Gipfel und Berge in Mexiko
Die Besteigung des Iztaccihuatl, Mexikos dritthöchstem Berg, ist eine anspruchsvolle, aber lohnende Tour. Die Route beginnt in La Joyita und führt über mehrere Vorgipfel zum Gipfel, der liebevoll als "Brust der schlafenden Frau" bezeichnet wird. Trotz der langen Wegstrecke und technischer Herausforderungen wie steilen Schuttfeldern und Firnfeldern wird man mit atemberaubenden Ausblicken auf den aktiven Vulkan Popocatépetl und die umliegende Bergwelt belohnt.
Der 4000er Malinche, auch Matlalcueye, ist Mexikos fünfthöchster und formschönster Berg, der sich imposant über Puebla erhebt. Die technisch unschwierige Tagestour vom Centro Vacacional (3100m) führt durch Wälder und über steinige Hänge. Obwohl keine Gletscher, sind die Spuren am Grat undeutlicher und Trittsicherheit vorteilhaft. Am Gipfel, wo einst rituelle Opfer stattfanden, genießt man beeindruckende Tiefblicke und Panoramen auf den Pico de Orizaba, Popocatépetl und Iztaccíhuatl.
Der Pico de Orizaba (5640m), auch Citlaltepetl, ist der höchste Berg Mexikos und Mittelamerikas. Die Besteigung erfordert keine Kletterei, bietet aber eine Schlüsselstelle über ein steileres Eisfeld oder brüchigen Fels. Von Tlachichuca aus gelangt man per Allradfahrzeug zum Refugio Piedra Grande (4250m). Der lange Aufstieg im Eis ist mühsam, belohnt jedoch mit atemberaubenden Panoramen über die umliegenden Vulkane und die Städte Mexikos.