Cayambe

Bergtour zum dritthöchsten Berg Ecuadors. Die Besteigung des Cayambe machen wir von Quito aus.

Der Cayambe ist nicht nur der dritthöchste Berg des Landes, sondern auch der höchste direkt auf der Äquatorlinie. Seine weissglänzende Eisflächen sind von weiten Teilen der Panamericana aus zu sehen - vorausgesetzt das Wetter lässt es zu.

Der Cayambe lässt sich in 2 Tagen von Quito aus besteigen - eine hochgelegene Hütte steht auch zur Verfügung. Der Aufstieg hat es dennoch in sich: zahlreiche Spalten und bei Tauwetter Steinschlaggefahr zwingen zum frühen Aufbruch. Dazu ist die Wegführung nicht ganz unkompliziert. Alpine Erfahrung sollte demnach vorhanden sein, will man dem riesigen Berg Cayambe aufs eisige Haupt steigen.

Cayambe-Sonnenuntergang

Tour-Info

Termine und Preise

  • Dauer: 2 Tage
  • Termine nur nach Absprache
  • Preis für diesen Tourbaustein: 240 EUR

Leistungen

  • Bus- und Taxitransfers im Land
  • Huettenuebernachtung
  • Organisation und Durchführung der genannten Touren mit einheimischem Führer
  • Essen während der Tourtage
  • Leihausruestung

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Reisegepäcks- und Reiserücktrittskostenversicherung
  • Nicht ausgeschriebene Mahlzeiten und Getränke
  • Trinkgelder
  • Ausgaben des persönlichen Bedarfs

Teilnehmerzahl

  • Mindestens: 2
  • Maximal: 10

Besondere Anforderungen

  • Eine gute allgemeine Fitness ist gewünscht und sehr von Vorteil.


Cayambe-vom-Cotacachi

Tour-Verlauf

1. Reisetag: Hüttenzustieg

Um 9 Uhr verlassen wir Quito auf der Panamericana in Richtung Cayambe. Von dort aus fahren wir über die Hacienda Piemonte auf den Vulkan zu. Zwischendurch ist die Nationalparkgebühr fällig. 

Mit dem Auto schaffen wir es bis zum Refugio de los Hermanos Carrel auf 4600m Höhe. Die Hütte ist nach den bekannten Zweitbesteigern des Matterhorns benannt. Am Cayambe waren sie jedoch zusammen mit dem Kontrahenten Edward Whymper die Erstbesteiger. Hier werden wir heute eine kalte und kurze Nacht verbringen, vorher steigen wir aber zur besseren Akklimatisation noch ein bisschen über die Schlafhöhe hinaus.

2. Reisetag: Gipfel

Noch vor Mitternacht stehen wir auf um möglichst früh den Gipfelanstieg in Angriff zu nehmen. Bei normalen Verhältnissen und einer guten eigenen Verfassung ist der Gipfel in etwa 6-7 Stunden zu schaffen. Eine grandiose Fernsicht und prächtige Farbenspiele sind der Lohn für unsere Mühen.

Bald treten wir den Abstieg an und zwar bevor der Firn aufweicht und die zahlreichen Schneebrücken brüchig werden lässt. An der Hütte wartet dann schon das Auto welches uns zurück nach Quito bringt.