Der Titicacasee
Der Titicacasee auf 3.812 Metern Höhe ist weit mehr als ein geografischer Rekordhalter. Als Wiege der...
Der Chimborazo (6310m) ist Ecuadors höchster Berg und ein erloschener Vulkan. Bekannt als der erdfernste Punkt, bietet er eine beliebte, wenn auch anspruchsvolle Gletschertour. Die Route startet von der Whymperhütte und führt über Firngrate und Eiskorridore, wobei Spalten und Lawinengefahr zu beachten sind. Extreme Kälte und Wind fordern Bergsteiger heraus. Eine gute Akklimatisierung und komplette Gletscherausrüstung sind für dieses historische Gipfelziel unerlässlich.
Der Corazon (4799m) ist ein erloschener Vulkan in Ecuador, der sich ideal für eine technisch einfache Tagestour von Quito oder Machachi aus eignet. Der reine Felsanstieg über den Nordgrat erfordert nur kurze, leichte Kletterpassagen. Vom geräumigen Gipfelplateau genießt man eine spektakuläre Aussicht auf die imposanten Eisvulkane Cotopaxi und die Illinizas. Trotz seiner Höhe fehlen Gletscher, und eine normale Bergwanderausrüstung genügt für dieses beeindruckende Anden-Erlebnis.
Der Cotopaxi (5897m), Ecuadors formschöner, aktiver Vulkan, ist ein ideales Ziel für Höhenbergsteiger. Die zweitägige Tour ab Quito erfordert gute Akklimatisierung und komplette Gletscherausrüstung. Der Aufstieg vom Refugio José Ribas (4800m) ist kräftezehrend durch rutschigen Vulkansand und steile Eispassagen (bis 40°), bietet aber bei frühem Start spektakuläre Ausblicke auf den Sonnenaufgang und andere Andenriesen. Spaltengefahr ist zu beachten.
Der Illiniza Norte (5105m) ist der technisch leichtere der beiden Zwillingsvulkane südlich von Quito. Er ist unvergletschert und ideal für Höhenneulinge. Der Aufstieg vom Refugio Nuevas Horizontes (4700m) beinhaltet kurze Kletterstellen (II) und führt über einen sandigen Grat zum Gipfel. Obwohl die Route oft neblig sein kann, bietet sie bei klarer Sicht beeindruckende Ausblicke und ist eine beliebte Tour zur Akklimatisierung für höhere Gipfel Ecuadors.
Der Imbabura (4680m), auch "Taita Imbabura" genannt, ist ein formschöner, erloschener Vulkan in Nord-Ecuador, ideal für eine Tagestour ab La Esperanza. Die Route führt über Pfadspuren und einen Grat zum Kraterrand, wo leichte Kletterstellen (I) zu überwinden sind. Vom aussichtsreichen Gipfel genießt man beeindruckende Tiefblicke auf Ibarra. Ohne Gletscher und mit moderaten Schwierigkeiten ist der Imbabura das ganze Jahr über ein lohnendes Ziel.
Die Laguna Cuicocha ist ein malerischer Kratersee unterhalb des Vulkans Cotacachi in Ecuador. Die unschwierige, aber landschaftlich reizvolle Rundwanderung (ca. 3400-3800m) bietet fantastische Tiefblicke auf den See mit seinen zwei Inseln. Der gut angelegte Weg führt durch das Naturschutzgebiet Cotocachi-Cayapas, wo man exotische Pflanzen und mit Glück Wildtiere beobachten kann. Eine ideale Tagestour von Otavalo aus, die authentische Naturerlebnisse bietet.
Das abgelegene ökologische Reservat Guandera in Nord-Ecuador bietet eine einzigartige Naturerfahrung. Eine Wanderung zum Loma Corazon (3850m) führt durch dichten Bergurwald und offene Páramo-Flächen. Die technisch unschwierige Tour bietet spektakuläre Ausblicke auf umliegende Berge und vielfältige Flora sowie Fauna. Die von Jatun Sacha bewirtschaftete Station dient als Ausgangspunkt für dieses unberührte Naturerlebnis, ideal für alle, die abseits der Touristenpfade wandern möchten.
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