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Urwald, Andengipfel & Vulkane • Trekking-Reise • Bolivien (20 Tage)

Urwald, Andengipfel & Vulkane. Trekking-Reise. Bolivien.

Bolivien Kontrast-Tour. Vom Amazonas auf den 6000er Acotango.

Boliviens Extreme: Dschungel, 5000er und der finale 6000er. Diese 18-tägige Trekking-Expedition ist die umfassendste Reise, um die extreme Vielfalt Boliviens zu erleben. Die Tour startet im tropischen Amboro-Nationalpark und den historischen Ruinen von Samaipata, bevor die langsame, ideale Akklimatisierung beginnt: über den 5000er Cerro Tunari und die Höhepunkte von La Paz und dem Titicacasee. Der Fokus liegt auf intensivem Trekking in der berühmten Condoririgruppe, bevor das Abenteuer mit der Besteigung des technisch machbaren 6000er Vulkans Acotango seinen krönenden Abschluss findet.

Erlebnisreise. Dschungel-Trekking im Amboro NP. Kultur in Samaipata. Besteigung des Cerro Tunari (5035m). Auf den Vulkan Acotango (6050m).

Trekking im Amazonasgebiet zum Amboro Nationalpark, Besuch in Copacabana am Titicacasee und Wandern in der Condoririgruppe.

Wir erkunden mit den Urwaldgebieten um Santa Cruz und den Amboropark, der Cordillera Real mit der Condoririgruppe und dem Vulkan Acotango zwei verschiedene Klimazonen Boliviens. Vom Amazonasgebiet in die Anden sozusagen. Mit Condoriri Trekking und Besteigung des 6000ers Acotango.

Unsere Bolivienreise startet in Santa Cruz, wo wir die Lomas de Arena, die Ruinen von Samaipata und den Amboro Nationalpark besuchen werden. Um Cochabamba akklimatisieren wir und besteigen den 5000er Cerro Tunari. La Paz und Copacabana am Titicacasee, sind die nächsten Highlights bevor wir die Condoriri Region durchwandern. Danach steht der Besteigung des 6000er Acotango nichts mehr im Wege.

Vom feuchtheißen Dschungel in Santa Cruz klettern wir in 18 Tagen auf den eisigen 6000er Vulkan Acotango

Unsere Reise startet in den wärmeren Gefilden Boliviens um Santa Cruz. Direkt neben der Millionenstadt befinden sich die Lomas de Arena. Sanddünen mit zwischen grünen Weidelandschaften, eine der viele Naturphänomene Boliviens. Die Ruinen von Samaipata sind neben Tiwanaku der bekannteste Archäologische Komplex des Andenlandes und befinden sich an exponierter Stelle mitten im Bergurwald. Diesen Bergurwald durchqueren wir bei unserer geführten Wanderung durch den Amboro Nationalpark, wo wir unzählige Pflanzenarten, Vögel und Schmetterlinge beobachten können.

Das nächste Ziel der Reise ist Cochabamba, die drittgrößte Stadt von Bolivien. Nun steigen wir höher hinaus, nach der Christusstatur und dem Rio de Llave geht es zum 5000er Cerro Tunari, dem höchsten Berg der Cordillera Tunari.

Über der Andenmetropole La Paz erwandern wir die Muela de Diablo, den Teufelszahn inmitten bizarrer Erdpyramiden. Danach wartet das nächste Highlight Boliviens: der tiefblaue Titicacasee. Selbstverständlich darf eine Bootsfahrt zur Isla de Sol nicht fehlen. Um Copacabana und die Isla de Sol stehen zudem Wanderungen mit Seeblick an.

Direkt von Copacabana aus machen wir uns auf in die Condoririgruppe, eine der schönsten Trekkingregionen der Anden. Dabei bauen wir mit dem Cerro Apacheta und der Überschreitung der Chacaltayakette zwei lohnende 5000er mit ein.

Den Schlusspunkt der Reise setzt dann aber ein echter 6000er: der Acotango im Sajamagebiet. Nahe der chilenischen Grenze sich diese Vulkanriese dank gut angelegter Minenwege in 2 Tagen von La Paz aus erreichen.

Highlights

  • La Paz
  • Santa Cruz
  • Muela de Diablo
  • Condoriri
  • Samaipata
  • Amboro Nationalpark
  • Lomas de Arena
  • Zongopass
  • Chacaltaya
  • Acotango
  • Cerro Tunari
  • Cochabamba
  • Titicacasee
  • Copacabana
  • Isla de Sol

Tourstart: Santa Cruz

Tourdauer: 20 Tage

Unser nächsten Termine:

  • 11.05. bis 30.05.2026
  • 02.08. bis 21.08.2026
  • 11.05. bis 30.05.2027
  • 02.08. bis 21.08.2027

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person):

  • Ab 2 Teilnehmer: 3195 Euro
  • Ab 4 Teilnehmer: 2995 Euro
  • Ab 6 Teilnehmer: 2895 Euro

Eingeschlossene Leistungen:

  • Reisen im Land mit Bussen und privaten Transporten
  • Camabusse von Santa Cruz nach Cochabamba und von Cochabamba nach La Paz
  • Übernachtungen in landestypischen Hotels oder Zelten
  • Condoriritrek
  • Ausflüge Muela de Diablo, Cerro Tunari, Samaipata, Amboro Nationalpark, Rio Llave, Acotango, Chacaltaya, Condoriri mit privatem Transport
  • alle Eintritte
  • Reiseleitung vor Ort
  • Geführte Bergwanderungen
  • Trekking Condoriri mit Gepaecktransport
  • Vollverpflegung während des gesamten Trekkingteils und am Acotango
  • Frühstück in den Hotels

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Höchstens: 10

Besondere Anforderungen

Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Zusatz Info

Wir bieten ein umfangreiches Angebot an Tourbausteinen, die mit dieser Reise kombiniert werden können.

Sichern dir jetzt deinen Platz für diese 18-tägige Reise, die dich vom geheimnisvollen Amboro-Urwald über das Trekking in der Condoririgruppe bis auf den majestätischen 6000er Vulkan Acotango führt. Mehr Bolivien in einer Tour gibt es nicht! 👉 Jetzt deinen Platz für Boliviens vielseitigste Expedition buchen!

⇒ Auf dieser Tour erlebst du ZWEI Bolivien: Vom feuchtheißen Dschungel in Santa Cruz klettern wir in 18 Tagen auf den eisigen 6000er Vulkan Acotango. Das ist Bolivien in seiner extremsten, schönsten Form.

1. Reisetag: Ankunft in Santa Cruz - Im Herzen der bolivianischen Tropen

Unsere Expedition beginnt im tief gelegenen, quirligen Santa Cruz de la Sierra. Nach der Ankunft am Flughafen erwartet uns der Transfer zum Hotel. Am Abend tauchen wir ein in das südamerikanische Stadtleben. Wir spazieren durch die Gassen und lassen die ersten tropischen Eindrücke auf uns wirken - ein spannender Kontrast zur klaren Kälte, die uns später in den Anden erwartet.

► Übernachtung im Hotel Canciller (oder gleichwertig, das gilt generell für alle Hotels). (-/-/-)

2. Reisetag: Lomas de Arena

Besuch im Parque Regional Lomas de Arena mit seinen über 12 m hohen Sanddünen, teilweise umgeben von tropischen Wäldern und Weideland. Eine extrem seltene Landschaftsform. Am Nachmittag fahren wir nach Samaipata raus, immerhin schon auf 1600m Höhe.

► Gehzeit ca. 2h. Ca. 2 Stunden Fahrzeit. Übernachtung im Hotel Landhaus. (F/-/-)

3. Reisetag: Amboro Farnwald Nationalpark

Im angrenzenden Amboro Nationalpark lässt sich die natürliche Vielfalt dessen dichter Nebenwälder erleben. Dabei lernen wir einiges über die Pflanzen und Tiere des Urwaldes. Unser Guide zeigt und erklärt uns die unzähligen Schmetterlinge, Pflanzen und Vogelarten. vielleicht sehen wir auch ein paar größere Säugetiere.

► Gehzeit ca. 6h. (F/-/-)

⇒ Die 18-Tage-Erlebnisreise kombiniert Dschungel-Trekking im Amboro Nationalpark und Kultur in Samaipata mit der Besteigung des Cerro Tunari (5035m) und des Vulkans Acotango (6050m).

4. Reisetag: El Fuerte de Samaipata

Beim Rundgang durch die präkolumbianische Siedlungsanlage El Fuerte de Samaipata erfahren wir vieles über dessen Bedeutung in vergangenen Zeiten. In Las Cuevas bewundern wir eine Aneinanderreihung imposanter Wasserfälle. Rückfahrt nach Santa Cruz und weiter im bequemen Fernreisebus (Nachtfahrt) nach Cochabamba.

► Gehzeit ca. 2h. Fahrzeit ca. 10 Stunden. Übernachtung im Bus. (F/-/-)

Bolivien El Fuerte Samaipata

5. Reisetag: Cochabamba

Ankunft in Cochabamba. Transfer zum Hotel. Danach ist Zeit für einen Stadtbummel. Wir besuchen den größten Straßenmarkt des Landes. Die zweitgrößte Christus-Statue der Welt empfängt jeden Besucher gut sichtbar mit ausgebreiteten Armen. Von oben genießen wir einen schönen Blick über das Tal von Cochabamba und die Cordillera Tunari.

► Gehzeit ca. 4h, 550 hm, 200 m. Hotel: Berghotel Carolina. (F/-/A)

6. Reisetag: Cordillera Tunari

Am Morgen Transfer zum gemütlichen Berghotel auf ca. 3000 m Höhe. Unterwegs Besichtigung der im Jugendstil errichteten "Villa Albina". Am Nachmittag unternehmen wir ein erste kleine Wanderung. Es bieten sich beeindruckende Ausblicke auf das traditionell von Bergbauern geprägte Hochtal des Rio La Llave.

► Gehzeit ca. 4h, 550 Hm, 200 Hm. (F/-/A)

7. Reisetag: Trekking zum Cerro Tunari

Heute startet unser zweitägiges Trekking zur Besteigung des mächtigen Cerro Tunari. Ziel der abwechslungsreichen Wanderung ist ein Bergsee auf 4100m Höhe. Wir durchqueren Bäche und Wälder, bis uns ein steiler Bergsattel zum Tagesziel führt. Es erwartet uns eine spektakuläre Hochgebirgslandschaft. Vor dem Zeltplatz ragen senkrecht die Felszinnen des Tunari-Massives in den Himmel.
► Gehzeit ca. 7h, 1300 Hm. Übernachtung im Zelt. (F/-/A)

⇒ Biologisch ideale Höhenanpassung. Sie beginnt sanft in Santa Cruz/Samaipata (1600m), steigert sich über Cochabamba (2560m) und den Cerro Tunari (5035m) und gipfelt im Condoriri-Trekking und der Besteigung des Acotango (6050m).

8. Reisetag: Besteigung Cerro Tunari

Nach dem Frühstück folgen wir dem bereits gut sichtbaren Aufstiegsweg. Nach nur 500 Höhenmetern erreichen wir bereits auf dem Kamm des Tunari-Massives, wo uns faszinierende Blicke auf die umliegenden Berge erwarten. Mit etwas leichter Kletterei überwinden wir den Gipfelgrat, des mit 5035m höchsten Berges Zentral-Boliviens.

► Gehzeit ca. 6h, 500 hm. Nachtbusfahrt nach La Paz, ca. 8 Stunden Fahrt. Übernachtung im Bus. (F/-/-)

Bolivien Lomas de Arena Santa Cruz

9. Reisetag: La Paz und Muela de Diablo

Abholung, Transfer zum Hotel.  Nach dem Frühstück verlassen wir La Paz in Richtung Süden wo Felsgebilde und Erdpyramiden zu finden sind. Auf der "Muela de Diablo", dem Backenzahn des Teufels, haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Stadt und die umliegenden Hochgipfel.

► Gehzeit ca. 4h, Fahrzeit ca. 45 min., 500 Hm. Hotel Estrella Andina. (F/-/-)

10. Reisetag: Titicacasee - Copacabana

Auf zum Titicacasee! Busfahrt nach Copacabana, mit Ausblicken auf Huayna Potosi, Condoriri und etliche weitere Hochgipfel der Cordillera Real.. An Südamerikas größtem See brechen wir zur Wanderung entlang eines Kreuzweges zum 200m über der Stadt gelegenen Cerro Calvario auf. Von dessen Gipfel aus erwartet uns ein unvergesslicher Sonnenuntergang.

► Gehzeit ca. 1h, Fahrzeit ca. 3,5h, 200 Hm. Übernachtung: Perla de Lago. (F/-/-)

11. Reisetag: Titicacasee - Isla del Sol

Bootsfahrt (ca. 1,5h) zur Sonneninsel. Die Durchquerung der Insel beginnt entlang des herrlichen Sandstrandes, bevor es bergauf zum Gipfelkamm geht, auf dem wir ohne größere Anstrengung zwei 4000er erklimmen.

► Gehzeit ca. 4h, 400 hm. (F/-/-)

Erlebe auf dieser Tour den extreme Kontrast Boliviens: 
 ⇒ Kultur & Natur im Tiefland: Samaipata (Ruinen), Amboro Nationalpark (Dschungel).
 ⇒ Zentrale Anden & Akklimatisierung: Cochabamba, Cerro Tunari (5000er).
 ⇒ Altiplano & Titicacasee: La Paz, Copacabana, Isla del Sol.
 ⇒ Hochalpin & Gipfel: Condoriri Trekking, Acotango (6000er).

12. Reisetag: Tuni - Condoriri

Von Copacabana aus starten wir heute direkt nach Tuni, wo eine kleine Herde Esel und Lamas wartet, die in den nächsten Tagen die Ausrüstung und unser Gepäck transportiert. Im Angesicht der Condoriri-Gruppe schlagen wir unser  Lager für die Nacht auf. Von hier wandern wir etwas weiter hinauf, wenn wir früh dran sind können wir sogar noch den Cerro Thipala (5077m) besteigen.

► Gehzeit ca. 3-4h, Fahrzeit ca. 3h, 600 Hm. Übernachtung im Zelt. (F/-/A)

Bolivien Titicaca See

13. Reisetag: Condoriri Trek - Laguna Chiar Khota

Wanderung vom Dörfchen zur Laguna Chiar Khota, dem Lagerplatz schlechthin vor den Hauptgipfeln der Condoririgruppe. Von einer Aussichtskanzel in 5200m Höhe, dem Mirador, haben wir die gesamte nördliche Königskordillere und den Titicacasee im Blick. Vom Gipfel erfolgt der Abstieg zum Condoriri-Basiscamp am See Chiar Khota (4600m).

► Gehzeit ca. 5-6h, 900 Hm Aufstieg, Abstieg: 600 hm. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

14. Reisetag: Condoriri Trek

Nach der Überquerung eines über 5000m hohen Passes führt die Wanderung durch grüne Bergwiesen, unter den wilden Fels- und Eisgipfeln der Condoriri-Gruppe hindurch, bis zum Lagerplatz an der Laguna Esperanza. Zwischendurch ist Gelegenheit, noch einen einfachen 5000er zu besteigen. 

► Gehzeit ca. 6h, 900 Hm. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

15. Reisetag: Zongopass

Wir steigen vom See einen Pass hinauf, der in einem Sattel mit gigantischem Ausblick führt. Von hier aus lässt sich problemlos der Cerro Apacheta besteigen, mit 5184m ein prächtiger Aussichtsberg. Die restliche Tagesetappe führt einmal um den Giganten Huayna Potosi herum, zum Ausgangspunkt dessen Besteigung am Zongopass. Von hier laufen wir weiter zum Refugio Zongo. 

► Übernachtung im Refugio Zongo (einfache Berghütte). Gehzeit ca. 5h, Aufstieg: 800 Hm, Abstieg: 900 Hm. (F/M/A)

16. Reisetag: Chacaltaya

Die Überschreitung der Chacaltaya-Kette bietet ein fantastisches Panorama über fast die gesamte Cordillera Real. Eine leichte Kletterpassage sorgt für Abwechslung auf dem Weg zu den Gipfeln. Auf dem Grat nehmen wir zwei - drei weitere Bergkuppen mit, bis wir endlich den höchsten Punkt auf 5395m erreichen. 5000er sammeln leicht gemacht. Es folgt der Transfer nach La Paz. 

► Gehzeit ca. 5h, Aufstieg 1000 Hm, Abstieg 600 Hm; Fahrzeit ca. 2h. Übernachtung: Hotel Estrella Andina. (F/M/-)

17. Reisetag: Fahrt nach Sajama

Heute starten Sie zuerst mit dem Auto von La Paz in Richtung chilenische Grenze. Kurz vor dieser biegen Sie links auf einen holprigen Schotterweg ein, der die Gruppe recht nahe an eine lang gezogene, bunt gefärbte Vulkankette heranführt. Mittlerweile kommt man auf dem neuen Minenweg schon mit dem Auto bis zum Lager auf 5300m. Da es dort oben keine sinnvollen Zeltmöglichkeiten mehr gibt und wir den Berg Morgen an einem tag gut schaffen können, übernachten wir in oder um Sajama.

► Übernachtung in einer einfachen Unterkunft in Sajama oder Lagunas. (F/M/A)

18. Reisetag: Gipfeltag am Acotango

Nun wird es ernst, früh in der Nacht quälen wir uns aus den Zelten und machen uns im Scheine unserer Stirnlampen auf den zuerst einmal recht flachen Weg. Nach und nach wird der Anstieg steiler, später gekrönt von einem aussichtsreichen Gratanstieg. Der Schlussteil ist zwar meistens vereist aber nirgends wirklich schwierig, so dass wir bald den aussichtsreichen Hochgipfel erreicht haben. Wir genießen das nicht enden wollende Gipfelpanorama mit dem Riesenklotz des Sajama und dem ebenmäßigen Parinacota. Direkt vor uns erhebt sich der dampfende Kegel des Guallatiri ein aktiver, ebenfalls über 6000 Meter hoher Eisvulkan. Der Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute bis zum Auto. Wir fahren noch am selben Tag nach La Paz zurück.

► (F/M/-)

 ⇒ Der Acotango ist ein technisch einfacherer 6000er, der sich ideal als erster oder zweiter Sechstausender eignet. Durch die vorangegangenen 5000er (Cerro Tunari, 5035m) und die Chacaltayakette bist du bereits optimal akklimatisiert.

19. Reisetag: Reservetag

Falls dieser Tag nicht gebraucht wird, kann er dafür verwendet werden, die Stadt La Paz zu erkunden und vielleicht einige der urbanen Seilbahnlinien zu nutzen.

► Hotel Estrella Andina. (F/-/-)

20. Reisetag: Rückflug

Transfer zum Flughafen und Heimflug über Madrid mit Ankunft am Folgetag.

► (F/-/-)  


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Unsere Reise: Urwald, Andengipfel & Vulkane • Trekking-Reise • Bolivien (20 Tage):

Wander- und Trekking-Reise durch Bolivien. Wir besteigen den 6000er Acotango, den 5000er Cerro Tunari, besuchen den Amboro Nationalpark im  Amazonasgebiet, Copacabana am Titicacasee und die Condoririgruppe beim Trekking. Wir erkunden mit den Urwaldgebieten um Santa Cruz und den Amboropark, der Cordillera Real mit der Condoririgruppe und dem Vulkan Acotango zwei verschiedene Klimazonen Boliviens. Vom Amazonasgebiet in die Anden sozusagen. Mit Condoriri Trekking und Besteigung des 6000ers Acotango. Reisedauer: 20 Tage. Preis: ab 2895 Euro. Mittelschwer.

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Wir von SuedamerikaTours.de wissen, dass jeder Bergsteiger oder Treker andere Vorlieben hat. Deshalb sind wir sehr flexibel: Ob du das Programm anpassen oder etwas ergänzen möchtest - wir machen es passend für dich. Schreib uns deine Wünsche einfach ins nächste Feld. Wir freuen uns darauf!

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Aktuelle Information zu unseren Reisen in Bolivien

In Bolivien wurden aktuell die staatlichen Subventionen für Benzin und Diesel aufgehoben. Das führt landesweit zu spürbaren Preissteigerungen, die besonders den Transportsektor und damit auch unsere Logistik vor Ort treffen.

Wir sind bereits in engen Verhandlungen mit unseren langjährigen Fahrern und Partner-Agenturen, um die Auswirkungen für dich so gering wie möglich zu halten. Da uns faire Löhne für unsere Teams vor Ort und deine Sicherheit bei jeder Tour am Herzen liegen, können wir die aktuell auf der Website angegebenen Preise momentan nur als Richtwerte betrachten.

Bitte hab Verständnis, dass wir finale Reisepreise für Bolivien derzeit individuell bestätigen müssen. Wir halten dich über die Entwicklung auf dem Laufenden!

Fragen zu Bolivien beantwortet:


Wie gut ist die Infrastruktur für Reisen in Bolivien?

Wenn du in Bolivien unterwegs bist, musst du dich auf eine Infrastruktur der Gegensätze einstellen. Während die großen Städte wie La Paz, Santa Cruz oder Cochabamba eine gute Auswahl an Hotels bieten, sind Unterkünfte in kleineren Orten oft sehr einfach.

Beim Reisen zwischen den Regionen sind die Nachtbusse (Camabusse) mit ihren bequemen Liegesitzen ein echtes Highlight für Komfort auf langen Strecken. Das Straßennetz selbst bleibt jedoch eine Herausforderung: Rund zwei Drittel der Wege sind unbefestigt, auch wenn die Verbindungen zwischen den Metropolen mittlerweile meist asphaltiert sind. Im Hochgebirge oder im Tiefland musst du jederzeit mit Steinabgängen oder Überflutungen rechnen, die den Verkehr lahmlegen können.

Ein absoluter Volltreffer für uns Bergsportler ist der Teleférico in La Paz – das modernste Seilbahnnetz der Welt bringt dich nicht nur staufrei durch die Stadt, sondern bietet dir auch geniale Ausblicke auf die Eisriesen der Cordillera Real. Für weite Distanzen, etwa von La Paz nach Rurrenabaque ins Amazonasbecken, ist das Flugzeug oft die sinnvollste Option, um tagelange Fahrten auf schwierigen Pisten zu vermeiden.

In den abgelegenen Trekking-Regionen wie der Cordillera Apolobamba oder im Sajama-Nationalpark darfst du keinen Luxus erwarten. Strom und fließendes Wasser sind in den kleinen Dörfern oft noch Fremdworte, und du wirst meistens im Zelt übernachten. Aber genau diese Ursprünglichkeit sorgt dafür, dass du die Anden noch so erlebst, wie sie wirklich sind – wild und unverfälscht.

Was ist die beste Jahreszeit für Bergsteigen in Bolivien?

Wenn du die großen Gipfel Boliviens wie den Huayna Potosí, den Illimani oder den Sajama angehen willst, gibt es eigentlich nur ein Zeitfenster, das wirklich zählt: die bolivianische Trockenzeit von April bis Oktober.

Hier ist der Grund, warum diese Monate dein Ticket zum Gipfelglück sind:

  • Wettergarantie: In diesem Zeitraum, der dem andinen Winter entspricht, ist das Wetter in der Cordillera Real und der Cordillera Occidental am stabilsten. Du hast fast eine Garantie auf einen tiefblauen Himmel und eine extrem klare Fernsicht, die oft hunderte Kilometer weit reicht.
  • Die Kernsaison: Die Monate Juni, Juli und August gelten als das "andine Gold". Hier ist das Risiko von Niederschlägen am geringsten, und der Firn sowie das Eis an den Steilwänden sind meist gut durchgefroren und stabil [Turn 1, Turn 2].
  • Die Kehrseite der Medaille: Da es Winter ist, musst du dich auf extreme Temperaturen einstellen. Während dich die Sonne tagsüber ordentlich röstet, stürzen die Temperaturen nachts, sobald sie weg ist, massiv ab. In den Hochlagern auf über 5.000 oder 5.700 Metern wird es klirrend kalt – eine erstklassige Ausrüstung ist hier deine Lebensversicherung.
  • Randmonate: April, Mai und Oktober sind oft gute Alternativen, wenn du dem größten Trubel an den bekannteren Bergen entgehen willst [Turn 1].

Wann du den Berg meiden solltest: Die bolivianische Regenzeit von Dezember bis März ist für ernsthaftes Bergsteigen an den hohen Sechstausendern meist ein No-Go. Die Gipfel hängen oft in dichten Wolken, und häufiger Neuschnee macht den Aufstieg über Gletscher gefährlich oder schlicht unmöglich [Turn 1, Turn 2].

Mein Tipp: Wenn du absolute Planungssicherheit willst, peile den Zeitraum zwischen Juni und August an. Pack die wärmsten Sachen ein, die du finden kannst, und freu dich auf das spektakulärste Licht, das du je an einem Berg gesehen hast [Turn 2, 921].

Wie anspruchsvoll sind Trekking-Reisen in Bolivien?

Die meisten Trekking-Abenteuer in Bolivien sind kein Sonntagsspaziergang, was primär an der dünnen Luft liegt. Die Routen bewegen sich oft konstant zwischen 4.000 und 5.300 Metern Höhe.

Hier ist das, was du über den Anspruch wissen musst:

Die Höhe ist der entscheidende Faktor

In Bolivien startest du oft dort, wo die Alpen aufhören. Selbst „leichte“ Wanderreisen setzen eine gute Grundkondition voraus, weil dein Körper unter Sauerstoffmangel einfach mehr leisten muss. Eine solide Akklimatisation ist deshalb kein Bonus, sondern absolute Pflicht.

Gelände und Kontraste

Der Anspruch variiert stark je nach Region:

  • Klassische Inkapfade: Wege wie der Takesi- oder Choro-Trail sind technisch oft unkompliziert, da sie über jahrhundertealte Steinpflasterungen führen. Aber unterschätz die Knie nicht: Beim Choro Trail steigst du innerhalb von drei Tagen über 3.500 Höhenmeter am Stück ab – vom Eis der Anden bis in den feuchtheißen Dschungel.
  • Hochalpine Routen: In Gebieten wie der Cordillera Real oder dem Condoriri wird es wilder. Hier überschreitest du Pässe um die 5.000 Meter, wanderst über Geröllfelder und steile Schutthänge. Manche Treks beinhalten auch einfache Gletscherbegehungen, für die du Steigeisen und Pickel brauchst.
  • Einsamkeit und Pioniergeist: In abgelegenen Regionen wie der Cordillera Apolobamba oder Quimsa Cruz sind Pfade oft kaum erkennbar. Hier ist Orientierungssinn gefragt und du musst damit klarkommen, tagelang fernab jeder Zivilisation unterwegs zu sein.

Logistik und Komfort

Die meisten mehrtägigen Treks werden als Zelttouren durchgeführt. Das bedeutet: Nachts wird es auf über 4.000 Metern verdammt kalt. Oft begleiten dich Esel, Maultiere oder Lamas, die das Hauptgepäck tragen, sodass du dich auf deinen eigenen Rhythmus konzentrieren kannst. Die Unterkünfte in den Dörfern sind meist sehr einfach – Strom oder fließend warmes Wasser sind dort oft Luxus.

Fazit: Wenn du fit bist, Bergerfahrung hast und kein Problem damit hast, dich mal ein paar Tage nicht zu duschen, ist Bolivien ein Paradies. Der wahre Anspruch ist weniger die Kletterei, sondern die Ausdauer und die Fähigkeit deines Körpers, mit der extremen Höhe klarzukommen.

Wie akklimatisiert man sich in La Paz?

Wenn du in der Metropole landest, solltest du dich für die erste Nacht in die tieferen Stadtteile auf etwa 3.500 Metern begeben und dich dort erst einmal ausruhen. Erste leichte Bewegungen bei einer Stadtführung oder eine Seilbahnfahrt zu Aussichtspunkten wie dem „Killi Killi“ helfen deinem Körper, sich an die neue Höhe zu gewöhnen. 

Als erste richtige Eingehtour bietet sich die Muela de Diablo an, ein markanter Felszacken im Süden der Stadt auf 3.852 Metern. Auch das Valle de las Ánimas mit seinen bizarren Erdformationen auf rund 4.100 Metern ist ideal für eine erste Wanderung geeignet. Für eine solide Basis solltest du einen Ausflug zum Titicacasee und zur Isla del Sol einplanen, um auf Höhen zwischen 3.800 und 4.000 Metern aktiv zu sein.

Bergsteiger nutzen für eine tiefgreifende Akklimatisation oft das noch unberührte Hampaturi-Gebiet mit seinen zahlreichen 5.000er-Gipfeln. Ein beliebter letzter Formtest vor den ganz großen Bergen ist eine Tour zum Chacaltaya, wo du dich auf über 5.100 Metern Höhe bewegst.

Welche 6000er in Bolivien kann ich besteigen?

In Bolivien hast du die Qual der Wahl, wenn es um Sechstausender geht. Das Land bietet vom technisch einfachen „Einsteigerberg“ bis zum extrem anspruchsvollen Eisanstieg alles, was das Bergsteigerherz begehrt.

Hier sind die wichtigsten 6000er, die du in Angriff nehmen kannst:

Die „Leichten“ und Zugänglichen

  • Uturuncu (6.088 m): Er gilt oft als der einfachste 6000er Boliviens. Da man mit dem Fahrzeug sehr weit hinauffahren kann, bleiben oft nur etwa 600 Höhenmeter zu Fuß übrig.
  • Acotango (6.064 m): Dieser ruhende Vulkan an der chilenischen Grenze ist technisch unkompliziert. Dank alter Minenwege kannst du bis auf 5.300 Meter hochfahren, sodass der eigentliche Gipfelsturm kurz ist.
  • Huayna Potosí (6.088 m): Der „Hausberg“ von La Paz ist der beliebteste 6000er des Landes. Er ist logistisch perfekt erschlossen, aber unterschätze ihn nicht: Die Gipfelwand ist 50 bis 60 Grad steil.

Die majestätischen Riesen

  • Sajama (6.542 m): Der höchste Berg Boliviens ist ein gewaltiger, erloschener Vulkan mit einem anspruchsvollen Eisanstieg. Er ist der König der Cordillera Occidental.
  • Illimani (6.439 m): Das Wahrzeichen von La Paz und der höchste Gipfel der Cordillera Real. Eine Besteigung ist die „Königsdisziplin“ und erfordert viel Erfahrung und eine sehr gute Kondition.
  • Ancohuma (6.427 m): Er ist der dritthöchste Berg Boliviens und bietet eine mittelschwere Gletschertour durch fast unberührte Eislandschaften.
  • Parinacota (6.342 m): Ein formvollendeter Vulkanberg mit einer makellosen Eiskappe. Er bildet zusammen mit dem Pomerape (6.282 m) ein ikonisches Zwillingspaar.

Die Herausfordernden und Einsamen

  • Illampu (6.368 m): Er gilt als der schwierigste 6000er Boliviens und bietet prachtvolle, aber sehr steile Eisanstiege.
  • Chearoco (6.108 m): Ein anspruchsvoller Gipfel in der nördlichen Cordillera Real, der nur selten Besuch erhält und viel Pioniergeist erfordert.
  • Chachacomani (6.074 m): Einer der am wenigsten begangenen und schönsten Gipfel der Region. Der Anstieg über den Gletscher ist lang und mühsam.

Für die meisten dieser Berge ist La Paz dein ideales Basislager, da viele Gipfel in wenigen Stunden von dort aus erreichbar sind. Denke aber immer daran: Auch die technisch „leichten“ 6000er fordern deinen Körper durch die extreme Höhe massiv.

Wie erlebnisreich ist Bergsteigen in Bolivien?

Wenn du mich fragst: Bergsteigen in Bolivien ist ein absoluter Rausch der Sinne und wohl eines der letzten großen Abenteuer unserer Erde. Die Erlebnisse dort sind so intensiv, weil das Land mit extremen Gegensätzen spielt, die du sonst kaum an einem Ort findest.

Hier ist das, was dein Bergsteiger-Herz in Bolivien erwartet:

  • Gewaltige Gipfel-Vielfalt: Du hast die Wahl zwischen den eisgepanzerten Riesen der Cordillera Real wie dem majestätischen Illimani (6.439 m) und den technisch anspruchsvollen Firngraten des Pequeño Alpamayo. Auf der anderen Seite locken die einsamen, formvollendeten Vulkane der Cordillera Occidental wie der Sajama, mit 6.542 m der König Boliviens.
  • Surreale Landschaften: Es ist nicht nur der Berg an sich. Du wanderst durch die gleißend weiße Unendlichkeit des Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Welt, vorbei an farbenprächtigen Lagunen mit tausenden Flamingos, dampfenden Geysiren und bizarren Felsformationen.
  • Extreme Kontraste: Kaum ein Trekking bietet so dramatische Wechsel wie der Choro Trail. Du startest im ewigen Eis am fast 4.900 m hohen Cumbre-Pass und steigst innerhalb von drei Tagen über 3.500 Höhenmeter hinab in den feuchtheißen Dschungel der Yungas.
  • Tiefe Kultur: Zwischen deinen Touren tauchst du in eine Welt voller Mystik ein. Ob beim Feilschen auf dem Hexenmarkt in La Paz, dem Besuch der rätselhaften Ruinen von Tiwanaku oder einer Nacht auf der Sonneninsel im Titicacasee – die spirituelle Verbindung der Menschen zu ihren Bergen (Apus) ist überall greifbar.
  • Echte Pionierarbeit: Während der Huayna Potosí (6.088 m) logistisch perfekt erschlossen ist, findest du in Regionen wie der Cordillera Apolobamba oder Quimsa Cruz noch völlig unberührte Natur, wo du auf namenlosen Gipfeln sogar Erstbesteigungen machen kannst.

Bolivien ist kein Ort für Menschen, die sterile Perfektion suchen. Es ist laut, staubig, manchmal anstrengend, aber unendlich herzlich und authentisch [Blogartikel La Paz]. Wenn du dich auf die dünne Luft einlässt, belohnt dich das Land mit Bildern, die dich ein Leben lang nicht mehr loslassen.

Welche Expeditionen in Bolivien sind zu empfehlen?

Wenn du in Bolivien auf Expedition gehen willst, hast du die Qual der Wahl zwischen eisgepanzerten Andenriesen und bizarren Vulkanlandschaften. Hier sind die Touren, die ich dir für dein nächstes großes Abenteuer besonders ans Herz lege:

Die Klassiker der Cordillera Real

  • Huayna Potosí (6.088 m): Der „Hausberg“ von La Paz ist der beliebteste 6000er, aber kein Spaziergang. Die 50 bis 60 Grad steile Gipfelwand fordert dich ordentlich, belohnt aber mit einem genialen Blick auf die Stadt.
  • Illimani (6.439 m): Das Wahrzeichen von La Paz gilt als die „Königsdisziplin“. Er ist hochalpin, exponiert und erfordert neben Top-Kondition auch eine erstklassige Akklimatisation.
  • Pequeño Alpamayo (5.350 m): Für viele der schönste Berg Boliviens. Sein scharfer Firngrat erinnert an den Biancograt und ist technisch reizvoller als mancher 6000er.

Die Giganten des Westens (Vulkane)

  • Sajama (6.542 m): Der höchste Berg Boliviens ist ein gewaltiger, erloschener Vulkan in der Cordillera Occidental. Der Anstieg über das Eis ist anspruchsvoll und bietet echte Expeditions-Atmosphäre.
  • Parinacota (6.342 m): Ein formvollendeter Vulkankegel direkt an der Grenze zu Chile. Technisch ist er unkompliziert, aber die Höhe und der lose Untergrund sind eine echte Hausnummer.

Einsamkeit und Pioniergeist

  • Chachacomani (6.074 m) & Ancohuma (6.427 m): Wenn du dem Massentourismus entfliehen willst, sind diese selten bestiegenen Riesen ideal. Hier erlebst du noch wilde Gletscherlandschaften und triffst kaum eine Seele.
  • Cordillera Apolobamba: Eine der abgelegensten Regionen Boliviens. Die Expeditionen dorthin führen durch unberührte Natur zu Eisbergen wie dem Cuchillo (5.655 m).

Akklimatisation ist alles

Damit deine Expedition nicht am Berg scheitert, solltest du immer mit einer Phase am Titicacasee (Isla del Sol) oder im unentdeckten Hampaturi-Gebiet starten. Auch der Uturuncu (6.008 m) im Süden ist genial, um ohne große technische Hürden die 6000er-Marke zu knacken.

Wie schwierig ist die Sajama-Besteigung?

Wenn du den Sajama angehen willst, musst du wissen: Das ist kein Spaziergang. Er ist mit 6.542 Metern nicht nur der höchste Berg Boliviens, sondern gilt auch als der anspruchsvollste Anstieg in der Cordillera Occidental.

Hier ist das Wichtigste, was du zur Schwierigkeit wissen musst:

  • Anspruch: Die Tour ist erfahrenen Bergsteigern vorbehalten und erfordert eine sehr gute allgemeine Fitness.
  • Gelände: Der gesamte Anstieg ist durchgehend sehr steil und deshalb extrem mühsam. Du kämpfst dich oft durch rutschigen Schnee und sehr steiles, lockeres Geröll.
  • Technische Schlüsselstelle: Es gibt eine kleine Eiswand mit einem scharfen Gratstück. Diese Stelle wird zwar als etwas „harmloser“ als am Huayna Potosí beschrieben, aber unterschätzen darfst du sie auf dieser Höhe definitiv nicht.
  • Die Höhe als Gegner: Das Hochlager liegt bereits auf 5.700 Metern. Die extreme Höhe ist neben der Steilheit der entscheidende Faktor, der die Besteigung so anstrengend macht.
  • Bedingungen: Der Berg ist ein mächtiger Eisriese mit imposanten Eisanstiegen. Oft machen starker Wind und klirrende Kälte den Aufstieg zusätzlich zur Qual.

Kurzum: Technisch ist der Sajama für erfahrene Alpinisten machbar, aber physisch ist er aufgrund der Kombination aus Steilheit, losem Untergrund und der dünnen Luft eine echte Grenzerfahrung. Eine perfekte Akklimatisation ist hier kein Bonus, sondern Pflicht.

Wie heißt der höchste Berg in Bolivien?

Der höchste Gipfel Boliviens ist der Sajama (oft auch Nevado Sajama genannt) mit einer Höhe von 6.542 Metern.

Dieser gewaltige, erloschene Vulkan thront majestätisch in der Cordillera Occidental im Südwesten des Landes. Du findest ihn im nach ihm benannten Sajama-Nationalpark, dem ältesten Nationalpark Boliviens, direkt im Grenzgebiet zu Chile. Wenn du ihn besteigen willst, erwartet dich ein technisch anspruchsvoller Eisanstieg, der aufgrund der extremen Höhe und der Steilheit eine echte Herausforderung für erfahrene Bergsteiger ist.

Welcher Berg in Bolivien ist der leichteste 6000er? 

Wenn es dir rein um die technische Schwierigkeit und den Zustieg geht, ist der Uturuncu (6.008 m) im Südwesten Boliviens dein klarer Favorit und gilt als der einfachste Sechstausender des Landes. Der Clou an diesem Berg ist die enorme Erreichbarkeit: Du kannst mit dem Geländewagen extrem weit hinauffahren, sodass am Ende oft nur noch gut 600 Höhenmeter zu Fuß übrig bleiben. Der Aufstieg selbst ist technisch unkompliziert, die Hände werden nicht gebraucht und die Route ist nicht besonders steil.

Ein weiterer Kandidat für einen vergleichsweise „leichten“ 6.000er ist der Acotango (6.064 m) an der Grenze zu Chile. Auch hier profitierst du von einem alten Minenweg, der dich mit dem Fahrzeug bis auf 5.300 Meter bringt, was den eigentlichen Gipfelsturm kurz und technisch machbar macht.

Vorsichtig solltest du hingegen beim Huayna Potosí (6.088 m) sein, der zwar oft als „leichtester Sechstausender der Welt“ angepriesen wird. Er ist zwar logistisch perfekt erschlossen, fordert dich aber am Gipfel mit einer 50 bis 60 Grad steilen Eiswand, für die du definitiv Erfahrung mit Steigeisen und Eispickel brauchst.

Egal für welchen du dich entscheidest: Unterschätze niemals die extreme Höhe, die auch bei technisch einfachen Bergen eine solide Akklimatisation und gute Fitness absolut notwendig macht.

Was ist die 'Triple Crown' Boliviens?

Die „Triple Crown“ Boliviens ist die ultimative Herausforderung für Bergsteiger in der Cordillera Real. Sie vereint drei der ikonischsten und technisch interessantesten Gipfel der Region in einer anspruchsvollen Expeditionsreihe.

Diese drei Gipfel bilden das Trio:

  • Pequeño Alpamayo (5.350 m): Er gilt als einer der schönsten Berge des Landes. Sein markanter Firngrat, der bis zu 50 Grad steil ist, erinnert an den berühmten Biancograt in den Alpen.
  • Huayna Potosí (6.088 m): Der „Hausberg“ von La Paz ist der beliebteste 6.000er Boliviens. Er fordert dich mit einer steilen Gipfelwand (50–60 Grad) und einem ausgesetzten Grat.
  • Illimani (6.439 m): Als höchster Berg der Cordillera Real und Wahrzeichen von La Paz bildet er den krönenden Abschluss. Die Besteigung gilt als „Königsdisziplin“, ist hochalpin, exponiert und erfordert neben Top-Kondition viel Erfahrung.

Zusammen bieten diese drei Berge alles, was das Alpinistenherz begehrt: von eleganten Firngraten über steile Eiswände bis hin zur majestätischen Höhe eines der mächtigsten Andenriesen.

Wie schwierig ist die Besteigung des Huayna Potosi?

Eines vorweg: Lass dich nicht von seinem Ruf als „leichtester Sechstausender der Welt“ täuschen. Der Huayna Potosí (6088 m) ist zwar logistisch perfekt erschlossen und technisch für erfahrene Alpinisten machbar, aber er ist definitiv kein Spaziergang.

Hier ist das, was dich am Berg wirklich erwartet:

  • Die Steilwand: Die berüchtigte Gipfelwand ist zwischen 50 und 60 Grad steil. In dieser Höhe, wo die Luft extrem dünn ist, kostet dich jeder Schritt in diesem Winkel enorme Kraft.
  • Technische Schlüsselstellen: Es gibt eine etwa 50 Meter lange Steileispassage, die sogar 60 bis 70 Grad erreichen kann. Das ist der Moment, in dem du absolut sicher mit Steigeisen und Eispickel umgehen musst.
  • Der Gipfelgrat: Die letzten 50 Höhenmeter führen über einen ausgesetzten Grat zum höchsten Punkt. Wer hier nicht schwindelfrei ist, bekommt Probleme.
  • Die Höhe: Du startest den Gipfelsturm mitten in der Nacht im Hochlager auf über 5100 Metern. Die extreme Höhe ist oft ein größerer Gegner als das Gelände selbst.
  • Anforderungen: Du brauchst eine sehr gute Kondition und solide Erfahrung im Gehen an Seilschaft und im Eis. Eine vorherige Akklimatisation – zum Beispiel am Titicacasee oder im Hampaturi-Gebiet – ist absolute Pflicht, um eine Chance auf den Gipfel zu haben.

Kurz gesagt: Wenn du fit bist und Grundkenntnisse im Hochtourenbergsteigen hast, ist der Huayna Potosí ein genialer Berg. Aber unterschätze niemals die Kombination aus Steilheit und 6000 Metern Meereshöhe.

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