Huayhuash-Trek in Peru
Der Huayhuash-Trek in Peru gilt als eine der spektakulärsten Trekkingrouten der Welt und ist ein...
Der Alpamayo ist die Ikone Perus und gilt seit Jahrzehnten als der schönste Berg der Welt. Doch die perfekte Eispyramide ist kein Spaziergang: Auf 5.947 Metern fordern steile Firnflanken und anspruchsvolle Kletterei dein ganzes Können. Thomas Wilken nimmt dich mit in das Herz der Cordillera Blanca - eine Expedition für erfahrene Alpinisten, die Ästhetik und technische Herausforderung suchen.
Der Ampato (6288m) ist ein mächtiger Vulkan nahe Perus Colca Canyon, berühmt durch den Fund der Inka-Eismumie "Juanita". Die anspruchsvolle, mehrtägige Besteigung von Arequipa aus führt über die Ostflanke. Sie erfordert das Überwinden von Geröllhalden, Eisbrüchen und leichten Kletterstellen auf 6000m. Extreme Temperaturen, Höhenstürme und anspruchsvolle Eispassagen machen diesen Berg zu einer echten Herausforderung. Eine gute Akklimatisierung und Eisausrüstung sind unerlässlich.
Der La Oroya Pass in Peru erreicht 4700 m und ermöglicht leichte Besteigungen von 5000ern. Die Bergbauzentrum La Oroya ist jedoch industriell geprägt und trostlos. Besser man entflieht der Stadt zum Anticonapass (Ticlio), um dort einfache 5000er mit fantastischer Fernsicht zu besteigen. Auch der markante Monte Meiggs (5085 m) mit seiner peruanischen Flagge wird bestiegen, bevor es zurückgeht.
Der Artesonraju ist das weltberühmte Gesicht der Cordillera Blanca - die perfekte Eispyramide diente sogar als Vorbild für das Paramount-Logo. Auf 6.025 Metern erwartet dich ein technisch anspruchsvoller Klassiker, der Steileis-Erfahrung und eine solide Akklimatisation verlangt. Thomas Wilken zeigt dir, warum dieser formschöne Riese aktuell zu den sichersten und lohnendsten Hochgipfeln rund um Huaraz gehört.
Der Chachani (6075m) nahe Arequipa gilt als Perus leichtester 6000er. Er ist meist schneefrei, erfordert aber einen kurzen Steigeisenabschnitt. Die Besteigung ist technisch unschwierig, jedoch kräftezehrend durch rutschigen Vulkansand und die enorme Höhendifferenz. Nach Fahrt bis 4900m wird meist im Basislager (5300m) übernachtet. Eine gute Akklimatisierung vorab, etwa im Colca Canyon, ist für diesen aussichtsreichen Gipfel unerlässlich.
Der Chopicalqui (6354m) ist ein beeindruckender, dreiseitiger Firnpyramiden-Gipfel in Perus Cordillera Blanca. Er bietet vier anspruchsvolle Anstiege über markante Firngrate. Die Tour, die im Huascarán-Nationalpark liegt, erfordert gute Eistechnik, da Passagen bis 50 Grad steil sind und der Gipfelgrat stark verwächtet ist. Trotzdem gilt er als objektiv sicherer 6000er und belohnt mit grandiosen Ausblicken über die umliegende Bergwelt.
Oberhalb von Chivay im Colca Canyon bietet eine Wanderung auf einen ca. 4300m hohen Gipfel spektakuläre Ausblicke. Der Pfad führt durch eine grüne Schlucht und steigt auf einem Gratrücken zu einem aussichtsreichen Punkt. Von dort genießt man Tiefblicke in den Canyon und Panoramen der 6000er Hualca Hualca und Ampato. Für den Nationalpark ist eine Eintrittsgebühr fällig. Diese Tour ist ideal für ein beeindruckendes Naturerlebnis in Peru.
Der Coropuna (6440m) ist Südperus höchster Vulkan und dritthöchster Gipfel des Landes. Technisch gilt er als relativ unschwierig über Firnhänge, jedoch machen ihn die lange Anfahrt von Arequipa (10 Stunden), gewaltige Aufstiegslänge und kalte Höhenstürme zu einem der härtesten Anden-Gipfel. Die Besteigung über die Westflanke führt durch Lavagestein und Vulkansand zur Schneegrenze und weiter über mäßig steile Firnfelder, teils durch Büßereisfelder. Der Aufstieg, der Zelt und Westalpenausrüstung erfordert, ist in 3-4 Tagen von Arequipa aus realisierbar.
Der Hualca Hualca (6025m), auch "Das Nest", ist einer der seltenst bestiegenen 6000er Perus, nahe dem berühmten Colca Canyon. Die dreitägige Tour ab Pinchollo ist technisch nicht extrem schwierig, aber lang und anstrengend, da sie über wegloses Gelände, Schuttfelder und geneigte Eisfelder führt. Der Normalweg bietet keine Kletterei, jedoch ist der südliche Felsgipfel anspruchsvoller. Die Einsamkeit und ursprüngliche Natur machen diesen Aufstieg zu einem besonderen Abenteuer.
Der Huascaran ist mit 6.768 Metern der höchste Berg Perus und der Tropen. Er dominiert die Cordillera Blanca und ist ein Ziel für Höhenbergsteiger, bekannt für seine beeindruckende Natur und tragische Geschichte, wie das Erdbeben von 1970. Die Besteigung gilt als anspruchsvoll, nicht nur wegen der Höhe, sondern auch aufgrund von Gefahren wie Steinschlag, Lawinen und Spaltenstürzen. Eine gute Akklimatisation und die Begleitung durch erfahrene Bergführer sind für eine sichere Begehung unerlässlich.
Die Laguna 69 ist ein malerischer, tiefblauer Bergsee in der Cordillera Blanca, umrahmt von Eisgiganten wie dem Chacraraju. Weniger bekannt als die Lagunas Llanganuco, bietet sie ein authentisches Wandererlebnis. Die Tour ab Yungay führt durch ein prachtvolles Hochtal, vorbei an Wasserfällen und kleineren Seen, bis zum finalen, steilen Aufstieg. Die Wanderung ermöglicht tiefe Einblicke in die spektakuläre Berglandschaft und kann zu einer Rundtour erweitert werden.
Die Laguna Churup (4492m) ist ein malerischer Kratersee nahe Huaraz und eine klassische Akklimatisierungstour. Der Aufstieg vom Dorf Llupa (3400m) führt durch ursprüngliche Bergdörfer und Weiden. Das anspruchsvolle Schlussstück erfordert Trittsicherheit und leichte Kletterei (II), teilweise mit Fixseilen. Belohnt wird man mit dem smaragdgrünen See und beeindruckenden Ausblicken auf den Nevado Churup. Eine lohnende, aber fordernde Wanderung in der Cordillera Blanca.
Der Misti (5822m) ist ein markanter, formschöner Vulkan nahe Arequipa, Peru. Seine Besteigung, meist über zwei Tage, ist technisch unschwierig, aber kräftezehrend durch rutschigen Lavasand. Der Weg führt nach einer Jeep-Fahrt (bis 3350m) über ein Basislager (4650m) zum Gipfel. Obwohl selten schneebedeckt, können Büßerschneefelder vorkommen. Eine gute Akklimatisierung ist aufgrund der großen Höhendifferenz essenziell für dieses beeindruckende Anden-Erlebnis.
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