Besteigung Vulkan Tunupa über dem Salar de Uyuni

Die Besteigung des Vulkan Tunupa bietet fantastische Ausblicke über den Salar de Uyuni - im Süden von Bolivien.

Auf prächtigen Gesteinsformationen zum heiligen Berg Tunupa über dem Salar de Uyuni.

Der Vulkan Tunupa (5207 m) über dem Salar de Uyuni besticht einmal durch seine bizarre Form und zudem durch seine vielfarbigen Gesteinsschichtungen. Nur der bunte Tunupa kann bestiegen werden, die Überschreitung zum Tunupa Hauptgipfel ist zu brüchig und riskant. Vom Gipfel hat man einen tollen Blick auf den Salar de Uyuni.

Gehzeit: 6 bis 8 Stunden

Talort: Coquesa (3700m)

Ausgangspunkt: Cementerio (4000m)

Höhenunterschied: 1200 m

Beste Zeit: Das ganze Jahr über stabile Wetterlage.

Unterkunft: In Coquesa gibt es ein paar sehr einfache Unterkünfte.

Anfahrt: Von Uyuni aus einfach durch den nördlichen Teil des Salar auf die deutlich sichtbare Insel mit dem wildgezackten Bergmassiv zu fahren.

Anforderungen: Langer, mühsamer Anstieg, am weglosen Schlussgrat muss rutschiger Steilschutt überwunden werden.

Hinweis: Der Weiterweg zum Hauptgipfel ist nicht zu empfehlen. Es soll in den letzten Jahren unter den brüchigen Gipfelzacken einige Erdrutsche gegeben haben.

Bunter-Tunupa

Mit knapp150 Quadratkilometern ist der Salar de Uyuni nicht nur der größte Salzsee der Erde, sondern wohl auch der Bekannteste. Einem Gletscher gleich in strahlendem Weiß liegt die endlos scheinende, brettebene Salzfläche vor uns, wenn wir unser Fahrzeug in Richtung Coquesa bewegen. Einen der besten Aussichtsplätze über dieses einmalige Naturschauspiel gibt der buntgefärbte Vulkanberg Tunupa ab, von überall deutlich sichtbar über das weiße Meer hinausragend. Unter dem Berg befinden sich ein paar kleine Ortschaften umrahmt von erstaunlich grünen Weideflächen. Diese bilden einen prachtvollen Kontrast zu den leuchtenden Salzflächen des Salares und den vielfarbigen Gesteinsformationen des Vulkans. Zwar ist sein Hauptgipfel kaum zu erreichen, aber immerhin stellt der Vorgipfel des heiligen Berges der Aymara ein lohnenswertes Gipfelziel dar.

Von Coquesa aus können wir die ersten 300 Höhenmeter auf einem lang gezogenen Fahrweg noch mit dem Allradfahrzeug überwinden, an den Grabstätten endet der Weg dann aber definitiv mit einem runden Parkplatz. Von hier aus steigen wir zuerst gerade hinauf, bis sich hinter einer kleinen Mauer der Weg gabelt. Der linke, etwas schwieriger zu findende Weg ist der richtige. Er leitet durch mit Steinmauern befestigte Felder und grünes Weideland problemlos auf einen lang gezogenen Bergrücken zu. Hier wird der Weg undeutlicher, ist aber immer noch recht gut zu erkennen. Ein paar felsigen Gipfelköpfen weichen wir leicht absteigend rechts aus, weiterhin von spärlichen Pfadspuren begleitet. Hier versuchen wir möglichst wenig Höhe zu verlieren, da sich nach etwa 20 Minuten links über uns ein abwechslungsreich gefärbter Sattel aufbaut. Hier müssen wir hinauf. Etwas mühsam zwar, aber dank einiger Steigspuren doch problemlos, stehen wir 50 Höhenmeter später direkt unter dem steilen Gipfelgrat aus prächtigem, buntgefärbtem Schutt. Immer phantastischer werden die Tiefblicke auf die grüne Insel unter uns, und natürlich auf die unendlichen Weiten des Salares. Leider folgen nun die anstrengendsten 300 Hm unseres Weges. Es gibt kaum noch Spuren und der Grat führt gnadenlos bergauf. Doch die phantastische Rundsicht, die prickelnden Nahblicke auf die wilden Felsformationen des Hauptgipfels und vor allem die extrem vielgestaltige Kraterlandschaft unter uns, entschädigen für alle Mühen. Mangels Alternativen muss am Aufstiegsweg abgestiegen werden.

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