Nachdem ich die Berggebiete um meine Wahlheimat in den letzten Jahren
ausgiebig erkundet habe, bieten wir nun auch als erster Veranstalter Tagestouren
in der nahegelegenen Cordilliera Real an.
Wer in La Paz unterwegs ist und einfach mal eine Berg ausprobieren möchte,
ist ebenso herzlich willkommen, wie jemand, der im Anschluss einen höheren Berg
machen möchte oder eine Komplettour bucht. Diese Tagestouren sind natürlich auch
sehr gut geeignet, um in individuelle Programme eingebaut zu werden und
jederzeit buchbar.
In den Preisen ist immer eine Führung eines Trekkingguides oder auf Wunsch
Bergführers eingeschlossen, dazu die Anfahrt die meistens nur mit privaten
Transportmitteln möglich ist.
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Den höchsten Gipfeln des Condoriri vorgelagert, bietet der Cerro Austria aus der Ferne betrachtet einen imposanten Anblick. Wer seine immerhin 5328 Meter hohe ebenmäßige Felspyramide, vom Tunisee aus zum ersten Mal zu Gesicht bekommt, mag kaum glauben dass diese so abweisend wirkende Felsgestalt auf einfachen Wegen problemlos zu besteigen ist. Praktischerweise erhebt sich der Berg direkt über dem Basislager am Fuße der Condiririgruppe, von wo aus etliche Berge dieser Region angegangen werden können. Daher wird er oft als Eingehtour für die schwierigeren Ziele wie den Pequenio Alpamayo oder den Condoriri selbst benutzt.
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Für anspruchsvolle Kletterer gehört die stark vergletscherte Condoririgruppe
sicherlich zu den interessantesten Bergzielen Boliviens, aber auch reine
Bergwanderer können hier einige interessante Routen vorfinden. Aussichtsreiche
Übergänge und “kleinere” 5000er bieten auch dem weniger Erfahrenen spektakuläre
Andenerlebnisse und grandiose Fern – und Nahsichten. Ausgangspunkt für alle
diese Touren ist der kleine Bergweiler Tuni 4438m hoch am gleichnamigen Stausee
gelegen. Obwohl die Stauseen im Condoriri für die Wasserversorgung der
Stadtbevölkerung unverzichtbar sind fehlen immer noch regelmäßige
Busverbindungen.
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Vor dem dominierenden Huayna Potosí findet sich noch eine weitere sehr
eindruckvolle Berggestalt, dessen Schauseite von einer ansehnlichen Eiswand
geziert wird. Mit “nur” 5522 m steht der Maria Lloco zwar klar im Schatten des
deutlich hoeheren Nachbarn, aus der Naehe betrachtet gibt er aber ein
phantastisches Bild ab. Natuerlich ist die Aussicht dort oben ebenfalls vom
feinsten, nicht nur fuer diejenigen die den Huayna mal aus naechster Naehe
betrachten moechten. Allzu schwierig ist der Anstieg, nicht, wohl aber steil und
muehsam. Doch die Landschaft waehrend der gesamten Tour ist es absolut wert.
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Bei einer Ueberquerung des Cumbrepasses nach Coroico ist der Cerro Wila Maquilizani praktisch allgegenwaertig. Seine strahlend weiss leuchtende Eisflanke sticht bei der Busfahrt oder einem Seerundgang auf der Passhoehe sofort ins Auge. Bei wirklichen Bergsteigern weckt sie sofort Begehrlichkeiten und es entsteht der Wunsch diese Wand zu durchklettern. Eine fuer erfahrene Bergsteiger nicht allzu schwierige Bergtour in phantastischer und voellig unberuehrter Umgebung. Ideal auch zum akklimatisieren fuer hoehere Ziele oder erste Erfahrungen in steilerem Eis. |
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Mit immerhin 5392 Metern zählt der Cerro Charkini zweifellos zu den auffälligen
Hochgipfeln der Cordillera Real. Dementsprechend beachtlich fällt auch seine
Vergletscherung aus. Trotzdem ist dieser formschöne Andenriese erstaunlich
leicht zu besteigen. Gerade für Neueinsteiger in Eis bietet sich seine zahme
Nordflanke an, um erste Erfahrungen auf Steigeisen zu sammeln. Erfreulicherweise
befindet sich dieser aussichtsreiche Berg mitten im Zentrum der Cordillera Real
und ist angenehm schnell von La Paz aus zu erreichen.
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Zwar ist die Muela de Diablo nur 3995 Meter hoch, was für bolivianische
Verhältnisse ja fast gar nichts ist, trotzdem bildet dieser wilde Felszacken von
fast überall in der Südstadt von La Paz einen grandiosen Blickfang. Steil und
unnahbar wirkt dieser Felsklotz inmitten bizarr geformter, weicher
Erosionslandschaften und grüner Weideflächen. Sportkletterer können im
Gipfelbereich ein lohnendes Betätigungsfeld vorfinden.
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Der Chacaltaya beherbergt auf ca. 5300 Metern das höchstgelegene Skigebiet der
Welt. Mittlerweile ist allerdings leider der Grossteil der ehemaligen
Gletscherfläche abgeschmolzen und der einzige kurze Skilift dümpelt einsam vor
sich hin. Dennoch bietet die Überschreitung der Chacaltayakette ein
phantastisches Panorama über fast die gesamte Cordillera Real mit
atemberaubenden Tiefblicken auf La Paz. Nachdem wir mit dem Minibus auf über
5100 Meter Höhe „aufgestiegen“ sind werden wir zuerst einmal zur Kasse gebeten.
10 Bolivianos Eintritt verlangt der ansonsten wenig hilfreiche Club Andino
Boliviano, nur dafür das wir seine Hütte passieren dürfen. Nachdem wir das getan
haben folgen wir dem deutlichen Aufstiegspfad, direkt am Hinterausgang.
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Einige bekannte Berge ragen direkt über der bolivianischen Metropole auf, und
sind teilweise sehr gut zu erreichen. Man denke zum Beispiel an den berühmten
Huayna Potosi mit seinem formvollendeten Firndreieck, oder den gewaltigen
Eisklotz des Illimani. Auch etwas weniger exponierte Ziele wie der Cerro
Charkini am Zongopass oder der Skiberg Chacaltaya befinden sich im direkten
Einzugsgebiet der Millionenstadt. Der nächstgelegene 5000er aber dürfte am Weg
zum Abra de Cumbre Pass liegen. Leider ist er bisher auf keiner Karte namentlich
erwähnt, nur seine Höhe wird mit 5108 Metern angegeben. Er ist der höchste Punkt
einer kleinen Untergruppe der Königskordilliere, mit entsprechend
aussichtsreicher Gipfelsicht.
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Über dem stark befahrenen Abra de Cumbre Pass zwischen La Paz und Coroico
befinden sich etliche leicht ersteigbare Gipfel um die 5000 Meter. Sicherlich
einer der schönsten von ihnen ist der Cerro Kinkillosa, dessen markante
Gipfelkuppe elegant aus einer lang gezogenen Reihe ähnlich geformter Gipfel
herausragt. Durch seine freistehende Lage bietet er eine atemberaubende
Rundsicht und phantastische Einblicke in die gegenüber liegende Sherke Khollo
Gruppe. Welch ein Glück das sich dieser Prachtberg auch noch leicht und bequem
besteigen lässt, idealerweise in Form einer Abwechslung garantierenden
Überschreitung.
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Der Cerro Japa Japani gehört sicherlich zu den eher unbekannten Hochgipfeln
seines Landes, aber auch zu den interessantesten. Er bietet eine
unvergleichliche Rundsicht bis hin zum fernen Sajama, dem Titicacasee und
natürlich über weite Teile der Cordillera Real. Dazu kommen atemberaubende
Tiefblicke auf das Häusermeer von El Alto und in den mit Hochhäusern
durchzogenen Kessel von La Paz. Außerdem gehört das Palkomatal zu den schönsten
in Bolivien und wurde von der Natur reichlich mit Seen, Schluchten und
Wasserfällen beschenkt.
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