Peru-Expedition: Dein Bergsteigen-Abenteuer auf 6000 Metern
Trekking und Bergsteigen in der Cordillera Vilcanota, Lares, dem Cocla Canyo und Titicacasee mit zwei 6000er - Highlights von Südaperu.
Eine einzigartige Reise durch Südperu, die Kultur, Trekking und 6000er miteinander verbindet
Entdecken Sie auf unserer 23-tägigen Abenteuerreise die schönsten Regionen Südperus: Von Cusco und dem Heiligen Tal über die Rainbow Mountains und die mächtige Cordillera Vilcanota bis hin zum Titicacasee, dem Colca Canyon und der weißen Stadt Arequipa. Neben kulturellen Highlights erwarten Sie spektakuläre Trekkings, authentische Begegnungen mit den Anden-Bewohnern und gleich zwei Gipfelbesteigungen über 6.000 Meter: Hualca Hualca und Chachani. Eine perfekte Kombination aus Kultur, Natur und Hochgebirgs-Abenteuer in den peruanischen Anden.
Besteigung von zwei 6000er: Chachani und Hualca Hualca
Diese einzigartige Trekking- und Bergsteigen-Reise führt Sie zu den Höhepunkten Südperus - eine intensive Mischung aus Kultur, Natur und alpinem Abenteuer. Ausgangspunkt ist die alte Inkastadt Cusco, von wo aus wir das Heilige Tal mit Pisaq, Chinchero und Ollantaytambo erkunden. Anschließend erleben wir auf mehreren Trekkings die ganze Vielfalt der Anden: die Lares-Route, die wilde Cordillera Vilcanota mit ihren Gletschern, die berühmten Rainbow Mountains (Vinicunca) sowie das tief eingeschnittene Valle Rojo.
Ein weiterer Höhepunkt ist die spektakuläre Umrundung des Ausangate mit Pässen über 5.000m, türkisfarbenen Lagunen und unvergesslichen Bergpanoramen. Weiter geht es zum Titicacasee mit seinen schwimmenden Uru-Inseln, nach Puno und zu den Ruinen von Sillustani. Im Colca Canyon bestaunen wir die majestätischen Kondore, bevor wir den 6.025 m hohen Hualca Hualca besteigen. Den Abschluss bildet die koloniale Stadt Arequipa und - für ambitionierte Bergsteiger - die Besteigung des 6.057 m hohen Chachani.
Diese Reise ist ideal für abenteuerlustige Wanderer und Bergsteiger mit guter Kondition, die die Höhepunkte Südperus aktiv erleben möchten.

Highlights der Tour
- Cusco
- Pisaq
- Saqsayhuaman
- Rainbow Mountains
- Valle Rojo
- Ausangaterunde
- Cordillera Vilcanota
- Colca Canyon
- Titicacasee
- Urus
- Sillustani
- Atoja
- Ollantaytambo
- Arequipa
- Puno
- Hualca Hualca
- Chachani
Ausgangsort: Cusco Peru
Tour-Dauer: 24 Tage
Termine
- 03.03. bis 26.03.2026
- 25 06. bis 18.07.2026
- 02.08. bis 25.08.2026
- 03.10. bis 26.10.2026
Preise
- Ab 2 Teilnehmer: auf Anfrage
- Ab 4 Teilnehmer: auf Anfrage
- Ab 6 Teilnehmer: auf Anfrage
Unsere Leistungen
- Flughafentransfer
- alle Übernachtungen in einfachen Hotels oder Zelten
- Eintrittsgebühren
- Stadtführungen
- whatts app Betreuung aus der Ferne von Thomas Wilken
- geführte Wanderungen
- private Transporte in die Berge
- bequeme Busfahrten zwischen den Städten
- Reiseleitung je nach Gruppengrösse auf Deutsch oder mindestens Englisch
- organisertes Trekking um Cusco Lares und in der Cordillera Vilcanota
- 2 Bergbesteigungen mit kompletter Organisation und Führer
- Bootsfahrt Titicacasee
- Essen auf den Trekkings, am Huaoca Hualca und Chachani, Frühstück immer
Nicht eingeschlossenen Leistungen
- Flug
- Reiseunfall- und Krankenversicherung
- Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
- Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder
- Ausgaben des persönlichen Bedarfs
Teilnehmerzahl
- Mindestens: 2
- Höchstens: 10
Besondere Anforderungen
- Sehr gute Kondition (tägliche Gehzeiten von 6–10 Stunden, bis zu 1.200 Hm im Aufstieg)
- Erfahrung im Hochgebirge und Umgang mit Steigeisen/Gletscherausrüstung
- Höhenverträglichkeit bis über 6.000 m
- Teamfähigkeit und Bereitschaft zum Komfortverzicht in abgelegener Umgebung
Zusatz Info
- Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

1. Reisetag: Ankunft in Cusco (normalerweise über Lima). Einweisung, ausruhen.
Ankunft in Cusco und Abholung vom Flughafen. Danach ist erstmal ausruhen angesagt nach dem langen Flug. Wer möchte, kann sich natürlich noch gerne in der alten Inkastadt umschauen.
► Hotel Arcagl oder gleichwertig (das gilt für alle Hotels). (-/-/-)
2. Reisetag: Stadt Cusco
Heute erkunden wir die alte Inkahauptstadt Cusco mit unserem Guide zu Fuß.
Zwischendurch kann der eine oder andere Snack eingeworfen werden, Möglichkeiten gibt es genug. Nach der Führung haben wir in Cusco noch einiges an Zeit. Nach Wunsch kann erst mal eine Ruhepause eingelegt werden, oder aber noch ein Teil dieser baulich einzigartigen Stadt angeschaut werden. Wer möchte, kann nach der Führung noch zu den sehr lohnenden Ruinen von Saqsayhuaman aufsteigen oder fahren.
► Tour um die 4-5 Stunden. Gleiches Hotel. (F/-/-)
3. Reisetag: Das heilige Tal
Heute besuchen wir das heilige Tal. Ihr Fahrzeug hält auf den Hinweg an besonders schönen Fotoplätzen, um dann die Ruine Pisac kennen zu lernen. Unser Reiseleiter wird uns die Funktion der Anlage erklären und uns den Tempel mit seiner Sonnenuhr vorstellen. Wir wandern 1,5 Stunden hinab in den Ort Pisac, der eines der Märkte mit dem reichhaltigsten Angebot an Reiseandenken hat, in Südperu (der Markt ist mittlerweile jeden Tag). Anschließend fahren wir das heilige Tal hinab und besuchen die alte Inkafestung Ollantataytambo. Danach bleibt uns zudem Zeit die alte Inkastadt zu erkunden und zu Abend zu essen.
► Ca. 1 Stunde Anfahrt nach Ollanta. 1,5 Stunden Zugfahrt. Wanderung um die 3 Stunden. Übernachtung in Ollanta Hotel. (F/-/-)
4. Reisetag: Lares Trek - Warme Quellen - Huacawasi
Wir holen Sie vom Hotel ab und fahren in das heilige Tal zum Ort Calca. Weiter geht die Fahrt durch Andentäler und vorbei an Alpaka- und Llama-Herden. Am Pass angekommen, genießen wir den schönen Ausblick auf die Anden. Nun geht es wieder hinab in das Tal von Lares. Die Vegetation ändert sich, bis wir in dem Ort Lares mit einem angenehmen milden Klima ankommen. Wir fahren direkt zu den warmen Quellen von Lares, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings, um ein Bad in den warmen Quellen zu nehmen und Mittag zu essen. Anschließend beginnen wir unsere Wanderung. Einen Bach entlang wandern wir durch einen kleinen Eukalyptus Wald bis wir in den Ort Huacawasi ankommen. Hier bei den Indianerfamilien schlagen wir unsere Zelte auf.
► Anfahrt ca 2-3 Stunden. Gehzeit: ca. 3 Stunden, 400 Hm. (F/M/A)
5. Reisetag: Huacawasi - Pass 4500m - Yanahuara
Nach dem Start in Huacawasi geht es nun kurze Zeit einen Hang hinauf, bis wir schon nach ca. 200 Höhenmetern in ein Tal einbiegen, was uns gemächlich steigend einen zum Pass hinauf führt. Vorbei geht es nun an Llamaherden und kleinen Bauerngehöften. Kinder werden uns immer wieder nach Süßigkeiten fragen. In der weichen Morgenstimmung können wir den 5700m hohen Berg Colce Cruz und den 5300m hohen Nevado Pumahuanca bewundern. Am Pass angekommen, öffnet sich ein schöner Blick auf eine Lagune. Jetzt müssen wir nur noch 150 Hm absteigen und werden an der Lagune Mittag essen. Nach einer Mittagspause am Ufer der Lagune geht es leicht weiter. Wir wandern am Rand der Lagune entlang, vorbei an einheimischen Quenual Bäumen. Wir haben es nicht mehr weit bis zum Camp bei Yanahuara, das an einem Bach in einer Ebene liegt.
► Gehzeit: ca. 6 Stunden. Ca. 900 Hm Aufstieg und 800 Hm Abstieg. (F/M/A)

6. Reisetag: Yanahuara - Quenualwald - Ollantaytambo - Cusco
Der letzte Tag bricht an. Was gleich nach dem Verlassen des Camps vor uns liegt, erinnert den erfahrenen Peru-Wanderer an die Wälder von Huaraz. Wir wandern durch einen Quinualwald an einheimischen Bäumen. Schöne Blicke öffnen sich auf das vor uns liegende Urubamba Tal. Auf einer kleinen Wiese kurz vor den Ort Yanahuara werden wir Mittag essen. Jetzt ist es nur noch eine Stunde bis wir an der Straße nach Ollantaytambo ankommen. Hier werden wir unser Trekkingteam verabschieden. Wir fahren noch ein kurzes Stück bis nach Ollantaytambo und weiter nach Cusco.
► Gehzeit: ca. 4 Stunden. Ca. 100 Hm Aufstieg und 1000 Hm Abstieg. ca 2 Stunden Fahrt. Gleiches Hotel in Cusco. (F/M/-)
7. Reisetag: Cordillera Vilcanota - Cusco - Tinqui - Ranrapata Camp (ca. 4.315 m)
Frühe Abfahrt von Cusco (3.400 m) nach Tinqui (ca. 3.900 m). Fahrzeit 3-4 Std. Dort treffen wir die Begleitmannschaft und starten die Wanderung. Der Weg führt durch kleine Andendörfer, vorbei an landwirtschaftlichen Terrassen und ersten Ausblicken auf die Cordillera Vilcanota. Wir steigen langsam bis zum Ranrapata Camp (ca. 4.315 m) auf, wo die Zelte bereits errichtet sind.
► Gehzeit: ca. 5-6 Std. ↑ ca. 500 Hm / ↓ ca. 100 Hm. (F/M/A)
Besonderheiten: Erste Begegnung mit der Ausangate-Bergwelt, Blick auf traditionelle Quechua-Dörfer.
8. Reisetag: Cordillera Vilcanota - Ranrapata - Puka Rumi Pass (4.850 m) - Cusipata Camp (ca. 4.639 m)
Heute erwartet uns eine lange Etappe: Von Ranrapata steigen wir stetig hinauf zum Puka Rumi Pass (ca. 4.850 m), von wo wir großartige Aussichten auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Vilcanota genießen. Nach dem Pass Abstieg durch weite Hochland-Täler mit Lamas und Alpakas bis ins Cusipata Camp (ca. 4.639 m).
► Gehzeit: ca. 6-7 Std. ↑ ca. 700 Hm / ↓ ca. 400 Hm. (F/M/A)
Besonderheiten: Passquerung auf fast 4.900 m, weite Andenlandschaften, Tierherden.
9. Reisetag: Vilcanota - Cusipata - Rainbow Mountain (Vinicunca, 5.040 m) - Ausangate Cocha (ca. 4.656 m)
Heute steht der Höhepunkt der Reise bevor: Frühmorgens Abfahrt von Cusipata und Aufstieg zum Rainbow Mountain (Vinicunca 5.040 m). Die Farbenvielfalt der Sedimentschichten und der Blick auf den Ausangate sind unvergesslich. Danach Abstieg über die Hochebenen und Weiterwanderung bis zum Ausangate Cocha Camp (ca. 4.656 m).
► Gehzeit: ca. 6 Std. ↑ ca. 600 Hm / ↓ ca. 550 Hm. (F/M/A)
Besonderheiten: Besuch des Rainbow Mountain abseits der großen Tagesausflügler, spektakuläre Ausblicke auf den Ausangate.
10. Reisetag: Ausangate Cocha - Palomani Pass (5.200 m) - Wanu Wanu Camp (ca. 4.616 m)
Die Königsetappe: Von Ausangate Cocha steigen wir zum Palomani Pass (5.200 m) auf. Höchster Punkt des Trekkings. Hier eröffnen sich grandiose Blicke auf die Eis- und Felsriesen der Cordillera. Danach Abstieg durch ein Seitental, wo wir häufig auf weidende Lamas treffen, bis zum Wanu Wanu Camp (ca. 4.616 m).
► Gehzeit: ca. 7 Std. ↑ ca. 600 Hm / ↓ ca. 650 Hm. (F/M/A)
Besonderheiten: Höchster Pass der Tour, intensive Hochgebirgsstimmung, fantastische Fotomotive.
11. Reisetag: Wanu Wanu - Jampa Pass (5.070 m) - Pacchanta - Cusco
Zum Abschluss wartet noch einmal ein großer Pass: Von Wanu Wanu erfolgt der Aufstieg zum Jampa Pass (5.070 m), dann weiter über Hochebenen mit türkisfarbenen Lagunen und zurück nach Pacchanta (ca. 4.000 m). Dort können wir die heißen Quellen genießen, bevor wir mit dem Fahrzeug nach Cusco zurückfahren.
► Gehzeit: ca. 6 Std. ↑ ca. 500 Hm / ↓ ca. 1.100 Hm. Übernachtung in Cusco - gleiches Hotel. (F/M/-)
Besonderheiten: Letzte Ausblicke auf den Ausangate, Erholung in den Thermalquellen von Pacchanta.
12. Reisetag: Fahrt nach Puno
Der Tag ist für die Busfahrt nach Puno reserviert. Diese dauert um die 8 Stunden und führt zwischen schneebedeckten Vulkanen, grünem Grasland und einigen Lagunen durch eine der eindrucksvollsten Landschaften Perus. Sehenswert ist vor allem der La Raya Pass. Puno wird dann von oben angefahren, mittlerweile ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departemento auf über 100.000 Einwohner angewachsen. Unendlich weit breitet sich neben der schon recht raumgreifenden Stadt der tiefblaue See aus. Man könnte sich glatt an der Küste wähnen, würden da nicht im Hintergrund mehrere schneebedeckte Bergriesen aufragen. Wir schauen uns noch kurz die Hafenregion an, Puno ist wesentlich bunter und schöner als oft propagiert. Auch gute Möglichkeiten fürs Abendessen finden sich hier.
► Hotel: Camino Real. Ca. 8 Stunden Fahrt. (F/-/-)

13. Reisetag: Urus und Taquile
Heute steht dann eine Bootstour auf dem See überhaupt an - wir schippern über den schier endlos weiten und tiefblauen Titicacasee. Dabei steuern wir mehrere der zahllosen Uruinseln an und schauen uns dort um. Das Volk der Urus oder auch Uro ist seit 1958 ausgestorben, trotzdem versuchen ihre Nachfahren zumindest einen Teil der Urukultur zu erhalten.
Sie nannten sich früher Kot-Suns, „Seemenschen", und galten als das wildeste Volk im Inkareich mit einer sehr dunklen Hautfarbe. Da die Urus sich bei Auseinandersetzungen immer auf ihre Schilfinseln im Titicacasee zurückzogen, konnten sie von den Inkas nie unterworfen werden. Im 19. Jahrhundert lebten noch etwa 4000 Familien auf den Schilfinseln.
Heute bewohnen noch etwa 1500 bis 2000 Menschen die Schilfinseln. Sie sind als Mestizen durchweg Nachfahren der Aymara und Quetchua und leben fast ausschließlich vom Tourismus. Ungefähr 80 Inseln umfasst das Gebiet mit annähernd hundert Familien, sogar eine Schulinsel ist darunter.
Weiter auf dem See liegt die Insel Taquile, mit der Attraktion der strickenden Männer. Hier wandern wir etwas und genießen das mediterrane Panorama.
► Gleiches Hotel. Ca. 2 Stunden Bootsfahrt. 400 Hm und ca. 2 Stunden Gehzeit. (F/-/-)
14. Reisetag: Besteigung Atoja und Sillustani
Für den nächsten Tag haben wir uns dann endlich mal wieder eine Bergtour vorgenommen, nämlich den 4450 Meter hohen Atoja über dem Indigena-Dörfchen Chucuito. Dieses ist unter anderem mit dem Camioneto zu erreichen, welcher erst abfährt, als wirklich kein weiterer Fahrgast mehr Platz hat. Die Indigena haben in großen Jutesäcken Tauschware, zumeist Lebensmittel dabei, welche sie auf den nahen Dorfmärkten umzusetzen hoffen. Weder allzu steil, noch sehr lang ist der Anstieg und so sollten wir problemlos den Gipfel erreichen. Schöne, südländische Gewächse säumen den Weg und auch den Gipfelbereich, sogar eine Wetterstation gibt es auf dem Gipfel.
Phantastisch ist der Blick auf die nicht enden wollende Weite des azurblauen Titicacasees Auf der anderen Seeseite sind schon die Gipfel der bolivianischen Königskordilliere zu sehen. Auch einige peruanische Vulkane schieben sich ins Bild und runden das Panorama ab. Chucuito ist ebenfalls noch einen Abstecher wert. Je nach Bedarf nehmen wir einen der zahllosen Busse zurück nach Puno.
Der Nachmittag gehört dann einer weiteren oft propagierten Sehenswürdigkeit in der Nähe Punos. Nämlich den Ruinen von Sillustani. Die steil aufragenden Grabtürme befinden sich in einer weitläufigen, grünen Weidelandschaft mit einigen Lagunen durchzogen. Zum Programm gehört ein archäologisches Museum und auf dem Rückweg wird noch ein typisches Bauernhaus besucht. Wir werden durch die spärlich ausgestatteten Räume und Ställe geführt. Das Hauptkapital der Familie bilden Alpakas und andere Nutztiere, welche auch entsprechend umsorgt werden. Ein sehr guter Käse wird uns zum Probieren dargereicht. Der wird von der Familie selbst hergestellt. Dazu sind Mais und sehr wohlschmeckende Kartoffeln zu haben. Selbstverständlich kann beides auch käuflich erworben werden, oder aber einfach die Portokasse der Familie etwas aufgestockt werden.
► Gleiches Hotel. 20 Minuten Anfahrt, 700 Hm und ca. 4-5 Stunden Gehzeit. (F/-/-)
15. Reisetag: Fahrt in den Colca Canyon, Wanderung um Chivay
Es ist Zeit für den Colca Canyon zwischen Chivay und Cabanaconde, dem tiefsten Canyon der Welt. Dafür startet in Puno der Touristenbus nach Chivay, einem Andendörflein von ca. 3600 Einwohnern. Der lokale Verkehrsknotenpunkt ist neben Cabanaconde Hauptort im Colcatal. Auch von hier aus bietet sich noch eine kurze aber interessante Wanderung an. Steinerne Ruinen können hier bewundert werden. Wir wandern in ein sattgrünes, liebliches Hochtal hinauf mit Llamas, Kühen und Wildbächen. Zum krönenden Abschluss besteigen wir noch einen kleinen Hochrücken mit prächtigen Tiefblicken auf das Colcatal.
► Übernachtung in Chivay. Hotel: Colca Terra. Ca 4 Stunden Busfahrt, dann gut 600 Hm und 4-5 Stunden Gehzeit. (F/-/-)
16. Reisetag: Tafelberg
Heute starten wir früh nach Chivay und können optional einen Tafelbergartigen Gipfel von ca. 4800m über dem Ort besteigen. Dazu sind allerdings 1300 Höhenmeter zu überwinden. Wer möchte, kann sich auch einfach in den heißen Quellen von Las Caleras entspannen. Der Berg lohnt sich aber wirklich und bietet fantastische Ausblicke über das Colca-Tal.
► Ca. 1200 Hm; 6 Stunden Gehzeit. (F/-/-)
17. Reisetag: Condorbeobachtung und erster Tag Hualca Hualca
Sehr früh starten wir heute in den Tag, gilt es doch möglichst früh, den Mirador Cruz del Condor zu erreichen. Neben tollen Landschaftsformen können hier Condore beim Kreisen beobachtet werden. Dafür muss man aber frühzeitig vor Ort sein. Wir wandern durch tiefgrüne Weideflächen. Wie schon erwähnt, ist das gesamte Colcatal sehr fruchtbar, dementsprechend stark ist es auch von der Landwirtschaft geprägt. Vor allem Kartoffeln werden hier angebaut, dazu Getreide und auch Gemüse. Die Bauern steigen direkt von der Ernte in den Bus, wobei sie die Früchte ihrer Arbeit in Säcken transportieren und auch für sehr wenig Geld feilbieten.
Wir müssen nun nach Pinchollo, von wo aus wir die Anfahrt und den Aufstieg zum Hochlager des Hualca Hualca starten.
► (F/M/A)
18. Reisetag: Hualca Hualca Besteigung
Schon um 4 Uhr morgens ziehen wir los. Wir müssen die Ebene durchqueren und uns mit dem Eispickel durch hart gefrorenen Schnee in die Ebene vor den Hauptgipfel bewegen. Hier belohnt uns eine schöner Sonnenaufgang mit Blick auf Büssereis. Zum Teil sind die senkrecht stehenden Platten bis zu einem Meter hoch. Nur langsam werden wir vorankommen, da wir uns vorsichtig bewegen müssen, um uns nicht die Beine zu verletzen. Am Hauptgipfel des Hualca Hualca angekommen, ragt das peruanische Matterhorn vor uns auf. Es wird über die Route Ivan oder die Route Inca bestiegen. Die Route Inca ist relativ leicht und eine Klasse 4. Die Route Ivan ist eine gute Klasse 5 bis 6. Nach weiteren 2 bis 3 Stunden werden wir den Gipfel erreicht haben. Wir werden absteigen, unser Camp Hochcamp abbrechen und dieses wieder ca. 800m tiefer einrichten. Entsprechend der Kondition der Gruppe kommen wir am frühen bis späten Nachmittag in Pinchollo an.
► Gehzeit: 6-8 Stunden. (F/M/-)
19. Reisetag: Fahrt nach Arequipa
Der heutige Tag ist eher entspannt. Wir fahren mit dem Bus ca. 5 Stunden von Pinchollo durch sehr aussichtsreiche Landschaften nach Arequipa. Die zweitgrößte Stadt Perus zählt neben Cusco zu den schönsten des Landes und hat die Millionengrenze bei der Einwohnerzahl mittlerweile überschritten.
► Ca. 5 Stunden Busfahrt. Hotel in Arequipa, La Compania.
20. Reisetag: Stadt Arequipa
Heute schauen wir uns Arequipa an, die weisse Stadt, wie es so schön heißt. Dieser Name bezieht sich nicht, wie man vielleicht erwarten könnte, auf die weiß getünchten Kolonialbauten der Stadt, sondern vielmehr auf die Tatsache, dass sie früher vor allem von hellhäutigen Einwanderern bevölkert war. Auch heute besteht ein verhältnismäßig großer Anteil der Einwohner aus Nachkommen der spanischen Eroberer und Leuten, die sich zumindest dafür halten. Die Stadt selbst hat sich mittlerweile zur zweitgrößten Stadt Perus gemausert und ist zugleich die wichtigste Metropole zwischen Lima und La Paz. Arequipa sieht sich gern als Konkurrenz zu Lima, kommt aber der Bedeutung der Hauptstadt noch nicht nahe. Dafür ist Arequipa ruhiger und übersichtlicher. Durch die angenehme Distanz zur Küste und die für andine Verhältnisse eher gemäßigte Höhenlage von 2300 Metern, herrscht in Arequipa das ganze Jahr über ein mildes und angenehmes Klima.
► Stadtrundgang ca. 4 Stunden. Hotel La Compania. (F/-/-)
21. Reisetag: Rückflug
oder alternativ:
21. Reisetag: Chachani Basislager
Für heute steht die Anfahrt zum Chachani Basislager auf dem Programm. Man kann mit dem Jeep bis auf eine Höhe von 4900 Metern fahren, auf einer kleinen Hochebene endet dann der Fahrweg. Ideal ist es, gleich hier zu zelten. Aber man kann auch noch eine Stunde, eher flach, zum eigentlichen Lager weiter gehen. Dort werden die Zelte aufgebaut und wir übernachten hier. Die Anstrengungen halten sich heute also in Grenzen, sodass dieser Aufstieg gleich an den Misti angeschlossen werden kann. Auch muss wegen des relativ geringen Höhenunterschiedes nicht allzu früh gestartet werden. Aber so gegen 4 Uhr geht es dann doch los.
► 3 Stunden Auffahrt. Kurze Wanderung von ca. 1 Std., oder gleich Camp am Endpunkt des Fahrweges. Zeltnacht. (F/M/A)
22. Reisetag: Chachani Gipfel Besteigung
Heute Morgen geht es dann zuerst über steiles Schuttgelände auf undeutlichen Steigspuren geradewegs hinauf. Die Aufstiegsseite ist zwar steil, aber gut begehbar. Es folgt ein weiterer Hang, eisfrei und mit rutschigem Vulkansand überzogen. Steigspuren leiten zum aussichtsreichen Gipfelpunkt des Chachani. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Für den Aufstieg sind 6-8 Stunden zu veranschlagen, der Abstieg ist in 4 Stunden zu schaffen. Dann geht es mit dem Geländewagen zurück nach Arequipa, wo wir uns erst mal ordentlich ausschlafen.
► Ca. 1200 Hm. 6-8 Stunden Gehzeit. Gleiches Hotel. (F/M/-)
23. Reisetag: Reservetag - Arequipa
Wenn er nicht gebraucht wird, kann er für die Stadt Arequipa genutzt werden. Auf Wunsch organisieren wir auch Ausflüge.
► gleiches Hotel (F/-/-)
24. Reisetag: Rückflug
Der traurigste Tag der Tour, denn nun geht es zurück. Transfer zum Flughafen und Rückflug. Dabei überfliegen wir noch mal Peru. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch einmal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.
► Transfer von ca. 30 Minuten. (F/-/-)
⇒ Wer die Reise etwas verkürzen möchte, kann die Besteigung Chachani auslassen.
⇒ Wer mehr Zeit hat, kann zwei Tage früher anreisen und Machu Picchu besuchen.


