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Großes Puya Raimondi Llamatrekking • Peru (18 Tage)

Puya Raimondy Trekking im Colca Canyon in Peru - eine Trekkingtour durch unberührtes Terrain

Puya Raimondy Trekking im Colca Canyon in Peru - eine Trekkingtour durch unberührtes Terrain

Erlebe ein authentisches Abenteuer beim Llamatrekking durch die peruanischen Hochanden. SuedamerikaTours.de führt dich zu den gigantischen Puya Raimondi Pflanzen, den botanischen Wundern der Kordillere. In Begleitung von Lastlamas wanderst du in kleinen Gruppen durch unberührte Landschaften und genießt die Stille fernab der Touristenpfade. Verbinde Naturgenuss auf über 4.000 Metern mit echtem kulturellem Tiefgang.

Von Arequipa aus besteigen wir den 6000er Chachani

Eine Rundreise durch Südperu. Kombiniert die bekannten Highlights Perus mit einigen unbekannten Regionen. Dabei darf die Region um Cusco und Machu Pichu ebenso wenig fehlen wie Puno und der Titicacasee mit den Inseln Urus, Taquile und Amantani. Im Colca Canyon Trekken wir durch die unberührte Nordseite wo wir noch Exemplare der Payu Raimondy Pflanze antreffen. Der Schlußpunkt bilde die Besteigung des 6000ers Chachani.

Nach der Ankunft in Lima fliegen wir gleich weiter nach Cusco, wo wir die bekannten Ruinenkomplexe von Machu Pichu und Ollantaytambo besichtigen werden.

Mit dem Panoramabus geht es weiter nach Puno. Neben den bekannten Uruinseln und dem Ruinenkomplex von Sillustani steht hier die eher nicht touristische Insel Amantani mit auf dem Programm.

Von Puno fahren wir weiter zum berühmten Colca Canyon, wo wir in einem 5-6-tägigen Trek die unbekannte Seite dieser Region durchwandern - Puya Raimondi und Condorbeobachtung inklusive. Danach dürften wir gut genug akklimatisiert sein, um uns dem Chachani zu widmen, mit immerhin 6075 Metern Höhe, einer der ganz großen Berge Südperus.

Huayna-Pichu


Tour-Info

Highlights

  • Cusco
  • Puya Raimonditrek
  • Condorbeobachtung
  • Colca Canyon
  • Titicacasee
  • Insel Amantani
  • Chachani
  • Machu Pichu
  • Ollantaytambo
  • Taquile

Dauer dieser Tour: 18 Tage

Unser nächsten Termine

  • 01.07. bis 18.07.2026
  • 23.10. bis 09.11.2026
  • 01.07. bis 18.07.2027
  • 23.10. bis 09.11.2027
  • Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • ab 2 Personen: 3295 Euro
  • ab 4 Personen: 3095 Euro
  • ab 6 Personen: 2995 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfer
  • Organisierter Trek Puya Raimondi mit Führer und Tragtieren
  • Besteigung Chachani
  • Alle genannten Busfahrten und Inlandsflüge
  • Alle Übernachtungen in Hotels oder Zelten
  • Alle genannten Ausflüge
  • Alle Eintritte
  • Reiseleitung je nach Gruppengröße auf Deutsch oder mindestens Englisch
  • Essen während des Treks und der Chachanibesteigung

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Wir bieten ein umfangreiches Angebot an Tourbausteinen, die mit dieser Reise kombiniert werden können.


Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in Lima

Start und Zielflughafen ist Lima, mittlerweile mit acht Millionen Einwohnern eine der größten Städte Südamerikas. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt, wer möchte kann sich noch etwas in der Stadt umsehen. Den Abschluss des Tages bildet wohl für die Meisten das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Lima.
► Transfer zum Hotel El Ducado Inn oder gleichwertig (das gilt für alle Hotels). (-/-/-)

2. Reisetag: Flug nach Cusco

Eindrucksvoller Flug über weite Bergurwaldflächen und mächtige Bergketten. Wir haben nach unserer Ankunft noch etwas Zeit die Innenstadt kennen zu lernen. Am frühen Nachmittag beginnen wir unsere Citytour in der kolonialen Stadt. Lernen sie den Plaza de Armas, den Sonnentempel, und die außerhalb liegenden Ruinen wie Sacsayhuman, Kenko und das Bad der Inka Tambomachay kennen. Am Abend kann man sich in das Nachtleben stürzen. Cusco ist die einzige Stadt in Südamerika, die ein 24 Stunden Nachtleben hat. Um den Hauptplatz gibt es unzählige kleine Kneipen und auch einige weltberühmte Diskotheken.
► Transfer zum Flughafen und ca. 1 Stunde Flug. Abholung in Cusco und Hotel Andariego. (F/-/-)

Cordillera-Vilcanota-Cusco

3. Reisetag: Heiliges Tal mit kleiner Wanderung und Fahrt nach Machupichu

Heute besuchen wir das heilige Tal. Ihr Fahrzeug hält auf den Hinweg an besonders schönen Fotoplätzen um dann die Ruine Pisac kennen zu lernen. Unser Reiseleiter wird uns die Funktion der Anlage erklären und uns den Tempel mit seiner Sonnenuhr vorstellen. Wir wandern 1,5 Stunden hinab in den Ort Pisac der eines der Märkte mit dem reichhaltigsten Angebot an Reiseandenken hat in Südperu ( der Markt ist mittlerweile jeden Tag). Anschließend fahren wir das heilige Tal hinab und besuchen die alte Inkafestung Ollantataytambo. Da der Zug nach Aguas Calientes erst um 19:45 Uhr startet bleibt uns zudem Zeit die alte Inkastadt zu erkunden und zu Abend zu essen.
► Ca.1 Stunden Anfahrt nach Ollanta und 1,5 Stunden Zugfahrt. Wanderung um die 3 Stunden. Übernachtung in Aguas Calientes, Hotel Me Pequenita Casita. (F/-/-)

4. Reisetag: Machu Pichu

Es folgt einer der absoluten Höhepunkte der Reise, die Ruinen von Machu Pichu. Nun zeigen sich die Vorteile der Übernachtung im Urwald. Gerade diese ist mehr als empfehlenswert, kann man doch vom Hotel aus Morgens direkt nach Machu Pichu laufen. Dies hat neben der weit größeren Zeitreserve vor allem den Vorteil, das man sehr früh starten und somit weit vor den zu erwartenden Touristenströmen am Berg sein kann. Zudem gibt es keine bessere Tageszeit um die immer noch einzigartige Stimmung dieses Ortes in sich aufzunehmen, und zwar während des gesamten Weges, also nicht nur an den Ruinen selbst.
Nach einer etwas wackligen Hängebrücke über den Rio Apurimac, welcher fast die gesamte Feste in einer Art Halbkreis umfließt und nahezu uneinnehmbar machte, führt nun ein alter Inkapfad direkt in den dicht bewachsenen Bergurwald. Auf steilen, steinernen Stufen geht es nun aufwärts, kein auf Menschen hin deutender Laut ist zu hören (naja hin und wieder mal Busgeräusche). Diese werden aber durch zahlreiche kaum identifizierbare Urwaldgeräusche übertönt. Wahrscheinlich ganz allein steigen wir nun der alten Inkastadt entgegen, man kann sich lebhaft vorstellen gerade wirklich einer versteckten Stadt im Dschungel nachzuspüren. Doch schon nach einer bis anderthalb recht anstrengenden Stunden Aufstiegs haben wir den Eingang erreicht. Wir genießen noch etwas die Morgenstimmung in diesem einzigartigen Ruinenkomplex besteigen wir noch den Machu Pichu Berg, wieder über alte Inkapfade, wieder abseits vom allgemeinen Trubel.
Da neuerdings die Aufenthaltsdauer in Machu Pichu begrenzt ist fahren wir am Nachmittag mit dem Bus nach Aguas Calientes hinunter und weiter bis Cusco.
► 1,5 Stunden Zugfahrt und 1 Stunde zurück nach Cusco. Hotel Andariego. 1100 Hm und 5 Stunden Gehzeit insgesamt plus 2 Std. Besichtigung. (F/-/-)

5. Reisetag: Cusco

Der Vorteil der späten Ankunft gestern ist das wir heute nicht mehr Zug fahren müssen und diesen Tag haben um Cusco auf eigene Faust zu erkunden. Nach Wunsch kann erst mal eine Ruhepause eingelegt werden, oder aber noch ein Teil dieser baulich einzigartigen Stadt angeschaut werden. Wer möchte kann heute schon mit dem Nachtbus nach Arequipa fahren was etwas kurzweiliger ist.
► Hotel Andariego. (F/-/-)

6. Reisetag: Fahrt nach Puno mit dem Inkaexpress

Aussichtsreiche Busfahrt von Cusco nach Puno. Es geht etwa 8 Stunden über prächtige Bergpässe und am Schluss am See entlang. Danach ausruhen in Puno.
► Ca. 8 Stunden Busfahrt. Hotel Camino Real. (F/-/-)

Eidechse-bei-Cusco

7. Reisetag: Inseltrekking Taquille und Amantani

Heute steht eine Bootstour auf dem Tiiticacasee an. Wir schippern über den schier endlos weiten und tiefblauen Titicacasee bis zu der Rückseite der Insel Taquille an um eine der sieben Indianergemeinden zu besuchen die dort leben. Es ist eine der untouristischen Gemeinden und die Indianer werden uns etwas über ihre Kultur und ihren Brauch vorführen. Anschließend wandern wir quer über die Insel um uns am Hafen der anderen Seite wieder einzuschiffen. Wir werden werden unser Lunchpaket auf dem Boot einnehmen während wir auf die Insel Amantani übersetzen. Die Inseln liegen nicht weit auseinander und schon nach einer Stunden beginnen wir den Aufstieg zu den 4200m hohen Pachamama Berg. Es gibt hier den Brauch das einmal im Jahr ein Wettrennen den beiden Berge erfolgt. Sollte der Läufer vom Berg Pachamama gewinnen gibt es ein gutes Jahr. Sollte der andere vom Pachapata Berg gewinnen wird es für den Läufer wohl Ärger geben.
Wir steigen auf der anderen Seite der Insel hinab bis zu den Ort Amantani wo wir bei einer Bauernfamilie übernachten.
► Ca. 3 Stunden Bootsfahrt und Wanderung von gut einer Stunde über die Insel. (F/-/A)

8. Reisetag: Taquile

Am Morgen schauen wir uns noch etwas auf der Insel um, vor allem um einen Einblick in das Leben der Einheimischen zu bekommen, dann geht es mit dem Boot gute 3 Stunden über Taquile zurück nach Puno.
► Hotel Camino Real. 3 Stunden Bootsfahrt, Wanderung ca. 1 Stunden auf Taquile. (F/M/-)

Chachani-von-Arequipa

9. Reisetag: Busfahrt in den Colca

Wir fahren zuerst mit dem Bus bis in das Bergdörfchen Pampa Cañahuas und von dort mit privatem Transport weiter zu unserem Ausgangspunkt fuer morgen, nach Pinchollo.
► Ca. 6 Stunden Fahrt insgesamt. (F/-/-)

10. Reisetag: Bergwerk Madrigal

Am morgen brechen wir im Ort Pinchollo auf und wandern 1.5 Stunden bis zum Rio Colca. Das passieren dieses Flusses war früher nicht einfach. Man gleitete auf den glitschigen Steinen aus und nahm ein Bad in dem nur 12-14 Grad kalten Wasser. Im Jahr 2005 nahm sich der Kreisbürgermeister ein Herz und baute uns eine Hängebrücke. Heute ist man schnell auf die andere Seite gewechselt und wir wandern durch die Terrassen, die ein Indianerstamm Namens Collaguas angelegt hat. Nach einer Rast in den Terrassen kommen wir nach 3 Stunden Wanderung in das stillgelegte Bergwerk Madrigal, wo wir unser erstes Camp einrichten. In einen kleinen Eukalyptuswald übernachten wir. Die Abenteurer können in dem Bergwerkscamp auf Expedition gehen und betrachten, wie komfortabel im Vergleich zur Bevölkerung die Arbeiter mit ihren Familien hier gewohnt haben. Nach dem Abendessen gehen wir früh zu Bett, da uns ein anstrengender neuer Tag erwartet.
► Ca. 1000 Hm Abstieg und 300 Hm Aufstieg. 6 Stunden Gehzeit. (F/M/A)

Wanderung-Amantani-Titicacasee

11. Reisetag: Mine von Madrigal Berg Bomboya - Puya Raimondi - Laquipaya Schlucht

Schon früh um 6.00 Uhr brechen wir auf um einen 1300m Aufstieg zu absolvieren. Die aufgehende Sonne gibt einen herrlichen Kontrast, so das gerade die Fotografen ungewöhnliche Perspektiven vom Colca Tal einfangen können. Vorbei wandern wir an Ruinen und kleinen Schluchten mit Quenualbäumen. Auf immer schmaleren Pfaden winden wir uns den Berg Bomboya hinauf. Nach 4 Stunden erreichen wir die Puya Raimondi in der Llaquipaya Schlucht. Diese Pflanze ist sehr selten auf der Welt und blüht nur alle 70 bis 100 Jahre ein einziges mal. Sie entwickelt ca. 8000 Blüten. Stellen sie sich einmal vor, wie schwer es ist für dieses Pflanze sich zu reproduzieren. Zum Bestäuben muss der Wind die Pollen zu einer anderen Pflanze wehen, die an irgendeinen Ort in den Anden, vielleicht in Bolivien, ebenfalls zur gleichen Zeit blüht. Wir haben ca. 550 Pflanzen an diesen einmaligen Ort gezählt. Nachdem wir dieses Wunder der Natur ausreichend genossen haben stehen uns noch 2.5 Stunden Wandern bis zu unseren Camp Tres Ojitos bevor. Entlang der Schlucht befinden wir uns immerhin schon auf einer Höhe von 4600m und nur langsam kommen wir voran. In diesen Hochebenen ist es schwer Wasser zu finden. In dem Tres Ojitos Camp quillt das Wasser an einen Punkt hervor und beschert uns eine Grünebene, die besonders die hungrigen Tragtiere zu schätzen wissen. Aus diesem Grund sind die Verhältnisse im Camp etwas beengt und die Zelte stehen auf uralten, von Menschenhand errichteten Plattformen aus Stein. Wir freuen uns hungrig nach dem anstrengenden Marsch auf unser Abendessen und verkürzen uns die Wartezeit mit Kaffee, Cocatee und Keksen.
► Ca. 1600 Hm Abstieg und  kaum Abstieg. 6-7 Stunden Gehzeit. (F/M/A)

12. Reisetag: Laquipaya Schlucht - Colca Canyon - Inkaweg nach Tocallo

Früh geht es heute wieder los. Wir haben einen weiten Weg vor uns, der uns anfänglich durch die Pampa langsam auf eine Höhe von 4900m bringt. Hier sehen wir weidende Lamas und Alpakas, die das ganze Jahr über in diesem rauen Klima wohnen. Nach 4 Stunden wandern haben wir es geschafft und sind am Pass. Der Pass ist am Fuße des Berges Nevado Sepregina und dem Berg Sillane. 5010m wird unser Höhenmesser an diesem Punkt anzeigen und es ist damit der höchste Punkt unserer Tour.
Vor uns öffnet sich der Colca Canyon. Von jetzt an kommt für unsere Tierführer eines der schwierigsten Abschnitte. Auf engsten Pfaden müssen sie die Tiere an Abhängen vorbei führen. Und auch wir müssen eventuell an einem Seil gehen, in dem Fall, das noch Schnee liegt. Nach mehreren Steigungen und Senken erreichen wir nach 2,5 Stunden den Eingang zu den alten Inkawegen zu dem Ort Tocallo.
Eines der abgelegensten Orte im Colca Canyon in dem ca. 50 Familien wohnen. Die Menschen hier leben noch sehr traditionell und ernähren sich von dem, was die Natur ihnen bietet. Vielleicht kommen wir noch rechtzeitig zum Schulschluss an und können eine der abgelegensten Schulen der Region Arequipas beim Unterricht besuchen. Wir sind mittlerweile wieder auf 3800m Höhe und haben sicherlich schon wieder Luft, mit der Begleitmannschaft an dem abendlichen Fußballspiel des Dorfes teilzunehmen.
► Ca. 1300 Hm Abstieg und 300 Hm Aufstieg. 6-7 Stunden Gehzeit. (F/M/A)

13. Reisetag: Tocallo - Huaruru Schlucht - Abstieg in den Canyon - Cosnihua - Oase Sangalle

Erst um 8h geht es heute los. Hoch über den Rio Huaruru laufen wir in Richtung Colca Canyon. Nach 3 Stunden kommen wir am Abstiegspunkt an, von dem aus wir die tiefste Stelle des Colca Canyon weit entfernt sehen können. Von jetzt an geht es fast 3 Stunden Berg abwärts bis zu den Ort Coshniua, wo wir das erste mal wieder auf Einrichtungen wie ein Satellitentelefon treffen und in einen kleinen Krämerladen unseren persönlichen Reiseproviant aufstocken können. Noch 1,5 Stunden sind es von jetzt an bis wir in der idyllischen Oase Sangalle ankommen.
Wir kreuzen den Rio Colca auf einer Hängebrücke und schlafen in einem fast tropischen Klima. Unser Camp bietet uns einigen Komfort wie Schwimmbecken, Bar und WC. Nach einem gemütlichen Abend in diesem warmen Klima mit einem nächtlichen Besuch des 22 Grad warmen Schwimmbeckens werden wir die Nachtruhe einleiten.
► Ca. 1400 Hm Abstieg und kaum Aufstieg. 7 Stunden Gehzeit. (F/M/A)

Taquile-Puno

14. Reisetag: Oase Sangalle - Aufstieg aus den Canyon - Cabanaconde

Bis Mittag haben wir heute Zeit die Oase zu genießen und vielleicht einen Abstecher an das Ufer des Rio Colca zu machen. Erst am frühen Mittag nach dem Essen brechen wir auf und steigen langsam die 1.200m hinauf, um aus dem Canyon herauszukommen. Nach anstrengenden 3 Stunden ist es geschafft und wir haben nur noch einen 40 Minuten Weg bis zu den Ort Cabanaconde, dem Ziel unserer Reise. Hier verabschieden wir unser Trekkingteam, das von hier aus noch 4 Stunden bis zu den Ort Pincholllo zurückreiten muss. Ungefähr 3000 Einwohner hat der Ort Cabanaconde.
Auf den Marktplatz kann man noch das typische Treiben in einer peruanischen Kleinstadt bewundern. In unserem Hotel können wir ab jetzt wieder die Annehmlichkeit einer Stadt genießen und lassen den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen.
► Ca. 1200 Hm Aufstieg. 6 Stunden Gehzeit. (F/M/-)

15. Reisetag: Basislager Chachani

Für heute steht die Anfahrt zum Chachani Basislager auf dem Programm. Man kann mit dem Jeep bis auf eine Höhe von 4900 Metern fahren, auf einer kleinen Hochebene endet dann der Fahrweg. Ideal ist es gleich hier zu zelten, aber man kann auch noch eine Stunde, eher flach, zum eigentlichen Lager weiter gehen. Dort werden die Zelte aufgebaut und übernachtet. Die Anstrengungen halten sich heute also in Grenzen, sodass dieser Aufstieg gleich an den Misti angeschlossen werden kann. Auch braucht wegen des relativ geringen Höhenunterschiedes nicht all zu früh gestartet zu werden. Aber so gegen 4 geht es dann doch los.
► 3 Stunden Auffahrt. Kurze Wanderung von ca. 1 Std., oder gleich Camp am Endpunkt des Fahrweges. Zeltnacht. (F/M/A)

16. Reisetag: Gipfel Chachani

Am nächsten Morgen geht es dann zuerst über steiles Schuttgelände auf undeutlichen Steigspuren geradewegs hinauf. Die Aufstiegsseite ist zwar steil, aber gut begehbar. Es folgt ein weiterer Hang, eisfrei und mit rutschigem Vulkansand überzogen. Steigspuren leiten zum aussichtsreichen Gipfelpunkt. Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Für den Aufstieg sind 6-8 Stunden zu veranschlagen, der Abstieg ist in 4 Stunden zu schaffen. Dann geht es mit dem Geländewagen zurück nach Arequipa, wo wir uns erst mal ordentlich ausschlafen.
► Ca. 1200 Hm. 6-8 Stunden Gehzeit. Gleiches Hotel. (F/M/-)

Cruz-del-Condor

17. Reisetag: Ruhetag

Es bleibt nochmal Zeit sich die Weisse Stadt genauer anzuschauen, sicherlich eine der schönsten Perus. Dazu braucht natürlich nicht schon früh am Morgen gestartet werden, so das wir erstmal ausschlafen können. Auf Wunsch kann dann eine Stadtführung organisiert werden.
Am Abend laden wir dann noch zum Abschiedsessen ein.
► (F/-/-)

18. Reisetag: Rückflug

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Vorher aber überfliegen wir noch mal Peru. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.
► Transfer zum Flughafen. (F/-/-)


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Fragen zu Peru beantwortet:

Wie gut ist die Infrastruktur für Reisen in Peru?

In Peru findest du eine Infrastruktur, die für Reisende – besonders für uns Bergsteiger und Trekker – überraschend gut aufgestellt ist. Hier ist der Überblick, wie du im Land vorankommst:

  • Busse: Das ist das wichtigste Transportmittel. Auf langen Strecken, etwa von Lima nach Arequipa, nutzt du meist luxuriöse Fernbusse mit bequemen Liegesitzen, in denen sogar Mahlzeiten serviert werden. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, auch wenn Pisten in den Anden wegen Erdrutschen oft wartungsanfällig sind.
  • Flüge: Wenn du Zeit sparen willst, erreichst du die großen Bergsteiger-Zentren wie Huaraz, Cusco oder Arequipa in nur etwa einer Stunde per Inlandsflug von Lima aus.
  • Bahn: Eine klassische Eisenbahnverbindung durch das ganze Land gibt es nicht. Die Schiene ist aber dein wichtigster Zubringer zum Machu Picchu: Von Ollantaytambo aus fährst du mit dem Touristenzug nach Aguas Calientes.
  • Ausrüstung und Logistik: In Hotspots wie Huaraz oder Arequipa ist die Infrastruktur für uns Bergsportler exzellent. Du kannst dort problemlos technische Leihausrüstung wie Steigeisen oder Pickel mieten und organisierte Touren mit zertifizierten Guides, Köchen und Tragtiermanschaften (Esel, Pferde oder Lamas) buchen.
  • Abgelegene Regionen: Im Amazonas-Tiefland sind Flüsse oft die einzigen Verkehrsadern, auf denen du dich mit Booten bewegst. Mobilfunk ist in den meisten Gemeinden verfügbar, schnelles Internet in abgelegenen Gebieten dagegen noch selten.

Welche Symptome treten bei Höhenkrankheit in Peru auf?

Wenn du in den peruanischen Anden in große Höhen aufsteigst, wirst du schnell merken, dass dein Körper durch die dünne Luft deutlich stärker belastet wird. Ein ganz typisches Anzeichen ist, dass du bereits bei geringer Anstrengung sehr schnell außer Atem gerätst.

Klassische Symptome der Höhenkrankheit (medizinisch: Akute Bergkrankheit) sind meist starke Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Schwindel und anhaltende Schlafstörungen. Sollten diese Symptome trotz Ruhephasen schlimmer werden, ist der sofortige Abstieg in tiefere Lagen lebensnotwendig.

Die einheimische Bevölkerung kaut traditionell Kokablätter, um die Auswirkungen der Höhe sowie Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Hunger und Kälte zu unterdrücken. Um diesen Problemen vorzubeugen, empfehlen wir eine gründliche Akklimatisation, da die Belastung in Höhen über 6.000 Metern extrem hoch ist.

Was sind die besten Orte in Peru zur Akklimatisation?

Hier sind die besten Orte und Strategien, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen:

1. Das Heilige Tal der Inka (Valle Sagrado)

Viele Reisende machen den Fehler, die erste Nacht direkt im hochgelegenen Cusco (3.400 m) zu verbringen, was oft zu Problemen führt.

  • Pisac (2.850 m) und Ollantaytambo (2.850 m): Diese Orte bieten eine ideale Schlafhöhe für die ersten Tage.
  • Lares Trek: Dieser Trek ist hervorragend geeignet, um sich für noch höher gelegene Touren vorzubereiten.
  • Pumamarca (3.500 m): Ein Wechsel der Schlafhöhe zwischen tieferen Orten und höher gelegenen Lagern wie Pumamarca fördert eine schnelle Anpassung.

2. Die Region um Huaraz (Cordillera Blanca)

Huaraz auf 3.100 m ist der Dreh- und Angelpunkt für Bergsteiger. Von hier aus gibt es klassische Akklimatisationstouren:

  • Wilkawain (3.450 m): Ideal für leichte Einstiegswanderungen.
  • Laguna Churup (4.450 m): Eine anspruchsvolle Eingehtour, die fast schon Pflichtprogramm ist.
  • Laguna 69 (ca. 4.400 m): Eine der schönsten Touren zur Höhenanpassung vor den großen Eisriesen.
  • Santa Cruz Trek: Dieser mehrtägige Klassiker dient oft als Basis-Akklimatisation für 6.000er-Besteigungen.

3. Südperu und Titicacasee

Im Süden des Landes bietet sich eine schrittweise Steigerung an:

  • Arequipa (2.300 m): Der perfekte Startpunkt mit mildem Klima.
  • Colca Canyon: Wanderungen um Chivay (3.600 m) oder Cabanaconde (3.287 m) sind ideal, um sich an die Sierra zu gewöhnen.
  • Titicacasee (3.800 m): Ein Inseltrekking auf Amantani oder Taquile (bis zu 4.200 m) ist eine exzellente Vorbereitung.
  • Atoja (4.450 m): Ein leicht erreichbarer Aussichtsberg bei Puno für eine gezielte Tagestour in der Höhe.

4. Vorbereitungsgipfel (Die 5.000er-Marke)

Bevor du die 6.000 m angreifst, solltest du dich auf technisch moderaten 5.000ern testen:

  • Nevado Pisco (5.752 m): Die ideale Hochtour zur Vorbereitung auf den Huascarán.
  • Urus (5.492 m) und Ishinca (5.541 m): Technisch unkomplizierte Berge im Ishincatal, die perfekt als Training dienen.
  • Pastoruri (5.300 m): Wird oft für Eiskletterübungen und zur Höhengewöhnung genutzt.

Pro-Tipp: Kaut traditionell Kokablätter, wie es die Einheimischen tun – das hilft gegen Müdigkeit und die Auswirkungen der Höhe.

Wann ist die beste Zeit für Machu Picchu?

Wenn du Machu Picchu in seiner ganzen Pracht und mit klarer Sicht erleben willst, solltest du deine Reise für die Trockenzeit von Mai bis Oktober planen. In diesen Monaten ist das Wetter in den Anden am stabilsten, was für die Besichtigung der Ruinen und vor allem für die Anreise über Trekkingpfade entscheidend ist.

Hier sind die wichtigsten Punkte für deine Zeitplanung:

  • Ideale Monate: Touren und Expeditionen werden bevorzugt zwischen Mai und November durchgeführt, da die Regenwahrscheinlichkeit gering ist.
  • Regenzeit: Von Oktober bis April musst du im Hochland mit häufigen und teils heftigen Niederschlägen rechnen.
  • Trekking-Vorteil: Wenn du alternative Wege wie den Choquequirao-Trek wählst, bietet die Trockenzeit nicht nur bessere Pfade, sondern auch spektakuläre Tiefblicke, die nicht durch Wolken oder Nebel verdeckt werden.

Mein Tipp: Da Machu Picchu das ganze Jahr über stark besucht ist, lohnt es sich, den Besuch in die Randmonate der Trockenzeit (Mai oder September/Oktober) zu legen, um dem extremsten Trubel der Hauptferienzeit etwas auszuweichen.

Was ist der Unterschied zwischen der Trocken- und Regenzeit?

Die Trockenzeit und die Regenzeit: Der Unterschied ist für uns Bergsportler fundamental, da er über Erfolg oder Scheitern einer Tour entscheiden kann.

Die Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Dies ist die klassische Hochsaison für Bergsteiger und Trekker.

  • Wetterstabilität: In diesen Monaten ist das Wetter in der Sierra am beständigsten. Du hast meist einen strahlend blauen Himmel und klare Sicht auf die Eisriesen.
  • Bedingungen am Berg: Für anspruchsvolle Besteigungen wie am Huascarán oder Chachani sind dies die idealen Monate. Nachts sinken die Temperaturen in der Höhe zwar oft weit unter den Gefrierpunkt, aber die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist gering.
  • Logistik: Die Pisten in den Anden sind besser befahrbar, da das Risiko von Erdrutschen minimiert ist.

Die Regenzeit (Oktober bis April)

In dieser Phase zeigt sich die Natur von ihrer wilden, wasserreichen Seite.

  • Niederschläge: Besonders in der Sierra kommt es zwischen Oktober und April zu heftigen Regenfällen. In der Selva (Regenwald) herrscht ohnehin ein feuchtes Tageszeitenklima, aber in der Regenzeit steigen die Niederschlagsmengen dort massiv an.
  • Einschränkungen: Viele Trekkingpfade werden mühsam und rutschig. Wolken und Nebel verhüllen oft die Gipfel, was die Orientierung erschwert und die spektakulären Aussichten verhindert.
  • Gefahren: Starkregen führt in den Anden häufig zu Erdrutschen, die Straßen blockieren und den Transport lahmlegen können.

Wichtiger Hinweis für die Küste: Die Pazifikküste (Costa) ist ein Sonderfall. Dort regnet es im Süden fast nie, während im Norden die Niederschläge leicht zunehmen können. Dort schwanken die Temperaturen zwischen 12 °C im Winter und 35 °C im Sommer, unabhängig von der Regenzeit in den Bergen.

Kann man in Peru gut wandern?

Peru ist für uns Bergsportler ein wahres Paradies, das von schneebedeckten Andengipfeln bis hin zum tropischen Regenwald alles bietet. Du findest dort über 40 verschiedene Touren, die von entspannten Wanderungen durch Inka-Ruinen bis hin zu anspruchsvollen Expeditionen in eisige Höhen reichen.

Besonders drei Regionen solltest du dir für dein Wanderabenteuer vormerken:

  • Rund um Cusco: Hier wanderst du auf alten Inkapfaden zu Orten wie dem weltberühmten Machu Picchu oder dessen „verlorener Schwester“ Choquequirao, die deutlich weniger überlaufen ist. Der Lares Trek eignet sich zudem hervorragend, um die Kultur der Huilloq-Indianer kennenzulernen und dich sanft an die Höhe zu gewöhnen.
  • Huaraz (Zentralperu): Diese Stadt ist das Basislager für die Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash, die zu den spektakulärsten Gebirgszügen der Welt zählen. Klassiker wie der Santa Cruz Trek bieten dir atemberaubende Ausblicke auf Eisriesen wie den Alpamayo.
  • Südperu bei Arequipa: Wenn du tief eingeschnittene Schluchten magst, ist der Colca Canyon – einer der tiefsten der Erde – mit seinen Kondor-Beobachtungen ein Muss. Für Trekking-Gipfel-Fans sind die Vulkane Misti oder der technisch einfache Sechstausender Chachani ideale Ziele.

Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Mai bis Oktober, da das Wetter in der Sierra dann am stabilsten ist. Denke aber immer daran, dass die Höhe in den Anden gnadenlos ist und eine gründliche Akklimatisation vor jeder Tour oberste Priorität hat. Die Infrastruktur vor Ort ist hervorragend auf Wanderer eingestellt: Du findest überall zertifizierte Guides, Träger-Teams mit Eseln oder Lamas und kannst technische Ausrüstung problemlos leihen.

Welche Vögel und Tiere kann man während einer Peru-Reise beobachten?

Peru ist ein wahres Paradies für Naturbeobachter, da es zu den Ländern mit der weltweit höchsten Artenvielfalt zählt. Je nachdem, in welcher Region du unterwegs bist, begegnest du völlig unterschiedlichen Tieren:

An der Pazifikküste

Auf den Islas Ballestas (oft als das „Galapagos Perus“ bezeichnet) und in der Region Paracas kannst du massenhaft Meeresbewohner beobachten:

  • Vögel: Pelikane, Blaufußtölpel, Pinguine und Biguascharben.
  • Säugetiere: Riesige Kolonien von Seelöwen und mit etwas Glück auch durchziehende Delfine.

In den Anden (Sierra)

In den Bergen triffst du auf die typischen Symbole der Hochanden:

  • Kondore: Der majestätische Andenkondor lässt sich am besten am „Cruz del Condor“ im Colca Canyon beobachten.
  • Kamele: Lamas und Alpakas begegnen dir fast überall auf Treks; in Nationalparks siehst du zudem die wilden, scheuen Vicuñas.
  • Kleintiere: Häufig triffst du auf Vizcachas (eine Hasenart mit buschigem Schwanz) und verschiedene Kolibriarten.
  • Wasservögel: An Hochlandseen leben Flamingos, Andengänse und Ibisse.

Im Regenwald (Selva)

Besonders im Manu Nationalpark ist die Dichte an exotischen Tieren enorm:

  • Vögel: Farbenprächtige Aras (Macaws), Papageien und Sittiche an Salzlecken sowie Tukane und der rote Felsenhahn (Gallito de las Rocas), der Nationalvogel Perus.
  • Affen: Es gibt hier 13 verschiedene Arten, darunter Brüllaffen, Kapuzineraffen und Wollaffen.
  • Am Wasser: Kaimane, Riesenotter, Schildkröten, Piranhas und sogar seltene rosa Flussdelfine.
  • Seltene Jäger: Mit viel Glück kannst du einen Jaguar, Tapire oder Anacondas sichten.

Vergiss dein Fernglas nicht, besonders für die Vogelbeobachtung ist Peru mit über 1800 Arten einsame Spitze.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Machu Picchu Trail?

Wenn du keine Lust auf die Massen am klassischen Inka Trail hast, gibt es zum Glück ein paar richtig starke Alternativen, die dich ebenfalls ans Ziel bringen.

Hier sind meine Favoriten für dich:

  • Choquequirao-Trek: Das ist der Geheimtipp schlechthin. Choquequirao wird oft als die „verlorene Schwester von Machu Picchu“ bezeichnet. Der Ruinenkomplex ist mindestens so beeindruckend wie sein berühmtes Gegenstück, aber weil man ihn sich hart erwandern muss, triffst du dort nur wenige Leute. Eine besonders abenteuerliche Variante führt über den Yanama Pass direkt weiter bis nach Machu Picchu.
  • Salkantay-Trek: Diese Route ist eine spannende und deutlich ruhigere Alternative. Du bewegst dich auf alten Inkapfaden durch dichten Bergurwald und hast dabei den gewaltigen Salkantay-Gipfel fast immer im Blick.
  • Lares-Trek: Dieser Trek gilt ebenfalls als hervorragender Ersatz. Er punktet vor allem mit kulturellen Begegnungen bei den Huilloq-Indianern in ihren traditionellen Trachten und eignet sich durch die Streckenführung ideal zur Akklimatisation. Am Ende der Tour kannst du bequem mit dem Zug nach Machu Picchu weiterfahren.

Alle diese Wege bieten dir ein deutlich authentischeres Erlebnis fernab des Massentourismus.

Wie anstrengend ist der Rainbow Mountain in Peru?

Unterschätz den Rainbow Mountain (Vinicunca) auf keinen Fall. Mit einer stolzen Gipfelhöhe von 5.040 Metern ist vor allem die extrem dünne Luft eine echte Herausforderung für deinen Körper. Jede Bewegung ist hier oben deutlich mühsamer als im Flachland, weshalb du eine erstklassige Kondition brauchst. Auch wenn viele Touristen auf Pferde oder Motorräder als Aufstiegshilfe ausweichen, bleibt die physische Belastung in dieser Höhe enorm. Ohne eine gründliche Akklimatisation vorab geht dir dort oben ganz schnell die Puste aus.

Welche 6000er kann ich in Peru besteigen?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land beherbergt über 30 Gipfel, die die magische 6000er-Marke knacken.

Der Chachani (6075 m) bei Arequipa ist dein idealer Einstieg, da er technisch unkompliziert ist und du dank Allrad-Unterstützung sehr hoch starten kannst. Ebenfalls als „leichte“ 6000er gelten der Coropuna (6430 m) – der höchste Vulkan Perus – sowie der Ampato (6288 m), auf dem die berühmte Eismumie „Juanita“ gefunden wurde.

Zieht es dich in die Cordillera Blanca, sind der Tocllaraju (6034 m) und der Chopicalqui (6354 m) klassische Ziele, die dir allerdings technisches Können im Steileis abverlangen. Die absolute Krone ist die Besteigung des Huascarán (6768 m), des höchsten Bergs des Landes, für die du eine exzellente Kondition und mindestens sechs Tage Zeit einplanen musst.

Für Liebhaber einsamerer Routen bieten sich der selten bestiegene Hualca Hualca (6025 m) über dem Colca Canyon oder der gewaltige Ausangate (6352 m) bei Cusco an. Suchst du pure Ästhetik, ist der pyramidenförmige Artesonraju (6071 m) ein Traumziel, das jedoch große Erfahrung im steilen Eis voraussetzt.

Welche 5000er in Peru eignen sich zur Akklimatisation?

Wenn du dich auf die ganz großen Riesen wie den Huascarán vorbereiten willst, sind technisch einfache Fünftausender dein Ticket zum Erfolg.

In der Cordillera Blanca bei Huaraz sind der Urus (5.492 m) und der Ishinca (5.541 m) im Ishincatal die absoluten Klassiker zur Vorbereitung. Diese beiden Berge gelten als technisch unkompliziert und dienen als optimales Training für anspruchsvollere Sechstausender.

Der Nevado Pisco (5.752 m) ist einer der begehrtesten Panoramagipfel und die ideale Hochtour, um dich auf extreme Höhen vorzubereiten. Er bietet dir echtes Gletscher-Feeling, ist aber auch für weniger erfahrene Alpinisten mit guter Fitness machbar.

Weitere lohnende Ziele für deine Akklimatisation sind:

  • Vallunaraju (5.686 m): Ein markanter Doppelgipfel nahe Huaraz, der als ideal für die Höhenanpassung beschrieben wird.
  • Pastoruri (5.300 m): Dieser Berg wird oft für Eiskletterübungen und zur Gewöhnung an die dünne Luft genutzt, da du bis auf 4.800 Meter mit dem Fahrzeug hochfahren kannst.
  • Diablo Mudo (5.223 m): In der Cordillera Huayhuash ist dies einer der leichtesten Fünftausender und perfekt geeignet, um deinen Körper zu testen.
  • Huayruro Punco (5.550 m): Wenn du in der Region Cusco unterwegs bist, ist dieser Gipfel eine gute Wahl, da er je nach Verhältnissen oft ohne schwere Eisausrüstung bestiegen werden kann.

Vergiss nicht, dass auch diese "einfachen" Berge in dieser Höhe ernstzunehmende Ziele sind und eine solide Grundkondition erfordern.

Wie schwierig ist die Besteigung des Alpamayo?

Die Besteigung des Alpamayo (5.949 m) gilt als ein technisch sehr anspruchsvolles Ziel für erfahrene Bergsteiger. Der Berg ist eine perfekt geformte Eispyramide, die dir steile und schwierige Routen abverlangt. Auf der klassischen Ferrari-Route musst du eine 75 Grad steile Wand aus Eis und Schnee bezwingen. Dieser Aufstieg durch eine schwierige Rinne führt dich direkt unter den Gipfel und fordert deine volle Konzentration. Auch den anschließenden Abstieg darfst du keinesfalls unterschätzen, da er als besonders heikel beschrieben wird. Für dieses Abenteuer solltest du neben technischem Können im Steileis auch eine erstklassige körperliche Fitness mitbringen.

Welche 6000er kann man in der Cordillera Blanca besteigen?

In der Cordillera Blanca hast du eine gewaltige Auswahl, denn dort ragen insgesamt 31 Gipfel über die magische 6.000-Meter-Marke. Hier sind die wichtigsten Hochkaräter für dein Bergabenteuer:

  • Huascarán (6.768 m): Er ist der unangefochtene König der peruanischen Anden und der höchste Berg der Tropen. Die Besteigung ist eine echte Expedition und verlangt dir einiges ab.
  • Chopicalqui (6.354 m): Diese beeindruckende Firnpyramide liegt direkt gegenüber dem Huascarán und bietet dir einen der besten Aussichtsbalkone der Region.
  • Nevado de Copa (6.188 m): Er gilt als einer der technisch leichteren Sechstausender der Cordillera Blanca, allerdings haben sich die Wegverhältnisse dort in letzter Zeit negativ verändert.
  • Artesonraju (6.071 m): Wegen seiner fast perfekten Pyramidenform ist er ein begehrtes Fotomotiv, erfordert aber beim Aufstieg viel Erfahrung im steilen Eis.
  • Tocllaraju (6.034 m): Ein sehr beliebter, aber anspruchsvoller Eisgipfel im Ishincatal, der oft als krönender Abschluss nach der Akklimatisation auf 5.000ern wie dem Urus oder Ishinca bestiegen wird.

Beachte bei deiner Planung, dass die Gletscherrückgänge durch die Klimaerwärmung die Bedingungen an diesen Riesen ständig verändern. Eine exzellente Kondition und fundierte Hochgebirgserfahrung sind für alle diese Gipfel Pflicht.

Was ist besonders am Titicacasee?

Der Titicacasee ist ein Ort der Superlative und Mythen, den du bei einer Reise durch Peru nicht auslassen solltest. Er liegt auf einer stolzen Höhe von etwa 3.800 Metern und gilt als der höchste schiffbare See der Welt. Um dir die Ausmaße vorzustellen: Er ist etwa 16-mal so groß wie der Bodensee.

Das macht den See so besonders:

  • Wiege der Inka: Für die einheimische Bevölkerung ist der See heilig, da er der Legende nach der Ursprung des Inkareiches ist.
  • Schwimmende Inseln: Weltberühmt sind die Inseln des Volkes der Uru, die komplett aus Schilf gebaut sind und auf dem Wasser treiben.
  • Einzigartige Kultur: Auf der Insel Taquile triffst du auf die „strickenden Männer“, während die Insel Amantani ein sehr ursprüngliches, fast mediterranes Flair bietet.
  • Spektakuläres Panorama: Das tiefblaue Wasser bildet einen wahnsinnigen Kontrast zu den schneebedeckten Eisriesen der bolivianischen Königskordillere, die du am Horizont sehen kannst.
  • Ideale Akklimatisation: Da der See so hoch liegt, ist ein mehrtägiger Aufenthalt dort oben perfekt, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen, bevor du höhere Gipfel wie den Chachani in Angriff nimmst.

Welche Trekking-Routen in Peru sind besonders?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land bietet über 40 verschiedene Routen. Hier sind die Treks, die aus meiner Sicht besonders hervorstechen:

  • Choquequirao-Trek: Er gilt als der absolute Geheimtipp und führt zur „verlorenen Schwester“ von Machu Picchu. Da kein Fahrweg zu den Ruinen führt, musst du dir den Anblick hart erwandern, wirst aber mit Einsamkeit und spektakulären Tiefblicken belohnt.
  • Cordillera Huayhuash: Diese Runde gilt weltweit als eine der spektakulärsten Trekkingrouten überhaupt. Du wanderst tagelang in absoluter Abgeschiedenheit zwischen vergletscherten Sechstausendern und türkisblauen Bergseen.
  • Santa Cruz Trek: Der Klassiker in der Cordillera Blanca ist deutlich weniger überlaufen als der Inka-Trail. Er bietet dir atemberaubende Ausblicke auf Ikonen wie den Alpamayo und führt über fast 5.000 Meter hohe Pässe.
  • Ausangate-Runde & Rainbow Mountain: Diese Route ist landschaftlich einzigartig durch die bunten Sedimentschichten der Berge und die Nähe zum heiligen Eisriesen Ausangate. Besonders das Valle Rojo bietet abseits der Massen spektakuläre Farbspiele.
  • Lares-Trek: Wenn du dich für die lebendige Kultur der Anden interessierst, ist dieser Weg ideal. Er führt durch das Gebiet der Huilloq-Indianer und eignet sich wegen der moderaten Steigerung perfekt zur Akklimatisation.

Was sind die Hotspots für Bergsteiger in Peru?

Wenn du in Peru hoch hinaus willst, kommst du an drei großen Regionen nicht vorbei, die für uns Bergsteiger echte Sehnsuchtsorte sind.

1. Huaraz: Das Herz der Cordillera Blanca

Huaraz ist das unbestrittene Zentrum und Basislager für die spektakulärsten Touren. Von hier aus startest du in die Cordillera Blanca, die mit über 30 Sechstausendern und dem Huascarán (6.768 m) – dem höchsten Berg des Landes – beeindruckt. Ein absolutes Muss für Ästheten ist der Alpamayo, der wegen seiner perfekten Eispyramide oft als schönster Berg der Welt bezeichnet wird. Für den Einstieg oder zum Akklimatisieren ist der Nevado Pisco mit seinem gewaltigen Panorama ideal.

2. Cordillera Huayhuash: Wild und unberührt

Südlich der Blanca liegt die deutlich abgelegenere Cordillera Huayhuash. Sie gilt unter Kennern als eine der spektakulärsten Gebirgsgruppen der Welt und beherbergt mit dem Yerupajá (6.634 m) den zweithöchsten und einen der gefährlichsten Gipfel Perus. Die Region ist vor allem für ihre anspruchsvollen Umrundungen und die unberührte Hochgebirgsnatur bekannt.

3. Arequipa: Das Land der Vulkane

Im Süden Perus ist die Stadt Arequipa dein Sprungbrett zu den gewaltigen Vulkankegeln. Der Chachani (6.075 m) ist hier der Star für alle, die ihren ersten Sechstausender knacken wollen, da er technisch als einer der leichtesten der Welt gilt. Direkt über der Stadt thront zudem der formschöne Misti, dessen Besteigung zwar kein Gletscherwissen, aber eine ordentliche Portion Kondition erfordert.

4. Cusco & Cordillera Vilcanota

Abseits der Inka-Ruinen bietet die Region um Cusco mit der Cordillera Vilcanota ein erstklassiges Revier. Der heilige Eisriese Ausangate (6.352 m) dominiert hier die Szenerie und bietet eine der abgelegensten und gewaltigsten Expeditionen des Landes. Zudem locken hier technisch einfache, aber landschaftlich reizvolle Fünftausender wie der Huayruro Punco.