Gipfel und Berge in Kolumbien
Der Nevado del Ruiz fasziniert im kolumbianischen Los Nevados Nationalpark als mächtiger, aktiver Vulkan mit einer Höhe von 5.321 Metern. Seine eisgekrönte Silhouette bietet Bergsteigern und Trekking-Fans eine spektakuläre Kulisse voller geothermischer Aktivität. Perfekt organisiert in kleinen Gruppen erlebst du hier hochalpine Expeditionen, die raue Vulkanlandschaften mit der einzigartigen, geschützten Natur der Anden verbindet.
Der Nevado del Tolima (5215m) ist ein eindrucksvoller, anspruchsvoller Berg in Kolumbiens Los Nevados Nationalpark. Die mühsamen, mehrtägigen Anstiege von Salento/Cocoratal oder Ibague führen durch matschige Bergwälder und Páramo-Vegetation. Für die Besteigung sind Pickel und Steigeisen sowie Eistechnik erforderlich, da er noch Gletscherreste besitzt. Trotz der Herausforderungen belohnt der Gipfel mit atemberaubenden Ausblicken und einer einzigartigen, meist einsamen Bergerfahrung inmitten vielfältiger Natur und zahlreicher Bergseen.
Der Pan de Azucar (5103m) ist ein imposanter, vergletscherter 5000er in Kolumbiens Sierra Nevada de Cocuy. Die Tagestour ab Cocuy führt über wegloses Gelände und Gletschereis mit Spalten zum Gipfel. Eine Besonderheit ist der Pulpito del Diablo, ein riesiger Felsblock auf dem Gletscher. Der Aufstieg bietet spektakuläre Tiefblicke ins Amazonasgebiet und auf zahlreiche Bergseen. Anmeldung und Versicherung beim Nationalpark sind obligatorisch.
Der Paramillo Quindio (4750m) im kolumbianischen Nationalpark Los Nevados ist ein ehemaliger Gletscherberg, der heute durch seine wunderschön gefärbten Gesteinsformationen besticht. Die technisch unschwierige, dreitägige Tour ab Salento führt durch Wachspalmenwälder, Nebelwälder und Páramo-Landschaften. Trotz Matsch und vieler Wurzeln bietet die abwechslungsreiche Route fantastische Ausblicke auf die umliegenden Hochgipfel wie den Nevado de Tolima und den Nevado del Ruiz.