Cordillera Blanca mit Huascaran

Anspruchsvolle Bergsteiger-Reise in Peru. Von Huaraz aus besteigen wir den Huascaran und den Nevado Pisco in der Cordillera Blanca.

Bergsteigen in einer der imposantesten Berglandschaften der Welt. Wir besuchen zahlreiche Highlights in der Cordillera Blanca um Huaraz wie die Laguna Churup, den Nevado Pisco, Chavin de Huantar, die Lagunas Llanganuco und vor allem den höchsten Berg Perus den Huascaran.

Die Cordilliera Blanca in der Region Ancash gilt als eines der besten Bergsteigegebiete weltweit. Das angenehme Klima der Region (Saison ist von Mai bis September) und der relativ leichte Zugang zu den Gipfeln sind nur einige Gründe dafür. Die Cordillera Blanca ist mit über 50 Bergen über 5.700 m die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents. Der Name heißt übersetzt Weiße Kordillere - ein Hinweis auf die starke Vergletscherung.

Huascaran-Cordillera-Blanca

Ein großer Teil der Cordillera Blanca wurde 1975 zum Nationalpark Huascaran erklärt und steht komplett unter Schutz. Gegen Eintritt kann der Park besucht werden und bildet einen der touristisch interessantesten Orte Perus. Aufgrund der Klimaerwärmung wird seit Ende der 1980er Jahre ein starker Rückgang der Schneebedeckung der Cordillera Blanca festgestellt. Es zeigt sich, wie wichtig ein schonender Umgang mit den Ressourcen unser Erde ist. Daher verzichten wir möglichst auf innerörtliche Flüge

Der Hauptort am westlichen Rand der Cordillera Blanca ist Huaraz. Er ist bedeutendes Zentrum für Trekker und Bergsteiger sowie Ausgangspunkt vieler anspruchsvoller Bergtouren. Unzählige Reiseagenturen und andere Dienstleister haben sich hier angesiedelt und bieten alles, was das Bergsteigerherz begehrt. Auch für unsere Touren ist Huaraz wichtiger Dreh- und Angelpunkt.

Die Anreise erfolgt normalerweise über Lima, 400 km in nördliche Richtung - wobei die Fahrzeit zwischen 6 und 8 Stunden beträgt. Ausgangspunkt für Touren sind die Orte Huaraz, Carhuaz, Yungay und Caraz.

Zuerst einmal geht es von Lima über atemberaubende Andenpässe in die Trekker- und Bergsteigerhauptstadt Huaraz. Von hier aus unternehmen wir die ersten aussichtsreichen Wanderungen in den Nationalpark Huascaran und in die gegenüberliegende Cordillera Negra.

Dazu besuchen wir mit Chavin de Huantar einen der spannendsten Ruinenkomplexe Perus. Dazu kommen weitere Akklimatisationstouren in der Umgebung von Huaraz, mit kleineren Gipfeln und malerisch schönen Gebirgseelein garniert.

Nach einigen Tagestouren zur Vorbereitung wollen wir es dann natürlich wissen. Als erster größerer Gipfel wird der 5772 Meter hohe Nevado Pisco in Angriff genommen. Noch keines der ganz großen Ziele der Cordillera Blanca, aber mit phantastischen Ausblicken auf die noch höheren Berge.

Danach widmen wir uns aber einem ganz großen, dem 6770 Meter hohen Huascaran, dem höchsten Berg Perus. 6 Tage brauchen wir mindestens für dieses äußerst anspruchsvolle Gipfelziel, doch die Mühe lohnt sich, denn die Gipfelsicht von diesem gewaltigen Eisgiganten ist wahrlich kaum noch zu übertreffen.

Dabei sind natürlich bergsteigerische Erfahrung und eine sehr gute körperliche Verfassung zwingende Voraussetzungen für diese Tour.

Tour-Info

Highlights

  • Huascaran
  • Nevado Pisco
  • Laguna Churup
  • Bergsteigen
  • Wandern
  • Huaraz
  • Yungay
  • Cordillera Blanca
  • Cordillera Negra
  • Laguna 69
  • Lima

Dauer dieser Tour: 23 Tage

Unser nächsten Termine:

  • 2. bis 24. Juli 2018

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person):

  • ab 2 Personen: 3.249 Euro  - Nur auf Anfrage möglich!
  • ab 4 Personen: 3.039 Euro
  • ab 6 Personen: 2.934 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Alle Bus- und Taxitransfers im Land
  • Alle Übernachtungen in einfachen landestypischen Unterkünften und Zelten
  • Reiseleitung je nach Gruppengrösse auf Deutsch oder mindestens Englisch
  • Nationalparkeintritte
  • Geführte Wanderungen

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Hin- und Rückflug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in Lima

Start und Zielflughafen ist Lima, mittlerweile mit 11 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Südamerikas. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt, wer möchte kann sich noch etwas in der Stadt umsehen. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Lima.

Cerro-Yanamarey-Cordillera-Blanca

2. Reisetag: Fahrt nach Huaraz

Heute steht eine Busfahrt auf dem Programm, die sich sehr abwechselungsreich und aussichtsreich gestaltet. Wir fahren zuerst an der Küste entlang nach Norden, wobei wir nicht nur das Meer sehen, sondern auch die imposanten Sandwüstenlandschaften nahe der peruanischen Küstenregion. Später geht es dann durch die Cordillera Negra, wobei wir die 4000 Meter Grenze zum ersten Mal deutlich überschreiten. Hierbei wird der Blick frei auf die eisüberzogenen Paradeberge der Cordillera Blanca, sicherlich eine der imposantesten Berglandschaften der Welt. Je nach Busgesellschaft lassen sich auch schon die Gipfel der Cordillera Huayhuash ausmachen, unter ihnen ebenfalls einige der interessantesten Bergformen Perus. In Huaraz beziehen wir dann erstmal unser Hotel und schauen uns am Abend noch etwas in der Stadt um.

3. Reisetag: Chavin de Huantar

Das älteste Steinbauwerk der Welt steht auf dem Programm, Chavin de Huantar, ein Ruinenkomplex in Form einer Tempelburg. Die Anfahrt führt an einer glasklaren Lagune vorbei und versinkt später in einem dunklen Tunnel. Beim Rundgang wird es aber wieder hell, sodass wir uns erst mal den Festungshügel Castillo vornehmen. Wohl noch an seinem ursprünglichen Platz steht El Lanzon, die Lanze, ein 4,5 Meter hoher Granit-Monolith. Das Osttor mit dem Tello Obelisken und die Raimondi Stele sind weitere Highlights dieses Tages. Später geht es zurück nach Huaraz, wo noch etwas Ausruhen angesagt ist. Die Fahrt führt uns über einen spektakulären Andenpass mit interessanten Einblicken in den Südteil der Cordillera Blanca.

4. Reisetag: Wanderung von Wilkahain

Heute fahren wir mit dem Sammeltaxi nach Wilkawain hinauf, von wo aus sich herrliche Wanderungen unternehmen lassen. Wir steigen dem Nevado Churup entgegen, bevor wir in ein malerisches Hochtal einbiegen. Es gibt nun je nach Lust und Kondition mehrere Möglichkeiten. Entweder wir steigen weiter in ein von steilen Wänden umgebenes Andental mit einigen sehenswerten Wasserfällen oder steigen etwas weiter über einen Grat auf, einem Vorgipfel der Cordillera Blanca Hauptkette entgegen. Hier bieten sich schon prächtige Ausblicke auf diese imposante Berggruppe.

Im Anschluss wandern wir durch sattgrüne Felder zurück nach Wilkahain, wo wir uns noch kurz die Ruinen anschauen. Mit den nächsten Collectivo geht es dann zurück nach Huaraz. Wer möchte kann die 7 Kilometer auch laufen, die Strecke führt an ursprünglichen Andendörfchen und landwirtschaftlich genutzter Fläche vorbei und ist ebenfalls recht lohnend.

Laguna-69-Yungay

5. Reisetag: Laguna Churup

Auch heute fahren wir von Huaraz mit dem Sammeltaxi bergauf, und zwar in das Dörfchen Llupa. Von hier aus führen steinerne Inkapfade weiter nach oben, doch auch schon im Ort bieten sich prächtige Ausblicke auf die weiß glänzenden Firnberge der Cordillera Blanca. Nachdem wir kurz den Fahrweg nach Pitec gekreuzt haben wird der Weg enger und steiler, aber auch immer interessanter. Weiter oben muss sogar eine nicht ganz kurze Kletterpassage überwunden werden. Wer sich das nicht zutraut kann diesen Abschnitt linksseitig umgehen, muss dabei aber knapp 100 Höhenmeter Gegenanstieg in Kauf nehmen. Kurze Zeit später ist dann die die tiefblaue Laguna Churup erreicht, immerhin auf 4450 Metern Höhe gelegen. Im Hintergrund erhebt sich dann der Churup selbst mit seinen schroffen Gletscherabstürzen, ein atemberaubendes Bild. Wir steigen noch etwas höher auf um einen Rundweg zu machen, der bald wieder auf den Aufstiegsweg mündet. Weiter unten gibt es eine kleine Lagune, ursprüngliche Häuser und weitere interessante Fotomotive. Wir nehmen in Llupa den ersten Collectivo zurück nach Huaraz, es könnte dort herinnen etwas eng werden.

6. Reisetag: Laguna 69

Es folgt unser erster Kontakt mit dem Nationalpark Huascaran, wir besuchen die Lagunas Llanganuco und 69. Die türkisblau schimmernden Seen liegen direkt zu Füßen der prächtigen Gebirgslandschaft um Huandoy und Huascaran. Die ersten beiden Seen liegen auf 3800 Metern Höhe, Andenkolibris, Falken, Vicunas und Alpakas sind nur einige der zahlreichen hier vertretenen Tierarten. Auch unser späteres Ziel der Chopicalqui ist von hier aus gut einzusehen, zu Recht kommt Vorfreude auf. Wir fahren noch ein Stückchen weiter in den Park hinein und steigen unterhalb des Portachuelopasses auf knapp 4000 Metern Höhe aus dem Taxi. Nach kurzem Abstieg wandern wir an einem kleinen Fluss entlang durch ein zauberhaftes Andental. Doch bald wird der Aufstieg steiler und führt vorbei an atemberaubenden Wasserfällen nach oben. Hier wird der Blick frei auf einige der großen Gletscherberge, auch der Huascaran schiebt sich mit seinem Nordgipfel ins Bild. Weiter oben befindet sich mit der Laguna 69 einer der schönsten Bergseen der Anden, direkt über uns erhebt sich die gewaltige Eisflanke des Chacraraju. Je nach Zeit und Kondition wandern wir von hieraus zur Passstrasse zurück oder machen eine Rundwanderung über das Refugio Peru, Ausgangspunkt für die Besteigung des Nevado Pisco. Diese erfordert allerdings noch etwa 2 Stunden zusätzlichen Zeitaufwand.

Dann geht es zurück nach Huaraz, für mehr als das Abendessen ist allerdings keine Zeit mehr.

Laguna-Arhuac-Huaraz

7. Reisetag: Jircohirca

Wir fahren heute mit dem Bus oder Taxi in die Cordillera Negra hinein, die andere Seite des Santatales. Auch hier lassen sich schöne Touren machen, vor allem weil man dabei den perfekten Überblick auf die Cordillera Blanca mit all ihren Eisgipfeln hat. Wir steigen an der Puntan Callan aus, auf immerhin schon 4225 Metern Höhe. Von hier aus können wir zwar weglos, aber auch Problemlos den 4622 Meter hohen Jircohirca besteigen. Kaum mehr als 2 Stunden sind dafür nötig, wenn überhaupt. Von hier aus bieten sich tolle Tiefblicke auf Huaraz und lassen sich die meisten der ganz großen Berge sehen, auch der Huascaran steht uns praktisch Auge in Auge gegenüber, noch näher ist uns der Huantsan, direkt über der Stadt. Auch die etwas weiter entfernte Cordillera Huayhuash lässt sich von hier aus gut überblicken. Wir nehmen uns noch ein bis 2 kleinere Berge vor bevor wir dann zurück nach Huaraz hinunterfahren, je nach Teilnehmerzahl mit Bus oder Taxi.

8. Reisetag: Pastoruri

Heute besuchen wir den ersten größeren Gipfel in der Cordillera Blanca, nämlich den Pastoruri, immerhin 5300 Meter hoch. Bis 4800 Meter können wir hinauffahren, der Rest wird zu Fuß zurückgelegt. Unsere Partneragentur Andean Kingdom führt dann hier oben mit allen die möchten Eiskletterrouten durch. Eine gute Maßnahme zu weiteren Höhenakklimatisation, und in dieser Höhe äußerst anstrengend, aber hilfreich für die Schlussanstiege der großen Gipfel. Früher war der Pastoruri für seine begehbaren Gletscherhöhlen bekannt, heute ist der Gletscher zwar noch vorhanden, doch sämtliche Höhlen sind der Klimaerwärmung zum Opfer gefallen. Trotzdem eine tolle Tour in atemberaubender Gletscherlandschaft mit Blick auf zahlreiche 5 und 6000er der weißen Cordillere. Auf dem Rückweg durchfahren wir eine weite Punalandschaft mit einer weiteren Attraktion, der Puya Raimondi. Mit über 10 Metern handelt es sich um die größten Ananasgewächse der Erde, einige über 100 Jahre alt. Spektakulär ist die Rückfahrt nach Huaraz, wo wir übernachten und zu Abend essen.

9. Reisetag: Kleiner Akklimatisationsberg

Heute machen wir uns früh mit dem Bus auf den Weg nach Catac. Von hier aus geht es mit dem Taxi weiter zur Laguna Querococha, die wir schon auf dem Weg nach Chavin passiert haben. Diesmal halten wir aber nicht nur kurz hier an, sondern umrunden den halben See um dann linksseitig in ein unbekanntes Bergtal aufzusteigen. Neben dem schönen Tiefblick auf den See werden auch immer größere Teile der Andenkette sichtbar. Auf guten Pfaden geht es zunächst bergauf, unterhalb eines hübschen Gipfelkopfes verlassen wir diese dann aber. Denn diesem Gipfelkopf wollen wir aufs steinerne Haupt steigen. Wir wandern auf teilweise Trittspuren halb um den Berg herum, um dann einen kurzen Felsgürtel leicht zu überwinden. Kurze Zeit später ist der aussichtsreiche Gipfelgrat erreicht, viele große Andenberge sind zu sehen.

Mangels Alternativen steigen wir dann auch auf dem Aufstiegsweg wieder ab, umwandern nochmals den glasklaren See, bis wir an der Passtrasse unser Taxi oder den Bus erreichen. Die Rückfahrt erfolgt mit Taxi und/oder Bus/Collectivo nach Huaraz.

Nevado-Pisco-Cordillera-Blanca

10. Reisetag: Raftingtour am Rio Santa

Um uns etwas vom Wandern und Bergsteigen zu erholen, erfolgt heute eine Raftingtour auf dem Rio Santa, durchgeführt mit einer meiner Partneragenturen, wahrscheinlich auch Andean Kingdom.

11. Reisetag: Anfahrt und Annäherung Nevado Pisco

Auf zu Attacke, Mit dem Nevado Pisco (5752m) gehen wir endlich den ersten ganz großen Andengipfel an. Zwar gilt er als einer der leichteren seiner Zunft, trotzdem handelt es sich um eine ernste Hochtour mit 30° Eispassagen und Spalten auf dem Gletscher. Dazu kommt die ungewohnte Höhe. Heute aber steigen wir erst mal nur bis zum Hochlager auf. Wir starten dazu am 4700 Meter hohen Portachuelo de Llanganuco, wo westlicher Richtung ein Pfad zum Basislager des Pisco führt. Nach dem ersten steilen Anstieg folgt ein etwas flacheres Teilstück. Nach einem weiteren Anstieg mit einem kleinen Wasserfall wird die kleine Ebene erreicht, die gemeinhin als Basislager für die Piscobesteigung dient.

12. Reisetag: Hochlager Pisco

Heute lassen wir es gemütlich angehen das Hochlager zum Pisco ist nicht allzu weit entfernt. Wir wandern durch prächtige Hochflächen und bestaunen die umliegenden Eisgiganten. Der Pisco wäre durchaus auch in 2 Tagen machbar, aber zur besseren Akklimatisation halten wir uns noch einen weiteren Tag in der Höhe auf. Nach dem Errichten des Hochlagers macht es sinn noch etwas über die Schlafhöhe hinaus zu steigen, zum Beispiel zum nahe gelegenen Gletscherrand.

13. Reisetag: Gipfel Nevado Pisco

Schon deutlich vor dem Sonnenaufgang beginnen wir mit dem Aufstieg. Im Schein der Stirnlampen überschreiten wir Seitenmoräne und Blockgletscher. Dann wird ein Geröllfeld am Huandoygletscher durchquert, hier müssen wir auf Steinschlag gefasst sein. Auf der anderen Seite des Blockgletschers bietet dunkleres Gestein einen besser gangbaren Weg, auch wenn dieser ständigen Änderungen unterworfen ist. Bald haben wir dann den Einstieg zum Nevado Piscogletscher gewonnen. Meistens findet sich hier eine deutliche Spur, welche wir bis zum Sattel weiterverfolgen können. Es folgt noch der etwas steilere Schlussanstieg zum Gipfel des Nevado Pisco auf stolzen 5752 Metern. Nicht nur der höchste Berg Perus, der Nevado Huascaran, sondern unendlich viele weitere Eisriesen lassen sich von hier oben ausmachen. Auch Huandoy und Chopiqualqui ragen in der direkten Nachbarschaft auf. Irgendwann aber wird es uns da oben zu kalt und wir machen uns an den Abstieg zum Pass. Dort wartet schon unser Fahrzeug und es geht wieder hinunter ins Santatal.

Huascaran-Sur

14. Reisetag: Ruhetag

Ruhetag, nach den Strapazen am Nevado Pisco ist heute Ausruhen angesagt. Huaraz bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Entspannung. Natürlich ist das jedem selbst überlassen, denn der Tag steht zur freien Verfügung.

15. Reisetag: Musho

Die Ruhepause war wohl nötig, denn wir wollen ja noch dem höchsten Berg Perus zur Leibe rücken, dem 6770 Meter hohen Huascaran.

Von Huaraz aus fahren wir nun zuerst in Richtung Yungay und weiter über das Dörfchen Mancos nach Musho. Hier auf 3000 Metern Höhe beginnt die eigentliche Tour. Zu Fuß geht es nun an einem kleinen Friedhof vorbei auf einen malerischen Eukaliptuswald zu. Weiter oben werden diese Bäume durch Quinuabäume ersetzt, davon gibt es nicht mehr viele in Südamerika.

Auf 4100 Metern Höhe erreichen wir dann einem freie Fläche die sich hervorragend als Lagerplatz eignet, hier schlagen wir unsere Zelte auf. Ein herrlicher Platz um die Nacht zu verbringen. Für die gut 1000 Höhenmeter bis hierher werden wir übrigens von Tragtieren unterstützt, sodass wir nur unsere Tagesrucksäcke zu tragen brauchen. Später werden die Mulas dann gegen Träger ausgetauscht, da sie sich nicht so gut in den Fels und Eisregionen bewegen können.

16. Reisetag: Camp 1

Der heutige Aufstieg zum Campo 1 beträgt wiederum gut 1000 Höhenmeter, wiederum wird sich liebevoll um unser Gepäck gekümmert. In zahlreichen Kehren durchqueren wir weitläufige Paramohochflächen mit interessanten Vegetationsformen. Diese leiten direkt zum unteren Gletscherrand, wo wir zum ersten Mal die Steigeisen anlegen. Höchstens 30 Grat steil ist der Gletscher hier, die wenigen kleinen Spalten bilden keine wirkliche Gefahr. Unser Lager befindet sich auf luftigen 5200 Metern Höhe auf einer flachen Stelle im Eis.

17. Reisetag: Hochlager Huascaran

Sehr früh verlassen wir das Lager heute der Weg wird wiederum etwas steiler. Etwa 40 Grat hat das Eis am Anfang wir kommen bequem vorwärts. Zumindest bis zur Schlüsselstelle der gesamten Unternehmung der so genannten „Canaleta" einem 70 Grat steilen Eiscolour. Zum Glück sind es keine 100 Höhenmeter und unser Bergführer sichert uns zuverlässig von oben. Nach dem Überwinden dieses Steilstückes wird der Weg wieder deutlich flacher, dafür stellen sich uns einige Spalten in den Weg. Später heißt es wiederum Acht geben, rechterseits durchqueren wir eine Lawinen gefährdete Zone. Nachdem auch dieses Hindernis überwunden ist bereiten wir unser Lager unter der breiten Eismauer der Garganta, dem Schlund vor. Diese befindet sich auf 5900 Metern Höhe an einem halbwegs geschützten Platz. Von hier aus werden wir morgen den Gipfelanstieg in Angriff nehmen.

18. Reisetag: Gipfel Huascaran

Nun wird es wirklich ernst, um etwa 2 Uhr nachts machen wir uns auf den Weg um den höchsten Gipfel Perus zu ersteigen. Zuerst einmal muss die Garganta selbst überwunden werden, die Steilheit beträgt in etwa 45 Grat, also kein Vergleich zu gestern. Unter uns und um uns herum breiten sich gewaltige Seracs aus, zwischen denen wir unseren Weg suchen. Dieser wird wiederum flacher und bald haben wir den Gipfel erreicht. Es handelt sich um den Aussichtspunkt in der Cordillera Blanca schlechthin, atemberaubend sind die Tiefblicke ins Santatal, unendlich die Weite der umliegenden Eisberge. Allzu lange können wir aber nicht oben bleiben, denn erstens ist es dazu zu kalt und zweitens wartet noch ein mehr als anspruchsvoller Abstieg auf uns. Wir halten uns wiederum an die Aufstiegsrute und sollten es Heute noch bis zum Campo 1 schaffen. Beim Campo 2 werden zuerst mal die Zelte abgebaut und es bleibt Zeit für eine ausgiebige Erholungspause mit Tee und Schokolade. Die Canaleta wird dann normalerweise durch Abseilen überwunden, bevor am Campo erneut das Lager errichtet wird.

Vallunaraju-Cordillera-Blanca

19. Reisetag: Abstieg Basislager

Heute steigen wir weiter ab, je nachdem wie weit wir Gestern gekommen sind können wir uns heute endlich mal wieder etwas Zeit lassen und die herrliche Bergwelt um uns herum genießen. Wir halten uns weiterhin an die Aufstiegsroute, welche wir bis zum Basislager auf 4200 Metern Höhe zurückverfolgen. Dort wartet dann ein wieder etwas angenehmeres und wärmeres Nachtlager auf uns.

20. Reisetag: Rückkehr nach Huaraz

Früh aufgestanden muss diesmal nicht werden, wir haben viel zeit für die letzten 1100 Höhenmeter Abstieg. Auch diesmal benutzen wir die Aufstiegsroute durch prachtvolle Bergwälder und alte Hirtenpfade. In Musho dürfte dann bereits unser Fahrzeug warten das uns dann sicher und bequem zurück nach Huaraz bringt.

21. Reisetag: Ruhetag Huaraz

Ruhetag, auch dieser tag steht zur freien Verfügung. Die meisten werden sich freuen zurück in der Zivilisation zu sein und den Luxus der Stadt genießen. Ein Besuch in den nahe gelegenen Thermalbädern würde sich zum Beispiel anbieten um sich von der anstrengenden Besteigung zu erholen. Vielleicht auch einfach den ganzen Tag nur schlafen.

22. Reisetag: Rückfahrt nach Lima

Heute verbringen wir den Grossteil des Tages im Bus, denn wir müssen ja leider nach Lima zurück. Dabei überqueren wir wiederum die Cordillera Negra und schauen noch einmal zurück auf die großen Berge der Cordillera Blanca. der Huascaran selbst ist natürlich auch vom Pass aus deutlich auszumachen. Abends treffen wir dann in der Hauptstadt ein, wer möchte kann sich dort noch mal in das pulsierende Nachtleben der peruanischen Metropole stürzen, was sicher deutlich facettenreicher ist als jenes von Huaraz.

23. Reisetag: Rückflug von Lima

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Peru. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.

Camp-Taulliraju-Santa-Cruz-Trek


 

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