Machu Pichu erwandern

Wanderung um Machu Pichu in Peru. Zu Fuß erwandern wir Ollantaytambo und Machu Pichu.

Zu Fuss auf die berühmten Inka Ruinen von Machu Pichu. Über Machu Pichu selbst brauche ich hier wohl kaum jemandem groß etwas zu erzählen. Es ist das Traumziel in Südamerika schlechthin. Nicht ohne Grund, die Tiefblicke, die Landschaftsform, die Atmosphäre usw., alles ist mehr als sehenswert. Nur schade das dies kein Geheimnis mehr ist und die Anlage Machu Pichu dementsprechend gut besucht. Wir versuchen nun dem wenigstens ein bisschen entgegen zu wirken.

Bei diesem Programm erwandern wir die Ruinen auf alten Inkapfaden, die kaum begangen sind, und besteigen direkt über der Anlage den Berg Machu Pichu. Überraschenderweise ist dieser ebenfalls kaum begangen, bietet aber tolle Tiefblicke auf die Ruinen. Diese nehmen wir uns dann am späteren Nachmittag vor, wenn das Licht zum Fotografieren am besten ist und die großen Massen wieder verschwunden sind.

Cusco-Plaza-de-Armas

Tour-Info

Ausgangsort: Cusco

Tour-Dauer: 2 bis 3 Tage

Termine nach Absprache

Preis (pro Person): ab 320 Euro

Leistungen

  • Bus und Bahntransfer im Land
  • Übernachtung in Huette oder Zelt
  • Leihausrüstung
  • Transport
  • 2 Hotelübernachtungen in Aguas Calientes
  • Eintritte
  • Organisation und Durchführung der Tour mit einheimischen Führern

Nicht eingeschlossenen Leistungen

  • Reiseunfallversicherung
  • Krankenversicherung
  • Gepäckversicherung
  • Reiserücktrittversicherung
  • Ausgaben des täglichen Bedarfs
  • Trinkgelder
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Höchstens: 10

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und deutlich von Vorteil

Zusatz Info

  • Dieser Tourbaustein ist in Verbindung mit einer Reise buchbar oder gegebenenfalls auch einzeln.

Huayna-Pichu-und-Machu-Pichu

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Ollantaytambo

Der heutige Tag bietet fast alles, nähern wir uns doch dem unvergleichlichen Machu Pichu, dem bekanntesten Ruinenkomplex der Welt. Zuerst geht es wieder mit dem Bus voran und zwar in Richtung Ollanta. Auch diese Strecke ist mehr als lohnenswert, führt sie doch durch sehr grüne, immer noch landwirtschaftlich geprägte Gegenden, von wo aus früher ein großer Teil des Inkareiches versorgt wurde. Ollanta selbst hat ebenfalls recht eindrucksvolle Ruinen zu bieten, nach Maccu Piccu der interessanteste Ruinenkomplex, welchen ich bisher sah. Da der Zug nach Aguas Calientes erst um 19:45 Uhr startet bleibt uns zudem Zeit den Ruinenberg zu besteigen und zusätzlich eine kleine Wanderung in eines der umliegenden grünen Täler zu unternehmen. Nach diesem sehr erfüllten Tag und einem ausgiebigen Abendessen auf dem lebendigen Marktplatz von Ollanta) fahren wir dann mit dem berühmten Touristenzug nach Aguas Calientes und beziehen unser Quatier.

2. Reisetag: Machu Pichu mit Berg

Es folgt einer der absoluten Höhepunkte der Reise, die Ruinen von Machu Pichu. Nun zeigen sich die Vorteile der Übernachtung im Urwald. Gerade diese ist mehr als empfehlenswert, kann man doch vom Hotel aus Morgens direkt nach Maccu Piccu laufen. Dies hat neben der weit größeren Zeitreserve vor allem den Vorteil, das man sehr früh starten und somit weit vor den zu erwartenden Touristenströmen am Berg sein kann. Zudem gibt es keine bessere Tageszeit um die immer noch einzigartige Stimmung dieses Ortes in sich aufzunehmen, und zwar während des gesamten Weges, also nicht nur an den Ruinen selbst.

Nach einer etwas wackligen Hängebrücke über den Rio Apurimac, welcher fast die gesamte Feste in einer Art Halbkreis umfließt und nahezu uneinnehmbar machte, führt nun ein alter Inkapfad direkt in den dicht bewachsenen Bergurwald. Auf steilen, steinernen Stufen geht es nun aufwärts, kein auf Menschen hindeutender Laut ist zu hören (naja hin und wieder mal Busgeräusche). Diese werden aber durch zahlreiche kaum identifizierbare Urwaldgeräusche übertönt. Wahrscheinlich ganz allein steigen wir nun der alten Inkastadt entgegen, man kann sich lebhaft vorstellen gerade wirklich einer versteckten Stadt im Dschungel nachzuspüren. Doch schon nach einer bis anderthalb recht anstrengenden Stunden Aufstiegs haben wir den Eingang erreicht. Wir genießen noch etwas die Morgenstimmung in diesem einzigartigen Ruinenkomplex besteigen wir noch den Machu Pichu Berg, wieder über alte Inkapfade, wieder abseits vom allgemeinen Trubel. Den intensiven Gebäuderundgang machen wir dann am Nachmittag, wenn der Hauptandrang vorüber ist. Wir sind nicht zeitlich gebunden und laufen zu Fuß nach Aguas Calientes zurück, wo nach dem Abendessen noch eine weitere Übernachtung ansteht. Rückkehr mit dem Abendzug nach Cusco. Wer möchte kann auch erst am nächsten Tag zurückfahren und sich am Abend in Aguas Calientes entspannen.