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Die Seven Summits der Anden: Pico Bolivar (5775m) in Kolumbien

Die 7 Summits der Anden: Pico Bolivar (5775m) in Kolumbien
Sierra Nevada de Cocuy mit Ritacuba Blanca- 5000er und Gletscher Berge in Kolumbien

Pico Bolívar: Das unzugängliche Gipfel-Abenteuer Kolumbiens

Der Pico Bolívar, mit 5.775 Metern der höchste Gipfel Kolumbiens, ist ein majestätischer Eisberg in der Sierra Nevada de Santa Marta. Obwohl er ein attraktives Ziel für Bergsteigen-Enthusiasten ist, ist der Berg für Besucher komplett gesperrt. Die ansässigen indigenen Völker betrachten die Berge als heilig und verbieten den Zutritt. Es gibt die unsichere Möglichkeit, die Erlaubnis der Stammeshäuptlinge zu gewinnen, indem du für mindestens drei Wochen bei ihnen lebst.

Entdecke einen der höchsten Gipfel der Welt, den du nur mit der Erlaubnis der einheimischen Stämme betreten kannst

Nicht nur in Venezuela, auch in Kolumbien heißt der höchste Berg Pico Bolivar, was den Stellenwert dieses Mannes wohl nochmal deutlich unterstreicht. Dieser Berg ist schon deutlich höher als sein venezolanisches Pendant. Ein mächtiger Eisgipfel, dem nur ca. 230 Meter zum 6000er fehlen. Der König im höchsten Küstengebirge der Welt. Der Cordillera Santa Marta ganz im Norden von Kolumbien. Diese Region ist wunderschön und bietet Bergsteigern so ziemlich alles, was das Herz begehrt: majestätische Eisgipfel, wilde Felsgrate, kristallklare Bergseen und wuchernder Bergwald. Das alles in Küstennähe und von der Großstadt Santa Marta aus gut zu erreichen. Man sollte also meinen, dass dieser Teil der Andenkette und insbesondere der Pico Bolivar zu den beliebtesten Bergregionen Südamerikas, oder zumindest Kolumbiens gehören. Doch leider ist das nicht der Fall, denn die Cordillera Santa Marta ist für Besucher komplett gesperrt. Die Hochgipfel, einschließlich Pico Bolivar und Pico Colon, dürfen nicht bestiegen werden! Die ansässigen Indigenen sehen die Berge als heilig an und möchten keine Fremden dort sehen. Da helfen auch keine Zahlungen oder Ähnliches. Eine Option gibt es allerdings, doch die ist alles andere als sicher: Aspiranten für Bergbesteigungen können versuchen, eine Zeitlang (mindestens 3 Wochen!) mit den einheimischen Kogi Indigenen zu leben. Wer es dabei schafft, die Gunst der Stammeshäuptlinge zu gewinnen, könnte als würdig befunden werden. Würdig, einen dieser hohen Berge zu ersteigen. Aber! Es gibt keine Garantie. Selbst wer die 3 Wochen durchhält, kann mit nur etwas Pech ohne Erlaubnis von dannen ziehen müssen. Was die Auswahlkriterien sind, bleibt ein Geheimnis der Kogi, bzw. der Arhuacos, Wiwas oder Kankuamo, welche ebenfalls in dieser Bergregion beheimatet sind.

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