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Trekking in Südperu • Peru (19 Tage)

Trekking in Peru zu den Ruinen von Ollantaytambo und Saqsayhuaman um Cusco. Mit Inseltrekking über dem Titicacasee, Wandern im Colca Canyon und Besteigung des 6000ers Chachani.

Trekking in Peru zu den Ruinen von Ollantaytambo und Saqsayhuaman um Cusco

Südperu bietet dir weit mehr als nur die klassischen Pfade. Zwischen Cusco, dem Titicacasee und der Cordillera Vilcanota entdeckst du auf unserer Trekking-Tour tiefe Schluchten, heilige Gipfel und lebendige Traditionen. SuedamerikaTours.de setzt auf kleine Gruppen und Routen abseits des Massentourismus.

Mit Inseltrekking über dem Titicacasee, Wandern im Colca Canyon und Besteigung des 6000ers Chachani

Perus Hauptstadt Lima überzeugt vor allem durch ihre kulturelle Vielfalt, Museen und die gewaltige Plaza de Armas. Unser nächstes Ziel Cusco ist dann das touristische Zentrum Perus mit seinen weltberühmten Ruinenkomplexen. Neben Machu Pichu stechen auch Ollantaytambo, Pisaq, und Saqsayhuaman heraus, es gibt aber noch unzählige weitere Ruinenkomplexe. Als Ursprung des Inkareiches jedoch gilt der tiefblaue Titicacasee mit seiner mediterran anmutenden Vegetation und den zahlreichen gar nicht so kleinen Inseln. Am bekanntesten auf peruanischer Seite sind sicherlich die schwimmenden Schilfinseln der Urus, die Insel der strickenden Männer Taquile und die größte von allen, die Insel Amantani. Der Colca Canyon bei Arequipa gilt als einer der tiefsten der Erde und bietet als weitere Attraktion Condorbeobachtungen. Von der weißen Stadt Arequipa aus lassen sich gewaltige Vulkanberg besteigen; wie etwa der geheimnisvolle Pichu Pichu, der ebenmäßige Misti oder gar der über 6.000 Meter hohe Chachani.

Inkatreppen-Machu-Pichu

Wir besuchen alle spektakulären Highlights des südlichen Perus, wobei die Hauptstadt Lima den Ausgangspunkt und auch den Endpunkt bildet. Von hier aus machen wir uns per Flugzeug auf nach Cusco um die zahlreichen Hinterlassenschaften der Inkakultur zu bewundern. Machu Pichu, Ollantaytambo oder Saqsayhuaman zählen sicherlich zu den Höhepunkten einer jeden Südamerikareise. Unser nächstes Ziel ist nicht minder bekannt: der sagenumwobene Titicacasee. 16 mal so groß wie der Bodensee und auf 3.800 Metern Meereshöhe gelegen. Hier besuchen wir die schwimmenden Inseln der Urus, die Insel der strickenden Männer Taquile und durchwandern die Insel Amantani. Von Arequipa aus starten wir dann zum Trekking durch den berühmten Colca Canyon, wo sich mit etwas Glück noch Exemplare des selten gewordenen Andenkondors beobachten lassen. Als Abschluss steht dann mit dem Vulkan Chachani sogar noch ein echter 6.000er auf dem Programm. Wer sich fit fühlt kann den 6.075m hohen Vulkanberg ohne großartige technische Schwierigkeiten besteigen.

Tour-Info

Highlights

  • Lima
  • Cusco
  • Machu Pichu
  • Saqsayhuaman
  • Ollantaytambo
  • Puno
  • Titicacasee
  • Amantani
  • Urus
  • Taquile
  • Arequipa
  • Colca Canyon
  • Colca Trek
  • Chachani
  • Tiefblick auf Ollanta

Dauer dieser Tour: 19 Tage

Unser nächsten Termine

  • 01.03. bis 19.03.2026
  • 23.06. bis 11.07.2026
  • 03.10. bis 21.10.2026
  • 01.03. bis 19.03.2027
  • 23.06. bis 11.07.2027
  • 03.10. bis 21.10.2027

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • Ab 2 Teilnehmern: 3145 Euro
  • Ab 4 Teilnehmern: 2945 Euro
  • Ab 6 Teilnehmern: 2845 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfer
  • Alle Übernachtungen in einfachen Hotels oder Zelten
  • Eintrittsgebühren
  • Reiseleitung je nach Gruppengröße auf Deutsch oder mindestens Englisch
  • Wüstenfahrt
  • 2 Bergbesteigungen mit kompletter Organisation und Führer und Leihausrüstung
  • Bootsfahrt Titicacasee
  • Vollverpflegung auf dem Colca Trekking, am Chachani und auf den Inseln Amantani und Taquile
  • Immer Frühstück in den Hotels

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

 Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Wir bieten ein umfangreiches Angebot an Tourbausteinen, die mit dieser Reise kombiniert werden können.

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft Lima

Start und Zielflughafen ist Lima, mittlerweile mit elf Millionen Einwohnern eine der größten Städte Südamerikas. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt, wer möchte kann sich noch etwas in der Stadt umsehn. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Lima.
► Transfer zum Hotel El Ducado Inn oder gleichwertig (das gilt für alle Hotels). (-/-/-)

Kirche-Cusco-Peru

2. Reisetag: Flug Cusco

Flug nach Cusco: Eindrucksvoller Flug über weite Bergurwaldflächen und mächtige Bergketten. Sicher bleibt etwas Zeit um erste Eindrücke von Cusco zu sammeln.
► Transfer zum Flughafen und ca. 1 Stunde Flug. Abholung in Cusco und Hotel Andariego. (F/-/-)

3. Reisetag: Ollantaytambo

Der heutige Tag bietet fast alles, nähern wir uns doch dem unvergleichlichen Machu Pichu, dem bekanntesten Ruinenkomplex der Welt. Zuerst geht es wieder mit dem Bus voran und zwar in Richtung Ollanta. Auch diese Strecke ist mehr als lohnenswert, führt sie doch durch sehr grüne, immer noch landwirtschaftlich geprägte Gegenden, von wo aus früher ein großer Teil des Inkareiches versorgt wurde. Ollanta selbst hat ebenfalls recht eindrucksvolle Ruinen zu bieten, nach Maccu Piccu der interessanteste Ruinenkomplex, welchen ich bisher sah. Da der Zug nach Aguas Calientes erst um 19:45 Uhr startet bleibt uns zudem Zeit den Ruinenberg zu besteigen und zusätzlich eine kleine Wanderung in eines der umliegenden grünen Täler zu unternehmen. Nach diesem sehr erfüllten Tag und einem ausgiebigen Abendessen auf dem lebendigen Marktplatz von Ollanta, fahren wir dann mit dem berühmten Touristenzug nach Aguas Calientes und beziehen unser Quatier.
► Ca.1 Stunden Anfahrt nach Ollanta und 1,5 Stunden Zugfahrt. Wanderung um die 3 Stunden. Übernachtung in Aguas Calientes, Hotel Me Pequenita Casita. (F/-/-)

Ollanta-Ollantaytambo

4. Reisetag: Machu Pichu

Es folgt einer der absoluten Höhepunkte der Reise, die Ruinen von Machu Pichu. Nun zeigen sich die Vorteile der Übernachtung im Urwald. Gerade diese ist mehr als empfehlenswert, kann man doch vom Hotel aus Morgens direkt nach Maccu Piccu laufen. Dies hat neben der weit größeren Zeitreserve vor allem den Vorteil, das man sehr früh starten und somit weit vor den zu erwartenden Touristenströmen am Berg sein kann. Zudem gibt es keine bessere Tageszeit um die immer noch einzigartige Stimmung dieses Ortes in sich aufzunehmen, und zwar während des gesamten Weges, also nicht nur an den Ruinen selbst.
Nach einer etwas wackligen Hängebrücke über den Rio Apurimac, welcher fast die gesamte Feste in einer Art Halbkreis umfließt und nahezu uneinnehmbar machte, führt nun ein alter Inkapfad direkt in den dicht bewachsenen Bergurwald. Auf steilen, steinernen Stufen geht es nun aufwärts, kein auf Menschen hin deutender Laut ist zu hören (naja hin und wieder mal Busgeräusche). Diese werden aber durch zahlreiche kaum identifizierbare Urwaldgeräusche übertönt. Wahrscheinlich ganz allein steigen wir nun der alten Inkastadt entgegen, man kann sich lebhaft vorstellen gerade wirklich einer versteckten Stadt im Dschungel nachzuspüren. Doch schon nach einer bis anderthalb recht anstrengenden Stunden Aufstiegs haben wir den Eingang erreicht. Wir genießen noch etwas die Morgenstimmung in diesem einzigartigen Ruinenkomplex besteigen wir noch den Machu Pichu Berg, wieder über alte Inkapfade, wieder abseits vom allgemeinen Trubel. Da neuerdings die Aufenthaltsdauer in Machu Pichu begrenzt ist fahren wir am Nachmittag mit dem Bus nach Aguas Calientes hinunter und weiter bis Cusco.
► 1,5, Stunden Zugfahrt und 1 Stunde zurück nach Cusco, Hotel Andariego. 1100 Hm und 5 Stunden Gehzeit insgesamt plus 2 Std. Besichtigung. (F/-/-)

5. Reisetag: Cusco

Der Vorteil der späten Ankunft gestern ist das wir heute nicht mehr Zug fahren müssen und diesen Tag haben um Cusco auf eigene Faust zu erkunden. Nach Wunsch kann erst mal eine Ruhepause eingelegt werden, oder aber noch ein Teil dieser baulich einzigartigen Stadt angeschaut werden. Wer möchte kann heute schon mit dem Nachtbus nach Arequipa fahren was etwas kurzweiliger ist.
► Hotel Andariego. (F/-/-)

6. Reisetag: Fahrt Puno

Aussichtsreiche Busfahrt von Cusco nach Puno. Es geht etwa 6 Stunden über prächtige Bergpässe und am Schluss am See entlang. Danach ausruhen in Puno.
► Ca 8 Stunden Busfahrt. Hotel Camino Real. (F/-/-)

Uruinseln-Titicacasee

7. Reisetag: Urus, Amantani

Heute steht eine Bootstour auf dem See überhaupt an, wir schippern über den schier endlos weiten und tiefblauen Titicacasee. Dabei steuern wir mehrere der zahllosen Uruinseln an und schauen uns dort um. Das Volk der Uru oder auch Uro ist seit 1958 ausgestorben - trotzdem versuchen ihre Nachfahren zumindest einen Teil der Urukultur zu erhalten.
Heute bewohnen noch ca. 1.500 bis 2.000 Menschen die Schilfinseln. Sie sind als Mestizen durchweg Nachfahren der Aymara und Quetchua und leben fast ausschließlich vom Tourismus. Ungefähr 80 Inseln umfasst das Gebiet mit annähernd hundert Familien, sogar eine Schulinsel ist darunter.
Wir halten uns hier aber nicht zu lange auf, sondern fahren weiter in die wirklichen Weiten des Sees hinaus, unser Ziel ist die Insel Amantani, wesentlich untouristischer als Taquile oder die Urus. Dafür aber landschaftlich umso reizvoller, fast etwas Mittelmeer ähnlich. Am Nachmittag kann dann noch eine kleine Wanderung über die Insel unternommen werden. Wir übernachten in einer sehr einfachen Unterkunft bei einer ansässigen Familie.
► Ca 3 Stunden Bootsfahrt und Wanderung von gut einer Stunde über die Insel. (F/-/A)

8. Reisetag: Taquile

Am Morgen schauen wir uns noch etwas auf der Insel um, vor allem um einen Einblick in das Leben der Einheimischen zu bekommen, dann geht es mit dem Boot gute 3 Stunden über Taquile zurück nach Puno.
► Hotel Camino Real. 3 Stunden Bootsfahrt, Wanderung ca. 1 Stunden auf Taquile. (F/M/-)

9. Reisetag: Atoja

Für den nächsten Tag haben wir uns dann endlich mal wieder eine Bergtour vorgenommen, nämlich den 4.450 Meter hohen Atoja über dem Indigenadörfchen Chucuito. Dieses ist nur mit dem Sammeltaxi zu erreichen, welcher erst abfährt, als wirklich kein weiterer Fahrgast mehr Platz hat. Die Indigena haben in großen Jutesäcken Tauschware - zumeist Lebensmittel - dabei, welche sie auf den nahen Dorfmärkten umzusetzen hoffen. Weder allzu steil, noch sehr lang ist der Anstieg und so sollten wir problemlos den Gipfel erreichen. Schöne, südländische Gewächse säumen den Weg und auch den Gipfelbereich, sogar eine Wetterstation gibt es auf dem Gipfel. Damit nicht genug: die nebenstehende Hütte ist sogar bewohnt und der freundliche Besitzer erklärte einmal mir stolz, dass hier alles mit Solarenergie betrieben wird. Sehr vorbildlich! Phantastisch ist der Blick auf die nicht enden wollende Weite des mehr als azurblauen Titicacasees, auf der anderen Seeseite sind schon die Gipfel der bolivianischen Königskordilliere zu sehen. Auch einige peruanische Vulkane schieben sich ins Bild und runden das Panorama ab.
Chucuito ist ebenfalls noch einen Abstecher wert, wir schauen uns etwas um und fahren danach zurück nach Puno.
► Gleiches Hotel. 20 Minuten Anfahrt, 700 Hm und ca, 4-5 Stunden Gehzeit. (F/-/-)

Sillustani-Puno

10. Reisetag: Arequipa

Busfahrt nach Arequipa. Es handelt sich hierbei um eine der aussichtsreichsten Strecken ganz Perus, an grünen Feldern vorbei, tiefblauen Seen und Eisbedeckten Vulkanen. Etwas 6 Stunden sind wir unterwegs bevor wir in Arequipa unser Quartier beziehen.
► Ca. 6 Stunden Fahrt. Hotel La Compania. (F/-/-)

11. Reisetag: Chivay

Busfahrt nach Chivay, leider schon morgens um 6:30 Uhr. Dafür ist die Fahrt sehr aussichtsreich mit Blick auf zahlreiche große Berge der Umgebung, einschließlich Chachani, Hualca Hualca und dem noch höheren Ampato. In Chivay beziehen wir dann erstmal unser Hotel, bevor wir einen grünen Bergrücken hinauf wandern. Weiter geht es durch eine dicht bewachsene Schlucht auf einen kleinen Bergrücken. Über Wiesen können wir nun nach Belieben weiter hinaufsteigen, im Idealfall bis an einen hohen Felsberg heran.
► Übernachtung in Chivay. Hotel:Colca Terra. Ca 4 Stunden Busfahrt, dann gut 600 Hm und 4-5 Stunden Gehzeit. (F/-/-)

12. Reisetag: Cruz del Condor

Mit dem Trekkingteam treffen wir uns am Kreuz der Kondore. Nachdem wir den majestätischen Flug der Kondore betrachtet haben, verladen wir auf die bereitstehenden Tragtiere unsere Rucksäcke und wandern in Richtung Cabanaconde. An dem Aussichtspunkt von Tapay haben wir einen Blick in den Canyon und auf die Dörfer, durch die wir nun 3 Tage wandern werden. Kurz vor dem Ort Cabanaconde beginnt der Abstieg in den Canyon. Nach zwei Stunden wandern erreichen wir den Rio Colca, wo wir einer Hängebrücke unser Mittagsmahl einnehmen. Gestärkt durch unser Mahl haben wir nun die Kraft 2,5 Stunden bis zu den Ort Tapay in einer Höhe von 2.700m aufzusteigen um unser Nachtlager einrichten. Uns bleibt nun Zeit, den Ort Tapay und seine Menschen kennen zu lernen. Tapay ist eine Kleinstadt, die derzeit weder Strom noch den Anschluss an eine Strasse hat.
► Übernachtung im Zelt. 1,5 Std. Busfahrt. Abstieg: 1200 Hm, Aufstieg 1100 Hm. 6-7 Stunden Gehzeit. (F/M/A)

13. Reisetag: Sangalle

Nach dem Frühstück brechen wir auf um die Ruinen Mauca Llacta zu besuchen. Es ist eine alte Siedlung der Kunti Indianer, die hier zu Inkazeiten gelebt haben. Die Spanier verlegten dann den Ort an seinem heutigen Platz. Unser Mittagessen nehmen wir nach Rückkehr von den Ruinen noch in unserem Camp ein und wandern anschließend durch die typischen Orte Coshnihua und Malata bis zu Oase Sangalle. In der Oase mit seinem milden und warmen Klima werden wir sicherlich das Swimmingpool mit seinen 24 Grad warmen Wasser genießen.
► Abstieg: 1500 Hm, Aufstieg 300 Hm. 6 Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

Condor-bei-Chivay

14. Reisetag: Cabanaconde

Während wir unser Frühstück einnehmen baut unser Trekkingteam die Zelte ab. Heute steht uns der anstrengenste Teil unserer Tour bevor. Der Aufstieg aus den Canyon zu der Stadt Cabanaconde. Zwei Liter Flüssigkeit werden wir wegen der Hitze benötigen. Nach 3 ½ Stunden aufstieg und vielen kleinen Pausen haben wir es geschafft. Vom Canyonrand haben wir noch einmal einen unvergesslichen Blick zurück in den Canyon. Jetzt sind es noch 40 Minuten Fußweg und wir sind am Ziel in der kleinen Stadt Cabanaconde angekommen.
► Aufstieg 1500 Hm Aufstieg. 5-6 Stunden Gehzeit. 6 Stunden Busfahrt. Hotel: La Compania. (F/-/-)

15. Reisetag: Ruhetag in Arequipa

Auf Wunsch machen wir auch etwas Programm, z.B. so: Wir starten auf dem Balkon Arequipas, dem Dorf Cayma. Von dort aus hat man einen schönen Blick über die Stadt und auf die umliegenden Vulkane Misti und Chachani. Verwinkelte ursprüngliche Gassen kann man hier bewundern und eine der schönsten Kolonialkirchen auf der Plaza San Miguel. Ein sehr geeigneter Ort für das Mittagessen. Danach nehmen wir uns den Innenstadtbereicht vor. Dabei kommen wir nicht am Museo Santuarios Andes vorbei, unter anderem ist hier die Mumie Juanita gelagert, die ja 1985 auf dem Ampato gefunden wurde. Ebenfalls sehenswert sind die Klosteranlage Santa Catalina, einige alte Straßenzüge und der Mercado San Camillo. Im Anschluss folgt das Abendessen.
► Stadtrundgang von etwa 4 Stunden. Gleiches Hotel. (F/-/-)

16. Reisetag: Chachani Basecamp

Für heute steht die Anfahrt zum Chachani Basislager auf dem Programm. Man kann mit dem Jeep bis auf eine Höhe von 4.900 Metern fahren, auf einer kleinen Hochebene endet dann der Fahrweg. Von dort geht es noch 400 Höhenmeter auf mäßig steiler Piste zum Basislager auf ca. 5.300 Metern Höhe. Dort werden die Zelte aufgebaut und übernachtet. Die Anstrengungen halten sich heute also in Grenzen, sodass dieser Aufstieg gleich an den Misti angeschlossen werden kann. Auch braucht wegen des geringen Höhenunterschiedes nicht all zu früh gestartet zu werden.
► 3 Stunden Auffahrt. Kurze Wanderung von ca. 1 Std., oder gleich Camp am Endpunkt des Fahrweges. Zeltnacht. (F/M/A)

17. Reisetag: Chachani Gipfel

Am nächsten Morgen geht es dann zuerst über steiles Schuttgelände auf undeutlichen Steigspuren geradewegs hinauf, bis ein kleines Eisplateau erreicht ist. Nun wendet man sich nach Rechts um einen mäßig steilen Eishang zu queren. Mit leichtem Höhenverlust zwar, dafür aber mit herrlichen Ausblicken auf das nächtliche Arequipa. Dann folgt linksseitig ein Hang, diesmal eisfrei und mit rutschigem Vulkansand überzogen. Steigspuren leiten zum aussichtsreichen Gipfelpunkt. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Für den Aufstieg sind 6-8 Stunden zu veranschlagen, der Abstieg ist in 4-5 Stunden zu schaffen. Dann geht es mit dem Geländewagen zurück nach Arequipa, wo wir uns erst mal ordentlich ausschlafen.
► Ca. 1200 Hm. 6-8 Stunden Gehzeit. Gleiches Hotel. (F/M/-)

Chachani-Gipfel

18. Reisetag: Flug Lima

Flug nach Lima. Die angenehmste und schnellste Variante in die Hauptstadt zurückzukehren. So können wir uns ganz in Ruhe von den Strapazen der Bergbesteigungen erholen. Zwischendrin bekommen wir noch mal fast alle Facetten Perus zu Gesicht: Sanddünen, Andenpässe, Küstenlandschaften und zum Schluss den gigantischen 11 Millionenmoloch Lima.
Hier gibt es noch mal die Möglichkeit letzte Souvenirs und Geschenke zu kaufen. Je nach Laune ist der restliche Tag zur freien Verfügung, oder es kann noch eine kurze Stadtführung gemacht werden. Um einen Vorgeschmack auf Europa zu bekommen können wir uns noch in Miraflores umschauen, dem Nobelviertel Limas, das eher wie eine Spanische Großstadt wirkt, als das es südamerikanisches Flair versprüht. Aber auch das ist Peru, nämlich das Peru der Reichen, der Oberschicht. Abends findet dann noch ein gemeinsames Abschiedsessen statt.
► Transfer zum Flughafen und Abholung in Lima, Hotel Ducado Inn. Ca 1 Stunden Flugzeit. (F/-/-)

Sonnenaufgang-Arequipa

19. Reisetag: Rückflug

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Peru. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein. Eventuell kann der Rückflug auf Wunsch schon einen Tag eher gemacht werden.
► Transfer zum Flughafen. (F/-/-)


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Unsere Reise: Trekking in Südperu • Peru (19 Tage):

Trekking in Peru zu den Ruinen von Ollantaytambo und Saqsayhuaman. Wir wandern um Cusco und im Colca Canyon. Mit Inseltrekking über dem Titicacasee. Zuerst einmal nehmen wir uns wandernd die wichtigsten Inkruinen um Cusco vor: Saqsayhuaman, Ollantaytambo und Machu Pichu. Dann trekken wir über die Insel Urus, Taquile und Amantani über dem Titicacasee. Den Colcacanyon durchwandern wir ebenfalls, bevor wir den 6000er Chachani besteigen. Dauer: 19 Tage.  Preis: ab 2845 Euro. Mittelschwer.

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Wir von SuedamerikaTours.de wissen, dass jeder Bergsteiger oder Treker andere Vorlieben hat. Deshalb sind wir sehr flexibel: Ob du das Programm anpassen oder etwas ergänzen möchtest - wir machen es passend für dich. Schreib uns deine Wünsche einfach ins nächste Feld. Wir freuen uns darauf!

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Fragen zu Peru beantwortet:

Wie gut ist die Infrastruktur für Reisen in Peru?

In Peru findest du eine Infrastruktur, die für Reisende – besonders für uns Bergsteiger und Trekker – überraschend gut aufgestellt ist. Hier ist der Überblick, wie du im Land vorankommst:

  • Busse: Das ist das wichtigste Transportmittel. Auf langen Strecken, etwa von Lima nach Arequipa, nutzt du meist luxuriöse Fernbusse mit bequemen Liegesitzen, in denen sogar Mahlzeiten serviert werden. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, auch wenn Pisten in den Anden wegen Erdrutschen oft wartungsanfällig sind.
  • Flüge: Wenn du Zeit sparen willst, erreichst du die großen Bergsteiger-Zentren wie Huaraz, Cusco oder Arequipa in nur etwa einer Stunde per Inlandsflug von Lima aus.
  • Bahn: Eine klassische Eisenbahnverbindung durch das ganze Land gibt es nicht. Die Schiene ist aber dein wichtigster Zubringer zum Machu Picchu: Von Ollantaytambo aus fährst du mit dem Touristenzug nach Aguas Calientes.
  • Ausrüstung und Logistik: In Hotspots wie Huaraz oder Arequipa ist die Infrastruktur für uns Bergsportler exzellent. Du kannst dort problemlos technische Leihausrüstung wie Steigeisen oder Pickel mieten und organisierte Touren mit zertifizierten Guides, Köchen und Tragtiermanschaften (Esel, Pferde oder Lamas) buchen.
  • Abgelegene Regionen: Im Amazonas-Tiefland sind Flüsse oft die einzigen Verkehrsadern, auf denen du dich mit Booten bewegst. Mobilfunk ist in den meisten Gemeinden verfügbar, schnelles Internet in abgelegenen Gebieten dagegen noch selten.

Welche Symptome treten bei Höhenkrankheit in Peru auf?

Wenn du in den peruanischen Anden in große Höhen aufsteigst, wirst du schnell merken, dass dein Körper durch die dünne Luft deutlich stärker belastet wird. Ein ganz typisches Anzeichen ist, dass du bereits bei geringer Anstrengung sehr schnell außer Atem gerätst.

Klassische Symptome der Höhenkrankheit (medizinisch: Akute Bergkrankheit) sind meist starke Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Schwindel und anhaltende Schlafstörungen. Sollten diese Symptome trotz Ruhephasen schlimmer werden, ist der sofortige Abstieg in tiefere Lagen lebensnotwendig.

Die einheimische Bevölkerung kaut traditionell Kokablätter, um die Auswirkungen der Höhe sowie Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Hunger und Kälte zu unterdrücken. Um diesen Problemen vorzubeugen, empfehlen wir eine gründliche Akklimatisation, da die Belastung in Höhen über 6.000 Metern extrem hoch ist.

Was sind die besten Orte in Peru zur Akklimatisation?

Hier sind die besten Orte und Strategien, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen:

1. Das Heilige Tal der Inka (Valle Sagrado)

Viele Reisende machen den Fehler, die erste Nacht direkt im hochgelegenen Cusco (3.400 m) zu verbringen, was oft zu Problemen führt.

  • Pisac (2.850 m) und Ollantaytambo (2.850 m): Diese Orte bieten eine ideale Schlafhöhe für die ersten Tage.
  • Lares Trek: Dieser Trek ist hervorragend geeignet, um sich für noch höher gelegene Touren vorzubereiten.
  • Pumamarca (3.500 m): Ein Wechsel der Schlafhöhe zwischen tieferen Orten und höher gelegenen Lagern wie Pumamarca fördert eine schnelle Anpassung.

2. Die Region um Huaraz (Cordillera Blanca)

Huaraz auf 3.100 m ist der Dreh- und Angelpunkt für Bergsteiger. Von hier aus gibt es klassische Akklimatisationstouren:

  • Wilkawain (3.450 m): Ideal für leichte Einstiegswanderungen.
  • Laguna Churup (4.450 m): Eine anspruchsvolle Eingehtour, die fast schon Pflichtprogramm ist.
  • Laguna 69 (ca. 4.400 m): Eine der schönsten Touren zur Höhenanpassung vor den großen Eisriesen.
  • Santa Cruz Trek: Dieser mehrtägige Klassiker dient oft als Basis-Akklimatisation für 6.000er-Besteigungen.

3. Südperu und Titicacasee

Im Süden des Landes bietet sich eine schrittweise Steigerung an:

  • Arequipa (2.300 m): Der perfekte Startpunkt mit mildem Klima.
  • Colca Canyon: Wanderungen um Chivay (3.600 m) oder Cabanaconde (3.287 m) sind ideal, um sich an die Sierra zu gewöhnen.
  • Titicacasee (3.800 m): Ein Inseltrekking auf Amantani oder Taquile (bis zu 4.200 m) ist eine exzellente Vorbereitung.
  • Atoja (4.450 m): Ein leicht erreichbarer Aussichtsberg bei Puno für eine gezielte Tagestour in der Höhe.

4. Vorbereitungsgipfel (Die 5.000er-Marke)

Bevor du die 6.000 m angreifst, solltest du dich auf technisch moderaten 5.000ern testen:

  • Nevado Pisco (5.752 m): Die ideale Hochtour zur Vorbereitung auf den Huascarán.
  • Urus (5.492 m) und Ishinca (5.541 m): Technisch unkomplizierte Berge im Ishincatal, die perfekt als Training dienen.
  • Pastoruri (5.300 m): Wird oft für Eiskletterübungen und zur Höhengewöhnung genutzt.

Pro-Tipp: Kaut traditionell Kokablätter, wie es die Einheimischen tun – das hilft gegen Müdigkeit und die Auswirkungen der Höhe.

Wann ist die beste Zeit für Machu Picchu?

Wenn du Machu Picchu in seiner ganzen Pracht und mit klarer Sicht erleben willst, solltest du deine Reise für die Trockenzeit von Mai bis Oktober planen. In diesen Monaten ist das Wetter in den Anden am stabilsten, was für die Besichtigung der Ruinen und vor allem für die Anreise über Trekkingpfade entscheidend ist.

Hier sind die wichtigsten Punkte für deine Zeitplanung:

  • Ideale Monate: Touren und Expeditionen werden bevorzugt zwischen Mai und November durchgeführt, da die Regenwahrscheinlichkeit gering ist.
  • Regenzeit: Von Oktober bis April musst du im Hochland mit häufigen und teils heftigen Niederschlägen rechnen.
  • Trekking-Vorteil: Wenn du alternative Wege wie den Choquequirao-Trek wählst, bietet die Trockenzeit nicht nur bessere Pfade, sondern auch spektakuläre Tiefblicke, die nicht durch Wolken oder Nebel verdeckt werden.

Mein Tipp: Da Machu Picchu das ganze Jahr über stark besucht ist, lohnt es sich, den Besuch in die Randmonate der Trockenzeit (Mai oder September/Oktober) zu legen, um dem extremsten Trubel der Hauptferienzeit etwas auszuweichen.

Was ist der Unterschied zwischen der Trocken- und Regenzeit?

Die Trockenzeit und die Regenzeit: Der Unterschied ist für uns Bergsportler fundamental, da er über Erfolg oder Scheitern einer Tour entscheiden kann.

Die Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Dies ist die klassische Hochsaison für Bergsteiger und Trekker.

  • Wetterstabilität: In diesen Monaten ist das Wetter in der Sierra am beständigsten. Du hast meist einen strahlend blauen Himmel und klare Sicht auf die Eisriesen.
  • Bedingungen am Berg: Für anspruchsvolle Besteigungen wie am Huascarán oder Chachani sind dies die idealen Monate. Nachts sinken die Temperaturen in der Höhe zwar oft weit unter den Gefrierpunkt, aber die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist gering.
  • Logistik: Die Pisten in den Anden sind besser befahrbar, da das Risiko von Erdrutschen minimiert ist.

Die Regenzeit (Oktober bis April)

In dieser Phase zeigt sich die Natur von ihrer wilden, wasserreichen Seite.

  • Niederschläge: Besonders in der Sierra kommt es zwischen Oktober und April zu heftigen Regenfällen. In der Selva (Regenwald) herrscht ohnehin ein feuchtes Tageszeitenklima, aber in der Regenzeit steigen die Niederschlagsmengen dort massiv an.
  • Einschränkungen: Viele Trekkingpfade werden mühsam und rutschig. Wolken und Nebel verhüllen oft die Gipfel, was die Orientierung erschwert und die spektakulären Aussichten verhindert.
  • Gefahren: Starkregen führt in den Anden häufig zu Erdrutschen, die Straßen blockieren und den Transport lahmlegen können.

Wichtiger Hinweis für die Küste: Die Pazifikküste (Costa) ist ein Sonderfall. Dort regnet es im Süden fast nie, während im Norden die Niederschläge leicht zunehmen können. Dort schwanken die Temperaturen zwischen 12 °C im Winter und 35 °C im Sommer, unabhängig von der Regenzeit in den Bergen.

Kann man in Peru gut wandern?

Peru ist für uns Bergsportler ein wahres Paradies, das von schneebedeckten Andengipfeln bis hin zum tropischen Regenwald alles bietet. Du findest dort über 40 verschiedene Touren, die von entspannten Wanderungen durch Inka-Ruinen bis hin zu anspruchsvollen Expeditionen in eisige Höhen reichen.

Besonders drei Regionen solltest du dir für dein Wanderabenteuer vormerken:

  • Rund um Cusco: Hier wanderst du auf alten Inkapfaden zu Orten wie dem weltberühmten Machu Picchu oder dessen „verlorener Schwester“ Choquequirao, die deutlich weniger überlaufen ist. Der Lares Trek eignet sich zudem hervorragend, um die Kultur der Huilloq-Indianer kennenzulernen und dich sanft an die Höhe zu gewöhnen.
  • Huaraz (Zentralperu): Diese Stadt ist das Basislager für die Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash, die zu den spektakulärsten Gebirgszügen der Welt zählen. Klassiker wie der Santa Cruz Trek bieten dir atemberaubende Ausblicke auf Eisriesen wie den Alpamayo.
  • Südperu bei Arequipa: Wenn du tief eingeschnittene Schluchten magst, ist der Colca Canyon – einer der tiefsten der Erde – mit seinen Kondor-Beobachtungen ein Muss. Für Trekking-Gipfel-Fans sind die Vulkane Misti oder der technisch einfache Sechstausender Chachani ideale Ziele.

Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Mai bis Oktober, da das Wetter in der Sierra dann am stabilsten ist. Denke aber immer daran, dass die Höhe in den Anden gnadenlos ist und eine gründliche Akklimatisation vor jeder Tour oberste Priorität hat. Die Infrastruktur vor Ort ist hervorragend auf Wanderer eingestellt: Du findest überall zertifizierte Guides, Träger-Teams mit Eseln oder Lamas und kannst technische Ausrüstung problemlos leihen.

Welche Vögel und Tiere kann man während einer Peru-Reise beobachten?

Peru ist ein wahres Paradies für Naturbeobachter, da es zu den Ländern mit der weltweit höchsten Artenvielfalt zählt. Je nachdem, in welcher Region du unterwegs bist, begegnest du völlig unterschiedlichen Tieren:

An der Pazifikküste

Auf den Islas Ballestas (oft als das „Galapagos Perus“ bezeichnet) und in der Region Paracas kannst du massenhaft Meeresbewohner beobachten:

  • Vögel: Pelikane, Blaufußtölpel, Pinguine und Biguascharben.
  • Säugetiere: Riesige Kolonien von Seelöwen und mit etwas Glück auch durchziehende Delfine.

In den Anden (Sierra)

In den Bergen triffst du auf die typischen Symbole der Hochanden:

  • Kondore: Der majestätische Andenkondor lässt sich am besten am „Cruz del Condor“ im Colca Canyon beobachten.
  • Kamele: Lamas und Alpakas begegnen dir fast überall auf Treks; in Nationalparks siehst du zudem die wilden, scheuen Vicuñas.
  • Kleintiere: Häufig triffst du auf Vizcachas (eine Hasenart mit buschigem Schwanz) und verschiedene Kolibriarten.
  • Wasservögel: An Hochlandseen leben Flamingos, Andengänse und Ibisse.

Im Regenwald (Selva)

Besonders im Manu Nationalpark ist die Dichte an exotischen Tieren enorm:

  • Vögel: Farbenprächtige Aras (Macaws), Papageien und Sittiche an Salzlecken sowie Tukane und der rote Felsenhahn (Gallito de las Rocas), der Nationalvogel Perus.
  • Affen: Es gibt hier 13 verschiedene Arten, darunter Brüllaffen, Kapuzineraffen und Wollaffen.
  • Am Wasser: Kaimane, Riesenotter, Schildkröten, Piranhas und sogar seltene rosa Flussdelfine.
  • Seltene Jäger: Mit viel Glück kannst du einen Jaguar, Tapire oder Anacondas sichten.

Vergiss dein Fernglas nicht, besonders für die Vogelbeobachtung ist Peru mit über 1800 Arten einsame Spitze.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Machu Picchu Trail?

Wenn du keine Lust auf die Massen am klassischen Inka Trail hast, gibt es zum Glück ein paar richtig starke Alternativen, die dich ebenfalls ans Ziel bringen.

Hier sind meine Favoriten für dich:

  • Choquequirao-Trek: Das ist der Geheimtipp schlechthin. Choquequirao wird oft als die „verlorene Schwester von Machu Picchu“ bezeichnet. Der Ruinenkomplex ist mindestens so beeindruckend wie sein berühmtes Gegenstück, aber weil man ihn sich hart erwandern muss, triffst du dort nur wenige Leute. Eine besonders abenteuerliche Variante führt über den Yanama Pass direkt weiter bis nach Machu Picchu.
  • Salkantay-Trek: Diese Route ist eine spannende und deutlich ruhigere Alternative. Du bewegst dich auf alten Inkapfaden durch dichten Bergurwald und hast dabei den gewaltigen Salkantay-Gipfel fast immer im Blick.
  • Lares-Trek: Dieser Trek gilt ebenfalls als hervorragender Ersatz. Er punktet vor allem mit kulturellen Begegnungen bei den Huilloq-Indianern in ihren traditionellen Trachten und eignet sich durch die Streckenführung ideal zur Akklimatisation. Am Ende der Tour kannst du bequem mit dem Zug nach Machu Picchu weiterfahren.

Alle diese Wege bieten dir ein deutlich authentischeres Erlebnis fernab des Massentourismus.

Wie anstrengend ist der Rainbow Mountain in Peru?

Unterschätz den Rainbow Mountain (Vinicunca) auf keinen Fall. Mit einer stolzen Gipfelhöhe von 5.040 Metern ist vor allem die extrem dünne Luft eine echte Herausforderung für deinen Körper. Jede Bewegung ist hier oben deutlich mühsamer als im Flachland, weshalb du eine erstklassige Kondition brauchst. Auch wenn viele Touristen auf Pferde oder Motorräder als Aufstiegshilfe ausweichen, bleibt die physische Belastung in dieser Höhe enorm. Ohne eine gründliche Akklimatisation vorab geht dir dort oben ganz schnell die Puste aus.

Welche 6000er kann ich in Peru besteigen?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land beherbergt über 30 Gipfel, die die magische 6000er-Marke knacken.

Der Chachani (6075 m) bei Arequipa ist dein idealer Einstieg, da er technisch unkompliziert ist und du dank Allrad-Unterstützung sehr hoch starten kannst. Ebenfalls als „leichte“ 6000er gelten der Coropuna (6430 m) – der höchste Vulkan Perus – sowie der Ampato (6288 m), auf dem die berühmte Eismumie „Juanita“ gefunden wurde.

Zieht es dich in die Cordillera Blanca, sind der Tocllaraju (6034 m) und der Chopicalqui (6354 m) klassische Ziele, die dir allerdings technisches Können im Steileis abverlangen. Die absolute Krone ist die Besteigung des Huascarán (6768 m), des höchsten Bergs des Landes, für die du eine exzellente Kondition und mindestens sechs Tage Zeit einplanen musst.

Für Liebhaber einsamerer Routen bieten sich der selten bestiegene Hualca Hualca (6025 m) über dem Colca Canyon oder der gewaltige Ausangate (6352 m) bei Cusco an. Suchst du pure Ästhetik, ist der pyramidenförmige Artesonraju (6071 m) ein Traumziel, das jedoch große Erfahrung im steilen Eis voraussetzt.

Welche 5000er in Peru eignen sich zur Akklimatisation?

Wenn du dich auf die ganz großen Riesen wie den Huascarán vorbereiten willst, sind technisch einfache Fünftausender dein Ticket zum Erfolg.

In der Cordillera Blanca bei Huaraz sind der Urus (5.492 m) und der Ishinca (5.541 m) im Ishincatal die absoluten Klassiker zur Vorbereitung. Diese beiden Berge gelten als technisch unkompliziert und dienen als optimales Training für anspruchsvollere Sechstausender.

Der Nevado Pisco (5.752 m) ist einer der begehrtesten Panoramagipfel und die ideale Hochtour, um dich auf extreme Höhen vorzubereiten. Er bietet dir echtes Gletscher-Feeling, ist aber auch für weniger erfahrene Alpinisten mit guter Fitness machbar.

Weitere lohnende Ziele für deine Akklimatisation sind:

  • Vallunaraju (5.686 m): Ein markanter Doppelgipfel nahe Huaraz, der als ideal für die Höhenanpassung beschrieben wird.
  • Pastoruri (5.300 m): Dieser Berg wird oft für Eiskletterübungen und zur Gewöhnung an die dünne Luft genutzt, da du bis auf 4.800 Meter mit dem Fahrzeug hochfahren kannst.
  • Diablo Mudo (5.223 m): In der Cordillera Huayhuash ist dies einer der leichtesten Fünftausender und perfekt geeignet, um deinen Körper zu testen.
  • Huayruro Punco (5.550 m): Wenn du in der Region Cusco unterwegs bist, ist dieser Gipfel eine gute Wahl, da er je nach Verhältnissen oft ohne schwere Eisausrüstung bestiegen werden kann.

Vergiss nicht, dass auch diese "einfachen" Berge in dieser Höhe ernstzunehmende Ziele sind und eine solide Grundkondition erfordern.

Wie schwierig ist die Besteigung des Alpamayo?

Die Besteigung des Alpamayo (5.949 m) gilt als ein technisch sehr anspruchsvolles Ziel für erfahrene Bergsteiger. Der Berg ist eine perfekt geformte Eispyramide, die dir steile und schwierige Routen abverlangt. Auf der klassischen Ferrari-Route musst du eine 75 Grad steile Wand aus Eis und Schnee bezwingen. Dieser Aufstieg durch eine schwierige Rinne führt dich direkt unter den Gipfel und fordert deine volle Konzentration. Auch den anschließenden Abstieg darfst du keinesfalls unterschätzen, da er als besonders heikel beschrieben wird. Für dieses Abenteuer solltest du neben technischem Können im Steileis auch eine erstklassige körperliche Fitness mitbringen.

Welche 6000er kann man in der Cordillera Blanca besteigen?

In der Cordillera Blanca hast du eine gewaltige Auswahl, denn dort ragen insgesamt 31 Gipfel über die magische 6.000-Meter-Marke. Hier sind die wichtigsten Hochkaräter für dein Bergabenteuer:

  • Huascarán (6.768 m): Er ist der unangefochtene König der peruanischen Anden und der höchste Berg der Tropen. Die Besteigung ist eine echte Expedition und verlangt dir einiges ab.
  • Chopicalqui (6.354 m): Diese beeindruckende Firnpyramide liegt direkt gegenüber dem Huascarán und bietet dir einen der besten Aussichtsbalkone der Region.
  • Nevado de Copa (6.188 m): Er gilt als einer der technisch leichteren Sechstausender der Cordillera Blanca, allerdings haben sich die Wegverhältnisse dort in letzter Zeit negativ verändert.
  • Artesonraju (6.071 m): Wegen seiner fast perfekten Pyramidenform ist er ein begehrtes Fotomotiv, erfordert aber beim Aufstieg viel Erfahrung im steilen Eis.
  • Tocllaraju (6.034 m): Ein sehr beliebter, aber anspruchsvoller Eisgipfel im Ishincatal, der oft als krönender Abschluss nach der Akklimatisation auf 5.000ern wie dem Urus oder Ishinca bestiegen wird.

Beachte bei deiner Planung, dass die Gletscherrückgänge durch die Klimaerwärmung die Bedingungen an diesen Riesen ständig verändern. Eine exzellente Kondition und fundierte Hochgebirgserfahrung sind für alle diese Gipfel Pflicht.

Was ist besonders am Titicacasee?

Der Titicacasee ist ein Ort der Superlative und Mythen, den du bei einer Reise durch Peru nicht auslassen solltest. Er liegt auf einer stolzen Höhe von etwa 3.800 Metern und gilt als der höchste schiffbare See der Welt. Um dir die Ausmaße vorzustellen: Er ist etwa 16-mal so groß wie der Bodensee.

Das macht den See so besonders:

  • Wiege der Inka: Für die einheimische Bevölkerung ist der See heilig, da er der Legende nach der Ursprung des Inkareiches ist.
  • Schwimmende Inseln: Weltberühmt sind die Inseln des Volkes der Uru, die komplett aus Schilf gebaut sind und auf dem Wasser treiben.
  • Einzigartige Kultur: Auf der Insel Taquile triffst du auf die „strickenden Männer“, während die Insel Amantani ein sehr ursprüngliches, fast mediterranes Flair bietet.
  • Spektakuläres Panorama: Das tiefblaue Wasser bildet einen wahnsinnigen Kontrast zu den schneebedeckten Eisriesen der bolivianischen Königskordillere, die du am Horizont sehen kannst.
  • Ideale Akklimatisation: Da der See so hoch liegt, ist ein mehrtägiger Aufenthalt dort oben perfekt, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen, bevor du höhere Gipfel wie den Chachani in Angriff nimmst.

Welche Trekking-Routen in Peru sind besonders?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land bietet über 40 verschiedene Routen. Hier sind die Treks, die aus meiner Sicht besonders hervorstechen:

  • Choquequirao-Trek: Er gilt als der absolute Geheimtipp und führt zur „verlorenen Schwester“ von Machu Picchu. Da kein Fahrweg zu den Ruinen führt, musst du dir den Anblick hart erwandern, wirst aber mit Einsamkeit und spektakulären Tiefblicken belohnt.
  • Cordillera Huayhuash: Diese Runde gilt weltweit als eine der spektakulärsten Trekkingrouten überhaupt. Du wanderst tagelang in absoluter Abgeschiedenheit zwischen vergletscherten Sechstausendern und türkisblauen Bergseen.
  • Santa Cruz Trek: Der Klassiker in der Cordillera Blanca ist deutlich weniger überlaufen als der Inka-Trail. Er bietet dir atemberaubende Ausblicke auf Ikonen wie den Alpamayo und führt über fast 5.000 Meter hohe Pässe.
  • Ausangate-Runde & Rainbow Mountain: Diese Route ist landschaftlich einzigartig durch die bunten Sedimentschichten der Berge und die Nähe zum heiligen Eisriesen Ausangate. Besonders das Valle Rojo bietet abseits der Massen spektakuläre Farbspiele.
  • Lares-Trek: Wenn du dich für die lebendige Kultur der Anden interessierst, ist dieser Weg ideal. Er führt durch das Gebiet der Huilloq-Indianer und eignet sich wegen der moderaten Steigerung perfekt zur Akklimatisation.

Was sind die Hotspots für Bergsteiger in Peru?

Wenn du in Peru hoch hinaus willst, kommst du an drei großen Regionen nicht vorbei, die für uns Bergsteiger echte Sehnsuchtsorte sind.

1. Huaraz: Das Herz der Cordillera Blanca

Huaraz ist das unbestrittene Zentrum und Basislager für die spektakulärsten Touren. Von hier aus startest du in die Cordillera Blanca, die mit über 30 Sechstausendern und dem Huascarán (6.768 m) – dem höchsten Berg des Landes – beeindruckt. Ein absolutes Muss für Ästheten ist der Alpamayo, der wegen seiner perfekten Eispyramide oft als schönster Berg der Welt bezeichnet wird. Für den Einstieg oder zum Akklimatisieren ist der Nevado Pisco mit seinem gewaltigen Panorama ideal.

2. Cordillera Huayhuash: Wild und unberührt

Südlich der Blanca liegt die deutlich abgelegenere Cordillera Huayhuash. Sie gilt unter Kennern als eine der spektakulärsten Gebirgsgruppen der Welt und beherbergt mit dem Yerupajá (6.634 m) den zweithöchsten und einen der gefährlichsten Gipfel Perus. Die Region ist vor allem für ihre anspruchsvollen Umrundungen und die unberührte Hochgebirgsnatur bekannt.

3. Arequipa: Das Land der Vulkane

Im Süden Perus ist die Stadt Arequipa dein Sprungbrett zu den gewaltigen Vulkankegeln. Der Chachani (6.075 m) ist hier der Star für alle, die ihren ersten Sechstausender knacken wollen, da er technisch als einer der leichtesten der Welt gilt. Direkt über der Stadt thront zudem der formschöne Misti, dessen Besteigung zwar kein Gletscherwissen, aber eine ordentliche Portion Kondition erfordert.

4. Cusco & Cordillera Vilcanota

Abseits der Inka-Ruinen bietet die Region um Cusco mit der Cordillera Vilcanota ein erstklassiges Revier. Der heilige Eisriese Ausangate (6.352 m) dominiert hier die Szenerie und bietet eine der abgelegensten und gewaltigsten Expeditionen des Landes. Zudem locken hier technisch einfache, aber landschaftlich reizvolle Fünftausender wie der Huayruro Punco.

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