Alpamayo

Besteigung des Alpamayo bei Huaraz in der Cordillera Blanca. Der Alpamayo gilt als schönster Berg der Welt.

Der 5947 m hohe Alpamayo im Norden der peruanischen Cordillera Blanca gilt als einer der schönsten Berge der Welt. Aufgrund seiner entfernten und schwer zugänglichen Lage wurde er erst spät unter den Bergsteigern in Europa bekannt. Der Berg gleicht einem regelmäßigen Trapez aus Eis und Schnee.

Der Normalweg ist die erst 1975 in der Südwestwand erschlossene Ferrari-Route. Diese wurde nach ihrem Erstbegeher Casimiro Ferrari benannt, der im Sommer 1975 zusammen mit anderen den begehrten Eisgipfel erstmals ersteigen konnte.

Alpamayo-Cordillera-Blanca

Tour-Info

Termine und Preise

  • Termine nur nach Absprache
  • Preis für diesen Tourbaustein ab 650 Euro

Leistungen

  • Bus- und Taxitransfers im Land
  • Alle Übernachtungen in Zelten
  • Organisation und Durchführung der genannten Touren mit einheimischem Führer
  • Essen während der Tourtage
  • Leihausruestung

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und sehr von Vorteil.

Lagunas-Llanganuco-Yungay

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Cashapampa - Llamacorral

Wir verlassen Huaraz schon früh morgens um 7 end fahren weiter nach Cashapampa wo uns bereits unser Eseltreiber erwartet. Hier auf 2900m Höhe beginnt der Anstieg. Auf 3800 Meter steigen wir heute hinauf, dort befindet sich das Lager Llamacorral. Dieses haben wir nach etwa 4 Stunden erreicht und hier werden wir auch übernachten.

2. Reisetag: Base Camp

Heute wandern wir an 2 herrlichen Seeaugen vorbei, den Lagunas Jatunpampa und Ichicocha. An einem Aussichtspunkt findet das Mittagessen statt, bevor wir weitersteigen zum Lager auf 4300 Metern. Bevor wir uns zur Nacht richten, checken wir noch mal die Ausrüstung.

3. Reisetag: Hochlager am Alpamayo

Heute wird richtig geklettert: Zuerst über eine Moraene und einige Felspassagen bis wir nach etwa 3 Stunden den Gletscher erreicht haben, gleichzeitig auch die 5000 Meter Grenze. Von hier aus steigen wir in weiteren 2 Stunden durch ein Eiscolour auf immerhin schon 5600 Metern. Von hier aus geht es noch eine halbe Stunde bergab zum eigentlichen Hochlager auf 5400 Metern, wo uns eine erfrischende Nacht auf dem Gletscher erwartet.

4. Reisetag: Gipfel Alpamayo

Heute starten wir früh in den Tag, etwa um 2 Uhr Nachts. Wir überqueren zuerst etwa eine Stunde lang den Gletscher, dann geht es direkt in die 75 Grat steile Wand (Ferrari Route). Diese schwierige Rinne führt uns direkt unter den Gipfel, wo wir kurz die Aussicht genießen und uns schnell an den Abstieg machen, denn der ist schließlich nicht ohne.

Um die Mittagszeit sollten wir ungefähr im Hochlager sein wo wir heute noch mal übernachten. Der Nachmittag ist zum Ausruhen bestimmt.

5. Reisetag: Abstieg ins Basecamp

Heute steigen wir auf dem Aufstiegsweg wieder hinunter ins Lager auf 4300 Metern wo auch übernachtet wird.

6. Reisetag: Rückfahrt nach Huaraz

Heute steht nur noch der kurze Restanstieg nach Cashapampa an. Dort wartet schon unser Wagen und bringt uns zurück nach Huaraz.

Über den Alpamayo

Einer der Erstbesteiger (Günther Hauser) beschrieb nach seiner Rückkehr seine Impression des Alpamayo mit den Worten:

„Ein Traumberg erhebt sich über den Tälern der nördlichen Cordillera Blanca, wie ihn nur Kinder zu zeichnen wagen, die noch nie einen Berg gesehen haben. Das ist der Alpamayo nicht Traum, sondern Wirklichkeit. Von der einen Seite sieht man ihn als ebenmäßige Pyramide emporsteigen, deren Schenkel mit riesigen Wechten behangen sind. Das andere Gesicht des Alpamayo, die trapezförmige Südwestwand, ist noch schöner: Durch das Zusammenwirken der fast senkrecht herab brennenden Tropensonne am Mittag und der aufsteigenden, feuchten Luftmassen aus dem Urwald wurde die Wand mit feinem Riffelfirn überzogen. So sieht der Berg von dieser Seite wie eine weiße Kathedrale aus."

 Günther Hauser