Vulkan Misti

Der Misti ist ein ebenmässiger Vulkanberg und erhabt sich massig über der Stadt Arequipa in Südperu. Seine Besteigung kann von dort aus in 2 mühsamen Tagen durchgeführt werden.

Der Misti befindet sich in der direkten Umgebung von Arequipa, bleibt zwar unter der 6000 Meter Marke zurück, bildet dafür aber einen der formschönsten Vulkankegel der Anden. Nur selten ist der Berg Schneebedeckt und normalerweise vollkommen Eisfrei.

Auch seine Besteigung war lange Zeit nicht ohne lizensierten Führer und Anmeldung bei der Touristenpolizei möglich, sonst wurde man bei Kontrollen gleich wieder nach Arequipa zurückgeschickt, heute ist die Besteigung auch wieder aus eigene Faust möglich.

Der Misti gilt als eines der Wahrzeichen von Arequipa.

Ausgangspunkt ist Arequipa, etliche Agenturen haben dort die Tour im Programm.

Misti-von-Arequipa

Route:

Im Morgengrauen geht es mit dem Jeep bis hinauf nach Aguada Blanca auf 3350 Metern Höhe. Hier endet der Fahrweg, gegen 9 Uhr geht es dann mit Führer und eventuell Trägern zu Fuß weiter. Die ersten 2 Stunden durch trockene, niedere Buschlandschaft hinauf auf 4085 Meter Höhe, bevor dann die letzten 3 Stunden zum Basislager über Lavasand und Geröll zurückgelegt werden. Das Lager liegt auf 4650 m, wo sich ein ebener Zeltplatz befindet. Weitere Möglichkeiten zum Zelten ergeben sich bis zur Schneegrenze auf ca. 5500 Metern, nachts sinken die Temperaturen auf Minusgrade ab. Am nächste Tag ist der Gipfel aus Eisenbahnschienen über den Gratrücken und manchmal auf Schnee in ca.4 Stunden relativ leicht erreichbar. Der Aufstieg ist unschwierig und normalerweise leicht zu finden. Abstieg auf dem Aufstiegsweg. Für gut akklimatisierte und konditionierte Alpinisten ist der Berg auch an einem Tag zu schaffen, was aber nicht zu empfehlen ist.

Zeiten:

Anfahrt ca. 3 Stunden, Aufstieg zum Hochlager 4-5 Stunden, Hochlager Gipfel 4 Stunden, Abstieg insgesamt 5 – 6 Stunden.

Schwierigkeiten:

Der Aufstieg bietet keine alpinistischen Schwierigkeiten, eventuell Büßerschneefelder, ist aber aufgrund des rutschigen Lavasandes sehr mühsam. Die große Höhe beachten, vor allem da Arequipa nur auf 2300 Metern Meereshöhe liegt.

Stützpunkte: keine

Beste Zeit: März bis September