zongopass
Wir starten entsprechend früh und fahren mit dem Allradfahrzeug zum Zongopass. Die Fahrt führt über El Alto und dauert etwa 1,5 bis 2 Stunden. Mont Blanc Höhe haben wir schon fast geschafft. Vom Pass aus steigen wir etwa 3 Stunden (ca. 500-600 Höhenmeter) mit schwerem Gepäck über gut sichtbare Pfade auf. Wir erreichen unseren Lagerplatz und übernachten in einer einfachen, aber gemütlichen Berghütte (Casa Blanca oder Refugio Zongo) direkt unter den gewaltigen Eisflanken. Von hier genießen wir bereits ein unvergessliches Andenpanorama. Nach dem kargen Abendessen erwartet uns eine kalte Nacht.
2. Reisetag: Huayna Potosi
Der Gipfeltag am Huayna Potosi. Jetzt wird's ernst. Mitten in der Nacht werden wir geweckt (wenn es überhaupt nötig sein sollte) und nach dem Frühstück geht es dann sofort los. Direkt vor der Hütte können dann sofort die Steigeisen angelegt werden.
Nach dem mühsamen Gletscheraufstieg folgt eine Steileispassage von 60-70°, die in dieser Höhe sehr anstrengend ist und erfahrenen Eisgehern vorbehalten bleibt. Allerdings wird das Gelände nach etwa 50 Metern wieder einfacher und es geht über einen mäßig geneigten Eisgrat auf die Gipfeleiswand zu. Diese misst nochmal fast 250 Höhenmeter und ist ebenfalls ziemlich steil (ca. 50°).
Lohn der Mühen ist ein atemberaubendes Panorama mit Blick auf den tiefblauen Titicacasee, das funkelnde Lichtermeer von La Paz und El Alto und unzählige Firngipfel der Anden. Wenn wir schnell genug sind, erleben wir den Gipfelblick sogar im wechselnden Licht des Sonnenaufgangs: ein grandioses Schauspiel!
Doch allzu lange können wir nicht bleiben, schließlich müssen wir wieder hinunter, bevor das Eis zu weich wird.
Der Abstieg erfolgt zum Hochlager und weiter zum Zongopass, wo unser Transport wartet. Nach etwa 3 Stunden Fahrt sind wir wieder zurück in der Zivilisation von La Paz.
Der Huayna Potosí ist eine Ikone. Wenn nachts die Lichter von La Paz tief unter dir glitzern und du im Schein der Stirnlampe den Gipfelgrat angehst, spürst du die Magie des Hochalpinismus. Wir bei SuedamerikaTours.de wissen: Nur weil er als 'einfacher' Sechstausender gilt, darf man ihn nicht unterschätzen. Wir geben dir die Zeit, die dein Körper braucht, und Guides, die ihr Handwerk verstehen. So wird aus einer sportlichen Herausforderung ein Moment purer Freiheit, wenn du schließlich auf 6.088 Metern über den Wolken stehst.

Marokko aktiv • 4.000er Gipfelglück im Hohen Atlas und Kameltrekking in der Sahara