Die Cordillera Real in Bolivien: Eine 5000er und 6000er Parade vom Illampu zum Illimani
Die bolivianische Cordillera Real ist eine spektakuläre Kette voller 6000er und unzähliger 5000er. Sie beheimatet die Ikonen wie den Illimani (6468m) und den beliebten Huayna Potosí. Abseits der Klassiker warten jedoch Dutzende unberührter 5000er wie der Mururata oder der Condoriri-Gebiet. SuedamerikaTours.de ist dein Spezialist für diese Region, von mittelschweren Gletschertouren auf den Huayna Potosí bis hin zur Eiskletter-Herausforderung am Illampu. Erlebe die Wildnis der Anden abseits ausgetretener Pfade.
Erlebe die Wildheit und Schönheit der Cordillera Real in Bolivien
Die Cordillera Real in Bolivien ist ein Paradies für Bergsteiger mit beeindruckenden 6000ern. Eine der spektakulärsten Bergregionen Südamerikas.
6000er gibt es zwar "nur" sechs in der bolivianischen Cordillera Real, aber die zahlreichen 5000er lassen sich nicht zählen. Viele haben noch nicht einmal Namen.
Die 6000er schon, daher zähle ich sie hier mal auf:
Illimani
Es beginnt mit dem Illimani, dem Sonnengott mit 6468m der zweithöchste Berg von Bolivien und der höchste der Cordillera Real. Seine Besteigung ist auch am Normalweg durchaus anspruchsvoll. Nur der Sajama ist mit seinen 6545m noch höher als der Inti Illimani.
Huayna Potosi
Wenn wir uns nun von Süden weiter Richtung Norden bewegen, ist der Huayna Potosi der nächste 6000er. Gleichzeitig ist er wohl der bekannteste Berg in Bolivien und der meist bestiegene 6000er des Andenlandes. Durch seine Nähe zu La Paz kann er in 2 Tagen von der Andenmetropole aus bestiegen werden. Es stehen sogar mehrere Berghütten als Stützpunkte zur Verfügung. Die Besteigung ist mittelschwer.
Chachacomani und Chearoco
Etwas weiter nördlich finden wir die beiden "fast Zwillinge" Chachacomani und Chearoco. Beide sind um die 6100m und in 3-4 Tagen von La Paz aus besteigbar. Der Chearoco ist ziemlich anspruchsvoll, der Chachacomani auf dem Normalweg recht gut zu begehen. Allerdings führen auf beide Berge nur spaltenreiche Gletscher. Diese Gegend besticht durch ihre Ursprünglichkeit. Unverbaute, echte und grandiose Berglandschaften.
Bergtour mit Besteigung des Chachacomani. Langer Gletscher-Anstieg durch selten begangenes Gebiet.
Oberhalb von Sorata befinden sich die beiden nördlichsten 6000er der Cordillera Real:
Ancohuma
Der zweithöchste Berg dieser Kette heißt Ancohuma und misst stolze 6440m. Er ist mittelschwer, aber der Aufstieg ist seehr lang und es sind mindestens 4-5 Tage für deine Besteigung zu veranschlagen. Noch weiter nördlich befindet sich der anspruchsvollste 6000er Boliviens. Der Illampu ist höhenmäßig die Nummer 3 der Cordillera Real und nur mit steiler Eiskletterei zu besteigen. Hierfür sind mindestens 5-6 Tage zu veranschlagen.
Die 5000er der Cordillera Real aufzuzählen würde locker ein Buch (oder eher mehrere) füllen.
Daher greife ich nur einige der wichtigsten heraus:
Der Condoriri (5638m) und der Ala Izquirda (5568m) sind bei extremeren Eiskletterern beliebt, während ihr Nachbar, der Cerro Austria (5321m) vor allem als aussichtsreicher Wanderberg bekannt ist. Ganz im Süden dominiert der "kopflose" Mururata, mit seinen 5865m nahe am 6000er, aber halt nicht ganz und deshalb eher selten bestiegen. Im Hampaturigebiet dominieren Serkhe Kholle (5536m) und Serkhe Negro (5478m). Neben dem Huayna sind Cerro Charkini (5394m) und der ehemalige Skiberg Chacaltaya (5408m als Aussichtsberge sehr beliebt.
Geniale Berge gibt es um die Laguna Alka Khota und den Paso Mullu: Pokaceuta, Cerro Wara Warana, Negruni, Yanko Laya und viele mehr überschreiten die 5500m Grenze und erhalten kaum einmal Besuch.
Über dem Calzadapass dominieren der gleichnamige Gipfel und der Kasiri, beide um die 5800m hoch und seltenst bestiegen.
Wer möchte kann das ändern, am besten mit uns:



