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Vulkane - Feuerberge der Anden

Vulkane • Von den Eisriesen Ecuadors bis zum höchsten Vulkan der Welt

Du willst die majestätische Kraft der Vulkane spüren? Hier findest Du Dein nächstes Gipfel-Ziel. Egal, ob Du den legendären Chimborazo in Ecuador bezwingen, die 6000er über Boliviens Salzseen erklimmen oder Mexikos Feuerberge entdecken willst – wir bieten Dir anspruchsvolle, optimal vorbereitete Touren. Dein unvergessliches Bergerlebnis im Angesicht der Giganten.

Vulkane - Besteige die Feuerberge der Anden:


 


Was sind die 10 gefährlichsten Vulkane?

Hier sind zehn der gefährlichsten Vulkane der Erde. Unsere Auswahl basiert auf der offiziellen „Decade Volcanoes“-Liste der UN und aktuellen geologischen Überwachungsdaten. Ausschlaggebend für die Platzierung ist immer die Kombination aus unberechenbarer Explosionskraft und der Nähe zu dicht besiedelten Gebieten.

  1. Vesuv (Italien)
    Er gilt weltweit als einer der gefährlichsten Vulkane überhaupt. Seine explosive Vergangenheit (wie die Zerstörung von Pompeji) gepaart mit der extrem dichten Besiedlung an seinen Hängen macht ihn zum logistischen Albtraum für Katastrophenschützer. Im Ernstfall müssten rund 3 Millionen Menschen im Großraum Neapel evakuiert werden.
  2. Campi Flegrei / Phlegräische Felder (Italien)
    Dieser unruhige Supervulkan liegt direkt westlich von Neapel und ist kein klassischer Berg, sondern eine riesige, bewohnte Einsturzkulisse (Caldera). Da sich der Boden dort seit Jahren stetig hebt und immer wieder spürbare Erdbebenschwärme auslöst, steht er unter maximaler wissenschaftlicher Beobachtung. Ein seltener Mega-Ausbruch hätte globale Auswirkungen auf das Klima.
  3. Mount Merapi (Indonesien)
    Sein Name bedeutet „Berg des Feuers“ und er macht ihm alle Ehre. Der Merapi ist der aktivste Vulkan Indonesiens und bricht in kurzen Abständen aus. Seine größte Gefahr sind kollabierende Lavadome, die pyroklastische Ströme – also hunderte Grad heiße Glut- und Gaslawinen – mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung der Großstadt Yogyakarta jagen.
  4. Popocatépetl (Mexiko)
    Der „Popo“ liegt nur etwa 70 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt. Da im erweiterten Einzugsbereich des Vulkans rund 25 Millionen Menschen leben, würde ein massiver Ausbruch eine der größten Metropolregionen der Welt lahmlegen. Gefürchtet sind hier vor allem der immense Ascheregen und Schlammlawinen aus geschmolzenem Gletschereis (Lahare).
  5. Taal (Philippinen)
    Dieser tückische Vulkan befindet sich auf einer Insel inmitten eines Sees, unweit der Hauptstadt Manila. Wenn das Magma bei einem Ausbruch mit dem Seewasser in Kontakt kommt, führt das zu gewaltigen Wasserdampfexplosionen (phreatomagmatische Eruptionsformen), giftigen Gaswolken und Tsunamis im Kratersee, die die umliegenden Millionenstädte direkt bedrohen.
  6. Nyiragongo (Demokratische Republik Kongo)
    Der Nyiragongo besitzt den weltweit größten permanenten Lavasee. Seine Crux ist die chemische Zusammensetzung der Lava: Sie ist extrem dünnflüssig (fast wie Wasser) und kann bei Kraterbrüchen Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Damit überrollt sie umliegende Siedlungen und die Millionenstadt Goma oft völlig ohne Vorwarnung.
  7. Mount Rainier (USA)
    Obwohl er seit Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend schläft, macht seine Geografie ihn zum gefährlichsten Vulkan Nordamerikas. Der Berg ist stark vergletschert. Sollte er ausbrechen, schmilzt das Eis in Sekunden und vermischt sich mit Vulkanasche zu gigantischen Schlammlawinen. Diese Lahare könnten das gesamte Tal bis hin zu den Großstädten Seattle und Tacoma begraben.
  8. Sakurajima (Japan)
    Der Sakurajima im Süden Japans ist quasi im Dauerbetrieb und stößt fast täglich Aschewolken aus. Die direkt gegenüberliegende Großstadt Kagoshima hat sich zwar mit Schutzbunkern und Evakuierungsplänen perfekt an den Vulkan angepasst, doch Geologen warnen vor einem bevorstehenden Großausbruch, da sich die Magmakammer unter der Bucht kontinuierlich füllt.
  9. Mount Santa María / Santiaguito (Guatemala)
    Im Jahr 1902 verursachte die Santa María einen der heftigsten Vulkanausbrüche des 20. Jahrhunderts. Seit den 1920er Jahren hat sich an seiner Flanke der extrem aktive Nebenvulkan Santiaguito gebildet. Dieser wächst ununterbrochen und kollabiert regelmäßig, was zu ständigen, lebensgefährlichen Asche- und Schlammströmen für die darunter liegenden Kaffeeplantagen und Dörfer führt.
  10. Galeras (Kolumbien)
    Der Galeras ist der aktivste Vulkan Kolumbiens und liegt unmittelbar am Stadtrand von Pasto, wo fast eine halbe Million Menschen leben. Er ist berüchtigt für plötzliche, unerwartete Explosionen ohne lange Vorwarnzeit. Bei einer solchen Eruption im Jahr 1993 wurden mehrere Wissenschaftler direkt am Kraterrand getötet, die den Vulkan eigentlich gerade untersuchten.