Gipfel und Berge • Expeditionen • Bergsteiger-Ziele weltweit
Gipfel und Berge. Von den majestätischen Sechstausendern der Anden bis zu den Vulkanriesen Mexikos und Afrikas – SuedamerikaTours.de bietet dir eine beeindruckende Auswahl an Gipfelzielen weltweit. In kleinen Gruppen und mit Fokus auf perfekte Akklimatisation führt deine Expedition zum Erfolg. Ob Einsteiger-Tour oder technische Herausforderung: Du profitierst von unserer individuellen Beratung und jahrelangen Erfahrung, um sicher auf den schönsten Bergen der Welt zu stehen.
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Der Aconcagua (fast 7000 m), Südamerikas höchster Berg und ein "Seven Summit", gilt als technisch verhältnismäßig einfach, doch Kälte, Wind und Höhe fordern ihren Tribut. Nur etwa 30% der Versuche sind erfolgreich. Trotz hoher Kosten und bürokratischer Hürden lockt er mit unbeschreiblichem Naturreiz und guter Infrastruktur ab Mendoza, wo das Permit erworben werden muss. Die mehrtägige Besteigung führt über das Basislager Plaza de Mulas (4300 m) zu Hochlagern wie Camp Berlin (5930 m), mit dem Gipfelversuch am 5. Tag.
Der Huayna Potosí (6088 m) gilt als Hausberg von La Paz und einer der schönsten 6000er Boliviens. Seine perfekte Pyramidenform und Eiskappe machen ihn zum Blickfang in der Cordillera Real. Trotz seiner Höhe sind die alpinistischen Schwierigkeiten moderat, weshalb er als zugänglicher 6000er gilt. Der Aufstieg erfolgt von der Hütte Casa Blanca am Zongopass. Obwohl die Tour technisch anspruchsvoll ist, besonders über spaltenreiche Gletscher und steile Eisflanken am "Pala Pequenio" und "Pala Grande", ist sie für geübte Bergsteiger oft in zwei Tagen machbar, wobei alpine Erfahrung essenziell ist.
Der Vulkan Acotango (6052 m) ist ein wenig bekannter 6000er im bolivianischen Sajamagebiet (Lauca Nationalpark). Dank eines Minenwegs kann man bis auf 5300 m hochfahren und den Berg ohne Zeltlager als Tagestour besteigen. Der Aufstieg bietet keine technischen Schwierigkeiten, lediglich leichtes Steigeisengehen kann nötig sein. Vom Gipfel aus genießt man spektakuläre Ausblicke auf sechs 6000er, die Laguna Chungara und den weit entfernten Salar de Coipasa. Der Acotango ist von der bolivianischen Seite aus besser zugänglich und gilt als ausgezeichneter Aussichtsberg.
Der Illimani (6439 m), Boliviens zweithöchster Berg und höchster Gipfel der Cordillera Real, ist ein majestätisches Wahrzeichen von La Paz. Von den Aymara als "wo die Sonne geboren wurde" verehrt, besitzt das Massiv fünf über 6000 m hohe Gipfel, darunter den Hauptgipfel Pico Sur. Die Besteigung in drei bis vier Tagen erfordert neben ausgezeichneter Kondition auch hohe alpine Erfahrung aufgrund steiler Eispassagen und der extremen Höhe. Die Südwand gilt als eine der anspruchsvollsten in den Anden, und eine Überschreitung aller Gipfel ist eine frostige Herausforderung.
Der Tocllaraju (6034 m) in Perus Cordillera Blanca ist ein beliebter, doch anspruchsvoller Eisgipfel, der sich in drei Tagen von Huaraz aus besteigen lässt. Trotz technischer Schwierigkeiten, insbesondere am 60 Grad steilen Gipfelaufschwung, birgt er akzeptable objektive Gefahren. Mit guter Infrastruktur im Ishincatal, wo Träger und Esel verfügbar sind, dient er oft als Höhepunkt nach der Akklimatisierung an 5000ern wie Urus oder Ishinca. Der Aufstieg bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Andenriesen, erfordert aber volle Eis- und Gletscherausrüstung sowie technische Fertigkeiten.
Mit seinen 2924 Metern ist das Erzhorn der zweithöchste Gipfel der Plessuralpen. Schon von Arosa aus wirkt sein hoch aufragender Doppelgipfel herausfordernd und Respekt einflößend zugleich. Nicht zufällig ist dieser Doppelgipfel eines der Wahrzeichen Arosas und auch auf dem Aroser Wappen zu finden. Auch das Erzhorn ist aus hellem, brüchigem Kalkgestein aufgebaut. Aufgrund seiner Höhe bietet es an klaren Tagen eine ausserordentliche Fernsicht und imposante Tiefblicke auf vor ihm liegende niedrigere Gipfel und den malerischen Älplisee.
Der Llullaillaco (6740m), an der chilenisch-argentinischen Grenze, ist einer der höchsten und geschichtsträchtigsten Andenberge. Technisch unschwierig, aber extrem anstrengend durch Kälte und Höhenstürme, wurde er durch den Fund dreier Inka-Kindermumien nahe des Gipfels weltberühmt. Diese sensationellen Funde in 6700m Höhe belegen die höchsten bekannten menschlichen Bauwerke. Der Aufstieg vom Hochlager (5300m) fordert mit fast 1500 Höhenmetern alles ab, belohnt aber mit einem endlosen Panorama.
Der Vulkan Uturuncu (6008 m) im Südwesten Boliviens gilt als einfachster 6000er, trotz seiner Abgeschiedenheit in der Cordillera Lipez. Ein Fahrweg führt bis auf 5400 m, der restliche Aufstieg von 500-600 Höhenmetern bietet keine technischen Schwierigkeiten. Fumarolen zeugen von seiner vulkanischen Aktivität. Der Gipfel ermöglicht fantastische Ausblicke, ist aber aufgrund seiner abgelegenen Lage nahe Quetena Chico und der argentinischen Grenze kaum bekannt. Er lässt sich gut mit einer Salar de Uyuni Tour kombinieren.
Der Pico de Orizaba (5640m), auch Citlaltepetl, ist der höchste Berg Mexikos und Mittelamerikas. Die Besteigung erfordert keine Kletterei, bietet aber eine Schlüsselstelle über ein steileres Eisfeld oder brüchigen Fels. Von Tlachichuca aus gelangt man per Allradfahrzeug zum Refugio Piedra Grande (4250m). Der lange Aufstieg im Eis ist mühsam, belohnt jedoch mit atemberaubenden Panoramen über die umliegenden Vulkane und die Städte Mexikos.
Der Misti (5822m) ist ein markanter, formschöner Vulkan nahe Arequipa, Peru. Seine Besteigung, meist über zwei Tage, ist technisch unschwierig, aber kräftezehrend durch rutschigen Lavasand. Der Weg führt nach einer Jeep-Fahrt (bis 3350m) über ein Basislager (4650m) zum Gipfel. Obwohl selten schneebedeckt, können Büßerschneefelder vorkommen. Eine gute Akklimatisierung ist aufgrund der großen Höhendifferenz essenziell für dieses beeindruckende Anden-Erlebnis.
Der Artesonraju ist das weltberühmte Gesicht der Cordillera Blanca - die perfekte Eispyramide diente sogar als Vorbild für das Paramount-Logo. Auf 6.025 Metern erwartet dich ein technisch anspruchsvoller Klassiker, der Steileis-Erfahrung und eine solide Akklimatisation verlangt. Thomas Wilken zeigt dir, warum dieser formschöne Riese aktuell zu den sichersten und lohnendsten Hochgipfeln rund um Huaraz gehört.
Der 2.847 Meter hohe Vulkan Villarrica zählt mit seinem weiß glänzenden Eiskegel zu Chiles absoluten Highlights. Der technisch unschwierige, aber steigeisenpflichtige Aufstieg belohnt dich am Kraterrand mit einem tiefen Blick auf echtes, glühendes Lavafeld. Ein unvergessliches Abenteuer für Bergbegeisterte, das beim rasanten Abstieg – rutschend auf einer Plastiktüte durch den Schnee – mit einer gehörigen Portion Spaß endet.
Das Radüner Rothorn via Schwarzhornfurka bildet die ruhige Alternative zum bekannten und fast immer überlaufenen Flüela Schwarzhorn. Leicht lassen sich diese beiden Gipfel aus der Schwarzhornfurka heraus miteinander kombinieren. Durch den hochgelegenen Ausgangspunkt an der Flüela Passtraße sind selbst beide Gipfel zusammen leicht als Tagestour durchzuführen.
Marokko aktiv • 4.000er Gipfelglück im Hohen Atlas und Kameltrekking in der Sahara