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Bergsteigen in Südperu • Rundreise und Gipfel • Peru (23 Tage)

Rundreise in Südperu mit dem Colca Canyon, Titicacasee, Cusco und der Besteigung von Misti und Chachani. Der Chachani zählt zu den leichtesten 6000er in Peru
Sonnenaufgang in Südperu beim Aufstieg von Arequipa zum 6000er Chachani

Peru Rundreise mit Trekking, Inka-Kultur und 6000er Besteigungen

Diese außergewöhnliche Reise verbindet die kulturellen Höhepunkte Perus mit spektakulären Trekkingtouren und anspruchsvollem Bergsteigen in den Anden. Startpunkt ist die Hauptstadt Lima, eine der spannendsten Metropolen Südamerikas mit kolonialem Flair, moderner Gastronomie und einer lebendigen Geschichte.

Perus Highlights: Von der Wüste zu den Gipfeln

Nach einer ersten Stadterkundung führt uns die Reise in die Wüstenregion bei Ica und zur berühmten Oase Huacachina. Umgeben von gewaltigen Sanddünen unternehmen wir eine erste Wanderung durch die Küstenwüste und sammeln beim Sandboarding besondere Eindrücke.

Weiter südlich erreichen wir die koloniale Vulkanstadt Arequipa, Ausgangspunkt für erste Akklimatisationstouren und später für spektakuläre Gipfelbesteigungen. Zu den landschaftlichen Höhepunkten gehört der beeindruckende Colca Canyon, wo mit etwas Glück Kondore über den Felswänden kreisen.

Am legendären Lake Titicaca erleben wir das traditionelle Hochland Perus auf über 3800 Metern Höhe - inklusive Bootstour, aussichtsreicher Wanderungen und faszinierenden Spuren der Inka-Kultur.

Ein weiterer Höhepunkt wartet in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches. Von hier geht es über das Heilige Tal und Ollantaytambo nach Machu Picchu - einem der beeindruckendsten Weltkulturerbestätten Südamerikas.

Zum Abschluss wartet das alpine Finale: die Besteigung der mächtigen Vulkane Misti (5811m) und Chachani (6075m). Mit dem Chachani steht sogar ein echter Anden-6000er auf dem Programm - ein unvergessliches Erlebnis für ambitionierte Bergsteiger.


Highlights

  • Sandwüste
  • Huacachina
  • Islas Ballestas
  • Colca Canyon
  • Titicacasee
  • Urus
  • Sillustani
  • Colca
  • Ollantaytambo
  • Maccu Piccu
  • Misti
  • Chachani

Dauer dieser Tour: 24 Tage

Unser nächsten Termine:

  • 25 06. bis 18.07.2026
  • 02.08. bis 25.08.2026
  • 03.10. bis 26.10.2026
  • 03.03. bis 26.03.2027
  • 25 06. bis 18.07.2027
  • 02.08. bis 25.08.2027
  • 03.10. bis 26.10.2027

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person):

  • Ab 2 Teilnehmer: 3245 Euro
  • Ab 4 Teilnehmer: 3045 Euro
  • ab 6 Teilnehmer: 2945 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Flughafentransfer
  • alle Übernachtungen in einfachen Hotels oder Zelten
  • Eintrittsgebühren
  • Reiseleitung je nach Gruppengrösse auf Deutsch oder mindestens Englisch
  • Wüstenfahrt
  • 2 Bergbesteigungen mit kompletter Organisation und Führer und Leihausrüstung
  • Bootsfahrt Titicacasee
  • Essen an Misti und Chachani, Frühstück immer

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Flug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.


1. Reisetag: Ankunft Lima

Start und Zielflughafen ist Lima, mittlerweile mit elf Millionen Einwohnern eine der größten Städte Südamerikas. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt, wer möchte kann sich noch etwas in der Stadt umsehn. Den Abschluss des Tages bildet . auf Wunsch, das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Lima.
► Hotel: Ducado Inn oder gleichwertig.
(-/-/-)


2. Reisetag: Lima - Koloniales Zentrum und Fahrt in die Wüstenoase Ica

Am Vormittag erkunden wir die historische Altstadt von Lima, deren koloniales Zentrum zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Besonders beeindruckend ist die berühmte Plaza Mayor of Lima (Plaza de Armas), umgeben von prachtvollen Regierungsgebäuden, historischen Kirchen und eindrucksvoller Kolonialarchitektur. Anschließend tauchen wir im lebhaften Mercado Central de Lima in das authentische Alltagsleben der peruanischen Hauptstadt ein. Zwischen exotischen Früchten, lokalen Spezialitäten und traditionellem Kunsthandwerk erhalten wir einen ersten spannenden Einblick in die kulturelle Vielfalt Perus.
Am Nachmittag verlassen wir die Pazifikküste und fahren mit dem komfortablen Fernbus in Richtung Ica. Die etwa dreistündige Fahrt führt durch faszinierende Küstenlandschaften und ausgedehnte Sandwüsten - ein erster Vorgeschmack auf die spektakulären Naturkulissen der kommenden Reisetage.
► Busfahrt: ca. 3 Std. 
Übernachtung: Hotel Belle Sand oder gleichwertig in Ica. 
(F/-/-)


3. Reisetag: Oase Huacachina

Früh am Morgen begeben wir uns zur nahe gelegenen Oase Huacachina, eingebettet in mächtigen Sanddünen. Genau die werden wir uns vornehmen, da es hier tagsüber sehr heiß werden kann, starten wir die Tour am frühen Morgen. Zuerst ist der Sand hart und gut begehbar, je steiler das Gelände wird, umso mühsamer wird der Anstieg. Man rutscht fast mehr zurück, als das man Höhe gewinnt. Eine wirklich gute Übung für die späteren Vulkanbesteigungen. Ein wenig von der Oase entfernt fühlt man sich wirklich wie in der Sahara. Nach der eher kurzen Tour werden wir unser Hotel in Huacachina beziehen und danach Mittagessen. Der Nachmittag ist zu heiß für größere Aktivitäten, aber es stehen Hängematten für uns bereit. Wer noch Energie hat kann sich am Abend unter kundiger Anleitung im Sandboarden üben, dazu muss allerdings noch mal eine Düne bezwungen werden.
► Übernachtung nochmals in Ica, gleiches Hotel.
Wanderung um die 2 Stunden, Aufstiege von ca. 100 Hm, das kann beim Sandboarden mehrmals gemacht werden. 
(F/-/-)

Sandwueste-Peru


4. Reisetag: Paracas - Bootstour zu den Islas Ballestas und Nachtfahrt nach Arequipa

Am Morgen fahren wir von Ica entlang der Pazifikküste in den kleinen Hafenort Paracas, Ausgangspunkt für unsere Bootsexkursion zu den berühmten Ballestas Islands. Die wild zerklüfteten Inseln zählen zu den faszinierendsten Naturerlebnissen an Perus Küste. Steile Felsklippen, einsame Sandstrände und bizarre Felsformationen bilden die Kulisse für eine beeindruckende Tierwelt.
Während der Bootsfahrt beobachten wir mit etwas Glück große Kolonien von Seelöwen, Pelikane, Kormorane, Blaufußtölpel und zahlreiche weitere Seevögel. Mit etwas Glück zeigen sich sogar vorbeiziehende Delfine. Da die Inseln unter Naturschutz stehen und nicht betreten werden dürfen, erleben wir die Tierwelt aus nächster Nähe direkt vom Boot aus.
Nach der Rückfahrt nach Ica bleibt noch etwas Zeit zur Erkundung der Stadt, bevor am Abend die Weiterreise in die weiße Vulkanstadt Arequipa beginnt. Die komfortable Nachtbusfahrt führt durch beeindruckende Küsten- und Wüstenlandschaften, später über hoch gelegene Andenpässe bis in den Süden Perus.
► Transfer Ica - Paracas: ca. 45-60 Min.
Bootstour Islas Ballestas: ca. 2 Std.
Nachtbus nach Arequipa: ca. 12-14 Std. mit komfortablen Liegesitzen.
(F/-/-)


5. Reisetag: Arequipa - Die weiße Stadt am Fuß der Vulkane

Nach der komfortablen Nachtbusfahrt erreichen wir die beeindruckende Kolonialstadt Arequipa, oft auch als Weiße Stadt Perus bezeichnet. Umgeben von den mächtigen Vulkanen Misti, Chachani und Pichu Pichu zählt Arequipa zu den schönsten Städten Südamerikas. Nach dem Hotelbezug bleibt zunächst Zeit zum Ausruhen oder für erste eigene Eindrücke.
Am Nachmittag unternehmen wir einen geführten Stadtrundgang durch die historische Altstadt mit ihren kolonialen Kirchen, lebhaften Plätzen und kunstvoll aus hellem Vulkangestein erbauten Gebäuden. Am Abend lassen wir den Tag in einem landestypischen Restaurant bei regionalen Spezialitäten ausklingen.
► Stadtrundgang: ca. 4 - 5 Std.
Übernachtung: Hotel La Compania oder gleichwertig in Arequipa.
(F/-/-)


6. Reisetag: Akklimatisationstour auf den Cerro Verde

Heute starten wir mit unserer ersten Akklimatisationstour im Umland von Arequipa. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das ländlich geprägte Gebiet von Tiabaya, wo traditionelle Landwirtschaft und grüne Terrassenfelder einen spannenden Kontrast zur umliegenden Wüstenlandschaft bilden.
Von hier steigen wir über aussichtsreiche Grate auf den Cerro Verde, einen wenig bekannten Aussichtsgipfel oberhalb von Arequipa. Unterwegs erwarten uns bizarre Felsformationen, Kakteenlandschaften und eindrucksvolle Blicke auf die Vulkane der Region. Optional kann noch ein weiterer kleiner Gipfel über 3000 Metern bestiegen werden.
► Transfer: ca. 30-45 Min. 
Gehzeit: ca. 3 Std.
Höhenmeter: ↑↓ ca. 400 Hm.
Übernachtung: gleiches Hotel in Arequipa.
(F/-/-).

Wuestenlandschaft-Arequipa


7. Reisetag: Colca Canyon

Es ist Zeit für den Colca Canyon zwischen Chivay und Cabanaconde, den tiefsten Canyon der Welt. Dafür chartern wir in Areqiupa den Bus nach Chivay, einem Andendörflein von ca. 3600 Einwohnern, dem lokalen Verkehrsknotenpunkt und neben Cabanaconde Hauptort im Colcatal. Auch von hier aus bietet sich noch eine kurze aber interessante Wanderung an, steinerne Ruinen können hier bewundert werden. Wir wandern in eine sattgrünes liebliches Hochtal hinauf mit Llamas, Kühen und Wildbächen. Zum krönenden Abschluss besteigen wir noch einen kleinen Hochrücken mit prächtigen Tiefblicken auf das Colcatal.
► Übernachtung in Chivay.
Hotel: Colca Terra. 
Ca 4 Stunden Busfahrt, dann gut 600 Hm und 4-5 Stunden Gehzeit.
(F/-/-)


8. Reisetag: Colca Canyon - Mirador Cruz del Cóndor und Cabanaconde

Heute brechen wir bereits in den frühen Morgenstunden auf, denn unser Ziel ist der berühmte Cruz del Condor Viewpoint im spektakulären Colca Canyon. In den ersten Sonnenstrahlen stehen die Chancen besonders gut, die majestätischen Andenkondore beim lautlosen Kreisen über den steilen Felswänden zu beobachten. Gleichzeitig eröffnet sich ein beeindruckender Blick in eine der tiefsten Schluchten der Erde.
Die umliegenden Hänge des Colca-Tals zeigen eine überraschend grüne und fruchtbare Kulturlandschaft mit traditionellen Terrassenfeldern, auf denen seit Jahrhunderten Kartoffeln, Mais und verschiedene Gemüsesorten angebaut werden. Anschließend fahren wir weiter nach Cabanaconde, einem ursprünglichen Andendorf am Rand des Canyons. Am Nachmittag unternehmen wir eine erste Erkundungswanderung entlang der Canyonkante und steigen ein Stück in die Schlucht ab - mit spektakulären Tiefblicken in die faszinierende Bergwelt Südperus.
► Transfer: ca. 1,5 Std. 
Gehzeit: ca. 2-3 Std (optional länger).
Höhenmeter: flexibel je nach Route.
Übernachtung: Hotel in Cabanaconde oder gleichwertig.
(F/-/-)


9. Reisetag: Tafelberg über Chivay

Heute starten wir früh nach Chivay und können optional einen Tafelbergartigen Gipfel von ca. 4800m über dem Ort besteigen. dazu sind allerdings 1300 Höhenmeter zu überwinden.
Wer möchte kann auch einfach in den heissen Quellen von Las Caleras entspannen, aber der Berg lohnt sich wirklich und bietet phantastische Ausblicke über das Colca Tal.
► Ca. 1200 Hm; 6 Stunden Gehzeit.
(F/-/-)


10. Reisetag: Fahrt nach Puno

Der nächste Tag ist für die Busfahrt nach Puno reserviert. Diese dauert um die 8 Stunden und führt zwischen schneebedeckten Vulkanen, grünem Grasland und einigen Lagunen durch eine der eindrucksvollsten Landschaften Perus. Zwischendurch wird an einem kleinen Dorfmarkt gehalten, wo einheimisches Essen probiert werden kann. Puno wird dann von oben angefahren, mittlerweile ist die Hauptstadt des gleichnamigen Departemento auf über 100.000 Einwohner angewachsen. Unendlich weit breitet sich neben der schon recht raumgreifenden Stadt der tiefblaue See aus. Man könnte sich glatt an der Küste wähnen, würden da nicht im Hintergrund mehrere schneebedeckte Bergriesen aufragen. Wir schauen uns noch kurz die Hafenregion an, Puno ist wesentlich bunter und schöner als oft propangiert. Auch gute Möglichkeiten fürs Abendessen finden sich hier.
► Hotel: Camino Real. 
Ca. 4 Stunden Fahrt. 
(F/-/-)

Misti-von-Arequipa


11. Reisetag: Atoja

Für den nächsten Tag haben wir uns dann endlich mal wieder eine Bergtour vorgenommen, nämlich den 4450 Meter hohen Atoja über dem Indigenadörfchen Chucuito. Dieses ist unter anderem mit dem Camioneto zu erreichen, welcher erst abfährt, als wirklich kein weiterer Fahrgast mehr Platz hat. Die Indigena haben in großen Jutesäcken Tauschware, zumeist Lebensmittel dabei, welche sie auf den nahen Dorfmärkten umzusetzen hoffen. Weder allzu steil, noch sehr lang ist der Anstieg und so sollten wir problemlos den Gipfel erreichen. Schöne , südländische Gewächse säumen den Weg und auch den Gipfelbereich, sogar eine Wetterstation gibt es auf dem Gipfel.
Phantastisch ist der Blick auf die nicht enden wollende Weite des mehr als azurblauen Titicacasees, auf der anderen Seeseite sind schon die Gipfel der bolivianischen Königskordilliere zu sehen. Auch einige peruanische Vulkane schieben sich ins Bild und runden das Panorama ab. Chucuito ist ebenfalls noch einen Abstecher wert, je nach Bedarf nehmen wir einen der zahllosen Busse zurück nach Puno.
► Gleiches Hotel. 
20 Minuten Anfahrt.
700 Hm und ca, 4-5 Stunden Gehzeit.
(F/-/-)


12. Reisetag: Titicacasee - Uros-Inseln und die Grabtürme von Sillustani

Heute erleben wir einen der kulturellen Höhepunkte unserer Peru-Reise: eine Bootsexkursion auf dem legendären Lake Titicaca, dem höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. Über das tiefblaue Wasser fahren wir zu den berühmten schwimmenden Uros Floating Islands, wo wir spannende Einblicke in die traditionelle Lebensweise der Inselbewohner erhalten. Die aus Totora-Schilf erbauten Inseln gehören zu den außergewöhnlichsten Kulturerlebnissen der Andenregion.
Am Nachmittag besuchen wir die beeindruckende archäologische Anlage von Sillustani. Die steinernen Grabtürme der Prä-Inka-Kulturen thronen spektakulär über einer grünen Hochland-Landschaft mit kleinen Lagunen und weiten Weideflächen. Auf dem Rückweg erhalten wir bei einem Besuch einer traditionellen Bauernfamilie einen authentischen Einblick in das ländliche Leben im peruanischen Altiplano. Dabei können lokale Produkte wie Käse, Kartoffeln und Mais direkt vor Ort probiert werden.
► Transfers: kurze Fahrzeiten.
Bootsfahrt: ca. 2-3 Std.
Gehzeiten: leichte Spaziergänge.
Übernachtung: gleiches Hotel in Puno.
(F/-/-)

Wasserfall-bei-Cabanaconde


13. Reisetag: Cusco

Wiederum steht eine Busfahrt auf dem Programm, wiederum eine sehr aussichtsreiche. Es geht nach Cusco, der architektonisch wohl interessantesten Stadt auf der Tour. Etwa 6 Stunden dauert die Reise, dabei werden vielfältige und umwerfend schöne Landschaften durchfahren, grünes Weideland, raue Berggruppen, tiefblaue Seen und malerische Andendörfer säumen unseren Weg. Cusco bildet dann trotzdem den Tageshöhepunkt, wir beziehen zuerst unser Hotel und schauen uns dann noch etwas die Gebäudeflut an der gigantischen Plaza de Armas an. In der Nähe wird sich auch ein geeignetes Lokal für das Abendessen oder eine Caffepause finden zu lassen.
► Hotel: Andariego.
Ca. 7-8 Stunden Busfahrt.
(F/-/-)


14. Reisetag: Auf dem Weg nach Aguas Calientes

Der heutige Tag bietet fast alles, nähern wir uns doch dem unvergleichlichen Machu Pichu, dem bekanntesten Ruinenkomplex der Welt. Zuerst geht es wieder mit dem Bus voran und zwar in Richtung Ollanta. Auch diese Strecke ist mehr als lohnenswert, führt sie doch durch sehr grüne, immer noch landwirtschaftlich geprägte Gegenden, von wo aus früher ein großer Teil des Inkareiches versorgt wurde. Ollanta selbst hat ebenfalls recht eindrucksvolle Ruinen zu bieten, nach Maccu Piccu der interessanteste Ruinenkomplex, welchen ich bisher sah. Da der Zug nach Aguas Calientes erst um 19:45 Uhr startet bleibt uns zudem Zeit den Ruinenberg zu besteigen und zusätzlich eine kleine Wanderung in eines der umliegenden grünen Täler zu unternehmen. Nach diesem sehr erfüllten Tag und einem ausgiebigen Abendessen auf dem lebendigen Marktplatz von Ollanta) fahren wir dann mit dem berühmten Touristenzug nach Aguas Calientes und beziehen unser Quatier.
► Ca.1 Stunden Anfahrt nach Ollanta und 1,5 Stunden Zugfahrt.
Wanderung um die 3 Stunden.
Übernachtung in Aguas Calientes, Hotel Me Pequenita Casita.
(F/-/-)


15. Reisetag: Machu Picchu - Auf alten Inkapfaden zur legendären Inkastadt

Heute erwartet uns einer der absoluten Höhepunkte unserer Peru-Reise: die weltberühmte Inkastadt Machu Picchu. Dank unserer Übernachtung in Aguas Calientes können wir bereits in den frühen Morgenstunden starten und erreichen die Ruinen lange vor den großen Besuchergruppen. In der morgendlichen Stille erleben wir die einzigartige Atmosphäre dieses mystischen Ortes inmitten des Nebelwaldes besonders intensiv.
Über eine Hängebrücke und auf alten steinernen Inkapfaden steigen wir durch dichten Bergurwald stetig bergauf. Begleitet von den Geräuschen des Regenwaldes erreichen wir nach etwa 1 bis 1,5 Stunden den Eingang von Machu Picchu. Nach einer ausführlichen Besichtigung der beeindruckenden Tempel, Terrassen und Zeremonialplätze folgt für ambitionierte Teilnehmer der Aufstieg auf den aussichtsreichen Machu Picchu Mountain, von wo sich spektakuläre Tiefblicke auf die gesamte Inkastadt eröffnen.
Am Nachmittag fahren wir zurück nach Aguas Calientes und reisen anschließend mit Bahn und Fahrzeug weiter nach Cusco.
► Gehzeit: ca. 5 Std.
Höhenmeter: ↑ ca. 1100 Hm.
Besichtigung Machu Picchu: ca. 2 Std.
Rückfahrt: Bahn und Transfer nach Cusco.
Übernachtung: Hotel Andariego oder gleichwertig.
(F/-/-)

Sillustani-Sonnenuntergang


16. Reisetag: In Cusco

Der Vorteil der späten Ankunft gestern ist, dass wir heute nicht mehr Zug fahren müssen und diesen Tag haben, um Cusco auf eigene Faust zu erkunden. Nach Wunsch kann erst mal eine Ruhepause eingelegt werden, oder aber noch ein Teil dieser baulich einzigartigen Stadt angeschaut werden. Wer möchte kann heute schon mit dem Nachtbus nach Arequipa fahren was etwas kurzweiliger ist.
► Hotel Andariego.
(F/-/-)


17. Reisetag: Zurück nach Arequipa

Heute heißt es noch mal Busfahren, und zwar zurück nach Arequipa. Wer die Tagfahrt bevorzugt faehrt also heute über Tag. Zwar dauert die Fahrt ungefähr 10 Stunden, doch wir nehmen einen sehr gut ausgestatteten Luxusbus mit Liegesitzen. So wird uns eine exzellente Sicht beschert. Diese ist auch notwendig, es geht durch absolut ursprüngliches und sehenswertes Bergland. Einige unbekannte Vulkane säumen unseren Weg, zum Teil von beachtlicher Höhe. In Arequipa wird dann nur noch das Hotel bezogen und danach je nach Bedarf ein Restaurant besucht. Jeder bekommt seinen Packsack, damit am nächsten Tag alles geklärt ist.
► Ca. 10 Stunden Busfahrt.
(F/-/-)


18. Reisetag: Aufstieg zum Basislager des Misti

Heute beginnt eines der alpinen Highlights unserer Peru-Reise: die Besteigung des formschönen Vulkans Misti (5.821 m), der majestätisch über der weißen Kolonialstadt Arequipa aufragt. Der nahezu perfekte Vulkankegel zählt zu den markantesten Bergen Südamerikas und bietet bereits während des Aufstiegs beeindruckende Ausblicke auf die umliegende Andenlandschaft.
In de frühen Morgenstunden fahren wir mit dem Geländefahrzeug in das Hochland oberhalb von Arequipa. Von unserem Startpunkt auf etwa 3.600 Metern Höhe beginnt der Trek zum Basislager. Wir können nun weiter hinauf fahren als früher und steigen erst oberhalb von 4000m aus dem Fahrzeug. Zunächst führt der Weg durch trockene Hochlandvegetation, später über vulkanische Geröllfelder und feinen Lavasand bis zu unserem Zeltlager auf rund 4.800 Metern Höhe. Hier genießen wir einen spektakulären Sonnenuntergang über den Anden und bereiten uns auf den Gipfeltag vor.
► Transfer: ca. 2 Std.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Höhenmeter: ↑ ca. 700 Hm.
Übernachtung: Zeltlager am Misti. 
(F/M/A)


19. Reisetag: Gipfelbesteigung des Misti (5821m)

Noch in der Nacht starten wir zum Gipfel des beeindruckenden Misti. Im Licht der Stirnlampen steigen wir über Lavafelder, Geröll und feinen Vulkansand stetig höher. Technisch ist der Aufstieg nicht schwierig, doch die Höhe und der lose Untergrund machen den Gipfeltag zu einer echten Herausforderung.
Nach etwa vier bis fünf Stunden erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel auf 5.821 Metern. Von hier reicht der Blick weit über die Vulkane Südpers, die Hochebenen der Anden und tief hinunter nach Arequipa. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast steigen wir zum Basislager ab, bauen unser Camp ab und fahren anschließend zurück nach Arequipa.
Ein absolutes Highlight beim Abstieg sind die sehr langen "Abfahrten" im weichen Sand. Auf diese Weise können wir mehr als 1000 Hm im Abstieg sehr schnell und Kraft sparend überwinden.
► Gehzeit: ca. 7-9 Std.
Höhenmeter: ↑ ca. 1100 Hm / ↓ ca. 2200 Hm.
Übernachtung: Hotel La Compania oder gleichwertig in Arequipa.
(F/M/-)

Machu-Pichu-mit-Huayna-Pichu


20. Reisetag: Reservetag Arequipa

Falls wir den Tag nicht mehr für den Misti benötigen, besteht die Möglichkeit Arequipa noch ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen Optional:
Wir starten auf dem Balkon Arequipas, dem Dorf Cayma. Von dort aus hat man einen schönen Blick über die Stadt und auf die umliegenden Vulkane Misti und Chachani. Verwinkelte ursprüngliche Gassen kann man hier bewundern und eine der schönsten Kolonialkirchen auf der Plaza San Miguel. Ein sehr geeigneter Ort für das Mittagessen. Danach nehmen wir uns den Innenstadtbereicht vor. Dabei kommen wir nicht am Museo Santuarios Andes vorbei, unter anderem ist hier die Mumie Juanita gelagert, die ja 1985 auf dem Ampato gefunden wurde. Ebenfalls sehenswert sind die Klosteranlage Santa Catalina, einige alte Straßenzüge und der Mercado San Camillo.
► Gleiches Hotel.
(F/-/-)

Sillustani-bei-Puno


21. Reisetag: Basislager am Chachani

Für heute steht die Anfahrt zum Chachani Basislager auf dem Programm. Man kann mit dem Jeep bis auf eine Höhe von 4900 Metern fahren, auf einer kleinen Hochebene endet dann der Fahrweg. Ideal ist es gleich hier zu zelten, aber man kann auch noch eine Stunde, eher flach, zum eigentlichen Lager weiter gehen. Dort werden die Zelte aufgebaut und übernachtet. Die Anstrengungen halten sich heute also in Grenzen, sodass dieser Aufstieg gleich an den Misti angeschlossen werden kann. Auch braucht wegen des relativ geringen Höhenunterschiedes nicht all zu früh gestartet zu werden. Aber so gegen 4 geht es dann doch los.
► 3 Stunden Auffahrt.
Kurze Wanderung von ca. 1 Std. oder gleich Camp am Endpunkt des Fahrweges.
Zeltnacht.
(F/M/A)


22. Reisetag: Gipfelbesteigung des Chachani (6075m)

Noch in der Dunkelheit brechen wir zu einem der ganz großen Höhepunkte unserer Peru-Reise auf: der Besteigung des mächtigen Vulkans Chachani (6.075 m). Der Chachani zählt zu den zugänglichsten Sechstausendern der Anden, verlangt durch seine Höhe, die trockene Luft und den losen vulkanischen Untergrund jedoch eine sehr gute Akklimatisation und Ausdauer.
Vom Hochlager steigen wir zunächst über steile Geröllhänge und gut erkennbare Steigspuren stetig höher. Mit zunehmender Höhe wird die Landschaft immer karger, der Blick dafür umso gewaltiger. Über dunkle Lavafelder und lose Schutthänge gewinnen wir rasch an Höhe, während hinter uns langsam die ersten Sonnenstrahlen die Vulkanlandschaft Südperus in warmes Licht tauchen.
Der finale Gipfelanstieg führt über feinen Vulkansand und breite Rücken hinauf zum höchsten Punkt. Oben angekommen eröffnet sich ein atemberaubendes Panorama über die südperuanischen Anden. Tief unter uns liegt die weiße Kolonialstadt Arequipa, die aus dieser Höhe fast klein und unwirklich erscheint. Besonders eindrucksvoll sind die gewaltigen Tiefblicke von über 3500 Höhenmetern direkt hinunter in das Stadtgebiet. Gleichzeitig schweift der Blick weit über die formschönen Vulkane Misti, Pichu Pichu, bis hin zu den Hochflächen des Altiplano und bei klarer Sicht weit Richtung Pazifikküste.
Nach einer ausgiebigen Gipfelrast steigen wir auf gleicher Route wieder ab. Anschließend bringt uns der Geländewagen zurück nach Arequipa, wo nach diesem außergewöhnlichen Gipfeltag eine wohlverdiente Erholung wartet.
► Höhenmeter: ↑↓ ca. 1200 Hm.
Gehzeit: ca. 6-8 Std. Aufstieg, ca. 4 Std. Abstieg.
Übernachtung: gleiches Hotel in Arequipa.
(F/M/-)


23. Reisetag: Flug nach Lima

Die angenehmste und schnellste Variante in die Hauptstadt zurückzukehren.
So können wir uns ganz in Ruhe von den Strapazen der Bergbesteigungen erholen. Zwischendrin bekommen wir noch mal fast alle Facetten Perus zu Gesicht, Sanddünen, Andenpässe, Küstenlandschaften und zum Schluss den gigantischen 11 Millionenmoloch Lima.
Hier gibt es noch mal die Möglichkeit letzte Souvenirs und Geschenke zu kaufen. Je nach Laune ist der restliche Tag zur freien Verfügung, oder es kann noch eine kurze Stadtführung gemacht werden. Um einen Vorgeschmack auf Europa zu bekommen können wir uns noch in Miraflores umschauen, dem Nobelviertel Limas, das eher wie eine Spanische Großstadt wirkt, als das es südamerikanisches Flair versprüht. Aber auch das ist Peru, nämlich das Peru der Reichen, der Oberschicht.
► Flugzeit unter 1 Stunde.
(F/-/-)


24. Reisetag: Rückflug von Lima

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstop in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Peru. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.
► Transfer von ca. 30 Minuten.
(F/-/-)


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Unsere Reise: Bergsteigen in Südperu • Rundreise und Gipfel • Peru (23 Tage):

Rundreise in Südperu mit dem Colca Canyon, Titicacasee, Cusco und der Besteigung von Misti und Chachani. Der Chachani zählt zu den leichtesten 6000er in Peru. Wir besuchen die interessantesten Ecken Südperus wie Machu Pichu, Ollanta, den Colca Canyon und den sagenumwobenem Titicacasee. Lima, Arequipa, Cusco, Chivay, Cabanaconde und Puno sind dabei die Ausgangspunkte für unsere Wanderungen. Am Schluss besteigen wir den formschönen Vulkankegel des Misti und mit dem Chachani sogar einen echten 6000er. Dauer: 23 Tage. Preis: ab 2945 Euro. Mittelschwer.

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