Gipfel und Berge in Peru (von A - Z)
Der Nevado Pisco (5752m) in Perus Cordillera Blanca ist ein begehrter Aussichtsberg. Obwohl technisch unschwierig, ist der lange Gletscheraufstieg und die Querung der mühsamen Endmoräne herausfordernd. Von Cebollapampa aus kann man das Refugio Peru als Stützpunkt nutzen. Die Tour belohnt mit atemberaubenden Panoramablicken auf berühmte 6000er wie Huascarán und Alpamayo, und gilt als idealer Einstieg in die Höhenbergwelt der Cordillera Blanca.
Der Tocllaraju (6034 m) in Perus Cordillera Blanca ist ein beliebter, doch anspruchsvoller Eisgipfel, der sich in drei Tagen von Huaraz aus besteigen lässt. Trotz technischer Schwierigkeiten, insbesondere am 60 Grad steilen Gipfelaufschwung, birgt er akzeptable objektive Gefahren. Mit guter Infrastruktur im Ishincatal, wo Träger und Esel verfügbar sind, dient er oft als Höhepunkt nach der Akklimatisierung an 5000ern wie Urus oder Ishinca. Der Aufstieg bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegenden Andenriesen, erfordert aber volle Eis- und Gletscherausrüstung sowie technische Fertigkeiten.
Der Vallunaraju (5686m) ist ein markanter, doppelgipfeliger Berg nahe Huaraz in der Cordillera Blanca, ideal zur Akklimatisierung. Er erfordert grundlegende Eistechnik und etwas Spaltenerfahrung. Die Tour kann in einem langen Tag oder, empfehlenswerter, mit einem Hochlager auf 4800m bewältigt werden. Der Aufstieg bietet spektakuläre Ausblicke auf Huaraz und umliegende 6000er wie Huascarán. Trotz seiner Attraktivität ist er weniger überlaufen als die höchsten Gipfel der Region.
Der Yerupajá ist mit 6.634 Metern der zweithöchste und zugleich gefährlichste Gipfel Perus. Er dominiert die Cordillera Huayhuash und ist bekannt für seine steilen, vereisten Flanken, die ihn zu einem der anspruchsvollsten Sechstausender der Anden machen. Aufgrund zunehmender objektiver Gefahren durch Lawinen, Seracs und den Klimawandel wird er heute nur noch selten bestiegen. Die Erstbesteigung gelang 1950. Trotz der immensen Risiken bleibt der Yerupajá eine Herausforderung für erfahrene Expeditionsbergsteiger.