Estanys de Tristaina in den Pyrenaeen

Imposante Wanderberge in den Pyrenäen (Katalonien und Andorra)

Tourenwoche auf aussichtsreiche Berggipfel mit weiten Aussichten ohne kletter-technische Anforderungen

Wir besuchen einige der schönsten Bergregionen im nördlichen Katalonien und um Andorra. Mit den Highlights Comapedrosa, Pic de Tristaina, Puigmal, Sierra de Cadi und Pic du Canigou.

Wir starten in der wilden Sierra de Cadi, einem lang gezogenen Bergstock mit fast endlosen Graten, und steilen Abbrüchen nach Norden. Hier gibt es neben mehreren Gamsrudeln auch noch haufenweise Bartgeier. Der höchste Punkt dieses Gebirgszuges ist der Volturo mit immerhin 2638 Metern Meereshöhe. Leichter ist unser zweites Bergziel, die Comabona. Sie ist von der Südseite auf zwar steilen, aber brauchbaren Wegen zu ersteigen. Noch höher, und extrem aussichtsreich, ist der Puigmal, einer der Lieblingsberge der Katalanen. Danach ziehen wir weiter nach Andorra. Mit dem Pic de Tristaina über den gleichnamigen Seen, steht eines der absoluten landschaftlichen Highlights dieser Tour an. Aber es geht noch höher: Die Comapedrosa ist mit ihren 2942 Metern der höchste Berg Andorras, immerhin. Von der französischen Seite Kataloniens gehen wir dann noch die selten begangenen Hochgipfel Pic Peric und Pic Carlit an. Tolle Wanderberge im Niemandsland. Den Abschluss bildet der heiligste Berge der Katalanen, der wilde Felsgipfel des Pic du Canigou.

Auf Wunsch kann mit dem Pic de Estats noch ein echter 3000er nachgelegt werden, seines Zeichens der höchste Berg Kataloniens (3143m). 

Tour Info

Highlights:

  • Mont Louis
  • Ax les Termes
  • Wolfsgehege von Orlu
  • Pic du Canigou
  • Refuge de Mariailles
  • Pic Peric
  • Andorra
  • Pic Carlet
  • Pic de Estats
  • Comapedrosa
  • Comabona
  • Puigmal
  • Sierra de Cadi
  • Pic de Tristaina

Unser nächsten Termine

  • 02.10. bis 11.10.2022
  • 14.10. bis 23.10.2022

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.

Preise (pro Person)

  • Ab 2 Teilnehmern: 1.295 Euro
  • Ab 3 Teilnehmern: 1.145 Euro
  • Ab 4 Teilnehmern: 1.050 Euro
  • Ab 6 Teilnehmern: 950 Euro

Eingeschlossene Leistungen

  • Anfahrten von den nahen Flughäfen Barcelona, Toulouse oder Girona und Fahrten in die Übernachtungsorte mit Mietwagen
  • Übernachtungen in heimeligen Unterkünften
  • Geführte Wanderungen und Bergtouren
  • Eintritte
  • Reiseleitung vor Ort
  • Freiwillig Organisation von Frühstück und Abendessen

Nicht eingeschlossen Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs
  • Anreise aus Deutschland

 Tiefblicke Sierra de Cadiin den Pyrenaeen

Tour Verlauf

1. Reisetag: Ankunft in Barcelona und Fahrt nach Queralbs

Nach der Abholung vom Flughafen nehmen wir noch die ca. 3 Stunden Anfahrt nach Queralbs auf uns. Abwechslungsreich geht es an der Küste vorbei ins Hochland, und am Schluss durch die Hochpyrenäen.
Übernachtung in Queralbs
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2. Reisetag: Besteigung des Puigmal (2910m)

Zumindest höhenmäßig der Höhepunkt unserer Reise ist die Besteigung des 2913m hohen            Puigmal. Es gibt einen Anfahrtsweg auf ca. 2000m Höhe hinauf, sodass sich die Höhenmeter für heute in Grenzen halten. Mit etwas Glück könnten uns bei der Auffahrt Wildschweine über den Weg laufen, weiter oben sind Gämsen und Steinböcke keine Seltenheit. Zuerst steigt der Pfad allmählich an und wir durchwandern grüne Weidelandschaften. Dabei können wir zur Hochfläche von Nuria herüber schauen. Bald gelangen wir in den steinigen Bereich und die Ausblicke werden immer umfangreicher. Das weitläufige Gipfelplateau wird von einem bunt geschmückten Kreuz geziert und bietet eine 360 Grad Rundsicht, ohne höhere Gipfel in der direkten Nähe. Viele 3000er des Pyrenäenhauptkammes sind von hier aus zu sehen.
Ca 900 Hm und 5-6 Stunden Gehzeit
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3. Reisetag: Sierra de Cadi, Comabona (2547m)

Steile Hänge auf der einen und sanfte Anstiege auf der anderen Seite. Eine der Hauptqualitäten der Sierra de Cadi macht es uns möglich ihre Hochgipfel wie den Volturo oder die Comabona mit vertretbarem Aufwand zu besteigen. Nicht ohne dabei atemberaubende Tiefblicke in die Nordflanken dieses vielseitigen Gebirgszuges zu erhaschen. Zusätzlich sind in diesem Teil der Pyrenäen besonders oft Bartgeier unterwegs, aber auch Gämsen sind nicht selten zu hier unterwegs.

Auf gut 2000m befindet sich das Refugio Prat d’ Aguillo, bis hierhin können wir fahren. Dann geht es endlich zu Fuß weiter. Die Anstiege führen zuerst durch grasige Hänge und sind nicht allzu steil.
Ca. 600 Hm und 3,5 Std. Gehzeit
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4. Reisetag: Pic de Tristaina (2868m)

Heute starten wir von Andorra aus, genauer gesagt vom Parkplatz Coma de Forat, in eines der unverbauten Seitentäler. Diese bieten dank ihrer Ruhe und landschaftlichen Schönheit einen erstaunlichen Kontrast zum Trubel um La Vella. Wir steigen auf schmalen Bergwegen erstmal relativ flach zu den ersten Seen hinauf. Estany Primer und Estany del Mig sind noch knapp unter 2300m gelegen. der höchste der Seen, der Estany de Mes Amunt befindet sich schon auf 2500m Höhe. Diesen malerisch schönen Bergsee umrunden wir fast komplett. Dabei haben wir immer wieder den fast 2900m hohen Pic de Tristaina vor Augen. Dieser imposante Berg kann erstiegen werden und gehört zu den höchsten Bergen Andorras. Schneereste am Weg sind auf dieser Höhe keine Seltenheit.

Nach der Rundtour fahren wir dann zurück zu unserem Quatier.
Wer möchte kann die vielfältigen Kaufangebote unter die Lupe nehmen.
Ca. 300 hm und gut 3 Stunden Gehzeit
Übernachtung in La Vella oder einem der Bergdörfer wie Soldeu
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Pedraforca von der Sierra de Cadiin den Pyrenaeen

5. Reisetag: Comapedrosa (2945m)

 Der höchste Berg Andorras. Zwar ist der Anstieg recht lang, aber er ist auf  brauchbaren Wegen zu ersteigen. Nur im oberen Bereich benötigt man ein wenig die Hände. Wir starten am Parkplatz von Arinsal, und nach kurzem Anstieg geht es erstmal etwas bergab. Aber keine Angst die Aufstiege kommen schon noch. Zuerst einmal zum Refugio Comapedrosa, von wo aus wir den Gipfel schon über uns sehen könnnen. Nah an der Hütte finden wir die Laguna Truita, ein malerischer Bergsee mit Forellen (wie der Name schon sagt). Über eine grüne Ebene geht es erstmal leicht weiter bergauf, bevor wir über steile Pfadspuren ein paar Moränenhänge überwinden und an verschiedenen Bergseen vorbei wandern, den Estanys Negre. Am Schluß erwarten uns steile Hänge und eine aussichtsreiche Gratwanderung mit leichten Kletterstellen. Am Gipfel haben wir eine 360 Grat Rundsicht ohne noch höhere Berggipfel in direkter Nähe. Der Abstieg erfolgt am Aufstiegsweg.
Übernachtung wie am Vortag
Ca. 1500 Hm und ca. 7-8 Stunden Gehzeit
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6. Reisetag: Fahrt nach Ax les Termes, Wolfsgehege von Orlu, Mont Louis

Nach dem langen Anstieg gestern lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Zuerst einmal fahren wir Richtung Ax les Terme, dem berühmten Kurort im äussersten Süden Frankreichs. Wer möchte kann seine Füße im heissen Termalwasser baden. Ein wenig Laufen müssen wir aber doch noch, denn die Runde durch das Wolfsgehege von Orlu lohnt sich definitiv. Zwischen vielfältigen Bergwäldern sind recht weitläufige Gehege für verschiedene Wolfsrassen versteckt. Hier kann man einiges über die scheuen Jäger erfahren. Allerdings übernachten wir nicht in Ax, sondern näher an unseren nächsten Bergzielen bei Mont Louis. 

7. Reisetag: Pic Peric (2810m)

Nach kurzer Anfahrt starten wir unsere heutige Tour vom Bergdorf Formigueres. Auf den ersten 300 Höhenmetern sehen wir leider noch die Auswirkungen des Skitourismus, weiter oben erwarten uns aber dann einsame Hochgipfel in unberührter Landschaft. An unzähligen Seen vorbei steigen wir über steinige Grate. Besonders imposant sind die Aussichten im oberen Bereich und auf den Gipfeln selbst. Hier lassen sich weite Teil der östlichen Pyrenäen aufs Herrlichste einsehen.
Ca 1250 Hm und 6 Std Gehzeit
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8. Reisetag: Pic Carlit (2921m)

Wieder ein fast 3000er, der Pic Carlit überragt die Languedoc - Roussillon Region deutlich und ist entsprechend beliebt. Zum Glück wehrt er sich mit steilen Anstiegen gegen allzu viele Besteiger, und bietet somit ein sehr lohnendes Bergerlebnis mit überragender Aussicht. Ausgangspunkt ist der berühmte Lac des Bouillouses, ein beliebtes Ausflugsziel auf 2000m Höhe. Die Anstiegswege sind gut markiert aber zum Teil steil, steinig und beschwerlich. Etliche weitere Seen liegen am Weg, sodass uns ein abwechslungs - und aussichtsreicher Anstieg erwartet. Sozusagen als Krönung des Tages werden wir mit einer extrem umfangreichen Gipfelrundsicht belohnt.
930 Hm und knapp 6 Stunden Gehzeit
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Bergsee über Soldeu in den Pyrenaeen

9. Reisetag: Pic du Canigou (2784m) und Fahrt nach Barcelona

Der “Olymp Katalonies” galt lange Zeit als höchster Berg der Pyrenäen und wurde von König Pedro von Aragon erstbestiegen. Er galt wegen der Erzabbaus als Feuerberg, daher traute sich niemand einen Besteigungsversuch zu unternehmen. Heute hat er seinen Schrecken verloren, und man ist selten allein an diesem mächtigen Bergstock. Immerhin 2400m überragt er das Tal bei Prades und befindet sich nur 30 Km von der Küste entfernt. Der Aufstieg ist dank vieler Besteigungen gut ausgetreten und hervorragend markiert. Unseren Ausgangspunkt markiert das Refugio Mariailles, von wo wir erstmal einen weitläufigen Tannenwald durchqueren. Später erreichen wir den Fluß Cadi in einer wilden Schlucht. Dann wird es aussichtsreich mit dem Portaille de Valmanya und der Breche Durier. Kurz darauf haben wir das mächtige Gipfeldach erreicht und genießen eine ungetrübte Fernsicht auf Berge und Meer. Wir fahren am Nachmittag nach Barcelona und übernachten dort.
1130 Hm und knapp 7 Stunden Gehzeit

10. Reisetag: Rückflug

Transport zum Flughafen
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Pic de Tristaina in den Pyrenaeen

 

Estany Junclar in Andorra in den Pyrenaeen