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Machu Pichu Wanderung • 2000 bis 3100m • Peru (2-3 Tage)

Wanderung 2 Tage um die berühmten Inka Ruinen von Machu Pichu in Peru. Zu Fuß erwandern wir Ollantaytambo und Machu Pichu.
Machu Pichu erwandern - immer noch eine attraktive Option (Cusco, Peru)

Wanderung um die berühmten Inka Ruinen von Machu Pichu in Peru

Diese Wanderreise ermöglicht es dir, Machu Picchu und das Heilige Tal der Inka auf sanften Pfaden zwischen 2.000 und 3.100 Metern zu entdecken. SuedamerikaTours.de kombiniert kulturelle Tiefe mit moderaten Wanderungen, ideal für Genießer und Einsteiger. In kleinen Gruppen erlebst du die mystische Atmosphäre der Ruinen und die lebendige Andenkultur. Dank unserer persönlichen Planung genießt du ein perfekt organisiertes Erlebnis voller unvergesslicher Panorama-Augenblicke.

Zu Fuß erwandern wir Ollantaytambo und Machu Pichu

Zu Fuß auf die berühmten Inka Ruinen von Machu Pichu. Über Machu Pichu selbst brauche ich hier wohl kaum jemandem groß etwas zu erzählen. Es ist das Traumziel in Südamerika schlechthin. Nicht ohne Grund: die Tiefblicke, die Landschaftsform, die Atmosphäre. Alles ist mehr als sehenswert. Nur schade, dass dies kein Geheimnis mehr ist und die Anlage Machu Pichu dementsprechend gut besucht wird. Wir versuchen nun, dem wenigstens ein bisschen entgegen zu wirken.

Bei diesem Programm erwandern wir die Ruinen auf alten Inkapfaden, die kaum begangen sind, und besteigen direkt über der Anlage den Berg Machu Pichu. Überraschenderweise ist dieser ebenfalls kaum begangen, bietet aber tolle Tiefblicke auf die Ruinen. Diese nehmen wir uns dann am späteren Nachmittag vor, wenn das Licht zum Fotografieren am besten ist und die großen Massen wieder verschwunden sind.

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Tour-Info

Ausgangsort: Cusco

Termine und Preise

  • Tourdauer: 2 bis 3 Tage
  • Termine nach Absprache
  • Preis auf Anfrage

Leistungen

  • Bus und Bahntransfer im Land
  • Übernachtung in Huette oder Zelt
  • Leihausrüstung
  • Transport
  • 2 Hotelübernachtungen in Aguas Calientes
  • Eintritte
  • Organisation und Durchführung der Tour mit einheimischen Führern

Nicht eingeschlossenen Leistungen

  • Reiseunfallversicherung
  • Krankenversicherung
  • Gepäckversicherung
  • Reiserücktrittversicherung
  • Ausgaben des täglichen Bedarfs
  • Trinkgelder
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Höchstens: 10

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und deutlich von Vorteil

Zusatz Info

  • Dieser Tourbaustein ist in Verbindung mit einer Reise buchbar oder gegebenenfalls auch einzeln.

Huayna-Pichu-und-Machu-Pichu


Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ollantaytambo

Der heutige Tag bietet fast alles, nähern wir uns doch dem unvergleichlichen Machu Pichu, dem bekanntesten Ruinenkomplex der Welt. Zuerst geht es wieder mit dem Bus voran und zwar in Richtung Ollanta. Auch diese Strecke ist mehr als lohnenswert, führt sie doch durch sehr grüne, immer noch landwirtschaftlich geprägte Gegenden, von wo aus früher ein großer Teil des Inkareiches versorgt wurde. Ollanta selbst hat ebenfalls recht eindrucksvolle Ruinen zu bieten, nach Maccu Piccu der interessanteste Ruinenkomplex, welchen ich bisher sah. Da der Zug nach Aguas Calientes erst um 19:45 Uhr startet bleibt uns zudem Zeit den Ruinenberg zu besteigen und zusätzlich eine kleine Wanderung in eines der umliegenden grünen Täler zu unternehmen. Nach diesem sehr erfüllten Tag und einem ausgiebigen Abendessen auf dem lebendigen Marktplatz von Ollanta) fahren wir dann mit dem berühmten Touristenzug nach Aguas Calientes und beziehen unser Quatier.


2. Reisetag: Machu Pichu mit Berg

Es folgt einer der absoluten Höhepunkte der Reise, die Ruinen von Machu Pichu. Nun zeigen sich die Vorteile der Übernachtung im Urwald. Gerade diese ist mehr als empfehlenswert, kann man doch vom Hotel aus Morgens direkt nach Maccu Piccu laufen. Dies hat neben der weit größeren Zeitreserve vor allem den Vorteil, das man sehr früh starten und somit weit vor den zu erwartenden Touristenströmen am Berg sein kann. Zudem gibt es keine bessere Tageszeit um die immer noch einzigartige Stimmung dieses Ortes in sich aufzunehmen, und zwar während des gesamten Weges, also nicht nur an den Ruinen selbst.

Nach einer etwas wackligen Hängebrücke über den Rio Apurimac, welcher fast die gesamte Feste in einer Art Halbkreis umfließt und nahezu uneinnehmbar machte, führt nun ein alter Inkapfad direkt in den dicht bewachsenen Bergurwald. Auf steilen, steinernen Stufen geht es nun aufwärts, kein auf Menschen hindeutender Laut ist zu hören (naja hin und wieder mal Busgeräusche). Diese werden aber durch zahlreiche kaum identifizierbare Urwaldgeräusche übertönt. Wahrscheinlich ganz allein steigen wir nun der alten Inkastadt entgegen, man kann sich lebhaft vorstellen gerade wirklich einer versteckten Stadt im Dschungel nachzuspüren. Doch schon nach einer bis anderthalb recht anstrengenden Stunden Aufstiegs haben wir den Eingang erreicht. Wir genießen noch etwas die Morgenstimmung in diesem einzigartigen Ruinenkomplex besteigen wir noch den Machu Pichu Berg, wieder über alte Inkapfade, wieder abseits vom allgemeinen Trubel. Den intensiven Gebäuderundgang machen wir dann am Nachmittag, wenn der Hauptandrang vorüber ist. Wir sind nicht zeitlich gebunden und laufen zu Fuß nach Aguas Calientes zurück, wo nach dem Abendessen noch eine weitere Übernachtung ansteht. Rückkehr mit dem Abendzug nach Cusco. Wer möchte kann auch erst am nächsten Tag zurückfahren und sich am Abend in Aguas Calientes entspannen.

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Fragen zu Peru beantwortet:

Wie gut ist die Infrastruktur für Reisen in Peru?

In Peru findest du eine Infrastruktur, die für Reisende – besonders für uns Bergsteiger und Trekker – überraschend gut aufgestellt ist. Hier ist der Überblick, wie du im Land vorankommst:

  • Busse: Das ist das wichtigste Transportmittel. Auf langen Strecken, etwa von Lima nach Arequipa, nutzt du meist luxuriöse Fernbusse mit bequemen Liegesitzen, in denen sogar Mahlzeiten serviert werden. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, auch wenn Pisten in den Anden wegen Erdrutschen oft wartungsanfällig sind.
  • Flüge: Wenn du Zeit sparen willst, erreichst du die großen Bergsteiger-Zentren wie Huaraz, Cusco oder Arequipa in nur etwa einer Stunde per Inlandsflug von Lima aus.
  • Bahn: Eine klassische Eisenbahnverbindung durch das ganze Land gibt es nicht. Die Schiene ist aber dein wichtigster Zubringer zum Machu Picchu: Von Ollantaytambo aus fährst du mit dem Touristenzug nach Aguas Calientes.
  • Ausrüstung und Logistik: In Hotspots wie Huaraz oder Arequipa ist die Infrastruktur für uns Bergsportler exzellent. Du kannst dort problemlos technische Leihausrüstung wie Steigeisen oder Pickel mieten und organisierte Touren mit zertifizierten Guides, Köchen und Tragtiermanschaften (Esel, Pferde oder Lamas) buchen.
  • Abgelegene Regionen: Im Amazonas-Tiefland sind Flüsse oft die einzigen Verkehrsadern, auf denen du dich mit Booten bewegst. Mobilfunk ist in den meisten Gemeinden verfügbar, schnelles Internet in abgelegenen Gebieten dagegen noch selten.

Welche Symptome treten bei Höhenkrankheit in Peru auf?

Wenn du in den peruanischen Anden in große Höhen aufsteigst, wirst du schnell merken, dass dein Körper durch die dünne Luft deutlich stärker belastet wird. Ein ganz typisches Anzeichen ist, dass du bereits bei geringer Anstrengung sehr schnell außer Atem gerätst.

Klassische Symptome der Höhenkrankheit (medizinisch: Akute Bergkrankheit) sind meist starke Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Schwindel und anhaltende Schlafstörungen. Sollten diese Symptome trotz Ruhephasen schlimmer werden, ist der sofortige Abstieg in tiefere Lagen lebensnotwendig.

Die einheimische Bevölkerung kaut traditionell Kokablätter, um die Auswirkungen der Höhe sowie Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Hunger und Kälte zu unterdrücken. Um diesen Problemen vorzubeugen, empfehlen wir eine gründliche Akklimatisation, da die Belastung in Höhen über 6.000 Metern extrem hoch ist.

Was sind die besten Orte in Peru zur Akklimatisation?

Hier sind die besten Orte und Strategien, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen:

1. Das Heilige Tal der Inka (Valle Sagrado)

Viele Reisende machen den Fehler, die erste Nacht direkt im hochgelegenen Cusco (3.400 m) zu verbringen, was oft zu Problemen führt.

  • Pisac (2.850 m) und Ollantaytambo (2.850 m): Diese Orte bieten eine ideale Schlafhöhe für die ersten Tage.
  • Lares Trek: Dieser Trek ist hervorragend geeignet, um sich für noch höher gelegene Touren vorzubereiten.
  • Pumamarca (3.500 m): Ein Wechsel der Schlafhöhe zwischen tieferen Orten und höher gelegenen Lagern wie Pumamarca fördert eine schnelle Anpassung.

2. Die Region um Huaraz (Cordillera Blanca)

Huaraz auf 3.100 m ist der Dreh- und Angelpunkt für Bergsteiger. Von hier aus gibt es klassische Akklimatisationstouren:

  • Wilkawain (3.450 m): Ideal für leichte Einstiegswanderungen.
  • Laguna Churup (4.450 m): Eine anspruchsvolle Eingehtour, die fast schon Pflichtprogramm ist.
  • Laguna 69 (ca. 4.400 m): Eine der schönsten Touren zur Höhenanpassung vor den großen Eisriesen.
  • Santa Cruz Trek: Dieser mehrtägige Klassiker dient oft als Basis-Akklimatisation für 6.000er-Besteigungen.

3. Südperu und Titicacasee

Im Süden des Landes bietet sich eine schrittweise Steigerung an:

  • Arequipa (2.300 m): Der perfekte Startpunkt mit mildem Klima.
  • Colca Canyon: Wanderungen um Chivay (3.600 m) oder Cabanaconde (3.287 m) sind ideal, um sich an die Sierra zu gewöhnen.
  • Titicacasee (3.800 m): Ein Inseltrekking auf Amantani oder Taquile (bis zu 4.200 m) ist eine exzellente Vorbereitung.
  • Atoja (4.450 m): Ein leicht erreichbarer Aussichtsberg bei Puno für eine gezielte Tagestour in der Höhe.

4. Vorbereitungsgipfel (Die 5.000er-Marke)

Bevor du die 6.000 m angreifst, solltest du dich auf technisch moderaten 5.000ern testen:

  • Nevado Pisco (5.752 m): Die ideale Hochtour zur Vorbereitung auf den Huascarán.
  • Urus (5.492 m) und Ishinca (5.541 m): Technisch unkomplizierte Berge im Ishincatal, die perfekt als Training dienen.
  • Pastoruri (5.300 m): Wird oft für Eiskletterübungen und zur Höhengewöhnung genutzt.

Pro-Tipp: Kaut traditionell Kokablätter, wie es die Einheimischen tun – das hilft gegen Müdigkeit und die Auswirkungen der Höhe.

Wann ist die beste Zeit für Machu Picchu?

Wenn du Machu Picchu in seiner ganzen Pracht und mit klarer Sicht erleben willst, solltest du deine Reise für die Trockenzeit von Mai bis Oktober planen. In diesen Monaten ist das Wetter in den Anden am stabilsten, was für die Besichtigung der Ruinen und vor allem für die Anreise über Trekkingpfade entscheidend ist.

Hier sind die wichtigsten Punkte für deine Zeitplanung:

  • Ideale Monate: Touren und Expeditionen werden bevorzugt zwischen Mai und November durchgeführt, da die Regenwahrscheinlichkeit gering ist.
  • Regenzeit: Von Oktober bis April musst du im Hochland mit häufigen und teils heftigen Niederschlägen rechnen.
  • Trekking-Vorteil: Wenn du alternative Wege wie den Choquequirao-Trek wählst, bietet die Trockenzeit nicht nur bessere Pfade, sondern auch spektakuläre Tiefblicke, die nicht durch Wolken oder Nebel verdeckt werden.

Mein Tipp: Da Machu Picchu das ganze Jahr über stark besucht ist, lohnt es sich, den Besuch in die Randmonate der Trockenzeit (Mai oder September/Oktober) zu legen, um dem extremsten Trubel der Hauptferienzeit etwas auszuweichen.

Was ist der Unterschied zwischen der Trocken- und Regenzeit?

Die Trockenzeit und die Regenzeit: Der Unterschied ist für uns Bergsportler fundamental, da er über Erfolg oder Scheitern einer Tour entscheiden kann.

Die Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Dies ist die klassische Hochsaison für Bergsteiger und Trekker.

  • Wetterstabilität: In diesen Monaten ist das Wetter in der Sierra am beständigsten. Du hast meist einen strahlend blauen Himmel und klare Sicht auf die Eisriesen.
  • Bedingungen am Berg: Für anspruchsvolle Besteigungen wie am Huascarán oder Chachani sind dies die idealen Monate. Nachts sinken die Temperaturen in der Höhe zwar oft weit unter den Gefrierpunkt, aber die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist gering.
  • Logistik: Die Pisten in den Anden sind besser befahrbar, da das Risiko von Erdrutschen minimiert ist.

Die Regenzeit (Oktober bis April)

In dieser Phase zeigt sich die Natur von ihrer wilden, wasserreichen Seite.

  • Niederschläge: Besonders in der Sierra kommt es zwischen Oktober und April zu heftigen Regenfällen. In der Selva (Regenwald) herrscht ohnehin ein feuchtes Tageszeitenklima, aber in der Regenzeit steigen die Niederschlagsmengen dort massiv an.
  • Einschränkungen: Viele Trekkingpfade werden mühsam und rutschig. Wolken und Nebel verhüllen oft die Gipfel, was die Orientierung erschwert und die spektakulären Aussichten verhindert.
  • Gefahren: Starkregen führt in den Anden häufig zu Erdrutschen, die Straßen blockieren und den Transport lahmlegen können.

Wichtiger Hinweis für die Küste: Die Pazifikküste (Costa) ist ein Sonderfall. Dort regnet es im Süden fast nie, während im Norden die Niederschläge leicht zunehmen können. Dort schwanken die Temperaturen zwischen 12 °C im Winter und 35 °C im Sommer, unabhängig von der Regenzeit in den Bergen.

Kann man in Peru gut wandern?

Peru ist für uns Bergsportler ein wahres Paradies, das von schneebedeckten Andengipfeln bis hin zum tropischen Regenwald alles bietet. Du findest dort über 40 verschiedene Touren, die von entspannten Wanderungen durch Inka-Ruinen bis hin zu anspruchsvollen Expeditionen in eisige Höhen reichen.

Besonders drei Regionen solltest du dir für dein Wanderabenteuer vormerken:

  • Rund um Cusco: Hier wanderst du auf alten Inkapfaden zu Orten wie dem weltberühmten Machu Picchu oder dessen „verlorener Schwester“ Choquequirao, die deutlich weniger überlaufen ist. Der Lares Trek eignet sich zudem hervorragend, um die Kultur der Huilloq-Indianer kennenzulernen und dich sanft an die Höhe zu gewöhnen.
  • Huaraz (Zentralperu): Diese Stadt ist das Basislager für die Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash, die zu den spektakulärsten Gebirgszügen der Welt zählen. Klassiker wie der Santa Cruz Trek bieten dir atemberaubende Ausblicke auf Eisriesen wie den Alpamayo.
  • Südperu bei Arequipa: Wenn du tief eingeschnittene Schluchten magst, ist der Colca Canyon – einer der tiefsten der Erde – mit seinen Kondor-Beobachtungen ein Muss. Für Trekking-Gipfel-Fans sind die Vulkane Misti oder der technisch einfache Sechstausender Chachani ideale Ziele.

Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Mai bis Oktober, da das Wetter in der Sierra dann am stabilsten ist. Denke aber immer daran, dass die Höhe in den Anden gnadenlos ist und eine gründliche Akklimatisation vor jeder Tour oberste Priorität hat. Die Infrastruktur vor Ort ist hervorragend auf Wanderer eingestellt: Du findest überall zertifizierte Guides, Träger-Teams mit Eseln oder Lamas und kannst technische Ausrüstung problemlos leihen.

Welche Vögel und Tiere kann man während einer Peru-Reise beobachten?

Peru ist ein wahres Paradies für Naturbeobachter, da es zu den Ländern mit der weltweit höchsten Artenvielfalt zählt. Je nachdem, in welcher Region du unterwegs bist, begegnest du völlig unterschiedlichen Tieren:

An der Pazifikküste

Auf den Islas Ballestas (oft als das „Galapagos Perus“ bezeichnet) und in der Region Paracas kannst du massenhaft Meeresbewohner beobachten:

  • Vögel: Pelikane, Blaufußtölpel, Pinguine und Biguascharben.
  • Säugetiere: Riesige Kolonien von Seelöwen und mit etwas Glück auch durchziehende Delfine.

In den Anden (Sierra)

In den Bergen triffst du auf die typischen Symbole der Hochanden:

  • Kondore: Der majestätische Andenkondor lässt sich am besten am „Cruz del Condor“ im Colca Canyon beobachten.
  • Kamele: Lamas und Alpakas begegnen dir fast überall auf Treks; in Nationalparks siehst du zudem die wilden, scheuen Vicuñas.
  • Kleintiere: Häufig triffst du auf Vizcachas (eine Hasenart mit buschigem Schwanz) und verschiedene Kolibriarten.
  • Wasservögel: An Hochlandseen leben Flamingos, Andengänse und Ibisse.

Im Regenwald (Selva)

Besonders im Manu Nationalpark ist die Dichte an exotischen Tieren enorm:

  • Vögel: Farbenprächtige Aras (Macaws), Papageien und Sittiche an Salzlecken sowie Tukane und der rote Felsenhahn (Gallito de las Rocas), der Nationalvogel Perus.
  • Affen: Es gibt hier 13 verschiedene Arten, darunter Brüllaffen, Kapuzineraffen und Wollaffen.
  • Am Wasser: Kaimane, Riesenotter, Schildkröten, Piranhas und sogar seltene rosa Flussdelfine.
  • Seltene Jäger: Mit viel Glück kannst du einen Jaguar, Tapire oder Anacondas sichten.

Vergiss dein Fernglas nicht, besonders für die Vogelbeobachtung ist Peru mit über 1800 Arten einsame Spitze.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Machu Picchu Trail?

Wenn du keine Lust auf die Massen am klassischen Inka Trail hast, gibt es zum Glück ein paar richtig starke Alternativen, die dich ebenfalls ans Ziel bringen.

Hier sind meine Favoriten für dich:

  • Choquequirao-Trek: Das ist der Geheimtipp schlechthin. Choquequirao wird oft als die „verlorene Schwester von Machu Picchu“ bezeichnet. Der Ruinenkomplex ist mindestens so beeindruckend wie sein berühmtes Gegenstück, aber weil man ihn sich hart erwandern muss, triffst du dort nur wenige Leute. Eine besonders abenteuerliche Variante führt über den Yanama Pass direkt weiter bis nach Machu Picchu.
  • Salkantay-Trek: Diese Route ist eine spannende und deutlich ruhigere Alternative. Du bewegst dich auf alten Inkapfaden durch dichten Bergurwald und hast dabei den gewaltigen Salkantay-Gipfel fast immer im Blick.
  • Lares-Trek: Dieser Trek gilt ebenfalls als hervorragender Ersatz. Er punktet vor allem mit kulturellen Begegnungen bei den Huilloq-Indianern in ihren traditionellen Trachten und eignet sich durch die Streckenführung ideal zur Akklimatisation. Am Ende der Tour kannst du bequem mit dem Zug nach Machu Picchu weiterfahren.

Alle diese Wege bieten dir ein deutlich authentischeres Erlebnis fernab des Massentourismus.

Wie anstrengend ist der Rainbow Mountain in Peru?

Unterschätz den Rainbow Mountain (Vinicunca) auf keinen Fall. Mit einer stolzen Gipfelhöhe von 5.040 Metern ist vor allem die extrem dünne Luft eine echte Herausforderung für deinen Körper. Jede Bewegung ist hier oben deutlich mühsamer als im Flachland, weshalb du eine erstklassige Kondition brauchst. Auch wenn viele Touristen auf Pferde oder Motorräder als Aufstiegshilfe ausweichen, bleibt die physische Belastung in dieser Höhe enorm. Ohne eine gründliche Akklimatisation vorab geht dir dort oben ganz schnell die Puste aus.

Welche 6000er kann ich in Peru besteigen?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land beherbergt über 30 Gipfel, die die magische 6000er-Marke knacken.

Der Chachani (6075 m) bei Arequipa ist dein idealer Einstieg, da er technisch unkompliziert ist und du dank Allrad-Unterstützung sehr hoch starten kannst. Ebenfalls als „leichte“ 6000er gelten der Coropuna (6430 m) – der höchste Vulkan Perus – sowie der Ampato (6288 m), auf dem die berühmte Eismumie „Juanita“ gefunden wurde.

Zieht es dich in die Cordillera Blanca, sind der Tocllaraju (6034 m) und der Chopicalqui (6354 m) klassische Ziele, die dir allerdings technisches Können im Steileis abverlangen. Die absolute Krone ist die Besteigung des Huascarán (6768 m), des höchsten Bergs des Landes, für die du eine exzellente Kondition und mindestens sechs Tage Zeit einplanen musst.

Für Liebhaber einsamerer Routen bieten sich der selten bestiegene Hualca Hualca (6025 m) über dem Colca Canyon oder der gewaltige Ausangate (6352 m) bei Cusco an. Suchst du pure Ästhetik, ist der pyramidenförmige Artesonraju (6071 m) ein Traumziel, das jedoch große Erfahrung im steilen Eis voraussetzt.

Welche 5000er in Peru eignen sich zur Akklimatisation?

Wenn du dich auf die ganz großen Riesen wie den Huascarán vorbereiten willst, sind technisch einfache Fünftausender dein Ticket zum Erfolg.

In der Cordillera Blanca bei Huaraz sind der Urus (5.492 m) und der Ishinca (5.541 m) im Ishincatal die absoluten Klassiker zur Vorbereitung. Diese beiden Berge gelten als technisch unkompliziert und dienen als optimales Training für anspruchsvollere Sechstausender.

Der Nevado Pisco (5.752 m) ist einer der begehrtesten Panoramagipfel und die ideale Hochtour, um dich auf extreme Höhen vorzubereiten. Er bietet dir echtes Gletscher-Feeling, ist aber auch für weniger erfahrene Alpinisten mit guter Fitness machbar.

Weitere lohnende Ziele für deine Akklimatisation sind:

  • Vallunaraju (5.686 m): Ein markanter Doppelgipfel nahe Huaraz, der als ideal für die Höhenanpassung beschrieben wird.
  • Pastoruri (5.300 m): Dieser Berg wird oft für Eiskletterübungen und zur Gewöhnung an die dünne Luft genutzt, da du bis auf 4.800 Meter mit dem Fahrzeug hochfahren kannst.
  • Diablo Mudo (5.223 m): In der Cordillera Huayhuash ist dies einer der leichtesten Fünftausender und perfekt geeignet, um deinen Körper zu testen.
  • Huayruro Punco (5.550 m): Wenn du in der Region Cusco unterwegs bist, ist dieser Gipfel eine gute Wahl, da er je nach Verhältnissen oft ohne schwere Eisausrüstung bestiegen werden kann.

Vergiss nicht, dass auch diese "einfachen" Berge in dieser Höhe ernstzunehmende Ziele sind und eine solide Grundkondition erfordern.

Wie schwierig ist die Besteigung des Alpamayo?

Die Besteigung des Alpamayo (5.949 m) gilt als ein technisch sehr anspruchsvolles Ziel für erfahrene Bergsteiger. Der Berg ist eine perfekt geformte Eispyramide, die dir steile und schwierige Routen abverlangt. Auf der klassischen Ferrari-Route musst du eine 75 Grad steile Wand aus Eis und Schnee bezwingen. Dieser Aufstieg durch eine schwierige Rinne führt dich direkt unter den Gipfel und fordert deine volle Konzentration. Auch den anschließenden Abstieg darfst du keinesfalls unterschätzen, da er als besonders heikel beschrieben wird. Für dieses Abenteuer solltest du neben technischem Können im Steileis auch eine erstklassige körperliche Fitness mitbringen.

Welche 6000er kann man in der Cordillera Blanca besteigen?

In der Cordillera Blanca hast du eine gewaltige Auswahl, denn dort ragen insgesamt 31 Gipfel über die magische 6.000-Meter-Marke. Hier sind die wichtigsten Hochkaräter für dein Bergabenteuer:

  • Huascarán (6.768 m): Er ist der unangefochtene König der peruanischen Anden und der höchste Berg der Tropen. Die Besteigung ist eine echte Expedition und verlangt dir einiges ab.
  • Chopicalqui (6.354 m): Diese beeindruckende Firnpyramide liegt direkt gegenüber dem Huascarán und bietet dir einen der besten Aussichtsbalkone der Region.
  • Nevado de Copa (6.188 m): Er gilt als einer der technisch leichteren Sechstausender der Cordillera Blanca, allerdings haben sich die Wegverhältnisse dort in letzter Zeit negativ verändert.
  • Artesonraju (6.071 m): Wegen seiner fast perfekten Pyramidenform ist er ein begehrtes Fotomotiv, erfordert aber beim Aufstieg viel Erfahrung im steilen Eis.
  • Tocllaraju (6.034 m): Ein sehr beliebter, aber anspruchsvoller Eisgipfel im Ishincatal, der oft als krönender Abschluss nach der Akklimatisation auf 5.000ern wie dem Urus oder Ishinca bestiegen wird.

Beachte bei deiner Planung, dass die Gletscherrückgänge durch die Klimaerwärmung die Bedingungen an diesen Riesen ständig verändern. Eine exzellente Kondition und fundierte Hochgebirgserfahrung sind für alle diese Gipfel Pflicht.

Was ist besonders am Titicacasee?

Der Titicacasee ist ein Ort der Superlative und Mythen, den du bei einer Reise durch Peru nicht auslassen solltest. Er liegt auf einer stolzen Höhe von etwa 3.800 Metern und gilt als der höchste schiffbare See der Welt. Um dir die Ausmaße vorzustellen: Er ist etwa 16-mal so groß wie der Bodensee.

Das macht den See so besonders:

  • Wiege der Inka: Für die einheimische Bevölkerung ist der See heilig, da er der Legende nach der Ursprung des Inkareiches ist.
  • Schwimmende Inseln: Weltberühmt sind die Inseln des Volkes der Uru, die komplett aus Schilf gebaut sind und auf dem Wasser treiben.
  • Einzigartige Kultur: Auf der Insel Taquile triffst du auf die „strickenden Männer“, während die Insel Amantani ein sehr ursprüngliches, fast mediterranes Flair bietet.
  • Spektakuläres Panorama: Das tiefblaue Wasser bildet einen wahnsinnigen Kontrast zu den schneebedeckten Eisriesen der bolivianischen Königskordillere, die du am Horizont sehen kannst.
  • Ideale Akklimatisation: Da der See so hoch liegt, ist ein mehrtägiger Aufenthalt dort oben perfekt, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen, bevor du höhere Gipfel wie den Chachani in Angriff nimmst.

Welche Trekking-Routen in Peru sind besonders?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land bietet über 40 verschiedene Routen. Hier sind die Treks, die aus meiner Sicht besonders hervorstechen:

  • Choquequirao-Trek: Er gilt als der absolute Geheimtipp und führt zur „verlorenen Schwester“ von Machu Picchu. Da kein Fahrweg zu den Ruinen führt, musst du dir den Anblick hart erwandern, wirst aber mit Einsamkeit und spektakulären Tiefblicken belohnt.
  • Cordillera Huayhuash: Diese Runde gilt weltweit als eine der spektakulärsten Trekkingrouten überhaupt. Du wanderst tagelang in absoluter Abgeschiedenheit zwischen vergletscherten Sechstausendern und türkisblauen Bergseen.
  • Santa Cruz Trek: Der Klassiker in der Cordillera Blanca ist deutlich weniger überlaufen als der Inka-Trail. Er bietet dir atemberaubende Ausblicke auf Ikonen wie den Alpamayo und führt über fast 5.000 Meter hohe Pässe.
  • Ausangate-Runde & Rainbow Mountain: Diese Route ist landschaftlich einzigartig durch die bunten Sedimentschichten der Berge und die Nähe zum heiligen Eisriesen Ausangate. Besonders das Valle Rojo bietet abseits der Massen spektakuläre Farbspiele.
  • Lares-Trek: Wenn du dich für die lebendige Kultur der Anden interessierst, ist dieser Weg ideal. Er führt durch das Gebiet der Huilloq-Indianer und eignet sich wegen der moderaten Steigerung perfekt zur Akklimatisation.

Was sind die Hotspots für Bergsteiger in Peru?

Wenn du in Peru hoch hinaus willst, kommst du an drei großen Regionen nicht vorbei, die für uns Bergsteiger echte Sehnsuchtsorte sind.

1. Huaraz: Das Herz der Cordillera Blanca

Huaraz ist das unbestrittene Zentrum und Basislager für die spektakulärsten Touren. Von hier aus startest du in die Cordillera Blanca, die mit über 30 Sechstausendern und dem Huascarán (6.768 m) – dem höchsten Berg des Landes – beeindruckt. Ein absolutes Muss für Ästheten ist der Alpamayo, der wegen seiner perfekten Eispyramide oft als schönster Berg der Welt bezeichnet wird. Für den Einstieg oder zum Akklimatisieren ist der Nevado Pisco mit seinem gewaltigen Panorama ideal.

2. Cordillera Huayhuash: Wild und unberührt

Südlich der Blanca liegt die deutlich abgelegenere Cordillera Huayhuash. Sie gilt unter Kennern als eine der spektakulärsten Gebirgsgruppen der Welt und beherbergt mit dem Yerupajá (6.634 m) den zweithöchsten und einen der gefährlichsten Gipfel Perus. Die Region ist vor allem für ihre anspruchsvollen Umrundungen und die unberührte Hochgebirgsnatur bekannt.

3. Arequipa: Das Land der Vulkane

Im Süden Perus ist die Stadt Arequipa dein Sprungbrett zu den gewaltigen Vulkankegeln. Der Chachani (6.075 m) ist hier der Star für alle, die ihren ersten Sechstausender knacken wollen, da er technisch als einer der leichtesten der Welt gilt. Direkt über der Stadt thront zudem der formschöne Misti, dessen Besteigung zwar kein Gletscherwissen, aber eine ordentliche Portion Kondition erfordert.

4. Cusco & Cordillera Vilcanota

Abseits der Inka-Ruinen bietet die Region um Cusco mit der Cordillera Vilcanota ein erstklassiges Revier. Der heilige Eisriese Ausangate (6.352 m) dominiert hier die Szenerie und bietet eine der abgelegensten und gewaltigsten Expeditionen des Landes. Zudem locken hier technisch einfache, aber landschaftlich reizvolle Fünftausender wie der Huayruro Punco.