Gipfel und Berge • Expeditionen zu Bergsteiger-Zielen weltweit
Gipfel und Berge. Von den majestätischen Sechstausendern der Anden bis zu den Vulkanriesen Mexikos und Afrikas – SuedamerikaTours.de bietet dir eine beeindruckende Auswahl an Gipfelzielen weltweit. In kleinen Gruppen und mit Fokus auf perfekte Akklimatisation führt deine Expedition zum Erfolg. Ob Einsteiger-Tour oder technische Herausforderung: Du profitierst von unserer individuellen Beratung und jahrelangen Erfahrung, um sicher auf den schönsten Bergen der Welt zu stehen.
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Der Ojos del Salado (6893m) ist der höchste Vulkan weltweit und der zweithöchste Berg Südamerikas. Seine Besteigung in der trockenen Atacamawüste ist alpinistisch einfach, jedoch organisatorisch und konditionell sehr aufwendig. Extreme Höhe, Wind und Kälte prägen das Erlebnis. Der Aufstieg über bizarre Felsformationen führt zu gesicherten Kletterstellen im Gipfelbereich. Die Belohnung sind unvergessliche Eindrücke einer einzigartigen Mondlandschaft, bunte Lagunen und eine unglaubliche Fernsicht.
Der Pico de Orizaba (5640m), auch Citlaltepetl, ist der höchste Berg Mexikos und Mittelamerikas. Die Besteigung erfordert keine Kletterei, bietet aber eine Schlüsselstelle über ein steileres Eisfeld oder brüchigen Fels. Von Tlachichuca aus gelangt man per Allradfahrzeug zum Refugio Piedra Grande (4250m). Der lange Aufstieg im Eis ist mühsam, belohnt jedoch mit atemberaubenden Panoramen über die umliegenden Vulkane und die Städte Mexikos.
Der Parinacota ist ein 6330m hoher Vulkanberg auf der Grenze, über dem Dorf Sajama. Sein eisbedeckter Kegel bildet praktisch die Idealform eines Vulkanes. Von beiden Seiten kann der Berg bestiegen werden, allerdings kommt man von der bolivianischen Seite näher heran. Bis auf 5100 Meter kann man hier fahren, und der Berg somit an einem sehr langen Tag mit Start gegen 1 Uhr Nachts in Sajama (ca. 1 Stunde Anfahrt) bestiegen werden. Von Chile führt ein Fahrweg an der Laguna Chungara vorbei, hier ist aber in jedem Fall ein Hochlager nötig, welches normalerweise etwas unterhalb des breiten Sattels zwischen Parinacota und Pomerape errichtet wird (ca.5300m).
Der Coropuna (6440m) ist Südperus höchster Vulkan und dritthöchster Gipfel des Landes. Technisch gilt er als relativ unschwierig über Firnhänge, jedoch machen ihn die lange Anfahrt von Arequipa (10 Stunden), gewaltige Aufstiegslänge und kalte Höhenstürme zu einem der härtesten Anden-Gipfel. Die Besteigung über die Westflanke führt durch Lavagestein und Vulkansand zur Schneegrenze und weiter über mäßig steile Firnfelder, teils durch Büßereisfelder. Der Aufstieg, der Zelt und Westalpenausrüstung erfordert, ist in 3-4 Tagen von Arequipa aus realisierbar.
Der Llullaillaco (6740m), an der chilenisch-argentinischen Grenze, ist einer der höchsten und geschichtsträchtigsten Andenberge. Technisch unschwierig, aber extrem anstrengend durch Kälte und Höhenstürme, wurde er durch den Fund dreier Inka-Kindermumien nahe des Gipfels weltberühmt. Diese sensationellen Funde in 6700m Höhe belegen die höchsten bekannten menschlichen Bauwerke. Der Aufstieg vom Hochlager (5300m) fordert mit fast 1500 Höhenmetern alles ab, belohnt aber mit einem endlosen Panorama.
Die Besteigung des Iztaccihuatl, Mexikos dritthöchstem Berg, ist eine anspruchsvolle, aber lohnende Tour. Die Route beginnt in La Joyita und führt über mehrere Vorgipfel zum Gipfel, der liebevoll als "Brust der schlafenden Frau" bezeichnet wird. Trotz der langen Wegstrecke und technischer Herausforderungen wie steilen Schuttfeldern und Firnfeldern wird man mit atemberaubenden Ausblicken auf den aktiven Vulkan Popocatépetl und die umliegende Bergwelt belohnt.
Der Aconcagua (fast 7000 m), Südamerikas höchster Berg und ein "Seven Summit", gilt als technisch verhältnismäßig einfach, doch Kälte, Wind und Höhe fordern ihren Tribut. Nur etwa 30% der Versuche sind erfolgreich. Trotz hoher Kosten und bürokratischer Hürden lockt er mit unbeschreiblichem Naturreiz und guter Infrastruktur ab Mendoza, wo das Permit erworben werden muss. Die mehrtägige Besteigung führt über das Basislager Plaza de Mulas (4300 m) zu Hochlagern wie Camp Berlin (5930 m), mit dem Gipfelversuch am 5. Tag.
Der Licancabur (5918m) ist ein imposanter, fast perfekter Vulkan an der bolivianisch-chilenischen Grenze, der von San Pedro de Atacama aus sichtbar ist. Als ehemaliger Kultberg bietet er eine technisch einfache, aber steile Besteigung (1300 Höhenmeter) von der bolivianischen Seite aus. Am Gipfel befindet sich ein Kratersee und eine gigantische Rundsicht mit einem 3000m-Tiefblick auf die Atacama-Hochebene. Ein lokaler Führer ist obligatorisch.
Der Serkhe Negro ist ein mächtiger Felskoloss in der Cordillera Real, Bolivien, der als eisfreier Berg ohne Seilsicherung bestiegen werden kann. Die Besteigung erfordert Trittsicherheit und leichte Kletterei. Belohnt werden Bergsteiger mit atemberaubender Einsamkeit und einem Panoramablick auf die dominierenden Gipfel wie den Huayna Potosi und Illimani. Der Serkhe Negro ist ideal für Bergsteiger, die eine Hochtour abseits der ausgetretenen Pfade suchen.
Der Vulkan Ollagüe ist ein aktiv rauchender Berg an der Grenze zwischen Bolivien und Chile. Seine Besteigung gilt als technisch leicht, aber durch die Höhe und das lose Gelände als sehr anspruchsvoll. Die Tour beginnt am ehemaligen Minenweg, der bis auf 5.500 Meter befahrbar ist. Vom Gipfel des 5.870 Meter hohen Ollagüe erwartet Bergsteiger eine atemberaubende Aussicht auf die Weiten des Altiplano und die umliegenden Vulkane.
Die Besteigung des Cerro Guane Guane ist ein einzigartiges Bergsteiger-Erlebnis. Der 5.097 Meter hohe, eisfreie Gipfel gilt als technisch einfach, fordert aber durch die Höhe und das lose Geröll heraus. Die Tour beginnt in Putre, das als Akklimatisierungsbasis dient. Der Lohn ist eine atemberaubende Panoramaaussicht auf die umliegende Vulkanlandschaft und die Anden Gipfel von Chile und Bolivien.
Der Yerupajá ist mit 6.634 Metern der zweithöchste und zugleich gefährlichste Gipfel Perus. Er dominiert die Cordillera Huayhuash und ist bekannt für seine steilen, vereisten Flanken, die ihn zu einem der anspruchsvollsten Sechstausender der Anden machen. Aufgrund zunehmender objektiver Gefahren durch Lawinen, Seracs und den Klimawandel wird er heute nur noch selten bestiegen. Die Erstbesteigung gelang 1950. Trotz der immensen Risiken bleibt der Yerupajá eine Herausforderung für erfahrene Expeditionsbergsteiger.
Der Pico del Teide auf Teneriffa ist mit 3.715 Metern der höchste Berg Spaniens und ein aktiver Vulkan, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Er ist von einer bizarren Mondlandschaft umgeben. Die Besteigung ist zu Fuß oder per Seilbahn möglich. Für den Gipfelkrater ist eine Genehmigung erforderlich, es sei denn, man übernachtet in der Altavista-Hütte und erreicht den Gipfel vor 9 Uhr. Der Teide bietet atemberaubende Ausblicke und ein unvergessliches Wandererlebnis.