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Cordillera Huayhuash Trekking • Peru (21-Tage)

Cordillera Huayhuash Trekking - Peru

Peru: Trekking und Bergsteigen in der Cordillera Huayhuash

Die Cordillera Huayhuash in Peru bietet eine der spektakulärsten Trekkingrouten der Welt. Diese 21-tägige Expedition kombiniert die atemberaubende Umrundung des Gebirgszugs mit der Besteigung eines 6000er-Gipfels in der nahe gelegenen Cordillera Blanca (z. B. Tocllaraju oder Nevado de Copa). Die Tour beginnt mit optimaler Akklimatisierung ab Huaraz und führt durch unberührte Täler, vorbei an tiefblauen Bergseen und vergletscherten Riesen. Sie ist das ultimative Ziel für erfahrene Trekker und Bergsteiger, die das "Weiße Kordillere"-Erlebnis suchen.

Erlebe die majestätischen Anden auf dieser 21-tägigen Berg-Tour

Unsere Tour startet mit einer optimalen Akklimatisation. Dazu wandern und ziehen wir durch die Cordillera Huayhuash, um dann einen der beiden 6000er-Berge Nevado de Copa oder Tocllaraju in der Cordillera Blanca zu besteigen.

Perus majestätische Gipfel: Dein Abenteuer in den Anden

Für Bergsteiger ist Peru ein wahres Paradies. Die zahlreichen Gebirgsgruppen und einzeln stehende Vulkane bieten Ziele aller Art. In allen Gebirgszügen Perus kann sich der Bergsteiger unbehindert bewegen. Teure Genehmigungen für Gipfelbesteigungen werden nicht benötigt.

Die bergsteigerisch interessantesten Ziele Perus befinden sich in der Cordillera Blanca und in der sich nach Süden hin ebenfalls hoch aufragenden Cordillera Huayhuash.

Die Cordillera Huayhuash gilt als einer der spektakulärsten Gebirgszüge der Anden und ist ein Traumziel für Trekker und Bergsteiger. Sie ist bekannt für ihre atemberaubende Landschaft aus vergletscherten 6000er-Gipfeln, tiefblauen Bergseen und rauen, unberührten Tälern.

Das bekannteste Hochgebirge ist aber die Cordillera Blanca. Mehr als die Hälfte aller Sechstausender in Peru erheben hier ihre schneebedeckten Gipfel über den Gletschern. Unter den 31 Gipfel über 6000 Meter ist auch der höchste Berg Perus: der doppelgipflige Nevado Huascaran. Seine Gipfel sind 6768m und 6655m hoch. 

Ein weiterer bekannter Gipfel und das „Aushängeschild" der Cordillera Blanca ist der Nevado Alpamayo. Für viele Bergsteiger ist die „Weiße Kordillere" mit ihrer herrlichen Gipfelwelt, den schillernden und türkisfarbenen Gletscherseen, alten Indio-Siedlungen, malerischen Tälern und der einmaligen tropischen Blütenvielfalt das schönste Hochgebirge der Anden.

Geologisch gesehen sind die Anden ein junges Gebirge, das sich vor etwa 100 Millionen Jahren aufzufalten begann. Die heutige Form des Gebirges begann sich erst vor einer Million Jahren zu formen. Dieser Prozess ist bis heute nicht abgeschlossen. Viele heiße Quellen, noch immer aktive Vulkane und die zum Teil verheerenden Erdbeben zeugen davon.

Unsere Tour: Umrundung der Cordillera Huayhuash und Besteigung eines 6.000er Gipfels

Auf unserer Tour geht es zuerst einmal von Lima über atemberaubende Andenpässe in die Trekker- und Bergsteiger-Hauptstadt Huaraz. Von hier aus unternehmen wir die ersten aussichtsreichen Touren in der Cordillera Huayhuash. Unsere Wanderungen führen in den Nationalpark Huascaran und in die gegenüberliegende Cordillera Negra.

Wir besuchen mit Chavin de Huantar einen der spannendsten Ruinenkomplexe Perus. Danach machen wir uns an die Huayhuash-Umrundung, sicherlich eine der Traumrouten vieler Bergsteiger und Wanderer. 1-2 kleine 5000er Besteigungen eingeschlossen.

So vorbereitet wagen wir uns an einen echten 6000er. Obwohl er mit seinen 6188 Metern diese Marke recht deutlich übertrifft, gilt der Nevado de Copa als einer der leichteren seiner Zunft. In der von sehr anspruchsvollen Zielen geprägten Cordillera Blanca wohl der leichteste Hochgipfel. Mittlerweile wird eher der Tocllaraju empfohlen, da sich die Wegverhältnisse am Nevado de Copa recht negativ verändert haben. Das wird den Teilnehmern aber selbst überlassen, zu entscheiden.

Bei beiden Bergen sind natürlich bergsteigerische Erfahrung und eine sehr gute körperliche Verfassung zwingende Voraussetzungen.

Highlights

  • Cordillera Blanca
  • Cordillera Huayhuash
  • Chavin de Huantar
  • Huaraz
  • Cordillera Negra
  • Lima
  • Tocllaraju
  • Nevado de Copa
  • Laguna 69
  • Laguna Jahuacocha

Dauer dieser Tour: 21 Tage

Unser nächsten Termine

  • 03.07. bis 23.07.2026
  • 03.08. bis 23.08.2026
  • 03.07. bis 23.07.2027
  • 03.08. bis 23.08.2027

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • Ab 2 Teilnehmern: 3895 Euro
  • Ab 4 Teilnehmern: 3665 Euro
  • Ab 6 Teilnehmern: 3455 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Alle Bus- und Taxitransfers im Land
  • Alle Übernachtungen in einfachen landestypischen Unterkünften und Zelten
  • Reiseleitung je nach Gruppengrösse auf Deutsch oder mindestens Englisch
  • Nationalparkeintritte
  • Geführte Wanderungen
  • Besteigung eines 6000ers mit Bergführer, mit Tragtieren und Vollverpflegung
  • Trekking mit Tragtieren, Koch und Trekkingführer um die Huayhuash mit Vollverpflegung
  • Busfahrten Lima-Huaraz und zurück
  • Transporte zu den Bergen

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Hin- und Rückflug
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Einzelzimmerzuschlag
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Weitere Infos

  • Eine gute allgemeine Fitness ist für diese Tour gewünscht und sehr von Vorteil.

Diese 21-tägige Expedition bietet dir das ultimative Anden-Erlebnis. Wir sorgen für die perfekte Akklimatisierung und Logistik. ⇒ Jetzt Details zur Huayhuash-Expedition anfragen.

1. Reisetag: Ankunft in Lima

Start und Zielflughafen ist Lima, mittlerweile mit 11 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Südamerikas. Nach der Abholung wird erst mal das Hotel bezogen, danach ist Ausruhen angesagt, wer möchte kann sich noch etwas in der Stadt umsehen. Den Abschluss des Tages bildet das erste landestypische Abendessen in einem einfachen Restaurant in Lima.
► Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel Ducado Inn oder gleichwertig. (-/-/-)

2. Reisetag: Fahrt nach Huaraz

Heute steht eine Busfahrt auf dem Programm, die sich sehr abwechslungsreich und aussichtsreich gestaltet. Wir fahren zuerst an der Küste entlang nach Norden, wobei wir nicht nur das Meer sehen, sondern auch die imposanten Sandwüstenlandschaften nahe der peruanischen Küstenregion. Später geht es dann durch die Cordillera Negra, wobei wir die 4000 Meter Grenze zum ersten Mal deutlich überschreiten. Hierbei wird der Blick frei auf die Eis überzogenen Paradeberge der Cordillera Blanca, sicherlich eine der imposantesten Berglandschaften der Welt. Je nach Busgesellschaft lassen sich auch schon die Gipfel der Cordillera Huayhuash ausmachen, unter ihnen ebenfalls einige der interessantesten Bergformen Perus. In Huaraz beziehen wir dann erstmal unser Hotel und schauen uns am Abend noch etwas in der Stadt um.
► Ca. 8 Stunden Busfahrt. Hotel Casablanca oder gleichwertig. (F/-/-)

3. Reisetag: Chavin de Huantar

Das älteste Steinbauwerk der Welt steht auf dem Programm, Chavin de Huantar, ein Ruinenkomplex in Form einer Tempelburg. Die Anfahrt führt an einer glasklaren Lagune vorbei und versinkt später in einem dunklen Tunnel. Beim Rundgang wird es aber wieder hell, sodass wir uns erst mal den Festungshügel Castillo vornehmen. Wohl noch an seinem ursprünglichen Platz steht El Lanzon, die Lanze, ein 4,5 Meter hoher Granit-Monolith. Das Osttor mit dem Tello Obelisken und die Raimondi Stele sind weitere Highlights dieses Tages. Später geht es zurück nach Huaraz, wo noch etwas Ausruhen angesagt ist. Die Fahrt führt uns über einen spektakulären Andenpass mit interessanten Einblicken in den Südteil der Cordillera Blanca.
► Leichter Rundgang im Ruinenkomplex, ca. 2 Stunden Anfahrt. Gleiches Hotel. (F/-/-)

4. Reisetag: Jircohirca

Wir fahren heute mit dem Bus oder Taxi in die Cordillera Negra hinein, die andere Seite des Santatales. Auch hier lassen sich schöne Touren machen, vor allem weil man dabei den perfekten Überblick auf die Cordillera Blanca mit all ihren Eisgipfeln hat. Wir steigen an der Punta Callan aus, auf immerhin schon 4225 Metern Höhe. Von hier aus können wir zwar weglos, aber auch Problemlos den 4622 Meter hohen Jircohirca besteigen. Kaum mehr als 2 Stunden sind dafür nötig, wenn überhaupt. Von hier aus bieten sich tolle Tiefblicke auf Huaraz und lassen sich die meisten der ganz großen Berge sehen, auch der Huascaran steht uns praktisch Auge in Auge gegenüber, noch näher ist uns der Huantsan, direkt über der Stadt. Auch die etwas weiter entfernte Cordillera Huayhuash lässt sich von hier aus gut überblicken. Wir nehmen uns noch ein bis 2 kleinere Berge vor bevor wir dann zurück nach Huaraz hinunterfahren, je nach Teilnehmerzahl mit Bus oder Taxi.
► Gut 1 Stunde Anfahrt. Ca. 600 Hm. 4-5 Stunden Gehzeit. Gleiches Hotel. (F/-/-)

🏔️ Wann ist die beste Reisezeit für Trekking in Peru?

Die ideale Zeit für Trekking-Abenteuer und Bergtouren in Peru ist die Trockenzeit von Mai bis September.
Vorteil: Stabiles Wetter, kaum Niederschlag und kristallklare Fernsicht auf die Eisriesen der Anden.
Hinweis: Da dies die Hauptsaison ist, solltest du beliebte Routen wie den Inka-Trail ca. 6 Monate im Voraus bei uns anfragen.

5. Reisetag: Laguna 69

Eine der interessantesten Ecken Perus ist sicherlich der Nationalpark Huascaran, wir besuchen die Lagunas Llanganuco und 69. Die türkisblau schimmernden Seen liegen direkt zu Füßen der prächtigen Gebirgslandschaft um Huandoy und Huascaran. Die ersten beiden Seen liegen auf 3800 Metern Höhe, Andenkolibris, Falken, Vicunas und Alpakas sind nur einige der zahlreichen hier vertretenen Tierarten. Auch unser späteres Ziel der Chopicalqui ist von hier aus gut einzusehen, zu Recht kommt Vorfreude auf. Wir fahren noch ein Stückchen weiter in den Park hinein und steigen unterhalb des Portachuelopasses auf knapp 4000 Metern Höhe aus dem Taxi. Nach kurzem Abstieg wandern wir an einem kleinen Fluss entlang durch ein zauberhaftes Andental. Doch bald wird der Aufstieg steiler und führt vorbei an atemberaubenden Wasserfällen nach oben. Hier wird der Blick frei auf einige der großen Gletscherberge, auch der Huascaran schiebt sich mit seinem Nordgipfel ins Bild. Weiter oben befindet sich mit der Laguna 69 einer der schönsten Bergseen der Anden, direkt über uns erhebt sich die gewaltige Eisflanke des Chacraraju. Je nach Zeit und Kondition wandern wir von hieraus zur Passstrasse zurück oder machen eine Rundwanderung über das Refugio Peru, Ausgangspunkt für die Besteigung des Nevado Pisco. Diese erfordert allerdings noch etwa 2 Stunden zusätzlichen Zeitaufwand.
Dann geht es zurück nach Huaraz.
► Gut 2 Stunden Anfahrt. Ca. 600 Hm. 4-5 Stunden Gehzeit. Gleiches Hotel. (F/-/-)

6. Reisetag: Pocpa

Heute machen wir uns dann endgültig auf den Weg in die Cordillera Huayhuash und zwar nach Llamac dem Ausgangspunkt für die Umrundung der Cordillera Huayhuash. Nach 1,5 Stunden haben wir das 3250 Meter hohe Örtchen erreicht. Nun wandern wir eine Stunde am Fluss entlang nach Garahualanca wo sich einige klassische Huayhuashfotos schießen lassen. Weitere 2 Stunden später und nach einigem Auf- und Ab treffen wir in Pocpa ein, einem kleinen Andendörfchen auf 3450 Metern Höhe. Später geht es nochmal deutlich Bergauf, bis dann auf 4000 Metern Cuartelhuain, unser heutiger Lagerplatz, erreicht ist. Zwischendurch bekommen wir noch die Minen von Palca zu Gesicht. Insgesamt 7 Stunden sind für die heutige Gesamtstrecke zu veranschlagen.
► Gut 1,5 Stunden Anfahrt. Ca. 600 Hm. 7 Stunden Gehzeit. Gleiches Hotel. (F/M/A)

7. Reisetag: Cacanapuntapass

Von Cuartelhuain geht es weiter bergauf, in engen Serpentinen steigen wir dem Cacananpuntapass entgegen. 4700 Meter hoch liegt dieser bereits, nur 100 Meter weniger als der Mont Blanc. Nur 400 Höhenmeter weiter unten befindet sich die malerische Laguna Mitucocha auf 4300 Metern. Hier werden wir unser Nachtlager errichten. Insgesamt sind etwa 5 Stunden für diese Strecke zu veranschlagen. Wem das noch nicht reicht, der kann noch 200 Höhenmeter weiter hinaufsteigen, wo sich mit der Laguna Ninacocha eine der schönsten Bergseen der Cordillera befindet. Direkt über uns ragen mit dem Rondoy und dem Jirishanca 2 Eisgiganten mit gewaltigen Steilwänden auf.
► Ca. 600 Hm. 6 Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

8. Reisetag: Punta Carhuac

Rechterseits breitet sich ein herrliches Hochtal vor uns aus, welches wir durchqueren. Etwas später geht es dann auf 4650 Meter hinauf bis nach etwa 3 Stunden Marsch die Punta Carhuac erreicht ist. Hier schiebt sich zum ersten Mal der Yerupaja ins Blickfeld, mit seinen 6634 Metern der zweithöchste Berg Perus. Daneben ragen zahlreiche weitere Hochgipfel auf, Siula Grande oder Jirishanca gehören sicherlich ebenfalls zu den interessantesten Bergen der gesamten Anden. Der weitere Wegverlauf führt uns wiederum bergab bis hinunter zur tiefblauen Laguna Carhuacocha. Hier lässt es sich hervorragend campieren, weiterhin mit Blick auf zahlreiche Eisgiganten. Auf 4100 Metern Höhe ist es recht angenehm warm, die Ausblicke entschädigen sowieso für alle Unannehmlichkeiten. Wiederum ist das Tagespensum in 5 Stunden gut zu schaffen, es bleibt also Zeit zum Schauen und Genießen.
► Ca. 600 Hm Aufstieg und 500 Hm Abstieg. 5  Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

9. Reisetag: Punta Carnicero

Für diesen Tag gibt es 2 Möglichkeiten, die klassische Strecke oder die Variante direkt am Siula vorbei.
Die klassische Route biegt vom See in das Queropalcatal ein, welches rechtsseitig in ein Steilstück mündet. Ein weiteres Hochtal leitet dann zur Punta Carnicero herüber, mit 4600 Metern der höchste Punkt des heutigen Tages. Beim Abstieg werden zahlreiche Lagunen passiert bis 300 Höhenmeter weiter unten der Lagerplatz am Caserio de Huayhuash erreicht wird.
Noch aussichtsreicher ist die Variante über die Laguna Siula. Dazu steigen wir rechts direkt 200 Höhenmeter auf, und weitere 200 zur Laguna Quesillococha, welche malerisch in die imposante Ostflanke des Siula eingebettet liegt. Von hier aus geht es noch weiter bergauf, ein Pass von über 4800 Metern Höhe muss heute noch überwunden werden. Am Weg liegt mit der laguna Azulcocha ein weiteres Bergseelein von unglaublicher Klarheit. Von hier aus biegen wir dann später auch wieder auf den Normalweg ab, welcher direkt zum Caserio de Huayhuash führt. Wiederum sind 5 bis 6 Stunden für diese Tagesetappe anzusetzen.
► Ca. 600 Hm Aufstieg und Abstieg. 5-6  Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

10. Reisetag: Laguna Viconga

Weiter führt der Trek in ein linksseitig gelegenes Hochtal. Auf halbem Weg zwischen Huayhuash und Portachuelo befindet sich ein interessanter Passübergang, für den normalerweise eine Eisausrüstung benötigt wird. Imposant ragen nebenan Trapecio (5644m) und Puscanturpa (5430m) in den tiefblauen Himmel, aber Portuchuelo, immerhin ebenfalls auf 4750 Metern Meereshöhe, ist auch auf einfacheren Wegen zu erreichen. Als Lagerplätze kommen die Laguna Viconga (4400m) oder etwas tiefer Cajatambo (3400m) in Frage.
► Ca. 700 Hm Aufstieg und 500 Hm Abstieg. 6  Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

Kaktus-Peru

11. Reisetag: Punto Cuyoc

Von Viconga durchqueren wir dichtes Ichugras in Richtung Nordosten. Später wird der weg immer steiniger, kein Wunder, schließlich überqueren wir mit der Punta Cuyoc heute den höchsten Punkt der gesamten Umrundung. Dabei wird die 5000 Metergrenze erstmals überschritten. Eventuell ist es möglich von hier aus noch einen kleinen 5000er anzuschließen. Aber auch so ist das Panorama über die Cordillera Huayhuash vom Allerfeinsten. Weiterhin aussichtsreich folgen wir dem Grat, der Weg zieht sich deutlich. In den nahe gelegenen Tälern bieten sich reichlich Campingmöglichkeiten, sodass variiert werden kann. Gängig ist Huayllapa. Bis hierher werden ohne Gipfelabstecher etwa 7-8 Stunden benötigt, es besteht also Spielraum.
► Ca. 500 Hm Aufstieg und 1400 Hm Abstieg. 8  Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

12. Reisetag: Punta Tapush

Von Huanacpatay oder Huayllapa geht es zuerst mal bergab in ein ausnahmsweise mal besiedeltes Tal. Danach steigt der Weg aber schon wieder an, er führt durch die Pampa einer Passhöhe entgegen, die sich Punta Tapush nennt. Der Weg ist steil, ist der Übergang doch immerhin 4800 Meter hoch. Von hier aus geht es logischerweise wieder bergab, unser Lagerplatz ist die Laguna Susococha. Die heutige Tagesetappe ist recht lang, um die 10 Stunden sind bis zur blau glänzenden Lagune zu veranschlagen.
► Ca. 1400 Hm Aufstieg und 2 Hm Abstieg. 8-9  Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

13. Reisetag: Diablo Mundo

Von Susacocha aus steigen wir linksseitig auf den Diablo Mudo zu einen der leichtesten 5000er im Huayhuashgebiet. Etwas Schnee dürfte liegen auf 5223 Metern Höhe, dennoch bietet die Besteigung kaum Schwierigkeiten. Herrlich setzen sich vor allem Jirishanca und Yerupaja von hier aus in Szene. Wer es etwas gemütlicher angehen möchte kann den einfacheren Weg über den 4800 Meter hohen Paso Yaucha wählen, ebenfalls sehr aussichtsreich. In jedem Fall liegen noch einige Abstiegshöhenmeter vor uns, denn unser heutiges Tagesziel, die Laguna Jahuacocha befindet sich nur noch auf 4066 Metern. Hier am Fuße des alles überragenden Yerupaja schlagen wir unsere Zelte auf, die Ausblicke sind jedes Mal aufs Neue überwältigend. Die Strecke von Susacocha bis hierher ist in ungefähr 8 Stunden zu bewältigen.
► Ca. 800 Hm Aufstieg und 1300 Hm Abstieg. 8-9  Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

14. Reisetag: Punta Llamac

Allzu weit geht es heute nicht mehr bergauf, die „nur" 4300 Meter hohe Pampa Llamac ist der höchste Punkt dieser Tagesetappe. Vorher aber steigen wir etwas bergab an einem kleinen Flusslauf entlang, durch saftiges Weideland. Von der Passhöhe führt der Weg direkt auf das kleine Andendörfchen Llamac zu, wo unsere Tour beendet ist. In nur gut 4 Stunden dürften wir dieses Wegstück hinter uns gebracht haben, heute haben wir jedoch besonders viel Zeit um noch einmal diese grandiose Bergwelt in uns aufzunehmen und das gewaltige Panorama zu genießen. Von Llamac fahren wir heute noch zurück nach Huaraz um wieder mal ein wenig im Luxus zu schwelgen.
► Ca. 100 Hm Aufstieg und 800Hm Abstieg. 3  Stunden Gehzeit. Rückfahrt nach Huaraz, ca. 1,5 Stunden. Hotel Casablanca. (F/M/-)

Siula-Grande-Laguna-Jahuacocha

15. Reisetag: Ruhetag Huaraz

Ruhetag, dieser Tag steht zur freien Verfügung der Teilnehmer. Nach dem langen Aufenthalt abseits der Zivilisation können wir heute mal wieder den Luxus der Stadt Huaraz genießen und ausnahmsweise so richtig ausschlafen.
► Hotel Casablanca. (F/-/-)

16. Reisetag: Basislager Nevado de Copa (oder Tocllaraju)

Nun geht es endgültig an die hohen Berge, erstmal steht aber die gut 30 minütige Anfahrt Richtung Ishincatal an. Am Startpunkt beladen wir die Esel und machen uns auf den erst einmal recht flachen Weg. Bald durchwandern wir prächtige Quinualwälder, in dieser Größe sind die seltenen Quinualbäume kaum noch irgendwo anzutreffen. Nun wird das Tal enger und wir finden uns zwischen gigantischen Felswänden wieder, auch der Weg wird steiler. Nachdem wir die Kontrollstation der Nationalparkverwaltung passiert haben verlassen wir bald den Wald und sehen die ersten Eisberg vor uns. Unser Lagerplatz ist noch weiter am Talende, auf einer riesigen, grünen Ebene gelegen und bietet den perfekten Blick auf den Tocllaraju.
► 30 Minuten Anfahrt. Ca. 750 Hm Aufstieg auf 4350m, 3- 4 Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

17. Reisetag: Hochlager Nevado de Copa (oder Tocllaraju)

Heute starten wir etwas früher, um zuerst eine Gletschermoräne zu überwinden. Später stellen sich uns einige Steine in den Weg, dann ist auch schon die Gletscherzunge erreicht. Weiter führt der Weg durch ein etwa 50 Grat steiles Schneefeld oder durch leichte Felsen, dann über einfaches Gletschergelände. Nach wiederum gut 4 Stunden können wir auf einer recht ebenen Fläche auf etwa 5200 Metern das Hochlager Campo 1 errichten. Fehlender Luxus wird in dieser gigantischen Szenerie durch grandiose Naturerlebnisse ersetzt. Sobald die Sonne verschwindet verdrücken wir uns sowieso in die Zelte, denn dann wird es in dieser Höhe sofort sehr kalt.
► Ca. 600 Hm Aufstieg. 3-4 Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

18. Reisetag: Gipfel Nevado de Copa (oder Tocllaraju)

Der Gipfeltag, sicherlich einer der Höhepunkte der gesamten Reise, vielleicht für viele der erste 6000er überhaupt. Da die Gletscherflächen unter der heißen Tropensonne schnell aufweichen und wir fast 1000 Höhenmeter zum Gipfel bewältigen müssen starten wir sehr früh, etwa um 1 bis 2 Uhr in der Nacht. Schwierig ist der Anstieg nicht, mehr als 35 Grat steil ist die Eisflanke nirgends. Allerdings sind einige Serac und Spaltenzonen zu umgehen, es ist also grundsätzlich Konzentration geboten. Auf dem Gipfel reicht die Sicht hunderte von Kilometern weit, natürlich lässt sich fast die gesamte Berggruppe aufs Beste überblicken. Allzu lange bleiben wir aber nicht oben, dazu ist es einfach zu kalt. Der Abstieg wird mangels Alternativen wiederum auf der Aufstiegsroute durchgeführt. Schnell ist das Hochlager erreicht, wo nach einer kurzen Pause mit Tee und Keksen die Zelte abgebaut werden. Wir versuchen es heute noch hinunter zum Basislager zu schaffen um dort etwas komfortabler zu nächtigen.
► Ca. 1200 Hm Aufstieg und 1800 Hm Abstieg. Ca. 10 Stunden Gehzeit. Zeltübernachtung. (F/M/A)

19. Reisetag: Reservetag Huaraz

Der heutige Tag bleibt als Reserve falls das Wetter oder andere Umstände den Gipfelaufstieg zum Tocllaraju verhindern sollten. Ansonsten bleibt dieser Tag für letzte Einkäufe oder eine Gipfelfeier in Huaraz.
Wer möchte kann auch schon mit dem Nachtbus nach Lima zurück fahren.
► Ca. 3 Stunden Abstieg, 750 Hm Abstieg. Zeltübernachtung. (F/-/-)

Ranrapalca-Huaraz

20. Reisetag: Fahrt nach Lima

Heute verbringen wir den Großteil des Tages im Bus, denn wir müssen ja leider nach Lima zurück. Dabei überqueren wir wiederum die Cordillera Negra und schauen noch einmal zurück auf die großen Berge der Cordillera Blanca. der Nevado de Copa selbst ist natürlich auch vom Pass aus deutlich auszumachen. Abends treffen wir dann in der Hauptstadt ein, wer möchte kann sich dort noch mal in das pulsierende Nachtleben der peruanischen Metropole stürzen, was sicher deutlich facettenreicher ist als jenes von Huaraz.
► Transfer zum Busterminal in Huaraz und in Lima zum Hotel. Ca. 8 Stunden Busfahrt. Hotel El Ducado. (F/-/-)

21. Reisetag: Rückflug von Lima

Der traurigste Tag der Tour denn nun geht es nach Deutschland zurück. Selbstverständlich begleitet sie unser Reiseleiter noch zum Flughafen, und nach der Verabschiedung geht es mit Zwischenstopp in Madrid zurück nach Hause. Vorher aber überfliegen wir noch mal Peru. Interessante Tiefblicke auf die Anden und das Amazonasgebiet rufen uns die vielen außergewöhnlichen Erlebnisse auf der Tour noch mal in Erinnerung und bieten reichlich Nahrung für neue Reiseideen und Tourenpläne. Es muss ja nicht das letzte Mal Südamerika gewesen sein.
► Transfer zum Flughafen. (F/-/-)

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Unsere Reise: Cordillera Huayhuash Trekking • Peru (21-Tage):

21-tägige Reise mit Trekking und Bergsteigen in der atemberaubenden Bergwelt Perus. Du startest in Lima, bevor du nach Huaraz reist, der Trekking-Hauptstadt der Region. Von dort aus beginnst du die anspruchsvolle Umrundung der Cordillera Huayhuash, eine der schönsten Trekking-Routen der Anden. Die Tour dient der perfekten Akklimatisierung und mündet in der Besteigung eines 6000er Gipfels, dem Nevado de Copa oder Tocllaraju. Die Tour kombiniert beeindruckende Naturerlebnisse mit den Herausforderungen des Bergsteigens in großer Höhe. Dauer: 21 Tage. Preis: ab 3455 EUR. Anspruchsvoll.

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Fragen zu Peru beantwortet:

Wie gut ist die Infrastruktur für Reisen in Peru?

In Peru findest du eine Infrastruktur, die für Reisende – besonders für uns Bergsteiger und Trekker – überraschend gut aufgestellt ist. Hier ist der Überblick, wie du im Land vorankommst:

  • Busse: Das ist das wichtigste Transportmittel. Auf langen Strecken, etwa von Lima nach Arequipa, nutzt du meist luxuriöse Fernbusse mit bequemen Liegesitzen, in denen sogar Mahlzeiten serviert werden. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, auch wenn Pisten in den Anden wegen Erdrutschen oft wartungsanfällig sind.
  • Flüge: Wenn du Zeit sparen willst, erreichst du die großen Bergsteiger-Zentren wie Huaraz, Cusco oder Arequipa in nur etwa einer Stunde per Inlandsflug von Lima aus.
  • Bahn: Eine klassische Eisenbahnverbindung durch das ganze Land gibt es nicht. Die Schiene ist aber dein wichtigster Zubringer zum Machu Picchu: Von Ollantaytambo aus fährst du mit dem Touristenzug nach Aguas Calientes.
  • Ausrüstung und Logistik: In Hotspots wie Huaraz oder Arequipa ist die Infrastruktur für uns Bergsportler exzellent. Du kannst dort problemlos technische Leihausrüstung wie Steigeisen oder Pickel mieten und organisierte Touren mit zertifizierten Guides, Köchen und Tragtiermanschaften (Esel, Pferde oder Lamas) buchen.
  • Abgelegene Regionen: Im Amazonas-Tiefland sind Flüsse oft die einzigen Verkehrsadern, auf denen du dich mit Booten bewegst. Mobilfunk ist in den meisten Gemeinden verfügbar, schnelles Internet in abgelegenen Gebieten dagegen noch selten.

Welche Symptome treten bei Höhenkrankheit in Peru auf?

Wenn du in den peruanischen Anden in große Höhen aufsteigst, wirst du schnell merken, dass dein Körper durch die dünne Luft deutlich stärker belastet wird. Ein ganz typisches Anzeichen ist, dass du bereits bei geringer Anstrengung sehr schnell außer Atem gerätst.

Klassische Symptome der Höhenkrankheit (medizinisch: Akute Bergkrankheit) sind meist starke Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Schwindel und anhaltende Schlafstörungen. Sollten diese Symptome trotz Ruhephasen schlimmer werden, ist der sofortige Abstieg in tiefere Lagen lebensnotwendig.

Die einheimische Bevölkerung kaut traditionell Kokablätter, um die Auswirkungen der Höhe sowie Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Hunger und Kälte zu unterdrücken. Um diesen Problemen vorzubeugen, empfehlen wir eine gründliche Akklimatisation, da die Belastung in Höhen über 6.000 Metern extrem hoch ist.

Was sind die besten Orte in Peru zur Akklimatisation?

Hier sind die besten Orte und Strategien, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen:

1. Das Heilige Tal der Inka (Valle Sagrado)

Viele Reisende machen den Fehler, die erste Nacht direkt im hochgelegenen Cusco (3.400 m) zu verbringen, was oft zu Problemen führt.

  • Pisac (2.850 m) und Ollantaytambo (2.850 m): Diese Orte bieten eine ideale Schlafhöhe für die ersten Tage.
  • Lares Trek: Dieser Trek ist hervorragend geeignet, um sich für noch höher gelegene Touren vorzubereiten.
  • Pumamarca (3.500 m): Ein Wechsel der Schlafhöhe zwischen tieferen Orten und höher gelegenen Lagern wie Pumamarca fördert eine schnelle Anpassung.

2. Die Region um Huaraz (Cordillera Blanca)

Huaraz auf 3.100 m ist der Dreh- und Angelpunkt für Bergsteiger. Von hier aus gibt es klassische Akklimatisationstouren:

  • Wilkawain (3.450 m): Ideal für leichte Einstiegswanderungen.
  • Laguna Churup (4.450 m): Eine anspruchsvolle Eingehtour, die fast schon Pflichtprogramm ist.
  • Laguna 69 (ca. 4.400 m): Eine der schönsten Touren zur Höhenanpassung vor den großen Eisriesen.
  • Santa Cruz Trek: Dieser mehrtägige Klassiker dient oft als Basis-Akklimatisation für 6.000er-Besteigungen.

3. Südperu und Titicacasee

Im Süden des Landes bietet sich eine schrittweise Steigerung an:

  • Arequipa (2.300 m): Der perfekte Startpunkt mit mildem Klima.
  • Colca Canyon: Wanderungen um Chivay (3.600 m) oder Cabanaconde (3.287 m) sind ideal, um sich an die Sierra zu gewöhnen.
  • Titicacasee (3.800 m): Ein Inseltrekking auf Amantani oder Taquile (bis zu 4.200 m) ist eine exzellente Vorbereitung.
  • Atoja (4.450 m): Ein leicht erreichbarer Aussichtsberg bei Puno für eine gezielte Tagestour in der Höhe.

4. Vorbereitungsgipfel (Die 5.000er-Marke)

Bevor du die 6.000 m angreifst, solltest du dich auf technisch moderaten 5.000ern testen:

  • Nevado Pisco (5.752 m): Die ideale Hochtour zur Vorbereitung auf den Huascarán.
  • Urus (5.492 m) und Ishinca (5.541 m): Technisch unkomplizierte Berge im Ishincatal, die perfekt als Training dienen.
  • Pastoruri (5.300 m): Wird oft für Eiskletterübungen und zur Höhengewöhnung genutzt.

Pro-Tipp: Kaut traditionell Kokablätter, wie es die Einheimischen tun – das hilft gegen Müdigkeit und die Auswirkungen der Höhe.

Wann ist die beste Zeit für Machu Picchu?

Wenn du Machu Picchu in seiner ganzen Pracht und mit klarer Sicht erleben willst, solltest du deine Reise für die Trockenzeit von Mai bis Oktober planen. In diesen Monaten ist das Wetter in den Anden am stabilsten, was für die Besichtigung der Ruinen und vor allem für die Anreise über Trekkingpfade entscheidend ist.

Hier sind die wichtigsten Punkte für deine Zeitplanung:

  • Ideale Monate: Touren und Expeditionen werden bevorzugt zwischen Mai und November durchgeführt, da die Regenwahrscheinlichkeit gering ist.
  • Regenzeit: Von Oktober bis April musst du im Hochland mit häufigen und teils heftigen Niederschlägen rechnen.
  • Trekking-Vorteil: Wenn du alternative Wege wie den Choquequirao-Trek wählst, bietet die Trockenzeit nicht nur bessere Pfade, sondern auch spektakuläre Tiefblicke, die nicht durch Wolken oder Nebel verdeckt werden.

Mein Tipp: Da Machu Picchu das ganze Jahr über stark besucht ist, lohnt es sich, den Besuch in die Randmonate der Trockenzeit (Mai oder September/Oktober) zu legen, um dem extremsten Trubel der Hauptferienzeit etwas auszuweichen.

Was ist der Unterschied zwischen der Trocken- und Regenzeit?

Die Trockenzeit und die Regenzeit: Der Unterschied ist für uns Bergsportler fundamental, da er über Erfolg oder Scheitern einer Tour entscheiden kann.

Die Trockenzeit (Mai bis Oktober)

Dies ist die klassische Hochsaison für Bergsteiger und Trekker.

  • Wetterstabilität: In diesen Monaten ist das Wetter in der Sierra am beständigsten. Du hast meist einen strahlend blauen Himmel und klare Sicht auf die Eisriesen.
  • Bedingungen am Berg: Für anspruchsvolle Besteigungen wie am Huascarán oder Chachani sind dies die idealen Monate. Nachts sinken die Temperaturen in der Höhe zwar oft weit unter den Gefrierpunkt, aber die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist gering.
  • Logistik: Die Pisten in den Anden sind besser befahrbar, da das Risiko von Erdrutschen minimiert ist.

Die Regenzeit (Oktober bis April)

In dieser Phase zeigt sich die Natur von ihrer wilden, wasserreichen Seite.

  • Niederschläge: Besonders in der Sierra kommt es zwischen Oktober und April zu heftigen Regenfällen. In der Selva (Regenwald) herrscht ohnehin ein feuchtes Tageszeitenklima, aber in der Regenzeit steigen die Niederschlagsmengen dort massiv an.
  • Einschränkungen: Viele Trekkingpfade werden mühsam und rutschig. Wolken und Nebel verhüllen oft die Gipfel, was die Orientierung erschwert und die spektakulären Aussichten verhindert.
  • Gefahren: Starkregen führt in den Anden häufig zu Erdrutschen, die Straßen blockieren und den Transport lahmlegen können.

Wichtiger Hinweis für die Küste: Die Pazifikküste (Costa) ist ein Sonderfall. Dort regnet es im Süden fast nie, während im Norden die Niederschläge leicht zunehmen können. Dort schwanken die Temperaturen zwischen 12 °C im Winter und 35 °C im Sommer, unabhängig von der Regenzeit in den Bergen.

Kann man in Peru gut wandern?

Peru ist für uns Bergsportler ein wahres Paradies, das von schneebedeckten Andengipfeln bis hin zum tropischen Regenwald alles bietet. Du findest dort über 40 verschiedene Touren, die von entspannten Wanderungen durch Inka-Ruinen bis hin zu anspruchsvollen Expeditionen in eisige Höhen reichen.

Besonders drei Regionen solltest du dir für dein Wanderabenteuer vormerken:

  • Rund um Cusco: Hier wanderst du auf alten Inkapfaden zu Orten wie dem weltberühmten Machu Picchu oder dessen „verlorener Schwester“ Choquequirao, die deutlich weniger überlaufen ist. Der Lares Trek eignet sich zudem hervorragend, um die Kultur der Huilloq-Indianer kennenzulernen und dich sanft an die Höhe zu gewöhnen.
  • Huaraz (Zentralperu): Diese Stadt ist das Basislager für die Cordillera Blanca und die Cordillera Huayhuash, die zu den spektakulärsten Gebirgszügen der Welt zählen. Klassiker wie der Santa Cruz Trek bieten dir atemberaubende Ausblicke auf Eisriesen wie den Alpamayo.
  • Südperu bei Arequipa: Wenn du tief eingeschnittene Schluchten magst, ist der Colca Canyon – einer der tiefsten der Erde – mit seinen Kondor-Beobachtungen ein Muss. Für Trekking-Gipfel-Fans sind die Vulkane Misti oder der technisch einfache Sechstausender Chachani ideale Ziele.

Die beste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Mai bis Oktober, da das Wetter in der Sierra dann am stabilsten ist. Denke aber immer daran, dass die Höhe in den Anden gnadenlos ist und eine gründliche Akklimatisation vor jeder Tour oberste Priorität hat. Die Infrastruktur vor Ort ist hervorragend auf Wanderer eingestellt: Du findest überall zertifizierte Guides, Träger-Teams mit Eseln oder Lamas und kannst technische Ausrüstung problemlos leihen.

Welche Vögel und Tiere kann man während einer Peru-Reise beobachten?

Peru ist ein wahres Paradies für Naturbeobachter, da es zu den Ländern mit der weltweit höchsten Artenvielfalt zählt. Je nachdem, in welcher Region du unterwegs bist, begegnest du völlig unterschiedlichen Tieren:

An der Pazifikküste

Auf den Islas Ballestas (oft als das „Galapagos Perus“ bezeichnet) und in der Region Paracas kannst du massenhaft Meeresbewohner beobachten:

  • Vögel: Pelikane, Blaufußtölpel, Pinguine und Biguascharben.
  • Säugetiere: Riesige Kolonien von Seelöwen und mit etwas Glück auch durchziehende Delfine.

In den Anden (Sierra)

In den Bergen triffst du auf die typischen Symbole der Hochanden:

  • Kondore: Der majestätische Andenkondor lässt sich am besten am „Cruz del Condor“ im Colca Canyon beobachten.
  • Kamele: Lamas und Alpakas begegnen dir fast überall auf Treks; in Nationalparks siehst du zudem die wilden, scheuen Vicuñas.
  • Kleintiere: Häufig triffst du auf Vizcachas (eine Hasenart mit buschigem Schwanz) und verschiedene Kolibriarten.
  • Wasservögel: An Hochlandseen leben Flamingos, Andengänse und Ibisse.

Im Regenwald (Selva)

Besonders im Manu Nationalpark ist die Dichte an exotischen Tieren enorm:

  • Vögel: Farbenprächtige Aras (Macaws), Papageien und Sittiche an Salzlecken sowie Tukane und der rote Felsenhahn (Gallito de las Rocas), der Nationalvogel Perus.
  • Affen: Es gibt hier 13 verschiedene Arten, darunter Brüllaffen, Kapuzineraffen und Wollaffen.
  • Am Wasser: Kaimane, Riesenotter, Schildkröten, Piranhas und sogar seltene rosa Flussdelfine.
  • Seltene Jäger: Mit viel Glück kannst du einen Jaguar, Tapire oder Anacondas sichten.

Vergiss dein Fernglas nicht, besonders für die Vogelbeobachtung ist Peru mit über 1800 Arten einsame Spitze.

Welche Alternativen gibt es zum klassischen Machu Picchu Trail?

Wenn du keine Lust auf die Massen am klassischen Inka Trail hast, gibt es zum Glück ein paar richtig starke Alternativen, die dich ebenfalls ans Ziel bringen.

Hier sind meine Favoriten für dich:

  • Choquequirao-Trek: Das ist der Geheimtipp schlechthin. Choquequirao wird oft als die „verlorene Schwester von Machu Picchu“ bezeichnet. Der Ruinenkomplex ist mindestens so beeindruckend wie sein berühmtes Gegenstück, aber weil man ihn sich hart erwandern muss, triffst du dort nur wenige Leute. Eine besonders abenteuerliche Variante führt über den Yanama Pass direkt weiter bis nach Machu Picchu.
  • Salkantay-Trek: Diese Route ist eine spannende und deutlich ruhigere Alternative. Du bewegst dich auf alten Inkapfaden durch dichten Bergurwald und hast dabei den gewaltigen Salkantay-Gipfel fast immer im Blick.
  • Lares-Trek: Dieser Trek gilt ebenfalls als hervorragender Ersatz. Er punktet vor allem mit kulturellen Begegnungen bei den Huilloq-Indianern in ihren traditionellen Trachten und eignet sich durch die Streckenführung ideal zur Akklimatisation. Am Ende der Tour kannst du bequem mit dem Zug nach Machu Picchu weiterfahren.

Alle diese Wege bieten dir ein deutlich authentischeres Erlebnis fernab des Massentourismus.

Wie anstrengend ist der Rainbow Mountain in Peru?

Unterschätz den Rainbow Mountain (Vinicunca) auf keinen Fall. Mit einer stolzen Gipfelhöhe von 5.040 Metern ist vor allem die extrem dünne Luft eine echte Herausforderung für deinen Körper. Jede Bewegung ist hier oben deutlich mühsamer als im Flachland, weshalb du eine erstklassige Kondition brauchst. Auch wenn viele Touristen auf Pferde oder Motorräder als Aufstiegshilfe ausweichen, bleibt die physische Belastung in dieser Höhe enorm. Ohne eine gründliche Akklimatisation vorab geht dir dort oben ganz schnell die Puste aus.

Welche 6000er kann ich in Peru besteigen?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land beherbergt über 30 Gipfel, die die magische 6000er-Marke knacken.

Der Chachani (6075 m) bei Arequipa ist dein idealer Einstieg, da er technisch unkompliziert ist und du dank Allrad-Unterstützung sehr hoch starten kannst. Ebenfalls als „leichte“ 6000er gelten der Coropuna (6430 m) – der höchste Vulkan Perus – sowie der Ampato (6288 m), auf dem die berühmte Eismumie „Juanita“ gefunden wurde.

Zieht es dich in die Cordillera Blanca, sind der Tocllaraju (6034 m) und der Chopicalqui (6354 m) klassische Ziele, die dir allerdings technisches Können im Steileis abverlangen. Die absolute Krone ist die Besteigung des Huascarán (6768 m), des höchsten Bergs des Landes, für die du eine exzellente Kondition und mindestens sechs Tage Zeit einplanen musst.

Für Liebhaber einsamerer Routen bieten sich der selten bestiegene Hualca Hualca (6025 m) über dem Colca Canyon oder der gewaltige Ausangate (6352 m) bei Cusco an. Suchst du pure Ästhetik, ist der pyramidenförmige Artesonraju (6071 m) ein Traumziel, das jedoch große Erfahrung im steilen Eis voraussetzt.

Welche 5000er in Peru eignen sich zur Akklimatisation?

Wenn du dich auf die ganz großen Riesen wie den Huascarán vorbereiten willst, sind technisch einfache Fünftausender dein Ticket zum Erfolg.

In der Cordillera Blanca bei Huaraz sind der Urus (5.492 m) und der Ishinca (5.541 m) im Ishincatal die absoluten Klassiker zur Vorbereitung. Diese beiden Berge gelten als technisch unkompliziert und dienen als optimales Training für anspruchsvollere Sechstausender.

Der Nevado Pisco (5.752 m) ist einer der begehrtesten Panoramagipfel und die ideale Hochtour, um dich auf extreme Höhen vorzubereiten. Er bietet dir echtes Gletscher-Feeling, ist aber auch für weniger erfahrene Alpinisten mit guter Fitness machbar.

Weitere lohnende Ziele für deine Akklimatisation sind:

  • Vallunaraju (5.686 m): Ein markanter Doppelgipfel nahe Huaraz, der als ideal für die Höhenanpassung beschrieben wird.
  • Pastoruri (5.300 m): Dieser Berg wird oft für Eiskletterübungen und zur Gewöhnung an die dünne Luft genutzt, da du bis auf 4.800 Meter mit dem Fahrzeug hochfahren kannst.
  • Diablo Mudo (5.223 m): In der Cordillera Huayhuash ist dies einer der leichtesten Fünftausender und perfekt geeignet, um deinen Körper zu testen.
  • Huayruro Punco (5.550 m): Wenn du in der Region Cusco unterwegs bist, ist dieser Gipfel eine gute Wahl, da er je nach Verhältnissen oft ohne schwere Eisausrüstung bestiegen werden kann.

Vergiss nicht, dass auch diese "einfachen" Berge in dieser Höhe ernstzunehmende Ziele sind und eine solide Grundkondition erfordern.

Wie schwierig ist die Besteigung des Alpamayo?

Die Besteigung des Alpamayo (5.949 m) gilt als ein technisch sehr anspruchsvolles Ziel für erfahrene Bergsteiger. Der Berg ist eine perfekt geformte Eispyramide, die dir steile und schwierige Routen abverlangt. Auf der klassischen Ferrari-Route musst du eine 75 Grad steile Wand aus Eis und Schnee bezwingen. Dieser Aufstieg durch eine schwierige Rinne führt dich direkt unter den Gipfel und fordert deine volle Konzentration. Auch den anschließenden Abstieg darfst du keinesfalls unterschätzen, da er als besonders heikel beschrieben wird. Für dieses Abenteuer solltest du neben technischem Können im Steileis auch eine erstklassige körperliche Fitness mitbringen.

Welche 6000er kann man in der Cordillera Blanca besteigen?

In der Cordillera Blanca hast du eine gewaltige Auswahl, denn dort ragen insgesamt 31 Gipfel über die magische 6.000-Meter-Marke. Hier sind die wichtigsten Hochkaräter für dein Bergabenteuer:

  • Huascarán (6.768 m): Er ist der unangefochtene König der peruanischen Anden und der höchste Berg der Tropen. Die Besteigung ist eine echte Expedition und verlangt dir einiges ab.
  • Chopicalqui (6.354 m): Diese beeindruckende Firnpyramide liegt direkt gegenüber dem Huascarán und bietet dir einen der besten Aussichtsbalkone der Region.
  • Nevado de Copa (6.188 m): Er gilt als einer der technisch leichteren Sechstausender der Cordillera Blanca, allerdings haben sich die Wegverhältnisse dort in letzter Zeit negativ verändert.
  • Artesonraju (6.071 m): Wegen seiner fast perfekten Pyramidenform ist er ein begehrtes Fotomotiv, erfordert aber beim Aufstieg viel Erfahrung im steilen Eis.
  • Tocllaraju (6.034 m): Ein sehr beliebter, aber anspruchsvoller Eisgipfel im Ishincatal, der oft als krönender Abschluss nach der Akklimatisation auf 5.000ern wie dem Urus oder Ishinca bestiegen wird.

Beachte bei deiner Planung, dass die Gletscherrückgänge durch die Klimaerwärmung die Bedingungen an diesen Riesen ständig verändern. Eine exzellente Kondition und fundierte Hochgebirgserfahrung sind für alle diese Gipfel Pflicht.

Was ist besonders am Titicacasee?

Der Titicacasee ist ein Ort der Superlative und Mythen, den du bei einer Reise durch Peru nicht auslassen solltest. Er liegt auf einer stolzen Höhe von etwa 3.800 Metern und gilt als der höchste schiffbare See der Welt. Um dir die Ausmaße vorzustellen: Er ist etwa 16-mal so groß wie der Bodensee.

Das macht den See so besonders:

  • Wiege der Inka: Für die einheimische Bevölkerung ist der See heilig, da er der Legende nach der Ursprung des Inkareiches ist.
  • Schwimmende Inseln: Weltberühmt sind die Inseln des Volkes der Uru, die komplett aus Schilf gebaut sind und auf dem Wasser treiben.
  • Einzigartige Kultur: Auf der Insel Taquile triffst du auf die „strickenden Männer“, während die Insel Amantani ein sehr ursprüngliches, fast mediterranes Flair bietet.
  • Spektakuläres Panorama: Das tiefblaue Wasser bildet einen wahnsinnigen Kontrast zu den schneebedeckten Eisriesen der bolivianischen Königskordillere, die du am Horizont sehen kannst.
  • Ideale Akklimatisation: Da der See so hoch liegt, ist ein mehrtägiger Aufenthalt dort oben perfekt, um deinen Körper an die dünne Luft zu gewöhnen, bevor du höhere Gipfel wie den Chachani in Angriff nimmst.

Welche Trekking-Routen in Peru sind besonders?

In Peru hast du die Qual der Wahl, denn das Land bietet über 40 verschiedene Routen. Hier sind die Treks, die aus meiner Sicht besonders hervorstechen:

  • Choquequirao-Trek: Er gilt als der absolute Geheimtipp und führt zur „verlorenen Schwester“ von Machu Picchu. Da kein Fahrweg zu den Ruinen führt, musst du dir den Anblick hart erwandern, wirst aber mit Einsamkeit und spektakulären Tiefblicken belohnt.
  • Cordillera Huayhuash: Diese Runde gilt weltweit als eine der spektakulärsten Trekkingrouten überhaupt. Du wanderst tagelang in absoluter Abgeschiedenheit zwischen vergletscherten Sechstausendern und türkisblauen Bergseen.
  • Santa Cruz Trek: Der Klassiker in der Cordillera Blanca ist deutlich weniger überlaufen als der Inka-Trail. Er bietet dir atemberaubende Ausblicke auf Ikonen wie den Alpamayo und führt über fast 5.000 Meter hohe Pässe.
  • Ausangate-Runde & Rainbow Mountain: Diese Route ist landschaftlich einzigartig durch die bunten Sedimentschichten der Berge und die Nähe zum heiligen Eisriesen Ausangate. Besonders das Valle Rojo bietet abseits der Massen spektakuläre Farbspiele.
  • Lares-Trek: Wenn du dich für die lebendige Kultur der Anden interessierst, ist dieser Weg ideal. Er führt durch das Gebiet der Huilloq-Indianer und eignet sich wegen der moderaten Steigerung perfekt zur Akklimatisation.

Was sind die Hotspots für Bergsteiger in Peru?

Wenn du in Peru hoch hinaus willst, kommst du an drei großen Regionen nicht vorbei, die für uns Bergsteiger echte Sehnsuchtsorte sind.

1. Huaraz: Das Herz der Cordillera Blanca

Huaraz ist das unbestrittene Zentrum und Basislager für die spektakulärsten Touren. Von hier aus startest du in die Cordillera Blanca, die mit über 30 Sechstausendern und dem Huascarán (6.768 m) – dem höchsten Berg des Landes – beeindruckt. Ein absolutes Muss für Ästheten ist der Alpamayo, der wegen seiner perfekten Eispyramide oft als schönster Berg der Welt bezeichnet wird. Für den Einstieg oder zum Akklimatisieren ist der Nevado Pisco mit seinem gewaltigen Panorama ideal.

2. Cordillera Huayhuash: Wild und unberührt

Südlich der Blanca liegt die deutlich abgelegenere Cordillera Huayhuash. Sie gilt unter Kennern als eine der spektakulärsten Gebirgsgruppen der Welt und beherbergt mit dem Yerupajá (6.634 m) den zweithöchsten und einen der gefährlichsten Gipfel Perus. Die Region ist vor allem für ihre anspruchsvollen Umrundungen und die unberührte Hochgebirgsnatur bekannt.

3. Arequipa: Das Land der Vulkane

Im Süden Perus ist die Stadt Arequipa dein Sprungbrett zu den gewaltigen Vulkankegeln. Der Chachani (6.075 m) ist hier der Star für alle, die ihren ersten Sechstausender knacken wollen, da er technisch als einer der leichtesten der Welt gilt. Direkt über der Stadt thront zudem der formschöne Misti, dessen Besteigung zwar kein Gletscherwissen, aber eine ordentliche Portion Kondition erfordert.

4. Cusco & Cordillera Vilcanota

Abseits der Inka-Ruinen bietet die Region um Cusco mit der Cordillera Vilcanota ein erstklassiges Revier. Der heilige Eisriese Ausangate (6.352 m) dominiert hier die Szenerie und bietet eine der abgelegensten und gewaltigsten Expeditionen des Landes. Zudem locken hier technisch einfache, aber landschaftlich reizvolle Fünftausender wie der Huayruro Punco.

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