Imbabura

Der Imbabura ist ein formschöner Vulkanberge im Norden von Ecuador. Er befindet über dem Dörfchen La Esperanza in der Nähe von Ibarra und Otavalo.

Taita Imbabura (4.680 m) wird der Berg auch genannt, Vater also. Bildet der Imbabura doch mit dem Cotocachi zusammen ein Gottheitenpaar, welches schon weit vor der Inkazeit verehrt wurde. Zu den ganz Großen des Landes oder gar der Anden gehören beide natürlich nicht, trotzdem bilden sie interessante Tourenziele auf aussichtsreiche und freistehende Vulkanberge. Gletscher oder Firn sind dabei nicht anzutreffen, auch im Fels halten sich die Schwierigkeiten in sehr engen Grenzen.

Vulkan-Imbabura-Ecuador

Ausbruchgefährdet ist der Vulkan ebenfalls nicht mehr, gehört er doch seit langem zu den Erloschenen seiner Zunft.

Die Tour:

Nachdem ich in La Esperanza ein einfaches, aber gemütliches Quatier bei einer ecuadorianischen Familie gefunden hatte, geht es am frühen Morgen erst mal in Richtung Zuleta und kurz vor der Brücke das rechtsseitige Sträßchen hoch. Ein Teil dieses Weges lässt sich auch mit einem geländegängigen Taxi bewältigen. Ich selbst habe zwar nicht daran gedacht, doch kommt plötzlich ein Taxi mit einem deutschen Bergsteiger an mir vorbei. Schnell fahre ich den rechten Daumen aus und werde auch promt mitgenommen, was mir ein paar Höhenmeter auf unattraktiver Fahrstrasse erspart.

Ein kleiner Parkplatz oder zumindest Wendeplatz bildet das Ende der fahrbaren Strecke, nun wird der Weg deutlich schmaler, behält aber die Richtung bei und der Pfad ist gut zu finden. Etwas später wendet sich dieser nach links und steigt in einigen Serpentinen über eine Art Grat dem Kraterrand entgegen. Die Spuren werden etwas undeutlicher, ich muss immer wieder suchen. Einige Felspassagen können leicht umgangen werden, immer wenn es nach Schwierigkeiten aussieht verflüchtigen sich diese auch sofort wieder. Nach einem anstrengenden Steilstück ist der Kraterrand geschafft, leichte Felsstufen leiten zum Vorgipfel. Hier denke ich zuerst die Tour sei schon zuende, im Nebel ist der Hauptgipfel auf der anderen Kraterseite nicht zu erkennen, doch leiten Pfadspuren weiter am Krater entlang. Allerdings geht es deutlich bergab und zwar durch felsiges, heikel brüchig aussehendes Gelände. Nun kommt aber der andere Deutsche am Vorgipfel vorbei und meint das sei der Weg zum Gipfel. Also versuche ich es nach meiner Frühstückspause auch.

Allzu weit geht es nicht bergab, auch die Kletterstellen sind absolut problemlos, höchstens erster Grad. Es klart auf, sodass auch der Hauptgipfel zu sehen ist. Eine halbe Stunde später stehe ich vor dem felsigen Gipfelaufbau, wieder sieht alles schwieriger aus als es ist. Immer wieder findet sich ein leichter Durchschlupf und vielleicht 30-50 Höhenmeter später ist der aussichtsreiche Gipfel erreicht. Interessant sind vor allem die Tiefblicke auf die 100.000 Einwohnerstadt Ibarra, mit der Fernsicht ist es heute nicht soweit her, immerhin schaut hin und wieder der Cayambe durch das Wolkenmeer.

Der Abstieg erfolgt komplett auf dem Aufstiegsweg, diesmal hilft mir allerdings kein Taxi weiter, sodass ich Zu Fuß nach La Esperanza zurückkehren muss. Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Ibarra.

Besteigung-Imbabura

Ausgangspunkt:

Vom Andendörfchen La Esperanza ist die Besteigung problemlos als Tagestour machbar. La Esperanza ist mit Bus oder Taxi leicht in einer halben Stunde von der „Weissen Stadt" Ibarra zu erreichen, auch zu Fuß ist sind die 8 km Differenz leicht zu bewältigen.

Schwierigkeiten:

kein Eis, Kletterstellen im ersten Grad im Gipfelbereich und am Kraterrand; oft Pfadspuren

Ausrüstung: normale Wanderausrüstung mit festen Schuhen und Wind – und Regendichter Jacke.

Stützpunkte:

keiner

Zeiten:

Als Tagestour möglich; Aufstieg: 5 Stunden; Abstieg 3 Stunden

Beste Zeit:

Das Ganze Jahr über möglich

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