Bergsteiger-Tour in der Cordillera Quimsa Cruz im Herzen Boliviens
Entdecke die unberührte Granitwelt der Cordillera Quimsa Cruz, Boliviens Geheimtipp für anspruchsvolles Bergsteigen. SuedamerikaTours.de führt dich in kleinen Gruppen zu einsamen Gipfeln bis 5.800 Meter, umgeben von schroffen Felsnadeln und gewaltigen Gletschern. Fernab bekannter Pfade genießt du absolute Stille und echtes Expeditionsfeeling. Dank unserer individuellen Planung und tiefen Gebietskenntnis erlebst du ein alpinistisches Abenteuer in einer der ursprünglichsten Bergregionen Südamerikas.
Mit Pobre Christo, Cerro Jistana und Cerro Santa Ana stehen drei formschöne Berge auf dem Programm dieser Gipfel-Tour.
Die Cordillera Quimsa Cruz liegt im Herzen von Bolivien und ist eine recht unbekannte und kaum erschlossene Bergregion.
Neben immerhin fast 5800m erreichenden Hochgipfeln mit zum Teil üppiger Vergletscherung, bieten die Cordillera Quimsa Cruz bizarre Felsformationen mit wirklich imposanten Gipfeln. Zudem soll die sie den festesten Fels in Bolivien bieten. Mit dem Gigante Grande, Jachacunocollo, Cerro San Orenzo, Cerro Mina Khollo oder Torre Jihuana bieten sich wirklich markante und anspruchsvolle Hochgipfel zur Besteigung an. Es gibt zahlreiche unbestiegene Berge, welche zum Teil noch nicht mal benannt sind. Daher bietet die Cordillera Quimsa Cruz ein Paradies für Einsamkeit suchende Bergsteiger. Dank hoher Minenaktivität in der Region sind die Berge der Quimsa Cruz trotzdem relativ gut zu erreichen.
Diese Bergsteigertour in die Cordillera Quimsa Cruz führt auf einige der höchsten und aufregendsten Gipfel dieser unbekannten Berggruppe im Herzen Boliviens. Gigante Grnde, Cerro Santa Rosa, Cerro Jihuana und Pobre Christo sind zweifellos nur ein paar der zahllosen Alternativen an eindrucksvollen Eisbergen, welche die Cordillera Quimsa Cruz bietet. Da gäbe es zum Beispiel noch den Cerro San Luiz, Cerro Mina Khollo Grande, Yaipuri, Atoroma oder Korichuma. Allesamt prächtige Gletscherberge, die nur selten Besuch bekommen. Dazu gibt es zahlreiche, namenlose Berge, die zum Teil noch auf ihre Erstbesteiger warten. Die Informationen zu diesem Thema sind leider sehr spärlich, so dass wir da nie ganz sicher ein können, ob nicht doch schon jemand vor uns da war oder eben nicht.
Highlights:
- Cordillera Quimsa Cruz
- Cerro Santa Rosa
- Cerro Jihuana
- Cerro Pobre Cristo
Ausgangsort:
- La Paz
Termine und Preise:
- Dauer: 4 Tage
- Termine: nach Absprache
- Preis: auf Anfrage
Leistungen:
- Bus und Taxitransfers im Land
- Essen
- Übernachtung in Hütte oder Zelt
- Leihausrüstung
- Transport
- Eintritte
- Organisation und Durchführung der Tour mit einheimischen Führern
Nicht eingeschlossenen Leistungen:
- Reiseunfallversicherung
- Krankenversicherung
- Gepäckversicherung
- Reiserücktrittversicherung
- Ausgaben des täglichen Bedarfs
- Trinkgelder
- Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
Teilnehmerzahl:
- Mindestens: 2
- Höchstens: 10
Besondere Anforderungen:
- Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und deutlich von Vorteil
Zusatz Info:
- Dieser Tourbaustein ist in Verbindung mit einer Reise buchbar oder gegebenenfalls auch einzeln.
1. Reisetag: Anfahrt von La Paz und Cerro Santa Rosa
Wir starten sehr früh von La Paz aus, um genügend Zeit zu haben, uns noch einen größeren Berg vorzunehmen. Dabei steuern wir zuerst die malerische Laguna Laramkhota an, um von dort den Cerro Santa Rosa - einen ca. 5600m hohen Berg in der Kette des Gigante Grande - zu besteigen. Dabei müssen wir neben leichten Kletterstellen auch kurze Eisfelder überwinden. Ein idealer Einstieg also in diese imposante Gebirgsregion. Unser Fahrer setzt uns in einem Nebental ab, so dass wir den Berg in Richtung der Laguna Laramkhota überschreiben können.
Laguna Laram Khota. Hier schlagen wir unser heutiges Camp auf.
2. Reisetag: Besteigung Gigante Grande (5748m)
Heute besteigen wir den vermeintlich höchsten Gipfel der Cordillera Quimsa Cruz, den Gigante Grande. 100 pro sicher ist das aufgrund des Fehlens brauchbarer Messungen nicht, aber 5748m sind in jedem Fall eine spannende Sache. Zuerst machen wir uns über Gletscherreste und steilem Schutt zu einem aussichtsreichen Sattel auf, um dem Berg dann über den steilen, meistens vereisten Südgrat aufs Dach zu steigen. Neben dem dominierenden Illimani sehen wir auf zahlreiche Gletscher rund Gipfel der Cordillera Quimsa Cruz. Trotz seiner herausragenden Stellung wird auch der Gigante Grande sehr selten bestiegen.
3. Reisetag: Besteigung Cerro Jihuana (ca. 5700m)
Zweifellos einer der markantesten Berge der Cordillera Quimsa Cruz ist der Cerro Jihuana mit seiner markanten Felsspitze. Um seine Höhe gibt s immer wieder Spekulationen ob er nicht sogar mehr als 5700m misst und den Gigante Grande als höchsten Punkt der Quimsa Cruz übertrifft. Wir werden versuchen den Berg über einen mäßig schwierigen Felsgrat zu ersteigen - mit fantastischen Ausblicken über die gesamte Cordillera Quimsa Cruz, bis hin zum Illimani. Alternativ gibt es eine Gletscherroute auf den Nebengipfel. Nach dem Abstieg nächtigen wir im gleichen Camp wie am Vortag.
4. Reisetag: Besteigung Cerro Pobre Christo
Heute bauen wir nach dem Frühstück zuerst mal das Lager ab, bevor wir dann noch einen 5000er im Nachbartal besteigen: Der Cerro Pobre Christo bietet sich auf Grund seiner Lage und Aussicht dafür an. Gletscherfrei umwandern wir den See und steigen über gut begehbare Schutthänge unserem Ziel entgegen. Einige leichte Felsschritte würzen den Schlussanstieg, bevor wir oben nochmal alle Hochgipfel der Quimsa Cruz vor Augen haben. Viele weitere, kaum je begangene Berge, bis hin zu unbestiegenen Graten und Wänden.
Nach dem Abstieg treten wir die ca. 5-stündige Rückfahrt nach La Paz an.
In der Quimsa Cruz spürst du noch den Pioniergeist vergangener Tage. Hier gibt es keine ausgetretenen Pfade oder überfüllten Basislager. Wir bei SuedamerikaTours.de lieben dieses Gebirge für seine schroffen Granitwände und die absolute Einsamkeit. Wenn du einen Gipfel besteigst, bei dem du dir sicher sein kannst, dass in diesem Jahr noch niemand vor dir oben war, dann bist du im Kletterhimmel angekommen. Wir bringen dich sicher durch dieses Labyrinth aus Eis und Fels - ein Muss für jeden Individualisten.

Der Herbst in den Pyrenäen • Naturerlebnis, Wandern und Bergsteigen