Trekking zur Chacaltaya-Kette mit atemberaubenden Tiefblicken auf La Paz
Erlebe auf dieser anspruchsvollen Tagestour den Abstieg vom legendären 5.400 Meter hohen Chacaltaya hinunter zum Zongo-Pass. SuedamerikaTours.de führt dich durch die spektakuläre Hochgebirgswelt der Cordillera Real, vorbei an schimmernden Lagunen und eisigen Flanken. Du genießt puren Alpinismus ohne technische Hürden. Dank unserer persönlichen Führung ist dieser Trip die perfekte Vorbereitung für deine Gipfelziele am Huayna Potosí oder Illimani.
Eine aussichtsreiche Wanderung zum Zongopass
Dauer: 5 bis 6 Sunden
Ausgangspunkt: Skihütte am Chacaltaya
Endpunkt: Bauernhaus an der Zongopassstrasse (4550m)
Höhenunterschied: ca. 500 Meter Anstieg und 900 Meter Abstieg
Anforderungen: Zum Teil wegloses Gelände, unter dem Gipfelpunkt 5250 ist leichte Kletterei erforderlich (1.Grad). Diese kurze Stelle ist etwas ausgesetzt. Der Weg ist logisch vorgegeben und überall leicht zu finden.
Termine: Jederzeit auf Anfrage
Preise (pro Person): 1 Person 100 Euro; ab 2 Personen 60 Euro, ab 4 Personen 50 Euro

Fast geradeaus steigen wir dem ersten der zahlreichen 5000er des Chacaltayamassivs entgegen. Das Ganze ist recht schnell erledigt, schon nach 150 Höhenmetern stehen wir am Gipfel. Leichter lässt sich wohl kaum ein solch hoher Berg besteigen. Es folgt ein kurzer Gegenabstieg, bevor wir auf gutem Weg linksseitig um den höchsten Punkt der Chacaltayakette herumwandern und diesem dann, diesmal von rechts über ein harmloses Gratstück, aufs eisige Haupt steigen. Hier behindert nun wirklich nichts mehr die gigantische Fernsicht auf das nicht enden wollende Gipfelmeer der Cordillera Real. Bis hierher schaffen es nur noch wenige der zahlreichen Tagesausflügler von La Paz. Und um uns komplett von diesen abzugrenzen, überqueren wir den linken, aussichtsreichen Gratrücken, bis kurz vor seinem Ende einfache Pfadspuren nach rechts in ein Schuttfeld hinabführen. Über sanft geneigte Geröllfelder erreichen wir vom Sattel aus den nächsten Gipfelpunkt. Weiterhin von exzellenten Ausblicken begleitet, vor allem zum Riesenklotz des Illimani herüber, überschreiten wir den harmlosen Grat. So weit bis sich nach leichtem Auf und Ab vom nächsten Gipfelpunkt aus eine kleine Steilwand direkt vor uns auftut. Doch alles sieht viel schlimmer aus als es ist. Denn wer nach rechts schaut wird sofort hilfreiche Steigspuren erblicken, die in sehr einfacher Kletterei über sichere Felsbänder nach Unten leiten. Beim nächsten Gegenanstieg halten wir uns dann links um ein paar felsige Abschnitte zu umgehen. Über einen breiten Schuttgrat steigen wir durch vielfarbige Gesteinsformationen in gut 15 Minuten zum ausladenden Gipfelkopf, dem zweithöchsten Punkt dieser Kette. Die ungewohnte Stille, kombiniert mit dem gewaltigen Gipfelblick versetzt uns in eine völlig andere Welt. Nun halten wir uns links und steigen in ein weitlaeufiges Tal unter den Gletscherflächen des Cerro Charkini hinab. Von hier aus fehlt uns maximal noch eine halbe Stunde bis zum Zongopass wo schon unser Fahrzeug wartet.
